Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus

Schneewittchen muss sterben
von Nele Neuhaus
Verlag: List Taschenbuch
erschienen am 11. Juni 2010


Bisher gelesen:


Da die Bücher von Nele Neuhaus schon einen großen Leserkreis haben, verzichte ich hier auf eine ausführliche Rezension und stelle das Buch nur vor.

Die Serie um die sympathischen Protagonisten Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein habe ich chronologisch mit dem ersten Fall begonnen und bin mit „Schneewittchen“ beim vierten Fall der beiden Ermittler angekommen:

Tobias hat eine langjährige Haftstrafe abgesessen und kommt zurück in sein Heimatdorf. Er war in einem Indizienprozess verurteilt worden, nachdem zwei Mädchen verschwunden sind. Da er einen Filmriss hatte, kann er sich bis heute nicht daran erinnern, was wirklich passiert ist. Die Menschen in seinem Heimatdorf sind von seiner Rückkehr alles andere als begeistert.

Ungefährt zur gleichen Zeit wird Tobias´ Mutter von einer Autobahnbrücke gestossen und auf einem US-Flugplatz in der Nähe seines Heimatortes wird ein Skelett gefunden. Während die Ermittler versuchen, herauszufinden, wie diese Fälle zusammen hängen, stossen sie im Dorf auf eine Mauer des Schweigens. Dann verschwindet wieder ein junges Mädchen und der Mob erhebt sich gegen Tobias.

Nachdem die Nebenhandlung sich in den bisherigen Büchern eher auf Pia konzentriert hat, steht dieses Mal das Privatleben von Oliver im Vordergrund.


Meine Meinung

Im Zuge meines ersten Buches der Autorin hatte ich noch damit zu kämpfen, den Überblick nicht zu verlieren, weil ständig neue Personen und neue Schauplätze dazu kamen und die Autorin auch gerne hin und her springt. Doch daran habe ich mich zwischenzeitlich gewöhnt, das ist der Stil von Nele Neuhaus und damit baut sich immer wieder neue Spannungsbögen auf.

Schritt für Schritt erfährt der Leser, was vor zehn Jahren wirklich geschah, wer seine Finger im Spiel hatte. Dabei erscheinen alles schlüssig und auch nachvollziehbar, wobei die Auflösung für mich trotzdem sehr überraschend war. Das Ende der Geschichte fand ich persönlich sehr heftig, aber es hat meiner Begeisterung für „Schneewittchen muss sterben“ keinen Abbruch getan. Wieder einmal hat Nele Neuhaus mich eine schlaflose Nacht gekostet hat :)

Und nun steht „Wer Wind sät“ schon auf meiner Wunschliste.

8 Gedanken zu „Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus“

  1. Ich liebe Nele Neuhaus Bücher, auch Schneewittchen fand ich sehr gut, bis auf das Ende, das mir persönlich etwas zu dick aufgetragen war. Aber das ist ja Geschmackssache :-)

    Liebe Grüße

    1. Kann ich verstehen, Sandra, ging mir ja auch so

      Das Ende der Geschichte fand ich persönlich sehr heftig, aber es hat meiner Begeisterung für „Schneewittchen muss sterben“ keinen Abbruch getan.

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