Filmkritik: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

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Nach „Arthur Weihnachtsmann“ haben wir uns nun auch den Film „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ nach dem Buch von Cornelia Funke angesehen.

Die Hauptpersonen:

Der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk und Ben und Charlotte.

Niklas Julebukk ist ein völlig untypischer Weihnachtsmann, jung, mit Strubbelfrisur, ohne Bart und ohne Bauch. Er wird vom Regenten der Weihnachtswelt, Waldemar Wichteltod, verfolgt, denn Waldemar möchte das Weihnachtsfest kommerzialisieren. Er sorgt dafür, dass Wunschzettel verschwinden und die Kobolde keine Geschenke mehr selbst anfertigen. Die Eltern sollen kaufen, kaufen, kaufen …

Niklas hat sich vergangene Weihnachten zusammen mit sechs anderen Weihnachtsmännern (die Welt ist in Weihnachtsmann-Bezirke unterteilt, damit die Arbeit überhaupt zu schaffen ist) widersetzt. Die Folge: Alle Weihnachtsmannschlitten wurden verschrottet, die Rentiere zu Salami verarbeitet und sechs Abtrünnige hat Waldemar Wichteltod schon erwischt, er hat ihnen die Stiefel ausgezogen und die Weihnachtsmänner sind an Ort und Stelle zu Eis erstarrt.

Niklas Julebukk ist auf der Flucht und trifft auf Ben und Charlotte, die ihm helfen sollen, Weihnachten zu retten. Für Ben kein Thema, aber Charlotte möchte von Weihnachten eigentlich gar nichts wissen, denn letztes Jahr an Heiligabend hat ihr Vater sie und ihre Mutter verlassen.

Ob es Niklas Julebukk, seinen Engeln und Kobolden trotzdem gelinkt, zu entkommen und Weihnachten zu retten, müsst Ihr Euch selbst ansehen.


Meine Meinung:

Ich kannte das Buch von Cornelia Funke nicht.

Die Handlung selbst ist nichts Neues, Weihnachten ist in Gefahr und muss gerettet werden, aber die Geschichte ist zeitgemäss aufgemacht.

Die Frage, wie der Weihnachtsmann alle Kinder in einer Nacht beschenken kann, wird völlig logisch erklärt, denn es gibt mehrere echte Weihnachtsmänner und jeder hat einen Bezirk zugeteilt bekommen. Dafür gibt es natürlich einen bis ins Detail ausgearbeiteten Plan.

Auch die Frage, wie der Weihnachtsmann alle Geschenke gleichzeitig in einen Sack packen kann, wird hier absolut verständlich beantwortet.

Waldemar Wichteltod verfügt über eine Armee von riesigen Nussknackern. Hier gab es zwei oder drei Szenen, bei denen unsere sechsjährige Tochter gezuckt hat, irgendwann wollte sie auch auf meinen Schoss, weil die Nussknacker ihr Angst gemacht haben. Neben uns sass eine Familie, deren Tochter vielleicht vier war, die sass recht schnell bei Papa auf dem Schoss, weil der Film etwas unheimlich war.

Trotzdem hat der Film auch unserer Kleinen sehr gut gefallen, zwei Mal sind die Tränen gekullert, einmal weil sie traurig war und einmal, weil der Film so schön war (sie wollte übrigens schon wissen, wann wir uns den Film wieder ansehen können ;) ).


Mein Fazit:

Wirklich schön gemacht, stellenweise sehr lustig, manchmal für die Kleinen etwas unheimlich, aber mit einem Ende, dass mich in Weihnachtsstimmung versetzt hat und mich auch ein wenig beseelt hat aus dem Kino gehen lassen.

Ein Film für Erwachsene und Kinder.

  • Genre: Kinderfilm
  • Kinostart:24.11.2011
  • Regie:Oliver Dieckmann
  • Produzentin:Uschi Reich
  • Co-Produzenten:Dr. Veit Heiduschka, Michael Katz, Dr. Wilfried Ackermann, Dr. Irene Wellershoff, Jörg von den Steinen, Gabriele Heuser
  • Drehbuch:Benjamin Biehn, Robin Getrost, Uschi Reich, nach dem Roman „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ von Cornelia Funke
  • Darsteller:Alexander Scheer, Noah Kraus, Mercedes Jadea Diaz, Jessica Schwarz, Fritz Karl, Volker Lechtenbrink, Christine Urspruch, Charly Hübner, Gruschenka Stevens, Paul Alhäuser, Tamino Wecker, Eric Evers
  • Homepage:http://weihnachtsmann-film.de

Quelle: Constantin Film

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