Lidakis spielt falsch von Jürgen Schmidt

Lidakis spielt falsch

Das Wichtigste in Kürze

Der Fall an sich ist sehr spannend konstruiert, gestaltet sich aber eher unaufgeregt und kommt ohne großes Blutvergießen aus.  Irgendwann hatte ich eine Vorahnung und gelegentlich kommt Andy Mücke Kommissar Zufall zu Hilfe, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.


Von Jürgen Schmidt bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Der Fußballprofi Spyros Lidakis ist vom VfL Bochum zu den Blue Stars Bonn gewechselt, doch dort trifft der Stürmerstar das Tor nicht mehr.

Der Privatdetektiv Andy Mücke wird vom Verein beauftragt, herauszufinden, was mit Lidakis nicht stimmt. Seine Suche führt ihn von der Eifel bis nach Korfu.


Meine Gedanken zum Buch

„Lidakis spielt falsch“ ist bereits der dritte Fall des Münstereifeler Detektivs Andy Mücke. Obwohl ich die ersten beiden Bände der Reihe nicht kenne, konnte ich schnell in die Geschichte einsteigen. Jürgen Schmidt stellt seinen Protagonisten auf den ersten Seiten kurz vor, so dass auch neue Leser alle wesentlichen Informationen kennen.

Ich lese einige Krimi-Reihen und immer wieder fällt auf, dass der Ermittler ein verkorkstes Privatleben hat, gerne gepaart mit einer Sucht. Auf den ersten Blick könnte man den zweifach geschiedenen Andy Mücke auch in die Schublade verkorkst stecken, tatsächlich lebt er in einer soliden Beziehung und seine beiden Kinder sind regelmäßig bei ihm zu Gast. Andy Mücke war mir durch und durch sympathisch.

Da der Krimi etwas fußball-lastig ist, sollte man diesem Sport gegenüber nicht abgeneigt sein. Mir haben die Nebenhandlungen rund um die Blue Stars, Stadionbesuche und Einblicke in die Führungsetage eines Spitzenclubs gut gefallen.

Die Schauplätze des Krimis liegen in der Eifel und auf der griechischen Insel Korfu. Jürgen Schmidt lebt in Bad Münstereifel und bringt entsprechendes Lokalkolorit in seinen Krimi mit ein. Auch seine Erzählungen über die Ereignisse auf Korfu sind sehr detailiert und ich hatte den Eindruck, dass auch Kleinigkeiten gut recherchiert sind. Auf der Website von Jürgen Schmid habe ich u.a. Fotos entdeckt, die diesen Eindruck verstärken.

Der Fall an sich ist sehr spannend konstruiert, gestaltet sich eher unaufgeregt und kommt ohne gewaltiges Blutvergießen aus.  Im Laufe des Buches hatte ich eine Vorahnung und gelegentlich kommt Andy Mücke Kommissar Zufall zu Hilfe, aber beides hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Autor als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Lidakis spielt falsch
von Jürgen Schmidt
erschienen am 31. Januar 2019
bei edition oberkassel
310 Seiten


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