Gletschergrab von Arnaldur Indridason

Im April hat die Buchbox bei mir Station gemacht und unter anderem habe ich das Buch Gletschergrab von Arnaldur Indridason eingetauscht. Das Buch habe ich in mein Reisegepäck gesteckt und da ich genügend Zeit hatte, nun auch gelesen ;)


Ich kannte den Autor bisher nicht, hab also keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Geschichte selbst fand ich sehr spannend, so dass ich das Buch auch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Einige Rezensenten bezeichnen den Teil der Geschichte, in der es um Hitler geht, als unglaubwürdig. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber ich bin anderer Meinung, denn über den Tod von Hitler wurde viel spekuliert und recherchiert und meines Erachtens könnte alles genau so passiert sein, wie der Autor es beschreibt. Überzogen würde ich gelten lassen, aber nicht unglaubwürdig.

Überzogen – und da gebe ich dem Autor der Rezension recht – ist auch die Beschreibung der Charaktere, entweder sind gehört die Person zu den skrupellosen Bösen, oder zu den unverletzbaren Superhelden, oder sie streben – meist recht sadistisch durch die Hand der Skrupellosen.

Schade fand ich, dass am Ende nicht klar wird, was nun tatsächlich die Ladung des Flugzeuges war und warum die Amis (die übrigens richtig ihr Fett wegbekommen) so einen Aufwand betreiben, um alles zu verschleiern.

Ein Thriller mu ss für mich spannend sein und muss mich fesseln. Das hat Gletschergrab geschafft. Deshalb kann ich auch über die anderen Punkte weg sehen und vergebe vier von fünf Sternen.


Autoren-Lesechallenge 16/26

Ein Gedanke zu „Gletschergrab von Arnaldur Indridason“

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