Ein Weihnachtshund auf Glücksmission von Petra Schier

Kurzfazit

„Ein Weihnachtshund auf Glücksmission“ hat mich verzaubert, in Weihnachtsstimmung versetzt und sehr gut unterhalten.


Von dieser Autorin bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Annalena ist 31 Jahre alt und Sachbuchautorin. Von ihren Eltern hat sie sich weitgehend distanziert, da diese der Meinung sind, dass sie einen soliden Job braucht, oder zumindest einen Mann, der sie versorgen kann. Im Tierheim hat sie Asco entdeckt und mitgenommen, der Vierbeiner lebt seit einigen Wochen bei ihr.

Christian Bonner ist 35, war erfolgreicher Profisportler, dann Trainer und kommt jetzt zurück in seinem Heimatstadt, um als Dozent und Sportlehrer zu arbeiten. Er stammt aus einem verkorksten Elternhaus, seine Mutter hat drei Kinder von drei verschiedenen Männern, seine Schwester Mariella ist 22 und studiert Medizin und die Jüngste, Senta, ist 12 und lebt bei der drogenabhängigen Mutter in Hannover. In seiner Jugend hatte Christian seinen Ruf als Bad Boy weg und hat sich auch gerne mal in Schwierigkeiten gebracht. Die Schule hat ihm Annalenas Bruder Steffen als „Paten“ zur Seite gestellt, der zu seinem besten Freund wurde.

Annalena und Christian hatten sich seinerzeit angefreundet, aber dann ist etwas passiert, was ihre Freundschaft zerstört hat. Annalena ist lange Zeit nicht über Christian hinweggekommen und erschüttert, als ausgerechnet er ins Nachbarhaus einzieht.


Meine Gedanken zum Buch

Wie schon in den beiden anderen Weihnachtsromanen, die ich von Petra Schier kenne, hat auch diese Geschichte etwas zauberhaftes, denn hier spielen nicht nur Menschen eine Rolle, Santa Claus und seine Elfen wirken ebenso mit, wie ein Hund, der „zu Wort kommt“ und einzelne Abschnitte  aus seiner Perspektive erzählt.

Die Autorin arbeitet mit vielen Facetten, von Romantik über Tiefgründigkeit, bis zu Klischees und Vorurteilen. Das macht diesen Roman nicht nur gefühlvoll, sondern auch sehr unterhaltsam.

Die Bruder-Schwester-Verhältnisse von Christian und Senta sowie von Steffen und Annalena könnten unterschiedlicher nicht sein. Christian ist 23 Jahre älter als seine Schwester und übernimmt Verantwortung für Sie, während bei Steffen der Beschützerinstinkt durchkommt, obwohl seine Schwester schon lange keinen Aufpasser mehr braucht. Dieses Zusammenspiel hat mir sehr gut gefallen.

Neben den Protagonisten tauchen auch Charaktere auf, die in früheren Weihnachtsgeschichten von Petra Schier bereits eine Rolle gespielt haben, doch auch wenn ich diese Bücher nicht kenne, hatte ich kein Problem, der Handlung des Romans zu folgen.

Die Passagen mit Santa Claus und den Elfen unterstreichen den weihnachtlichen Schliff der Handlung und geben dem Roman etwas Magisches.

„Ein Weihnachtshund auf Glücksmission“ hat mich verzaubert, in Weihnachtsstimmung versetzt und sehr gut unterhalten.


Eckdaten

Ein Weihnachtshund auf Glücksmission
von Petra Schier
Weltbild


Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Bewertung

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(Vor-) Weihnachtsfaktor

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Die Geschichte spielt zur Vorweihnachtszeit, Elfen verschütten Sternenstaub, ein Grinch wird weihnachtifiziert.

Weihnachtsfaktor: hoch

Der Einband ist mit Glitzersternen versehen, die man – wichtig für Freunde der Haptik – auch fühlen kann, weil sie sich vom Umschlag abheben.


Challenges

-> Deutschland

Ein Gedanke zu „Ein Weihnachtshund auf Glücksmission von Petra Schier“

  1. Hi Daggi,
    ich mag die Weihnachtsgeschichten von P. Schier auch sehr.
    Die Perspektive der Elfen und Santa Claus ist einfach total süß und versetzt tatsächlich in Weihnachtsstimmung :)
    Zudem lassen sich ihre Weihnachtsgeschichten auch schön leicht weglesen.
    Liebe Grüße
    Ela

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