Mieses Karma von David Safier

 

Kim Lange ist Fernsehmoderatorin, Mutter und Ehefrau und zwar genau in dieser Reihenfolge. Den Geburtstag ihrer Tochter verbringt sie in Vorbereitung für den Deutschen Fernsehpreis in Köln, anstatt mit ihrer Tochter zu Hause und nachdem sie den Preis dann gewinnt, landet sie mit Daniel, einem anderen nominierten Moderator, im Bett und betrügt ihren Mann.

In der selben Nacht stirbt sie (auf zugegeben völlig unglaubliche Art und Weise) und wird im Jenseits von Buddah in Empfang genommen. Nach und nach erfährt Kim, die nun eine Ameise ist, dass sie im Laufe ihres Lebens zu wenig Karma gesammelt hat. Nach ihrem Tod entdeckt Kim plötzlich, dass sie – wider Erwartens – noch Gefühle für ihren Mann hatte und um zu verhindern, dass ihre ehemals beste Freundin sich ihrem Mann an den Hals wirft und ihrem Kind eine neue Mutter wird, hat Kim nur eine Chance: sie muss Karma sammeln und als Ameise sterben, um als höheres Wesen wiedergeboren zu werden.


Meine Meinung:

Die Geschichte um Kim Lange ist sehr unterhaltsam und auch wenn die Dame am Anfang ziemlich unsypmatisch wirkt, habe ich sie doch schnell in mein Herz geschlossen.

Ich habe viel gelacht, geschmunzelt, aber auch die eine oder andere Träne vergossen, denn einige Gefühlsausbrüche waren mir als Mutter nicht fremd.

Und auch wenn sich die Beschreibung des Buches sehr skurril liest, hat David Safier es geschafft, mir glaubhaft zu vermitteln, dass jemand als Ameise wiedergeboren werden kann und die Chance hat, sich mit gutem Karma „hochzuarbeiten“.

5 von 5 Sternen für ein kurzweiliges Buch voller Überraschungen.


Aufgabe Nr. 3 – Anzahl Buchtitel = Anzahl Autor (Vor- und Nachname)

7 Gedanken zu „Mieses Karma von David Safier“

  1. Interessant, dass du dem Buch 5 Sterne gibst. Mir hat es ja gar nicht gefallen. Viel zu plakativ, viel zu moralisch und dann dieses Ende! Ne.
    Aber du hast Recht: Der Autor hat die Wiedergeburt als Ameise gut rübergebracht! Und den Buddha fand ich witzig.
    LG
    Sabienes

    1. Ich geb Dir vollkommen recht, auch, was das Ende betrifft, aber vom Unterhaltungswert her, hat es mir trotzdem gefallen und auch wenn das Ende überzogen war, dieses Buch brauchte so ein Ende ;)

  2. Ich habe mir das Mitte des Jahres in der Bücherei ausgeliehen gehabt. Mein erstes Buch seit langem gewesen.
    Ich mache seitdem mache ich einen großen Schritt über Ameisen und betrachte sie mit anderen Augen ;-)

    Ich fand für den Leseeinstieg optimal – locker flockig zu lesen, nicht viel zum Nachdenken. Ich konnte einen Tag Lesepause einlegen und ich wusste dann trotzdem noch was ich davor gelesen habe :-))

    Viele Grüße, Sandra

    1. *grins* – auf Ameisen werde ich künftig auch achten, vielleicht auch auf Spinnen, aber sobald sie in meiner Wohnung sind, ist schluss mit lustig ;) Wenn sie dann im Staubsauger landen und sterben, muss ich nun kein Mitleid mehr haben, schliesslich werden sie wieder geboren :D

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