Devon´s Darkness – Verlorenes Herz von Ava Innings

Das Wichtigste in Kürze

Ava Innings hat mich überaus positiv überrascht, weil sie nicht auf Trivialität zurückgreift, dass hier ein Bad Boy gerettet werden muss und weil sie auf ein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende verzichtet hat. Das pure Happy End wäre hier auch fehl am Platz gewesen und deswegen finde ich den Schluss ihrer Geschichte  hervorragend ausgearbeitet. Die Geschichte handelt von Freundschaft und Familie, vom tiefen Fall, davon, Verantwortung zu übernehmen und von der großen Liebe. Sie ist stellenweise tiefgründig, hin und wieder musste ich schmunzeln und hat mit einem süßen Kind und einer zahmen Ratte einen hohen Niedlichkeitsfaktor.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Parker hält sich von Männern fern, seit sie kleine Zoey alleine groß zieht. Als sie Devon, dem Bruder ihrer Nachbarin, begegnet, ist sie vom ersten Moment an fasziniert. Doch natürlich ist ihr klar, dass sie die Finger von dem Bad Boy lassen muss. Zoey allerdings sieht das ganz anders. Sie liebt nicht nur Devons Ratte Sie Lancelot, sondern will den Nachbar direkt als Papa haben.

Devon wiederum würde Parker nach der ersten Begegnung nicht von der Bettkante schubsen, doch spätestens als er Zoey kennen lernt, muss er davon ausgehen, dass er nicht gut für sie ist, weil er mit tiefschwarzen Schatten seiner Vergangenheit kämpft.


Meine Gedanken zum Buch

Im Februar war ich auf der Book Boyfriend Convention und habe mich vor dem Stand von Ava Innings mit einer Bloggerin unterhalten, die mir dieses Buch ans Herz gelegt hat. Die Farbgestaltung des Covers hat mich direkt angesprochen und so habe ich das Buch spontan gekauft.

Eines vorne weg: Was Bücher um Bad Boys mit dunkler Vergangenheit betrifft bin ich mittlerweile vorsichtig geworden. Das liegt unter anderem daran, dass ich für meinen Geschmack zu oft von- meist naiven – Mädchen gelesen habe, die meinten, einen Bad Boy retten zu können (und das dann auch noch schaffen). Vielleicht bin ich mittlerweile zu alt dafür, aber das ist mir zu unrealistisch. Was soll ich sagen. Ava Innings hat mich überaus positiv überrascht. Devon weiß, dass er seine Vergangenheit nicht ablegen kann, er weiß, dass er nicht gut für Parker und schon gar nicht für Zoey ist und er sagt Parker ganz klar, dass sie ihn nicht retten kann. Das hat mir gut gefallen. Ein ganz klarer Pluspunkt ist auch, dass die Autorin kein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende geschrieben hat. Das pure Happy End wäre hier auch fehl am Platz gewesen und deswegen finde ich den Schluss ihrer Geschichte hervorragend ausgearbeitet. Was mir ebenfalls gut gefallen hat ist die Spannung, die Ava Innings um Parker und Devon aufbaut. Es knistert zwar von der ersten Begegnung weg zwischen den beiden, aber sie finden einfach nicht zueinander, immer wieder kommt etwas dazwischen.

Die Geschichte handelt von Freundschaft und Familie, vom tiefen Fall, davon, Verantwortung zu übernehmen und von der großen Liebe. Sie ist stellenweise tiefgründig, hin und wieder musste ich schmunzeln und mit Zoey und Sir Lancelot hat dieses Buch einen extrem hohen Niedlichkeitsfaktor, der noch dadurch verstärkt wird, dass die Silhouette der Ratte über den ganzen Roman hinweg optisch präsent ist.

Ich habe meinen Spontankauf keine Minute bereut und vergebe fünf von fünf Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Devon´s Darkness – Verlorenes Herz
von Ava Innings
erschienen am 21. September 2018

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