Sterbensangst von David Mark

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Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von Blogg Dein Buch zur Verfügung gestellt. Ich wurde gebeten, Blogg Dein Buch und den Verlag zu verlinken. Für diesen Artikel habe ich jedoch keine Bezahlung und auch keine anderen Gegenleistungen erhalten.

 

Sterbensangst von David Mark
erschienen im Ullstein-Verlag
Juli 2012

 


Zum Inhalt

Detective Aector McAvoy ist ein eher ungewöhnlicher Ermittler, ein Riese von einem Mann, aber mit einem weichen Naturell und eher ein Typ, der es jedem recht machen will. Er hat ein bewegtes Jahr hinter sich, denn er wäre fast gestorben, hat einige Ex-Kollegen auffliegen lassen (allerdings wurden deren Vergehen vertuscht) er hat eine neue Stelle angetreten, wird zum zweiten Mal Vater… soviel zum Protagonisten.

Hier liegt ein Buch vor mir, für das ich mich aufgrund der obigen Kurzbeschreibung bei Blogg Dein Buch beworben habe. Allerdings entspricht die Kurzbeschreibung nicht unbedingt der Handlung:

Ein adoptiertes Mädchen, ursprünglich aus Sierra Leone, wird in Hull in einer gut besuchten Kirche getötet. Ausserdem meldet sich ein Vorgesetzter bei Aector, der will, dass er mit der Frau eines hohen Tieres im Polizeidienst spricht, weil deren Bruder tot aufgefunden wurde. Schliesslich gibt es einen Brandanschlag, das Opfer stirbt später im Krankenhaus.

Die Polizei untersucht mit verschiedenen Teams verschiedene Todesfälle, denn erst nach und nach erkennt Aector McAvoy, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen gibt und hier ein Mörder auf der Jagd nach Menschen ist, die etwas Besonderes sind – sie haben als Einzige überlebt, einen Massenmord, einen Unfall, einen Brand, eine Explosion … und nun scheint irgendjemand diesen „Fehler“ bereinigen zu wollen und tötet diese „einzigen Überlebenden.

Zwar stößt der Leser hin und wieder auf einen kleinen versteckten Hinweis, aus denen ich mir ein Bild gemacht habe, wie es weiter gehen wird, diese Hinweise werden auch aufgenommen, aber die Lösung des Falles auf den letzten Seiten war für mich überraschend.


Meine Meinung

Der Einstieg in die Geschichte ist mir aufgrund der Namen, die der Autor für die Personen gewählt hat, sehr schwer gefallen. Schon der Name Aector McAvoy ist schwer zu lesen und  – wie die anderen Namen – gewöhnungsbedürftig. David Mark führt den Leser aber problemlos in die Geschichte ein und sobald ich mich an die Namen gewöhnt hatte, war das Buch auch flüssig zu lesen.

Die Vergangenheit des Protagonisten wird nach und nach und zum Teil etwas ausschweifend erläutert. Diese Vergangenheit hat wenig mit den aktuellen Fällen zu tun, aber da dieses Buch der Auftakt zu einer Serie um Aector ist, wird der Leser mit jeder Menge Infos versorgt, die er meines Erachtens auch benötigt, um beispielsweise Aector nicht seltsam, sondern sympatisch zu finden – mit all seinen Eigenarten.

Es gab innerhalb der Handlung einige Punkte, die mich gestört haben, z.B. das Verhältnis zwischen Aector und seiner Frau. Zum einen sind die beiden so glücklich und zuckersüss, dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt. Zum anderen lässt Aector seinen Sohn alleine in der Öffentlichkeit sitzen, als er zum Tatort rennt, er hat sogar danach ein schlechtes Gewissen, aber sie verzeiht ihm sein Verhalten, ohne mit der Wimper zu zucken.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich die Handlung trotz der oben genannten Einschränkungen, spätestens ab Seite 100 so gefesselt hat, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Daher mein Tipp: Wer hier durchhält, wird mit einem interessanten und spannenden Fall belohnt

Ich vergebe vier von fünf möglichen Sternen. Aus meiner Kritik sollte ersichtlich sein, dass für ein weiteres Buch bzw. weitere Bücher dieser Serie noch Steigerungspotential vorhanden ist.

 

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