Film- & TV-Blogparade #9 Literaturverfilmungen

Zunächst ein kleiner Rückblick auf vergangene Woche, als ich über die Oscarverleihung geschrieben habe.

Auch in diesem Jahr hatte die Jury einen anderen Geschmack als ich, aber immerhin, mit der besten Hauptdarstellerin und der besten Nebendarstellerin lag ich richtig und auch der Muppets-Film wurde für die beste Filmmusik geehrt.

Harry Potter hat leider keinen Oscar erhalten und – was ich sehr schade finde – der gestiefelte Kater auch nicht. Ein Grund mehr, warum ich der Meinung bin, nichts zu verpassen, wenn mich die Oscarverleihung 2013 wieder nicht tangiert ;)

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Zurück zum Thema. Rike veranlasst uns, uns mit Literaturverfilmungen zu beschäftigen.

Machst du dir überhaupt Gedanken darüber, dass ein Film vielleicht eine Literaturverfilmung sein könnte?

Wenn ich einen Film schaue, habe ich mir meist keine Gedanken darüber gemacht, dass es eine Buchvorlage geben könnte. Seit einiger Zeit schickt Antenne Kaiserslautern seine Hörer donnerstags als Filmtester in die UCI-Kinowelt, so dass ich durch die Berichterstattung mittlerweile weiss, wenn es für einen Film eine literarische Vorlage gibt.

Vergleichst du Buch und Film (wenn du beides kennst)?

Natürlich vergleiche ich den Film mit dem Buch, sofern ich beides kenne. Schliesslich mache ich mir auch Gedanken darüber, ob die Umsetzung gut war.

Legst du Wert darauf erst das Buch zu lesen, bevor du einen Film anschaust?

Wenn ich weiss, dass einem Film ein Buch zu Grunde liegt, muss ich das Buch nicht zwangsläufig lesen. Oftmals ist es so, dass ich entweder nur das Buch, oder eben nur den Film kenne.

Hat dich auch schonmal ein Film neugierig auf das Buch gemacht? …?

Tatsächlich hat mich die Filmbesprechung und der Trailer zu Zwei an einem Tag neugierig gemacht auf das Buch von David Nicholls. Den Film habe ich nach wie vor nicht gesehen, aber das Buch habe ich bei einer Verlosung von Yello Strom gewonnen. Allerdings liegt es noch immer auf meinen SuB und wartet darauf, gelesen zu werden.

 

 

Welche Literaturverfilmungen haben dich begeistert und welche enttäuscht?

Ich habe als Kind die Bücher von Astrid Lindgren geliebt. Die Pippi-Langstrumpf-Filme haben mich total begeistert.

Auch von Erich Kästner habe ich viele Bücher gelesen. Eine Verfilmung ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben: Das fliegende Klassenzimmer mit Joachim Fuchsberger als Justus von 1973.

Die Bücher von Enid Blyton habe ich vermutlich alle besessen ;) Die fünf Freunde kenne ich auch als Verfilmung und habe sie gerne geschaut. Allerdings kann ich mir viele Bücher von Enid Blyton gar nicht als Film vorstellen, ich glaube, dieses Mädchen-Gedöns, wie z.B. die Dolly-Bücher, muss man einfach lesen, sonst geht etwas verloren.

Auch wenn Michael Ende sich von der Verfilmung der unendlichen Geschichte distanziert hat, ein wunderbares Buch und ein wundervoller Film. Welches Kind hat nicht davon geträumt, auf Fuchur zu fliegen. Bei Momo dagegen hat Michael Ende sogar am Film mitgearbeitet und auch Momo hat mir als Film sehr sehr gut gefallen, gut, mit Abstand gesehen, lag das vermutlich wirklich an den Kulleraugen von Radost Bokel, aber als Kind war ich begeistert. ;)

In den vergangenen Jahren hat mich beispielsweise Herr de r Ringe absolut umgehauen, wobei ich zugeben muss, dass ich mit dem Buch nicht klar gekommen bin.

Die Harry Potter Bände habe ich alle besessen und die Umsetzung in den Filmen fand ich klasse.

Sowohl bei Herr der Ringe, als auch bei Harry Potter hat die Wahl der Schauspieler hier einen grossen Teil dazu beigetragen.

Illuminati und Sakrileg von Dan Brown waren unsere ersten Hörbücher und wir waren beide sehr begeistert. So begeistert, dass wir weder die Bücher gelesen, noch die Filme geschaut haben, um diese Faszination nicht „kaputt“ zu machen.

Nicht zu vergessen auf der Liste der Literaturverfilmungen ist Cornelia Funke. Aus der Tintenwelt-Trilogie, die ich stellenweise „gefressen“ habe und stellenweise wochenlang auf die Seite gelegt hatte, wurde Tintenherz verfilmt. Der Film hat mir überhaupt nicht gefallen.

Wie bereits berichtet, waren wir im Dezember im UCI und haben uns „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“, ebenfalls von Cornelia Funke, angesehen und waren begeistert, besonders die Kids lieben Niklas Julebukk. Und hier komme ich nochmal auf eine Frage von oben zurück, denn auch hier hat mich der Film neugierig gemacht auf das Buch.

Es ist nicht schwer zu erkennen, die mir bekannten Literaturverfilmungen richten sich zum grossen Teil an Kinder und Jugendliche. Ich habe mir auch Gedanken darüber gemacht, warum das so ist und mein Fazit ist, dass viele Bücher verfilmt werden, die weder in die Genre der von mir bevorzugten Filme, noch in die Genre der von mir gelesenen Bücher fallen.

Und nun bin ich gespannt, was

  • Rike
  • Miriam
  • Sandra
  • Anna
  • Judith
  • Vroe und
  • Katie

zum Thema Literaturverfilmungen zu sagen haben.

4 Gedanken zu „Film- & TV-Blogparade #9 Literaturverfilmungen“

  1. Das Du die Dan Brown Verfilmungen ausgelassen hast war sehr weise :-) Zwei an einem Tag sagt mir gar nichts weder Film noch Buch. Muss ich da was nachholen. Sag Bescheid, wenn Du das Buch durch hast.

    Liebe Grüße

    1. Das wird noch einige Zeit dauern, ich hab noch ein paar Bücher hier, bei denen ich Rezensionen zugesagt habe, die „muss“ ich als erstes lesen, aber ich sag Bescheid.

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