Fast ein Volltreffer von Catherine Bybee

Fast ein Volltreffer
Band 6 der Not-Quite-Serie
von Catherine Bybee
übersetzt von Stephanie von der Mark
erschienen am
bei Montlake Romance


bisher gelesen:


  • Die Serie

Die Serie begann mit der alleinerziehenden Jessie, die trotz aller Widrigkeiten mit Jack Morrison, dem Erben einer Luxushotel-Kette, zusammen kommt.

Im zweiten Band trifft Jacks Schwester Katelyn den Mann wieder, der ihr einst das Herz gebrochen hat: Dean Prescott.

In einem weiteren Band lernen sich Jessies Schwester Monica und Trent Fairchild kennen, seines Zeichens Mit-Inhaber der Fairchild Charter-Fluglinie.

Band 4 handelt von Dr. Walter Eddy, mit dem Monica bei Ärzte ohne Grenzen zusammen gearbeitet hat. Walt verliebt sich in die Autorin Dakota Laurens.

In Band 5 ist es Dakotas Freundin Mary Kildare, die Trents Bruder Glen Fairchild wieder trifft.

Alle Protagonisten werden von der Autorin bereits als Nebenfiguren in einem Vorgängerband eingeführt und tauchen ebenfalls als Nebenfiguren in den späteren Bänden wieder auf.

Zwar ist jeder Band abgeschlossen und kann einzeln gelesen werden, aber um alle Zusammenhänge verstehen zu können, halte ich es für sinnvoll, die Bände nacheinander zu lesen.


  • Protagonisten und ihre Geschichte

Rachel Price hat ihrer Freundin Emily auf dem Sterbebett versprochen, sich um ihren 15-jährigen Sohn Owen, der ohne Vater aufgewachsen ist, zu kümmern. Um zu vermeiden, dass die Familie von Owens Vater einen Sorgerechtsstreit anzettelt, gibt Rachel ihr bisheriges Leben auf und zieht von Kalifornien nach New York und damit in die Nähe von Owens Großeltern. Nachdem in New York der erste Schnee gefallen ist und sie keinerlei Erfahrung mit schneebedeckten Straßen hat, ist sie äußerst vorsichtig unterwegs. Dennoch rutscht sie weg und ihretwegen landet ein anderes Fahrzeug im Straßengraben. Rachel bietet dem Fahrer an, in ihrem Haus auf seine Abholung zu warten.

Zusammen mit seinen Brüdern leitet Jason Fairchild eine eigene Charter-Fluglinie. Schon als er Rachel das erste Mal sieht, ist er von ihr angetan und so nimmt er ihr Angebot, in ihrem Haus darauf zu warten, dass er abgeholt wird, gerne an. Dass sich die Frau, die ihm danach nicht mehr aus dem Kopf geht, wenig später im Konferenzraum als neue Mitarbeiterin gegenüber sitzt, bereitet ihm wenig Kopfzerbrechen, er will sie unbedingt besser kennenlernen.

Doch für Rachel ist klar, dass sie Berufliches und Privates nicht vermischen darf, weil sie auf ihren Job angewiesen ist, daher kommt Jason Fairchild für eine Beziehung nicht in Frage. Dumm nur, dass ihr Herz eine andere Sprache spricht und als ob diese Turbulenzen nicht reichen, zieht auch noch Owens Verwandtschaft gegen sie ins Feld.


  • Meine Gedanken zum Buch

Mit diesem Band endet die Not-Quiet-Serie und ich bin der Meinung, Catherine Bybee hat einen tollen Abschluss gefunden.

Jason mochte ich schon aus den vorherigen Bänden, er war derjenige, dem man am meisten angemerkt hat, dass er sich bemüht, Familie und Unternehmen zusammen zu halten. In diesem letzten Band zeigt sich, dass auch die beiden Frauen an der Seite seiner Brüder sich gut eingefügt haben und er auch einmal durchatmen darf, auch wenn er sich das selbst gar nicht zugestehen möchte.

Rachel ist eine tolle Protagonistin. Wie schon ihre Vorgängerinnen steht sie mit beiden Beinen fest im Leben, hat Verantwortung übernommen und kann sich behaupten. Sie weiß sehr genau, was sie will oder in diesem Fall eben nicht will und trotzdem schafft es Jason, sich über eine Hintertür in ihr Herz zu schleichen.

Auch dieser Roman von Catherine Bybee ist gewohnt emotional. Es gab Momente, da sind mir die Tränen herunter gelaufen, genau so konnte ich aber auch schmunzeln und natürlich fehlt es weder an Romantik, noch an Dramatik in dieser Geschichte.

Dass das Buch in Deutschland im Hochsommer erschienen ist, ist etwas unglücklich, weil man bei den derzeitigen Temperaturen nicht an Schnee schippen und Christbaum schmücken denkt, aber das hat dem Roman keinen Abbruch getan. Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Dieses Buch wurde mir über Netgalley vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

-> USA


-> New York

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