Rauhnacht von Klüpfel und Kobr

Diese Woche habe ich das Buch „Rauhnacht“ von Klüpfel / Kobr über vorablesen erhalten. Es ist der 5. Fall von Komissar Kluftinger, aber der erste, den ich gelesen habe.

368 Seiten
17,95 EUR
Piper Verlag
erschienen am 11. September 2009


  • Protagonisten

Komissar Kluftinger, verheiratet mit Erika und sein „Freund“ Dr. Martin Langhammer, verheiratet mit Annegret. Klufti kann den Doktor eigentlich gar nicht leiden, muss aber mehr oder weniger freiwillig mit ihm zusammen arbeiten.

  • Inhalt

Die beiden Ehepaare werden von der ehemaligen Skirennläuferin Julia Köing in deren Hotel eingeladen. Als Highlight soll ein Krimispiel veranstaltet werden. Julia König bittet Komissar Kluftinger den Hercules Poirot zu spielen.

Im Laufe des Abends wird Carlo Wiß, der dem Komissar gleich zu Beginn unangenehm aufgefallen ist, tot aufgefunden. Kluftinger stellt schnell fest, dass es sich um einen Mord handelt. Da das Hotel eingeschneit ist, kann die Polizei nicht zum Hotel vordringen, so dass Kluftinger mit den Ermittlungen startet und sich Dr. Langhammer (der im Krimispiel den Dr. Watson geben sollte) als Helfer aufdrängt.

  • Meine Gedanken zum Buch

Mir hat der Krimi gut gefallen. Die beiden unterschiedlichen Charaktere von Kluftinger und Langhammer sind toll dargestellt und begeistern, jeder auf seine Art. Besonders die Marotten des Komissars sind sehr humorvoll beschrieben – auch wenn sie mir manchmal etwas langatmig erschienen sind. Aber das macht wohl den Charme der Kluftinger-Bände aus. Der Zwist zwischen den beiden Hauptpersonen zieht sich durch das ganze Buch und gibt dem Roman einen richtigen Pepp.

Es ist eine andere Art Krimi, als das, was ich bisher gelesen habe, was ihn trotzdem oder gerade deshalb sehr lesenswert macht. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass dieser Band gelegentlich auf einen oder mehrere frühere Bände aufbaut, wodurch einem Neueinsteiger wie mir manchmal ein Zusammenhang gefehlt hat.

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Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

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