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Die Coolen Blogbeiträge – vom Hölzchen aufs Stöckchen

Viel kommt auf meinem Blog gerade nicht rum, aber das hält mich nicht davon ab, euch wollte wieder ein paar Links zu lesenswerten Beiträgen zu zeigen.


Passend zum Thema Brexit erzählt mir ein Kollege gestern, dass er demnächst mit seiner Tochter nach London fliegt und dort ein „Harry-Potter-Wochenende“ verbringt. Und wie es der Zufall so will, hat Janett auf Teilzeitreisender alles Wissenswerte über eine Reise nach Großbritannien zusammengetragen.

Wo wir gerade bei Filmen sind, auf Travel on Toast hat Anja eine Reise nach Andalusien vorgestellt, auf der sie unter anderem den Königspalast aus Game of Thrones besucht hat.

Filmfans ist „Nachts im Museum“ natürlich ein Begriff. Wobei man da – zugegeben – nicht gerade an Lüneburg denkt. Aber als Elke mutterseelenallein in einem Museum übernachtet hat, sind auch  keine Ausstellungsstücke lebendig geworden. Was ihr in dieser Nacht durch den Kopf ging, könnt ihr auf Meerblog nachlesen.


Kennt ihr den Spruch, dass man von „vom Hölzchen aufs Stöckchen“ kommt? So ging es mir  bei den Recherchen zu diesen Coolen Blogbeiträgen. Meine erste Idee waren Reiseblogs, weil ich mich in den letzten Tagen mit Zielen für meinen Sommerurlaub beschäftige, dann bin ich über das Thema Filmkulissen gestolpert und später bei Ü50 hängen geblieben. Sabienes, mit der ich mir die Coolen Blogbeiträge im wöchentlichen Wechsel teile, hat einen Blog für Frauen in den besten Jahren, so fern ist mir das Thema daher nicht. Überrascht war ich allerdings, als ich bei Susanne von Texterella gelesen habe, dass sie kaum Plus-Size-Blogs für die Frau Ü50 findet und das ist sehr schade, da stimme ich ihr zu.

Durch Susanne bin ich auf einen Artikel von Valerie von Life 40 up gestoßen, die sich u. a. mit  Rezo,  dem Siezen im Netz und dem Streit der Generationen auseinandersetzt, Themen, die mir stärker nachhängen, seit ich bei Twitter aktiver bin. Valerie veröffentlicht übrigens auch Twitterschnipsel, wobei ich festgestellt habe, dass  sie  und ich uns  dort in einer ähnlichen Blase bewegen, weil ich  viele der Tweets schon kannte, das soll euch aber natürlich nicht davon abhalten, die Tweets selbst anzuschauen und bestimmt das eine oder andere Mal zu schmunzeln.


Nicht nach Schmunzeln ist mir, wenn ich an das neue Buch von Sandra Hausser denke. Der Titel lautet „Schreib mein Happy End – Wandas Geschichte“ und darin geht es um eine Frau, die in einem Hospiz ist und sich mit ihrem Leben und vor allem dem Tod auseinander setzt.

Ich kenne die Autorin persönlich und lasse gerne mal alles stehen und liegen, wenn ein neues Buch von ihr erscheint, doch momentan kann ich mit dem Thema Tod  schlichtweg nicht umgehen, weswegen ich den Roman auch noch nicht gelesen  habe. Aber Sabienes hat ihn gelesen und eine Rezension dazu verfasst, in der sie z. B. schreibt „Unterm Strich bin ich der Meinung, dass es sich hier um eines der besten Bücher der Autorin handelt.“ Ihr wisst also, was ihr jetzt zu tun  habt: Lest dieses Buch!

Und schaut kommendem Donnerstag bei Sabienes rein, wenn es bei ihr weiter geht.

Die Coolen Blogbeiträge

Die Coolen Blogbeiträge zum Gesundheitssystem

Da hatte Jens Spahn eine wirklich gute Idee. Vereinfacht gesagt sollte jeder Organspender werden, der nicht explizit widerspricht. Doch der Bundestag hat dagegen entschieden. Und jetzt? Bin ich jetzt endlich bereit, einen Organspendeausweis  zu beantragen? Mitnichten. Ich habe da noch Vorbehalte. Einer davon ist der Gedanke, dass mir die Organe entnommen werden, obwohl ich gar nicht „richtig“ tot bin.

Aber hatte ich nicht auch Vorbehalte, als DKMS mich darüber informierte, dass ich zwar als Spender in Frage käme, es aber wahrscheinlich auf eine Knochenmarkspende hinausläuft? Das machte mir Angst. Aus Unwissenheit. Dann fielen mir gegenüber Sätze wie „Du hast zwei Kinder, solltest Du nicht zuerst an Dich denken?“ oder „Ich kenne jemand, der Stammzellen gespendet hat, der hatte danach selbst Krebs.“, gerne auch „Knochenmarkspende? Danach kannst Du querschnittsgelähmt sein!“

Was tat ich? Ich informierte mich im Internet über die Knochenmarkspende und klärte meine Fragen mit meiner Hausärztin. Warum also sollte ich das in Sachen Organspende nicht genau so machen.?

Eine große Hilfe war mir dabei der Artikel zur Organspende von Schwesterfraudoktor. Was nun noch an Fragen bleibt, nehme ich mit zur Hausärztin.

Der Blog von Ulrike ist generell lesenswert. Über Twitter bin ich schon mehrfach auf ihre Blogartikel gestoßen, so zum Beispiel ein Beitrag über den weiblichen Zyklus und ich muss gestehen, dass  sogar ich  mit Mitte 40 nicht alles wusste, was sie da erklärt hat. Ulrike packt Themen an, über die man / frau öffentlich eher selten spricht und nimmt ihren Lesern jede Scheu.


Auf dem Twitteraccount von Schwesterfraudoktor habe ich erstmals über das #twankenhaus gelesen, wobei ich anfangs dachte, das wäre ein Hashtag, unter dem sich Menschen aus dem Gesundheitssystem austauschen.

Mittlerweile weiß ich, dass das Twankenhaus ein Thinktank ist, der auf Misstände im Gesundheitssystem aufmerksam machen will. Es haben sich u.a. Pflegekräfte, ÄrztInnen, StudentInnen und Menschen aus dem Rettungsdienst zusammen geschlossen. Das Twankenhaus ist zwischenzeitlich sogar ein eingetragener  Verein und ganz aktuell haben sie sich mit einem offenen Brief an die Gesundheitspolitik gewandt.


Onkel Michael hat sich auf seinem Blog damit auseinander gesetzt, warum eine Organspende aus religiösen Gründen abgelehnt  wird. Den für mich wichtigsten Satz aus seinem Artikel nehme ich vorweg: Beide christliche Kirchen begrüßen die Organspende!


Die Schwester Unbequem berichtet über die alte und neue Generation der Pflegekräfte und die Problematik, dass man über diese, aber  nicht mit diesen spricht. Ein sehr interessanter Einblick,  wie ich finde.


Der Hashtag #respectnurses hat vor wenigen Wochen für ordentlich Wirbel gesorgt, als Pflegekräfte auf Twitter erzählt haben, wie – oft durch Patienten, aber auch durch Vorgesetzte – mit  ihnen umgegangen wird. Frau Sofa hat sich aufgrund von Äußerungen daraus, aber auch eigenen Erlebnissen und den Intentionen von Jens Spahn mit dem Verhalten von Einrichtungsleitungen auseinandergesetzt.


Der Kinderdok fragt „Warum nicht mal eine Kur“ und erläutert u.a. den Unterschied zwischen einer Maßnahme für Kinder und einer Eltern-Kind-Kur. Besonders ans Herz legen möchte ich euch aber den Beitrag zu einer Petition zur besseren kinderärztlichen Versorgung, welche noch bis Ende Januar unterzeichnet werden kann.


Auf doccheck bloggen ebenfalls Menschen aus medizinischen Fachberufen, u.a. DerApotheker, auch jemand, den ich auf Twitter verfolge. Er hat gerade seinen zweiten Artikel veröffentlicht. Im ersten ging es um die  Nutzung von Ibuprofen und im zweiten beantwortet er Fragen, die aufgrund des ersten Artikels gestellt wurden. In Anbetracht der Tatsache, dass Ibuprofen sehr „beliebt“ ist, ein wichtiger Beitrag, wie ich finde.


Auch den Kinderdok findet man auf doccheck – mit eine Artikel seiner TOP- 10 – Arztserien. Hier erzählt er,  warum er welche Serie mag.


Es gibt Änderungen bei der gynäkologischen Krebsvorsorge ab dem Alter von 35 Jahren. Mit diesem Thema habe ich mich bereits vor einiger Zeit beschäftigt, als es in den sozialen Medien etwas hochgekocht ist, grundsätzlich finde ich, dass es ein wenig untergeht, weil es eine große Personengruppe betrifft.

Für die 20 bis 34 jährigen gibt es nach wie vor eine jährl. Tastuntersuchung und einen Zellabstrich des Gebärmutterhals.

Ab 35 ist ebenfalls weiterhin die jährl. Vorsorge mit Tastuntersuchung vorgesehen. Allerdings wird der Zellabstrich nur noch alle drei Jahre von den Krankenkassen bezahlt, zusätzlich git es (neu) alle drei Jahre einen Abstrich auf HPV als Krankenkassenleistung.

Die (Fach-) Meinungen gehen auseinander. Tatsache ist, dass es sich um eine Anpassung an europäisches Niveau handelt und diese Durchführung sechs Jahre laufen soll,  danach will man schauen, ob und wie sich die Zahlen verändern. Auch zu diesem Thema gibt es einen interessanten Artikel auf Doccheck.

Ich habe nach wie vor meine Zweifel und hatte mich vorab schon hier umgesehen, weil es mich interessiert hat, wie hoch die Kosten sind, wenn ich den Abstrich weiterhin jährlich als IGEL Leistung selbst bezahle.  Auch hier vertraue ich wieder auf die Beratung durch meine Ärztin.

Ob diese selbst bezahlten Untersuchungen dann auch in die Statistik eingehen? Wenn nein, würde es diese möglicherweise verfälschen.


Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen Organspendeausweis? Seid ihr bei DKMS registriert? Wenn nein, denkt bitte wenigstens mal darüber nach und informiert euch!


Die Coolen Blogbeiträge

Vergangene Woche hat Sabienes für Pläne für 2020 gebloggt. Ich  bin gespannt, was sie sich für kommende Woche ausdenkt. Nächsten  Donnerstag werden wir es  erfahren.

Das Lied der Wächter – Das Gesetz – von Thomas Erle

Das Wichtigste in Kürze

Der dritte Band der Trilogie unterscheidet sich zunächst nicht groß von Band 2, Felix zieht seines Weges, lernt Menschen kennen, wird von ihnen  ein Stück begleitet, erhascht aber auch einen weiteren Blick hinter die Fassade und glaubt nicht mehr daran, dass der Schwarzwald nur wegen eines Atomunglücks abgesperrt wurde.

Thomas Erle hat auch hier wieder tolle Charaktere in seine Geschichte geschrieben. Phasenweise waren mir die Erzählungen zu ausschweifend, doch die Grundspannung konnte der Autor immer aufrecht erhalten, da es viele offene Fragen zu ergründen gab.

Zu meinem Bedauern wurden leider nicht alle dieser offenen Fragen geklärt. Nicht etwa, dass Thomas Erle Handlungsstränge nicht zu Ende geführt hätte, aber beispielsweise bleibt das Mystisch  mystisch und ich hätte auch gerne gewusst, wie es mit den Menschen weitergeht, denen Felix während der drei Bände begegnet ist. Allerdings bevorzuge ich es grundsätzlich, wenn ein Autor seine Geschichte zu  Ende erzählt und mir nicht zu viel Platz für eigene Gedankenspiele lässt.

Dennoch hat mich auch dieser letzte Band der Trilogie sehr gut unterhalten.


Von Thomas Erle bereits gelesen


Der Protagonist und seine Geschichte

Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.  An seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, seine Tante ist und dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nie mehr zurückgekehrt sind. Aus dem Vermächtnis seines verstorbenen Onkels erhält er einen Hinweis darauf, dass seine Eltern noch leben und so macht er sich auf Spurensuche in der Sperrzone, wo er auf eine unheimliche Kraft stößt, die alles Lebendige gefährdet.

Unterwegs trifft er sowohl auf Menschen, die ihn aufnehmen und ihm weiterhelfen, als auch au Menschen, die  ihm nicht wohlgesonnen sind, mit den Gefahren der unheimlichen Kraft aber lernt er immer besser umzugehen. Am Ende des zweiten Bandes findet er seine Eltern, doch er merkt, dass er damit noch nicht am Ende seines Weges ist. Die unheimliche Kraft bewegt ihn so sehr, dass er sie erforschen will und weiter zieht und damit beginnt der letzte Band der Trilogie.


Meine Gedanken zur Trilogie und zu diesem Buch

Die „Das Lied der Wächter“-Trilogie ist kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und Band 1 war so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollte. In Band 2 stolpert Felix von einem Abenteuer  ins nächste, wobei das Unergründliche im Hintergrund immer mitschwingt. Am Ende des zweiten Bandes deutete sich schon an, dass Felix wissen möchte, was  hinter der unheimlichen Kraft steckt und so ist es nicht weiter verwunderlich, das gerade am Ende das Mystische überwiegt.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte über die Folgen einer Atomkatastrophe, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser dieses Buches bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und  wie oben schon erwähnt, nimmt sie in Band 3 nochmals mehr Raum ein.

Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet wie der Schwarzwald zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich dort aufgewachsen bin und die Strecke, die Felix zurücklegt, bildhaft vor mir sehen konnte. Doch auch dass das Leben der Menschen, die noch im Schwarzwald leben, um Jahrzehnte zurückgesetzt wurde, hat mich fasziniert.

Der dritte Band unterscheidet sich zunächst nicht groß von Band 2, Felix zieht seines Weges, lernt Menschen kennen, wird von ihnen  ein Stück begleitet, erhascht aber auch einen weiteren Blick hinter die Fassade und glaubt nicht mehr daran, dass der Schwarzwald ausschliesslich wegen des Atomunglücks abgesperrt wurde.

Thomas Erle hat auch hier wieder tolle Charaktere geschaffen. Phasenweise waren mir die Erzählungen etwas zu ausschweifend, doch die Grundspannung konnte der Autor immer aufrecht erhalten, da es viele offene Fragen zu ergründen gab.

Zu meinem Bedauern wurden leider nicht alle dieser offenen Fragen geklärt. Nicht etwa, dass Thomas Erle Handlungsstränge nicht zu Ende geführt hätte, aber beispielsweise bleibt das Mystisch  mystisch und ich hätte auch gerne gewusst, wie es mit den Menschen weitergeht, denen Felix während der drei Bände begegnet ist. Allerdings bevorzuge ich es grundsätzlich, wenn ein Autor seine Geschichte zu  Ende erzählt und mir nicht zu viel Platz für eigene Gedankenspiele lässt.

Dennoch hat mich auch dieser letzte Band der Trilogie sehr gut unterhalten und ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Das Lied der Wächter – Das Gesetz – von Thomas Erle
Das Lied der Wächter-Reihe Band 3
erschienen am  09. Oktober 2019
Gmeiner Verlag


Weitere Meinungen zum Buch

Single Bells: Ein Nerd zum Verlieben von Rose Bloom

Das Wichtigste in Kürze


Von Rose Bloom bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Jamie Burn ist in der Rocker-Kneipe ihrer Eltern groß geworden, nach außen hin gibt sie gerne die Toughe, spürht vor Sarkasmus und hat immer eine spitze Antwort parat. Emmett Wheeler allerdings könnte es schaffen, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen und um ihm näher zu kommen, geht sie einen Deal mit dessen Bruder Seth ein.

Seth Wheeler ist ein Nerd, wie er im Buche steht. Sein Studium geht ihm über alles und Vergnügen ist für ihn ein Fremdwort. Das soll sich mit Jamie ändern, sie  soll ihm zeigen, wie man Spaß haben kann, dafür soll er ihr behilflich sein, mit seinem Bruder zusammen zu kommen. Als er jedoch die echte Jamie kennen lernt, ist er sich  nicht mehr sicher,  ob das so eine gute Idee ist.


Meine Gedanken zum Buch

Die Single-Bells-Reihe spielt zur Weihnachtszeit in New York. Jeder Band wurde von einer anderen Autorin geschrieben und ist in sich abgeschlossen, doch die vier Protagonistinnen sind befreundet, wodurch sich ihre zeitgleich laufenden Geschichten hin und wieder kreuzen. Die vier Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein und jede hatte einen eigenen Grund, um in das Verbindungshaus, in dem sie leben, einzuziehen. Dort haben sie sich schnell gefunden und gehen miteinander nun durch dick und dünn.

Ich hatte bereits zwei Bücher von Rose Bloom gelesen und beide Male konnte sie mich mit ihrem Schreibstil begeistern, mit dem sie es schafft, die Emotionen ihrer Protagonisten zu spüren. Das ist ihr bei diesem Roman erneut gelungen. Die Autorin hat außerdem wunderbare Charaktere geschaffen. Dass Seth nicht der typische Womanizer ist, macht ihn und auch diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

„Ein Nerd zum Verlieben“ ist mein Lieblingsband dieser Reihe und daher vergebe ich natürlich fünf von fünf Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Single Bells: Ein Nerd zum Verlieben
von Rose Bloom
erschienen am  17. Dezember 2019
196 Seiten
Independently published

Daggis Buch-Challenge – Auswertung 4. Quartal 2019

Wir kommen langsam zum Ende der Challenge 2019, gerade habe ich das letzte Quartal ausgewertet, es folgen noch die Jahresauswertung und die Verlosung.


Eine Aufstellung aller im 4. Quartal eingereichten Rezensionen findet ihr unter diesem Link.

Alle eingereichten Rezensionen

Single Bells – Ein Boss zum Verlieben von Kimmy Reeve

Das Wichtigste in Kürze

„Ein Boss zum verlieben“ ist der erste Band der vierteiligen Single-Bells-Reihe, die zur Weihnachtszeit in New York spielt. Jeder Band wurde von einer anderen Autorin geschrieben und ist in sich abgeschlossen, doch die vier Protagonistinnen sind befreundet, wodurch sich ihre zeitgleich laufenden Geschichten hin und wieder kreuzen. Die vier Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein und jede hatte einen eigenen Grund, um in das Verbindungshaus, in dem sie leben, einzuziehen. Dort haben sie sich schnell gefunden und gehen miteinander nun durch dick und dünn.

Dieser erste Teil der Reihe ist aus meiner Sicht nicht der Stärkste, aber ich wurde gut unterhalten.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Bailey Wilson absolviert ein Praktikum bei einem renommierten Architekten und kommt dadurch ihrem Berufsziel immer näher. Doch als sich die Zuständigkeiten  in der Firma ändern, dämpft es ihre Begeisterung erheblich, als sie ihrem arroganten Chef unterstellt wird.

Wesley Wright ist in erster Linie ein Workaholic, umgibt sich aber dennoch gerne mit schönen Frauen. Er steigt allerdings weder mit Kundinnen seiner Architekturfirma, noch mit Mitarbeiterinnen ins Bett. Als er seine neue Assistentin Bailey ihn auf eine Geschäftsreise begleitet, geraten seine Vorsätze ordentlich ins Wanken.


Meine Gedanken zum Buch

„Ein Boss zum verlieben“ ist der erste Band der vierteiligen Single-Bells-Reihe, die zur Weihnachtszeit in New York spielt. Jeder Band wurde von einer anderen Autorin geschrieben und ist in sich abgeschlossen, doch die vier Protagonistinnen sind befreundet, wodurch sich ihre zeitgleich laufenden Geschichten hin und wieder kreuzen. Die vier Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein und jede hatte einen eigenen Grund, um in das Verbindungshaus, in dem sie leben, einzuziehen. Dort haben sie sich schnell gefunden und gehen miteinander nun durch dick und dünn.

Aus dem Klappentext ist bereits ersichtlich, dass ein gut aussehender Mann aus der Oberschicht sich zu seiner wesentlich jüngeren Assistentin hingezogen fühlt und umgekehrt. Sicherlich kennt man das Schema mittlerweile zur Genüge, aber ich bin der Meinung, wer sich das Buch nach dem Lesen des Klappentextes kauft, weiß, worauf er sich einlässt.

Ich für meinen Teil habe weder großen Überraschungen erwartet, noch, dass Kimmy Reeve das Rad neu erfindet  und entsprechend wurde ich auch  nicht enttäuscht. „Ein Boss zum verlieben“ ist eine kurzweilige Geschichte, die man gut zwischendurch weg lesen kann.

Kritisieren möchte ich höchstens, dass beide Protagonisten etwas farblos geblieben sind und dass Wesley sich für mein Empfinden nicht seinem Niveau (Status im Berufsleben, Alter) entsprechend verhalten hat.

Dieser erste Teil der Reihe ist aus meiner Sicht nicht der Stärkste, aber ich wurde gut unterhalten und vergebe daher 3,5 von 5 Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Single Bells – Ein Boss zum Verlieben
von Kimmy Reeve
erschienen am 1. Dezember 2019
Independently publishe
240 Seiten