Intermittierendes Fasten – 3. Zwischenbilanz

Die anstehende Herausforderung
– Kategorie: Monats-Experiment
– Dauer: 01.03.2018 00:00 – 31.03.2018 23:59
– Ziel: Täglich intermittierendes Fasten in Form 16/8

Am 1. März hat Alex den Startschuss zu seinem neuen Selbstexperiment gegeben, dem ich mich angeschlossen habe. Intermittierendes Fasten 16/8  bedeutet, dass wir während acht Stunden des Tages essen dürfen während wir die restlichen 16 Stunden fasten. Zwischenzeitlich hat sich auch Miki dem Experiment angeschlossen.

Wie schon in den beiden vorhergehenden Wochen ist mir der Rhythmus leicht gefallen. Ich musste meine nun schon zur Routine gewordenen Zeiten allerdings einmal umstellen, weil ich abends essen gegangen bin: sehr spätes Frühstück kurz vor 12 Uhr, das Essen wurde um 19 Uhr serviert, perfekt.

Leider war es gar nicht so einfach, etwas Passendes auf der Speisekarte zu finden. Schwein esse ich momentan gar nicht und Kohlenhydrate versuche ich zu vermeiden. Fisch und Hühnchen gab es nur mit Nudeln oder Kartoffeln, Gemüse hab ich fast vergeblich gesucht. Es gab zwei Gerichte mit Zucchini und das war’s. Mein Sonderwunsch, Hühnchen ohne Tagliatelle dafür mit doppelter Portion Salat, wurde aber problemlos erfüllt.

Kohlenhydrate kamen bei mir diese Woche dennoch einmal auf den Teller, denn die Kids hatten sich selbstgemachte Burger gewünscht. Für sie hatte ich Burgerbrötchen geholt, für mich musste eine Alternative her. Vor einiger Zeit habe ich dafür schon einmal Low Carb Brötchen, sogenannte „Oopsies“, gebacken. Diese „Brötchen“ bestehen aus Ei und Magerquark und sahen im Backofen auch lecker aus, geschmeckt haben sie mir leider gar nicht.

Statt dessen habe ich ein Dinkelvollkornbrötchen mit Hüttenkäse belegt und entgegen meiner Vorbehalte hat sich die Experimentierfreude gelohnt, denn zusammen mit dem Burgerfleisch, Tomate und Salat schmeckte das richtig lecker, und das obwohl ich auch auf die geliebten Zwiebeln verzichtet habe.

Mein Ernährungsstil ist derzeit aufwendig, weil ich für mich und die Kinder getrennt oder zumindest abgewandelt koche, aber ich probiere neue Sachen aus, von denen ich mir vorher nicht vorstellen konnte, dass sie mir schmecken. Während ich z.B. für die Kinder Spaghetti Bolognese vorbereite, schneide ich mit dem Küchenhobel Zucchini in lange Streifen, gebe sie kurz ins heiße Wasser und nehme sie dann für mich als Nudelersatz.

Da ich diese Woche wieder ein Kilo an Gewicht verloren habe, ist es den Aufwand also wert und ich mache weiter.

6 Gedanken zu „Intermittierendes Fasten – 3. Zwischenbilanz“

  1. Hi Daggi, da legst du dich ja richtig ins Zeug! Ich versuche nur, die Essens- Pausen einzuhalten. Da ist mir allerdings auch aufgefallen, dass sich nichts sichtbares tut, wenn man dann am Kuchen nicht vorbei kommt. ;-) Finde ich für mich jetzt aber nicht mal schlimm, denn man kann es auch so sehen: trotz Kuchen – und anderes einfach nur zu viel- ist das dann nicht hängen geblieben. Viel Erfolg weiterhin!

  2. Hut ab mit deinem Ernährungsstil und quasi doppeltem-Kochen. Obwohl es mir bei unserem 16/8 Versuch nur um die gesunden Aspekte des Körpers und der Erholung ging, bin ich positiv überrascht, dass mein Gewicht in der dritten Woche in Folge reduziert wurde. Aber das ist ein netter Nebeneffekt, den ich gerne mitnehme. Am Sonntag kommt der 1. April und das Selbstexperiment ist erst einmal zu Ende. Nichtsdestotrotz, werde ich es vermutlich beibehalten. Zwar nicht mehr so streng und rigoros, aber dennoch! :)

    1. Hallo Alex, nachdem ich in den letzten Jahren 25 kg zugenommen habe, hat mich jetzt der Ehrgeiz gepackt und deswegen ist das Abnehmen schon ein wichtiger Grund für mich. Deswegen werde ich auch nach dem Experiment weitermachen. Wie Du schreibst, nicht so streng, denn hin und wieder muss ich mir auch was gönnen :)

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