Literarische Weltreise – Mittel- und Nordamerika

Die Literarische Weltreise geht ihrem Ende entgegen. In dieser letzten Runde sucht Petrissa vom Hundertmorgenwald Bücher, die in Mittel- oder Nordamerika spielen, wobei die USA außen vor gelassen werden musste.


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Die Schwester von Joy Fielding spielt zum Großteil in Mexiko, wo ein Kind aus dem Hotelzimmer entführt wird, während die Eltern beim Essen sitzen. Das hat mich auf den ersten Blick an den Fall von Madeleine (Maddie) McCann erinnert, die 2007 aus der Ferienwohnung ihrer Eltern in Portugal verschwand. Und tatsächlich hat sich Joy Fielding von diesen Geschehnissen für ihr neuestes Werk inspirieren lassen. Doch sie hat den Fall nicht recherchiert, sondern hat ihn lediglich als Grundlage für ihren Plot herangezogen.


Ticket ins Glück von Elker Becker ist ein ChickLit-Roman, der in der Dominikanischen Republik spielt.

Eine jungen Frau, die merkt, dass heiraten und Kinder bekommen nicht das ist, was sie sich gerade jetzt von ihrem Leben erhofft hat. Viel mehr erinnert sie sich an ihre Träume und daran, dass sie die schon lange nicht mehr verwirklicht. Sie hat – aus Liebe – auf vieles verzichtet und möchte nun einen Neustart wagen und sich und ihre Träume verwirklichen.

Aber das Leben im Ausland ist nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat. Licht und Schatten wechseln sich ab. Während Alex bei der Arbeit einen ihrer Träume leben kann und in einer Strandbar mit netten Kollegen arbeitet, können schon einmal ganze Tage vergehen, die sie damit zubringt, einen Telefonanschluss zu bekommen, oder die Stromrechnung zu bezahlen.

Die Handlung wechselt zwischen Glück und Unglück, zwischen Zuversicht und Unsicherheit der beiden Protagonisten, das Buch erzählt aber auch vom Leben der Menschen in der DomRep und damit auch von ihren Problemen und der Armut. Das allerdings, ganz ohne dass Elke Becker den Zeigefinger erhebt. Die Autorin schafft es, dem Leser ein Bild von Land und Leuten zu vermitteln, das im Großen und Ganzen sehr positiv ist, weil sie z.B. auch aufzeigt, dass man auch in Armut leben kann, ohne die Lebensfreude zu verlieren.


Auf Jamaika gab es einen Tsunami und der anschließenden Einsatz von Ärzte ohne Grenzen bietet den Schauplatz für Fast im Himmel von Catherine Bybee.

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Die junge Krankenschwester Monika meldet sich freiwillig zu ihrem ersten Einsatz und will für Ärzte ohne Grenzen auf Jamaika helfen. Dort lernt sie den einheimischen Hubschrauberpiloten Trent, der die Helfer ins Katastrophengebiet fliegt. Um Monica die Möglichkeit zu geben, aus den verheerenden Umständen auszubrechen, nimmt Trent sie hin und wieder mit zu sich nach Hause, damit sie in Ruhe duschen, essen und sich ausruhen kann. Mit der Zeit kommen sich die beiden näher, doch dann kommt es zu einem Nachbeben und die beiden werden verschüttet …


Das Model und der Walfänger von Ava Lennart

Das erste Aufeinandertreffen von Designerin Elle und dem Walforscher Alexander in Kanada verläuft alles andere als harmonisch, doch je öfter sich die beiden über den Weg, desto mehr knistert es zwischen ihnen. Beide sind auf dem Weg, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und in die Zukunft zu schauen, als eine sehr dunkle Seite von Alexander zum Vorschein kommt und alles zu zerstören droht.


Totenmontag von Kathy Reichs

Ein Band aus der Tempe-Brennan-Reihe, von denen es mittlerweile knapp 20 Bände gibt. Dr. Temperance „Tempe“ Brennan ist Mitte 40 und Forensikerin, die zwischen North Carolina und Québec, Kanada, pendelt. In Montreal lebt Lieutenant-Détective Andrew Ryan, mit dem sie ein Verhältnis hat.

Die Tempe-Brennan-Reihe hat nur bedingt etwas mit der Fernsehserie „Bones“ zu tun. Die Serie wird in Zusammenarbeit mit Kathy Reichs produziert, ist aber keine Verfilmung der Romane, sondern eher eine Vermischung mit den Romanfiguren.

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