Josefibichl von Marc Ritter

  • Josefibichl von Marc Ritter
  • erschienen im November 2011
  • im Piper Verlag München
  • 304 Seiten
  • 9,99 EUR

Kurzbeschreibung

In Garmisch-Patenkirchen rumort es gewaltig: Die Olympischen Winterspiele entzweien den Ort, Waldbesitzer Veit Gruber bereitet einen Riesendeal vor. Bürgermeister Hans W. Meier hat seine ganz eigenen Pläne. Und auch der ehemalige Polizeireporter Karl-Heinz Hartinger ist wieder da, der seit seiner Jugend als jähzorniger Gerechtigkeitsfanatiker gilt. Als junger Mann verließ er über Nacht den Ort. In derselben Nacht ging das Auto des Kaplans in Flammen auf. Als nun zwanzig Jahre später ausgerechnet Hartinger den erdrosselten Franziskanerpater Engelbert auf dem heiligen Josefibichl auffindet, steht für die Garmisch-Patenkirchener Polizei der Hauptverdächtige schnell fest. Hartinger hat nur eine Chance: Er muss selbst den Täter finden…


Zum Inhalt

Der aus München zurück gekehrte Polizeireporter Karl-Heinz „Gonzo“ Hartinger findet auf seiner Joggingtour einen Toten. Es handelt sich dabei um einen Möch aus dem nahegelegenen Kloster.

Weil Gonzo schon in jungen Jahren mit der Kirche im Klinsch lag, ist er sofort der Hauptverdächtige seines ehemaligen Schulkameraden Bernbacher, der nun Polizeichef von GAP ist.

Das LKA mit Bernd Schneider und Claudia Schmittheinrich wird hinzugezogen, doch zu diesem Zeitpunkt ist Gonzo schon auf der Flucht, denn eines ist ihm klar, wenn er nicht selbst seine Unschuld beweist, dann wird es keiner tun.

Wie so oft scheinen auch hier die Schönen und Reichen ihre Finger im Spiel zu haben. Vom Großgrundbesitzer Veit Gruber, über die Politiker vor Ort und in München, bis zu den Scheichs und den Chinesen spielt jeder mit im Spiel um Geld und Macht.

Wer nun wissen will, warum der junge Mönch getötet wurde, der muss das Buch lesen ;)


Fazit:

Marc Ritter hat einen humorvollen Schreibstil und auch wenn es hier um einen Mord geht, hatte ich desöfteren ein Schmunzeln auf den Lippen.

Manchmal ist mir der Mord zu kurz gekommen, weil die Geschichte drum herum „aufgeplustert“ wurde. Nur angerissen wurde dagegen die Sache, derentwegen Gonzo GAP damals Richtung München verlassen hat. Es wäre meines Erachtens genug Möglichkeit geblieben, darauf nochmal einzugehen, aber die wurde unter den Tisch fallen gelassen.

Die Spannung war gegeben, aber mir hat manchmal das gewisse Etwas gefehlt und an anderen Stellen war es zuviel des Guten.

3,5 von 5 Sternen, weil 4 Sterne zuviel und 3 Sterne zu wenig gewesen wären.

Buchchallenge extreme 1/12 – Buchcover mit fühlbarer Struktur

Das Cover

Und damit wären wir beim Cover. Eine Aufgabe der Buchchallenge extreme lautet, ein Buch mit einem Cover mit einer fühlbaren Struktur zu lesen.

Viele Bücher haben heute einen fühlbaren Titel. Bei diesem Buch ist es so, dass sich die „Lederhose“ auf dem Cover fühlen lässt -haptisch wahrnehmbar, wie es so schön heisst ;)

Nur leider schwer zu fotografieren ;)

Der Autor
Marc Ritter, geboren 1967 in München, wuchs in Garmisch-Patenkirchen auf, wo er nach dem Abitur Zivildienst machte und für eine Garmisch-Patenkirchener Lokalzeitung über Politik, Sport und Nachtleben berichtete. Zum Studium von Germanistik, Politikwissenschaften und Werbepsychologie sowie einer Marketingausbildung kehrte er nach München zurück. Ritter arbeitete als Manager für große deutsche und amerikanische Print- und Online-Medien und ist seit mehreren Jahren als Unternehmensberater tätig. Er wohnt mit seiner Familie in München. Mit seinem Helden Karl-Heinz Hartinger verbindet ihn die Liebe – und zugleich die gelegentliche Abneigung – zu seinen beiden Heimatorten Garmisch-Patenkirchen und München.

2 Gedanken zu „Josefibichl von Marc Ritter“

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