Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – #Kinoreview

Die Herr der Ringe – Trilogie habe ich begeistert verfolgt und so war es für mich keine Frage, dass ich mir auch „Der Hobbit“ ansehen werde.


Zum Inhalt:

Bilbo Beutlin ist den „Herr der Ringe“-Fans sicherlich noch ein Begriff. In „Der Hobbit“ erzählt er eine Geschichte, die sich 60. Jahre vor seinem legendären 111 Geburtstag (dem Start der HdR-Trilogie) zugetragen hat.

Eines Tages steht Gandalf vor seiner Tür und fordert ihn auf, ihn auf eine abenteuerliche Reise zu begleiten, Bilbo lehnt dies ab. Kurze Zeit später treffen nach und nach dreizehn Zwerge unter der Führung von Thorin Eichenschild bei ihm ein und erklären, dass sie ihn brauchen, um Erebor, den Einsamen Berg, zurück zu erobern. Der Drache Smaug hatte die Städte zerstört und hat die Schatzkammer im Herzen des Berges nie mehr verlassen. Doch nun wurde er 60 Jahre lange nicht mehr gesehen und die Zwerge hegen die Hoffnung, wieder in ihre Heimat zurückkehren und den Schatz der Ahnen zurückholen zu können.

Nach einigem Zögern macht Bilbo Beutlin sich auf zu seinem grössten Abenteuer, er begenet Trollen, Nekromanten, Orks, Zauberern, den Elben, der schönen Galadriel und natürlich Gollum und ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass er an dieser Stelle den „Einen Ring“ findet.


Meine Meinung:

Gleich zu Beginn des Filmes fühlt man sich rund 10 Jahre zurück versetzt, denn „Der Hobbit“ beginnt am gleichen Tag, an dem auch die HdR-Trilogie gestartet ist: am 111. Geburtstag von Bilbo Beutlin. Während Frodo in HdR im Auenland sitzt und auf Gandalf wartet, sehen wir in diesem Film, wie Frodo das Haus von Bilbo verlässt um genau diesen Platz aufzusuchen.

Bilbo sitzt vor seinem Haus und erinnert sich an seine erste Begegnung mit Gandalf, als der Film 60 Jahre zurück springt und wir den jungen Bilbo an der gleichen Stelle sitzen sehen und Gandalf auftaucht.

Natürlich spielt auch die Musik eine grosse Rolle und so kommt man als Zuschauer wieder gleich zu Beginn in Mittelerde an.

Später tauchen auch bekannte Figuren, wie die Elben, Saroman oder Galadriel auch und bringen Erinnerungen mit sich.


Der Film ist nur bedingt mit HdR vergleichbar, ich würde ihn beispielsweise als unterhaltsamer bezeichnen. So erzählt Gandalf beispielsweise von Radagast, dem Braunen, als Bilbo ihn fragt, ob das ein grosser Zauberer sei … oder eher so wie Gandalf selbst. Es sind Szenen, die mich haben schmunzeln lassen.

Die Kampfszenen dagegen kennen wir so, oder zumindest ähnlich – bereits aus HdR.

Die detailverliebtheit, die die Macher auch im „Hobbit“ an den Tag legen, hat mich einmal mehr begeistert. Allerdings haben mich die Spezialeffekte nicht wirklich vom Hocker gehauen, gerade in 3D wäre hier – meiner Meinung nach – noch mehr möglich gewesen.

„Der Hobbit – Ein Unerwartete Reise“ ist ein Film, der  bei den HdR-Fans bestimmt (sehr) gut ankommt, nicht nur, weil es die Vorgeschichte zur Reise der Gefährten ist – ich gehe davon aus, dass ich mir auch die anderen beiden Teile der Trilogie ansehen werde – allerdings würde ich ihn nicht als Film bezeichnen, den man unbedingt gesehen haben muss. Diese Aussage zu begründen, fällt mir schwer, es war einfach ein unbefriedigendes Gefühl, als ich das Kino verlassen habe. Aber das ist – wie immer – nur meine persönliche Meinung und soll Euch nicht davon abhalten, Euch selbst ein Bild zu machen ;)

2 Gedanken zu „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – #Kinoreview“

    1. Ich hab Herr der Ringe auch geliebt, ich kann auch wirklich nicht sagen, was so ein komisches Gefühl ausgelöst hat… vielleicht war es auch einfach nur, ans Auto zu laufen und nicht zu wissen, wie es endet :D

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