Was bin ich?

… ich bin ein Stück Fleisch. Gedacht, für den Verzehr durch Menschen!

Achtung – nichts für Sensibelchen ….

Vor einigen Tagen hatten wir Lust auf Döner und mein Mann hat beschlossen, sich selbst in die Küche zu stellen und vier Döner zusammen zu bauen. Ich kann Euch sagen, wie es ausgegangen ist, wir haben die Kids nochmal ins Auto gepackt und sind abends an die Dönerbude gefahren. Aber nicht etwa, weil mein Mann als Dönerbauer versagt hat, sondern weil wir den Fehler begangen haben, Tillman’s Kebab einzukaufen.

Meine Tochter musste sich fast übergeben, als sie das Fleisch gesehen hat. Mein Mann hat versucht, die Stücke, die Knorpel, Knochen, Sehnen und Adern enthielt, auszusortieren und musste dabei mehrfach würgen. Irgendwann hat er die kompletten drei Packungen in den Müll geschmissen, weil er schlussendlich mehr aussortiert hat, als wir noch hätten verwenden können.

Fazit: Einmal und nie wieder.

11 Gedanken zu „Was bin ich?“

  1. Eigentlich hab ich mich beim Lesen bei dir immer wohl gefühlt – im Moment gehts grad gar nicht. Das gehört echt an offizieller Stelle veröffentlicht und nicht nur hier.

    1. @Iris
      Ich habe auch einige Tage darüber nachgedacht, ob ich die Bilder tatsächlich hier auf dem Blog veröffentlichen soll, habe mich aber dafür entschieden, weil ich dachte, dass ich hier die Leute erreiche, die mich „kennen“ und die ich vor diesem Produkt auch warnen möchte.

      Bei ciao und dooyoo werde ich noch Berichte einstellen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich da auch erst reingeschaut habe, nachdem wir das Zeug in den Mülleimer gekippt haben – und erst dann festgestellt, dass wir kein Einzelfall sind.

      Ausserdem werden wir uns noch an das Geschäft wenden und auch an den Hersteller selbst. Ich finde sowas schlichtweg eine Frechheit. Natürlich haben wir schon oft gelesen, dass für verschiedene Produkte „Abfall“ untergemischt wird, aber es auf dem Tisch zu sehen, ist nochmal was ganz anderes.

  2. Das ist ja schon echt pervers…

    Da würd ich erstmal einen Bericht dem Geschäft, wo Ihr das „Zeug“ gekauft habt, bringen… Damit die dort auch mal sehen, was sie so in Ihrem Sortiment haben.
    Ob man dann gar noch weiter geht, ist definitiv ne Überlegung wert. Das ist ja echt unzumutbar :-(

  3. Oh mein Gott, da kann ich mich meinen Vorkommentierern nur anschließen, das muss man irgendwie bearbeiten. Ich hätte das Zeug direkt an die Firma geschickt und reklamiert. Igitt!!!

    Liebe Grüße

  4. Ich gebe zu, im Nachhinein haben wir auch überlegt, dass es gescheiter gewesen wäre, das Fleisch zurück zu bringen. Aber mein Mann war in dem Moment so angeekelt, dass er nicht weiter nachgedacht hat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.