Spiegelkind von Alina Bronsky

Spiegelkind von Alina Bronsky

Arena Verlag
erschienen im Januar 2012
978-3401067988
14,99 Euro


Inhalt:

Juli ist zusammen mit einem Bruder und einer Schwester in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen. Ihre Eltern haben sich kürzlich getrennt und teilen sich das Sorgerecht. Eine Woche lebt ihre Mutter bei ihnen, in der anderen Woche der Vater. Eines Tages ist ihre Mutter verschwunden.  Juli merkt, dass die Polizei keinen Grund dafür sieht, Ermittlungen anzustellen und dass ihr Vater und ihre Großeltern sogar froh sind, dass sie weg ist.

Als ihr Vater ihr erklärt, dass ihre Mutter eine „Phee“ ist, kann sie damit gar nichts anfangen. Auf ihre Schule gehen nur „normale“ Kinder, natürlich weiss sie, dass es auch gesetzlose „Freaks“ gibt, von denen ihr Vater immer gewarnt hat, aber „Pheen“ waren ihr bisher völlig unbekannt. Zu diesem Zeitpunkt kommt Ksü in ihre Klasse und Juli wird ihre Patin, allerdings hat Juli gar keine Lust, sich mit dem seltsamen Mädchen anzufreunden, dass einen kahlen Kopf hat, auf den eine Schlange tätowiert wurde.

Allerdings ist es ausgerechnet Ksü, die ihr zeigt, dass auch Freaks normal sein können und die ihr helfen will, ihre Mutter zu finden. Mit Hilfe von Ksüs Bruder Ivan kann Juli mehr über die Pheen erfahren, sie rebelliert gegen den Vater und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter.


Mein Fazit:

Der Arena-Verlag hat vor dem Erscheinen des Buches auf Facebook gefragt, was man sich unter einer Phee vorstellen könnte. Meine Antwort war:

„Phee – für mich wortverwandt mit der FEE – besondere Begabungen, heilende Kräfte, kann sehen, ob jemand eine gute oder böse Seele hat, geheimnisvoll, vielleicht auch beängstigend“

Nun habe ich das Buch gelesen und bin der Meinung, dass ich es gar nicht treffender hätte ausdrücken können. Die Pheen sind geheimnisvoll, aber auch beängstigend. Sie machen das Magische an der Geschichte aus.

Die Autorin lässt den Leser zusammen mit der Protagonistin mitten in die Handlung fallen, wodurch der Spannungsbogen von der ersten Seite an aufgebaut wurde. Da Juli nur die behütete Welt mit ihren strengen Regeln kennt, muss sie sich ihr Wissen über Freaks und Pheen erst erarbeiten, genau wie der Leser des Buches.

Dass die Pheen vernichtet werden sollen, wurde mir schnell klar, allerdings habe ich erst gegen Ende des Buches gemerkt, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn – und ich denke, damit verrate ich nicht zu viel – Juli findet zwar ihre Mutter wieder, aber die Pheen sind noch lange nicht gerettet. Ich freue mich auf einen zweiten Teil, denn die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich bin sehr gespannt, was Juli, ihre Familie und ihre Freunde noch erwartet.

Vorgabe Nr. 14 -Buch aus dem Arena Verlag

Buchchallenge extreme 10/12

4 Gedanken zu „Spiegelkind von Alina Bronsky“

  1. Ich fand das Buch auch total spannend! Bin auf die Fortsetzung schon sehr sehr gespannt und bin gerade auf der Suche nach ähnlichen Büchern…also Fantasy, aber nicht zu abgefahren, verstehst Du was ich meine?

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