Liebe ist wie Zuckerwatte von Emma C. Moore

Kurzfazit

Die Geschichte ist nicht nur romantisch, sondern spielt mit verschiedenen Emotionen. Die Autorin hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass sich mein Herz an mehr als einer Stelle zusammengezogen hat.


Von Emma C. Moore bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Sienna Dickens war 16 als sie von Lucas schwanger wurde. Ihre Eltern stellten sie vor die Wahl, Adoption oder Auszug. Sie hat ihr Elternhaus verlassen und ist mit Lucas in Crossville gelandet.  Den Kontakt zu nach Hause hat sie komplett abgebrochen.

Siennas Tochter Josie ist mittlerweile neun Jahre alt und hat zwei sechsjährige Zwillingsbrüder. Lucas, der Vater der Kinder, ist vor drei Jahren spurlos verschwunden und Sienna lässt sich von ihrem Chef, einem Galeristen, gegen ein geringes Gehalt ausbeuten. Doch sie ist auf den Job angewiesen, denn der Schmuck, den sie selber herstellt und der im Laden ihrer Freundin verkauft wird, ist ein Zubrot, kann sie aber auf keinen Fall über Wasser halten.

Von Männern will sie sich fernhalten, bis ihre Kinder aus dem Haus sind. Doch dann schneit Ashton Black in die Galerie. Der Architekt ist Ende 20 und entstammt einer vermögenden Familie aus L.A. Nach dem Tod seines Bruders hat er sich um seine Mutter und seine beiden jüngeren Schwestern gekümmert. Seine Leidenschaft ist die Malerei, doch sein Vater erwartet, dass er das Familienimperium übernimmt. Er hat sich eine Auszeit von der Firma genommen und ist in Crossville, um für das Haus einer Studienfreundin seiner Mutter Bilder zu gestalten.


Meine Gedanken zum Buch

Die Zuckerguss-Geschichten sind jeweils in sich abgeschlossen und können auch einzeln oder in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, mit Ash und Sienna führt Emma C. Moore Protagonisten in die Geschichte ein, die den gängigen Klischees aktueller Frauenromane entsprechen: er attraktiv und vermögend, sie schutzbedürftig und verletzlich.

Doch beim Lesen merkt man sehr schnell, dass Ash am liebsten aus dem für ihn vorgesehenen Leben ausbrechen will, er möchte nicht Teil des Familienunternehmens werden, sondern malen. Sienna hingegen kann sich und ihre Kinder gerade so über Wasser halten, mit dem, was sie verdient und hat Ash doch eines voraus, sie hatte den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich fand daher beide Charaktere sehr interessant gestaltet.

Die Geschichte ist nicht nur romantisch, sondern spielt mit verschiedenen Emotionen. Die Autorin hat ihren Roman beispielsweise mit einer gesunden Dosis Dramatik versehen und es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass sich mein Herz an mehr als einer Stelle zusammengezogen hat. Dass der Verlauf etwas vorhersehbar ist, nehme ich gerne in Kauf, wenn es ein Happy End gibt.

Eine meiner Lieblingsstellen – Seite 276

»Mit Zuckerwatte ist es wie mit der Liebe«, sagte Mable und zwinkerte ihr zu. »Sie ist süß und so klebrig, dass man sie nur schlecht wieder los wird. Allerdings ist auch der Nachgeschmack immer noch phänomenal, wenn man sich die richtige Sorte ausgesucht hat.«


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir von der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

  • Liebe ist wie Zuckerwatte
  • Band 8 der Zuckergussgeschichten
  • von Emma C. Moore
  • CreateSpace Independent Publishing Platform
  • erschienen am 26. Juni 2017

Emma C. Moore ist ein Pseudonym der Autorin Marah Woolf. Dieses Foto entstand während der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2015.


Challenges

-> USA


-> Tennessee

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