EM-Abseits #10 – Fußball und Mode

Die 10. Runde des EM-Abseits ist angepfiffen.

Meine Beiträge aus den vergangenen Runden könnt Ihr Euch hier nochmal anschauen und die Zusammenfassungen für beide Teams sind natürlich bei unseren Trainern Mella und Susanne zu finden.


Das Thema der 10. Runde lautet

Fußball und Mode

Mode … das sollte doch eigentlich ein Frauenthema sein, aber so einfach war das gar nicht, schließlich habe ich mir auf die Fahnen geschrieben, dass ich bei dieser Bloggerparade noch mehr über Fußball erfahren möchte und im besten Fall auch meine Leser etwas dazu lernen können.

Ich hoffe, das gelingt mir auch diese Woche:

Mode heisst auch Schuhe und Fußballer benötigen besondere Schuhe. Auf weichem Untergrund, wie Rasenplätzen, tragen die Spieler Stollenschuhe für einen besseren Halt. Stollen sind Profilzapfen unter der Schuhsohle, die wegen der Verletzungsgefahr maximal 16 mm lang sein dürfen. Falls Ihr Euch schon einmal gefragt, warum die Spieler, die eingewechselt werden, dem Linienrichter die Schuhsohlen zeigen, kennt Ihr nun den Grund, der Linienrichter überprüft die Länge der Stollen.

Die heutigen Fußballschuhe sind so konzipiert, dass die Stollen in der Schuhsohle integriert sind. Die Profis haben die Möglichkeit, die Stollen je nach Bedarf zu variieren, z.B. durch Schraubstollen, die an den Schuh angeschraubt werden. Die ersten Stollenschuhe wurden ganz in unserer Nähe „erfunden“. An Weihnachten 1925 hat sich Ludwig Wacker aus Zweibrücken das Patent für „Stollen für Fußball- und ähnliche Sportschuhe“ eintragen lassen. Erst mehr als ein Vierteljahrhundert später erhielt Adolf „Adi“ Dassler, der Gründer von Adidas, das Patent auf „Buchse mit durchgehender Gewindebohrung zur Aufnahme von unterhalb der Sohle eines Sportschuhes angebrachten Stollen“.

Für anderen Untergrund benötigen die Spieler Nockenschuhe. Die Nocken sind ebenfalls an der Sohle angebracht, allerdings sind es viel mehr Nocken, als vergleichsweise Stollen und die Nocken sind auch weicher als die Stollen. Es gibt verschiedene Arten von Nockenschuhen. Sie unterschieden sich durch Grösse, Länge, Anzahl und / oder Anordnung der Nocken. Aus der aktiven Zeit meiner Brüder sind mir die Tausendfüssler ein Begriff. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um Sohlen mit vielen kleinen Nocken, die auf verschiedenen Böden gespielt werden können.

Darüber hinaus gibt es noch die Hallenfußballschuhe, dabei handelt es sich um Schuhe mit Profilsohle, aber ohne Nocken.

Das soll es aber nun schon gewesen sein mit dem Wissenswerten zu Fußballschuhen. Denn nun präsentiere ich Euch eine Auswahl der in unserer Familie verfügbaren Trikots ;)

Zunächst das Trikot mit der Rückennummer, die ich hier beim EM-Abseits trage, nämlich die Nummer 7. Dieses Trikot habeich bereits im Zuge des Themas Fußball und Männer und bei der 12. Runde der T-Shirt-Parade vorgestellt. Es handelt sich um eine Leihgabe meines Bruders, eingefleischter Bayernfan. In seinem Schrank befindet sich auch das folgende Trikot des FCB:


Auch dieses Trikot des SC Freiburg gehört meinem Bruder. Gekauft hat er es – so vermute ich – aus Heimatverbundenheit, schliesslich ist der SC Freiburg der räumlich gesehen nächste Bundesligaverein.

Im Schrank meines Mannes sind Trikots verschiedener Vereine zu finden. Da wäre zunächst natürlich ein etwas älteres Trikot „vom Betze“:

Hier eines, auf das er besonders stolz ist: das Trikot von Jörg „Ali“ Albertz aus dessen Zeit bei den Glasgow Rangers (1996-2001).

Ich habe leider nicht feststellen können, ob auf den Original- Trikots des Spielers tatsächlich „Alberts“ stand, oder ob es sich um einen Fehler bei der Beflockung handelt

In den 1990er Jahren bestand eine Fanfreunschaft zwischen dem Betze und den Löwen. Aus dieser Zeit existiert noch dieses Trikot.

Noch älter könnte das hier von Real Madrid sein, welches mein Mann während seiner aktiven Zeit beim FCK erhalten hat.

Die heutige Runde beende ich mit dem Trikot des Weltmeisters von 2006. Mein Mann und ich hatten bei einem Tippspiel beide auf Italien als Weltmeister gesetzt. Das Trikot habe ich kurz danach gekauft, weil wir Karten für das Spiel Italien gegen die USA im Fritz-Walter-Stadion zugelost bekommen haben.

 

12 Gedanken zu „EM-Abseits #10 – Fußball und Mode“

  1. Du meine Güte, habt ihr einen Sportladen überfallen? Finde ich ja genial, wie viel ihr da zu bieten habt.
    Ich war schon immer froh, wenn die Fußballschuhe an den Füßen geblieben sind :-) auf alles andere habe ich nicht geachtet.

    Liebe Grüße

  2. Bei meiner Tochter gab es eine Zeit, in der sie Nationaltrikots gesammelt hat. Das war zur WM 2006. Und da wir da gerade in Griechenland waren, hat sie reichlich die billige Einkaufsmöglichkeit von Imitationen auf den dortigen Märkten genutzt. Oft hat sie auch gleich noch eine Fahne des Landes mit dazugekauft. Diese zieren noch heute die Wände ihres ehemaligen Kinderzimmers, das wir heute als Gästezimmer nutzen. Die Trikots werden auch noch heute ganz bewusst zum Training in einer anderen Mannschaftssportart angezogen um Trainern oder Mitspielern eine Freude zu machen oder auch mal zu provozieren.

    Dein intensiver Blick auf das Schuhwerk der Fußballer war sehr interessant.

    LG Iris

  3. Das mit den Anforderungen an die Fußballschuhe erinnert mich ein bisschen an die Anforderungen, die man im Formel 1 an die Reifen stellt.
    Man kann ja nix dem Zufall überlassen ;-)

    LG
    Sabienes

  4. Pingback: Timm's Blogwelten

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