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Mitternacht von Christoph Marzi

Das Wichtigste in Kürze

„Mitternacht“ ist ein Roman, den ich als „typisch Marzi“ bezeichnen würde. Die Geschichte spielt in einer echten und einer Parallelwelt mit eigenen Atmosphäre. Die Welt der Toten und Geister ist für mich bezeichnend für den Autor und dennoch schafft er es mit jedem seiner Bücher, eine neue und ganz andere Geschichte zu erzählen. Ich liebe den Schreibstil des Autors und finde, die Geschichten wirken manchmal, als wären es  Märchen für Erwachsene. Er zaubert mit Buchstaben und Worten, formuliert stellenweise erhaben ohne dass es hochtrabend wirkt, eher ein wenig nostalgisch und gleichzeitig zeitgemäß und ansprechend.

Insgesamt konnte Christoph Marzi mich auch mit diesem Roman überzeugen, allerdings war mir das Ende „zu wenig“ und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Von Christoph Marzi bereits gelesen


Klappentext 

Es gibt einen Ort, an dem die Geister leben, eine Welt, die unsere berührt, eine Stadt, in der mit Geschichten und Albträumen Handel getrieben wird. Ein Missgeschick lässt Nicholas James, den alle nur den »gewöhnlichen Jungen« nennen, diese Welt betreten – und alles ändert sich: Peter Chesterton, ein reisender Geist, nimmt sich seiner an. Das Findelgeistmädchen Agatha stiehlt sein Herz. Und etwas, das im Dunkeln lauert, gewinnt an Macht. Die Wege, die Nicholas beschreitet, führen ihn dorthin, wo alle Hoffnungen geboren und alle Träume gestorben sind, an einen Ort, den die Geister voller Ehrfurcht »Mitternacht« nennen. Eine Geschichte von der Macht der Bücher und der Gefahr des Vergessens, in einer Welt der Geister. (Piper Verlag)


Meine Gedanken zum Buch

Fantasy ist nicht mein Genre, das weiß ich und auch wenn ich hin und wieder einen Abstecher mache, halte ich mich in erster Linie eher fern.
Die einzige Ausnahme bilden die Bücher von Christoph Marzi, sie haben es mir schon vor langer Zeit angetan. Was mir besonders gefällt, ist, dass die Geschichten des Autors oftmals an Schauplätzen in der echten Welt spielen und eine zweite Parallelwelt entsteht, in die die Protagonisten eintauchen. So ist es auch in „Mitternacht“. Die Parallelwelt ist ein Ort mit einer ganz eigenen Atmosphäre, sie hat etwas Düsteres und gleichermaßen faszinierendes, dass mich als Leser in den Bann gezogen hat. Das empfinde ich als „typisch Marzi“.
Ich liebe den Schreibstil des Autors und habe es schon einmal in einer anderen Rezension erwähnt: manchmal wirken die Geschichten von Christoph Marzi auf mich, als wären es  Märchen für Erwachsene. Er zaubert mit Buchstaben und Worten, formuliert stellenweise erhaben ohne dass es hochtrabend wirkt, eher ein wenig nostalgisch und gleichzeitig zeitgemäß und ansprechend.
Erneut ist der Protagonist ein junger Mensch. In diesem Fall ein Mann von Mitte 20 der Geschichten schreibt und durch diese Geschichten offenbar Zugang zu einer Welt erhält, die  anderen Menschen verschlossen bleibt. Diese Welt der Toten und Geister ist für mich ebenfalls bezeichnend für diesen Autor und dennoch schafft er es mit jedem seiner Bücher, eine neue und ganz andere Geschichte zu erzählen.
Insgesamt konnte Christoph Marzi mich auch mit diesem Roman überzeugen, allerdings war mir das Ende „zu wenig“ und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.
Ich wusste bereits vor dem Lesen des Buches, dass Christoph Marzi einen Schlaganfall erlitten hatte und das Buch danach zu Ende schrieb, dazu äußert er sich auch im Nachwort. Wenn ich das berücksichtige, würde ich dem Buch die Höchstpunktzahl geben, doch ich glaube kaum, dass das die Intention war, die Erkrankung öffentlich zu machen. Aus diesem Grund bewerte ich das, was ich schwarz  auf weiß vor mir habe  und das reicht für vier von fünf Eulen.

Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir über Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Mitternacht
von Christoph Marzi
erschienen am 4. Juni 2019
bei Piper
320 Seiten


Weitere Meinungen zum Buch

Die Coolen Blogbeiträge zur Kürbiszeit

Unter dem Schlagwort Gartenschau habe ich in den letzten Jahren immer wieder über Veranstaltungen berichtet, die auf dem Gartenschaugelände in Kaiserslautern stattfinden. Unter anderem gibt es im Herbst ein Kürbisfestival mit einem Kürbiswiegewettbewerb und eine Ausstellung. Die Ausstellung steht in diesem Jahr unter dem Thema „Römer“ und mein Besuch ist für Oktober fest eingeplant.


Auf dem Blog All about Heuss-Reisen mit Kids könnt ihr nicht nur einen ersten Blick auf die aktuelle Römer-Ausstellung werfen, sondern euch auch darüber informieren, was auf dem Gelände der Gartenschau geboten wird.

Aber nicht nur Kaiserslautern hat eine Kürbisausstellung, die Ausstellung in Ludwigsburg läuft bereits seit 30. August und Ingrid hat auf dem Blog Rosa Henne Fotos von ihrem  Besuch veröffentlicht. Neben der Ausstellung und einer Kürbis-Schnitzwelt kann man dort auch  viele verschiedene Kürbissorten entdecken.


Auch in der Küche ist der Kürbis sehr beliebt. Rita hat auf Rita baeckt ein Rezept für Kürbisbrot veröffentlicht. Kürbiskornbrötchen habe ich natürlich schon ausprobiert, aber als Brot kannte ich es bislang noch nicht.

Bei Eleni kocht und backt habe ich ein Rezept für eine Kürbis-Hackpfanne entdeckt, was sehr lecker klingt und die Fotos dazu machen Lust, das Gericht nachzukochen.

Was ich mir bislang gar nicht vorstellen konnte war, dass man aus Kürbissen auch Marmelade einkochen kann. Bei Nina Tomato kocht  habe ich das zum ersten Mal gesehen. Habt ihr das schon einmal getestet?


Der Kürbis ist im Herbst auch ein beliebtes Deko-Element. Sandra von … mit Nadel, Faden und viel Liebe hat sich an einem Halloweenquilt probiert.

Madame Annii hat Halloweenkürbisse gehäkelt und stellt die Anleitung dafür auf ihrem Blog zur Verfügung.

Bücher zu zerschneiden widerstrebt mir als Buchfan  ja  erstmal. Aber  ich  habe schon bei einer befreundeten Bloggerin gesehen, was sie aus alten Büchern zaubert und die Upcycling-Idee von Martina auf kreativ leicht gemacht hat mir richtig gut gefallen.

Beton-Projekte schaue ich mir immer gerne an, allerdings habe ich  diese Basteltechnik noch nie selbst ausprobiert. Eveline hat da mehr Erfahrung und veröffentlichte auf DIY Idee Box ein Tutorial für die Anfertigung von Beton-Kürbissen.


Zu guter Letzt möchte ich euch noch auf den Halloween-Kreativwettbewerb von Reni Rubin auf Vampinguin für Kinder bis 12 Jahre aufmerksam machen.


Die Coolen Blogbeiträge

Kommende Woche findet ihr die Coolen Blogbeiträge wieder bei Sabienes. Ich bin schon sehr gespannt, was sie für euch zusammentragen wird. Hier geht es in zwei Wochen weiter und ich kann mir vorstellen, dass das buchlastig wird, schließlich hat dann gerade die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten geöffnet.

Gewinnspiel „Sterne sieht man nur im Dunkeln“

Anlässlich meines 10. Bloggerjubiläums verlose ich in nächster Zeit ein paar tolle Buchpakete auf meiner Facebook- und Instagramseite.

Was gibt es diese Woche zu gewinnen?
Buch “ Sterne sieht man nur im Dunkeln“ (gelesen) von Meike Werkmeister
+ Glückstagebuch
+ Ankerplatz – Kerze
+ Deko
+ Goodies

Zur Teilnahme schaut bitte einfach auf meiner Facebook-Seite oder bei Instagram vorbei.

Mein 10. Bloggergeburtstag

Ich darf bereits auf 10 Jahre aktives Bloggen zurückblicken, Wahnsinn,  wie die Zeit vergeht.

  • mehr als 2.700 veröffentlichte Artikel, die meisten davon  Rezensionen
  • rund 7.900 Kommentare (ohne meine  eigenen)
  • knapp 2.400 Pings
  • über 2000 Besucher pro Woche in den besten Zeiten
  • insgesamt schon über 200.000 Seitenanrufe

Bereits im Mai 2009 habe ich damit begonnen, verschiedene Blog-Anbieter auszuprobieren und in dieser Zeit habe ich mehrere Blogs geführt. Im Herbst des gleichen Jahres sind alle Fäden bei WordPress zusammengelaufen, wo ich mich am 26. September 2009 mit meinem ersten Blog registriert habe. Seit knapp acht Jahren habe ich nun mit daggis-welt.de meine eigene Domain.

In den vergangenen zehn Jahren habe ich viele Blogs kommen und gehen sehen. Manchen ehemaligen Bloggern folge ich privat noch auf Instagram oder Facebook, die meisten von ihnen kenne ich allerdings nicht persönlich.

Dafür habe ich mittlerweile viele private Kontakte zu Bloggern auf die ich erst im Laufe der Jahre gestoßen bin. Dazu gehören auch insbesondere, diejenigen, die ich auf Buchmessen, Conventions o.ä. treffe.

Tatsächlich ist die Buchmesse mittlerweile Pflichtprogramm und sie hat was von Klassentreffen. Ich liebe es und ich freue mich schon auf viele Begegnungen.


Als Dankeschön für euch, die ihr mich regelmäßig oder unregelmäßig lest, egal ob hier, auf Facebook oder Instagram, verlose ich in den nächsten Wochen einige tolle Preise. Der Startschuss fällt morgen, ihr dürft gespannt sein.

Die Hungrigen und die Satten von Timur Vermes

Kurzmeinung

Ich kannte das Hörbuch „Er ist wieder da“ von Timur Vermes, das mich restlos begeistert hatte und entsprechend gespannt war ich auf „Die Hungrigen und die Satten“.
Das Thema ist ein Ernstes und bietet reichlich Potential, um nachzuklingen, sei es nur, um sich zu fragen, ob das, was in diesem Buch geschieht, auch im echten Leben möglich wäre.
Ich konnte mich für den Roman leider nicht erwärmen, das liegt möglicherweise daran , dass ich etwas anderes erwartet habe, nämlich ein Buch im Stil von „Er ist wieder da“.  Doch das habe ich hier nicht gefunden.
Beim Lesen kam ich nur selten in einen Fluss, ich habe mich stellenweise durchgekämpft in der Hoffnung,  dass ich an einen Punkt komme, an dem der Autor mich mitreissen kann, die positiven Stimmen konnten ja nicht von ungefähr kommen, aber der Punkt kam bei mir leider nicht.
Es mag sein, dass der Roman anders auf mich gewirkt hätte, wenn ich sie als Hörbuch gehört hätte,  denn ich mag Christoph Maria Herbst als Sprecher und er hat viel zu meinem positiven Urteil zu „Er ist wieder da“ beigetragen.  Aber ich habe diesen Vergleich nicht und kann nur die geschriebene Version beurteilen und da reicht es nur für 2,5 Eulen.

Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir über Netgalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Die Hungrigen und die Satten
von Timur Vermes
erschienen am 27. August 2018
bei Eichborn


Weitere Meinungen zum Buch

Das Buch wird sehr unterschiedlich bewertet, das habe ich sogar unter befreundeten Bloggern bemerkt, daher verlinke ich hier weitere Stimmen für euch: