Archiv der Kategorie: Bloggeraktionen

Das habe ich neu für mich entdeckt

Der Übersetzer Michael Drecker hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, ein Buch von Sarina Bowen zu lesen, das er übersetzt hatte. Ich hatte Lust und habe die Bücher von Sarina Bowen für mich entdeckt. Nun sind ja The Ivy Years 2018 in aller Munde gewesen, aber diese Reihe kenne ich nicht. Gelesen habe ich die „Gravity-Reihe“ und einen Gayroman.

Doch DIE Neuentdeckung 2018 war für mich Tamara Leonhard und ihr Buch Memories of your Smile- Ein Song für Jessica.

Ein Indiz dafür, dass mich ein Buch emotional berührt ist es, wenn ich fühlen kann, wie es denn Protagonisten ergeht, das kann ein warmes Gefühl sein, dass sich in mir breit macht, der Bauch, der sich zusammen zieht oder auch mal Tränen. Tamara Leonhard hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, mit dem sie es problemlos geschafft hat, mich so zu berühren und wenn ich bedenke, dass dies ihr erster Roman ist und sie möglicherweise noch besser wird, dann dürfen wir darauf gespannt sein, was uns noch erwartet.


#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. Aufgabe 5 – Das habe ich neu für mich entdeckt

Mit dem Alten abschließen und auf Neues vorbereiten

Vor einigen Tagen habe ich bei einer Bloggerin gelesen, dass sie unter einem „Weihnachts-Hangover“ leidet. Zuviel Essen, zuviel Trinken, zuviel Familie, ich kann mir vorstellen, dass ihr wisst, wovon sie spricht.

Ich für meinen Teil haben die freien Tage genossen, schlichtweg, um „runter zu kommen“, denn die Wochen vor Weihnachten waren einmal mehr sehr stressig. Mit dem Alten habe ich also abgeschlossen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich auf das Neues schon vorbereitet bin.

Aber nicht nur ich habe mir Gedanken gemacht. Auch wenn einige Blogger die Zeit zwischen den Jahren für eine Online-Pause genutzt haben, bin ich auf meiner Suche nach

Coolen Blogbeiträgen

wieder fündig geworden.


Petrissa vom Morgenwald musste vor vier Jahren einen Todesfall verkraften und hat in der Folge damit begonnen, ihr Leben zu optimieren. Dazu gehörte auch, dass sie 2018 Beziehungen aufgeräumt hat. Sie hat sich aber nicht nur von Freunden getrennt, sondern auch neue Freundschaften aufgebaut. 2019 möchte sie schädliche Gewohnheiten loswerden, darüber berichtet sie in ihrem Artikel. Und sie lädt ihre Leser ein, sich selbst ein Motto für 2019 zu suchen und das eigene Leben zu optimieren. In der Folge einer beruflichen Veränderung hatte ich mir im zweiten Halbjahr 2018 vorgenommen, mich Neuem zu öffnen, ausgetretene Spuren zu verlassen und Schubladen, die sich diesbezüglich schon geschlossen hatten, wieder zu öffnen. Mit diesem Motto gehe ich nun auch ins neue Jahr.


Mit der Macht der Gewohnheiten hat sich auch die Vegan Mama von Kleckerklein und Liebelein auseinandergesetzt. Sie zeigt auf, warum das Halten von Vorsätzen gar nicht so einfach ist und wie man aus den Gewohnheiten ausbrechen und gute Vorsätze leichter in die Tat umsetzen kann.


Über Veränderungen in kleinen Schritten hat Monika Hausammann alias Frank Jordan dieser Tage eine kurze Geschichte veröffentlicht, die mich über mehrere Tage nicht mehr losgelassen hat.


Anita von Antetanni hat sich der Aktion #freudeschenken2019 angeschlossen und wird 2019 acht Menschen mit einer Kleinigkeit überraschen. Vielleicht möchtet ja auch einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Anita verrät, wie es funktioniert.


Solche Überraschungen gehören für den Empfänger dann vielleicht auch zu den Erinnerungen, an die er oder sie am Ende eines Jahres gerne zurückdenkt. Auf hobbyKREATIV habe ich passenderweise ein DIY für ein Erinnerungsglas entdeckt. Der Sinn dahinter: Vom 1. Januar an notiert man sich seine schönen Momente auf einen Zettel und wirft diesen in das Erinnerungsglas. Das Glas wird am Ende des Jahres geleert und die Erinnerungen werden Revue passieren gelassen.

Habt ihr schon einmal von der Stunde der Wintervögel gehört? Für mich war das ganz neu. Dabei handelt es sich um eine Vogelzählung, die von Nabu und LBV initiiert wird. Mitzählen kann übrigens jeder, denn man benötigt keine Qualifikation. Sucht euch einen Platz im Garten, auf dem Balkon, am Fester, im Park oder was ihr gerade in der Nähe habt und dann beobachtet ihr zwischen dem 4. und 6. Januar 2019 eine (beliebige) Stunde lang, was sich vor eurer Nase tut. Wer einen zusätzlichen Anreiz braucht, es gibt sogar etwas zu gewinnen!


Die Coolen Blogbeiträge gibt es bei Sabienes schon lange. Bevor sie euch kommenden Donnerstag wieder mit Links zu lesenswerten Artikeln anderer Blogger versorgt, hat sie auf ihrer Seite Mondyoga einen Mondkalender für das erste Halbjahr veröffentlicht. Ich muss zugeben, Yoga war für mich bisher eher ein Buch mit sieben Siegeln, aber wie ihr oben schon lesen konntet, will ich mich auch 2019 Neuem öffnen und dazu habe ich Yoga zumindest schon in Erwägung gezogen. Für die Umsetzung habe ich ja nun noch fast ein ganzes Jahr Zeit.


In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr; allen, die noch frei haben, erholsame Tage und denjenigen, die – wie ich – bereits wieder mitten im Alltag angekommen sind, dass Selbiger sie nicht so schnell einholt.

Diese Begegnungen blieben mir besonders im Kopf

Bei den Jahreshighlights hatte ich schon von der Lesung von Max von Thun und dem Bloggertreffen bei emons berichtet, beides ist mir im Kopf geblieben.

Auch an das Gespräch mit Thomas Erle kann ich mich sehr gut erinnern, insbesondere, weil wir uns über den Schwarzwald und sogar meinen Heimatort, ein Dorf mit 2.500 Einwohnern, das er kennt, unterhalten haben.


Wenn man die LitCamper gefragt hat, was sie über die Veranstaltung denken, fielen oft die Begriffe Freundlichkeit, Akzeptanz und Offenheit. Meine beeindruckendste Begegnung hatte ich dort mit der Autorin Alizee Korte und auch wir haben diese Offenheit erlebt. Eigentlich hatte sich Alizee in der Mittagspause einfach nur zu mir gesetzt, aber innerhalb von Minuten kannte sie meine aktuelle Lebenssituation und umgekehrt hat sie mir von ihrem Leben erzählt. Wir haben über Dinge gesprochen, die man einem „Fremden“ normalerweise wohl nicht so schnell anvertrauen würde. Das hat mich auch im Nachhinein noch beeindruckt.

 


#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. Aufgabe 3 – Diese Begegnungen blieben mir besonders im Kopf

Meine Jahreshighlights

Zu meinen Jahreshighlights gehört definitiv der Besuch des LitCamp in Heidelberg, mein erstes BarCamp überhaupt.

Lesehighlights gab es auch, eines davon war der erste Band der Trilogie „Das Lied der Wächter“ von Thomas Erle. Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet wie der Schwarzwald zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich am Rand des Südschwarzwalds aufgewachsen bin.

Auch „Drei aus dem Ruder“ hat mir sehr gut gefallen. Beim Anblick des Covers habe ich zunächst an eine leichte Sommergeschichte gedacht, doch nach dem Lesen des Klappentextes war mir schnell klar, dass der Titel wörtlich zu nehmen ist, weil das Leben der drei Frauen „aus dem Ruder“ gelaufen ist. Die Thematisierung von psychosomatischen Erkrankungen, Sorgen und Ängsten ist tiefsinnig, manchmal sogar etwas schwermütig und dennoch hat Annette Lies es geschafft, um dieses Thema herum einen unterhaltsamen und humorvollen Roman aufzubauen, ohne eine gewisse Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren.

Meine Lieblingslesung war die von Max von Thun im Rahmen der saarländischen Buchmesse.

Max von Thun hat ein Kinderbuch geschrieben und auf der HomBuch seine erste Lesung gehalten. Er wirkte so authentisch und hat einen sehr sehr sympathischen Eindruck gemacht und auch wenn ich ihn vorher schon als Schauspieler mochte, hat er nun einen großen Fan mehr.

Und zum Schluss noch eine Erinnerung an mein liebstes Bloggerevent 2018: Kölsches Klüngel mit Kölsch und halve Hahn bei Emons mit den Autoren Isabella Archan und Leon Sachs.


#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. (Aufgabe 2 – Meine Jahreshighlights)

Mein Jahr in Zahlen

  • Mein Blog besteht seit mehr als neun Jahren.
  • In diesem Jahr habe ich fast 250 Artikel veröffentlicht.
  • Zu diesen Artikeln haben ich um die 1.250 Kommentare und Pingbacks erhalten.
  • Knapp 100 Rezensionen sind online gegangen.
  • Jeweils sieben davon zu Büchern von Genovefa Adams und Catherine Bybee, sechs von Michelle Raven und fünf von Ava Lennart.
  • 1/3 der von mir gelesenen Bücher spielen in Deutschland, ein weiteres Drittel in den USA, der Rest spielt – mit wenigen Ausnahmen – im restlichen Europa.
  • Daggis Buch-Challenge ist 2018 in die fünfte Runde gegangen.
  • Ursprünglich waren 42 Teilnehmer angemeldet, aber auch ich musste feststellen, dass zahlreiche Blogs zur Umsetzung der DSGVO hin ihren Blog eingestampft haben.
  • Die verbliebenen Teilnehmer haben rund 850 Rezensionen zur Challenge eingereicht.
  • Zum ersten Mal gab es eine spezielle Challenge für Sommerbücher auf meinem Blog.
  • 17 Wochen lange habe ich jeden Freitag eine Aufgabe veröffentlicht.
  • Dazu wurden 80 Beiträge von anderen Bloggern veröffentlicht.
  • Zusätzlich wurden 157 Rezensionen von Sommerbüchern zur Challenge eingereicht.

#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. (Aufgabe 1 – Mein Jahr in Zahlen)

Freundealarm in Raunheim

Das Freundealarm-Buch war in Raunheim bei der Autorin Sandra Hausser. 

Sandra hat außer einem Frauenroman und einem Kinderbuch zuletzt eine Krimireihe veröffentlicht, die im Rhein-Main-Gebiet spielt. Wer nun neugierig geworden ist, darf gerne in meinen Rezensionen schmökern.

Sandra kenne ich seit einigen Jahre – nicht nur online, sondern auch offline. Auf der Frankfurter Buchmesse lassen wir uns nicht nur jedes Jahr in der Fotobox ablichten, wir haben auch schon zusammen ein Hörspiel aufgenommen.

Als ich euch kürzlich Sabine vorgestellt habe, konntet ihr schon lesen, dass der Wiesbadener Kurier uns als „Virtuelle Clique“ bezeichnet hat. Sandra war die Initiatorin einiger Bloggeraktionen und vermutlich hätten wir uns ohne sie in dieser Formation nicht kennengelernt. Zwischenzeitlich gibt es mehr oder weniger regelmäßige Treffen in wechselnder Besetzung.

Sandra und ich haben uns zuletzt Ende November gesehen, als ich nach Eschborn gefahren bin, um bei ihrer Lesung in einem Möbelhaus dabei zu sein.

Vielen Dank für die Zurverfügungstellung der beiden Fotos, liebe Sandra.

Freundealarm ist eine Aktion zum 10. Bloggeburtstag von Daggis Welt. Alle Beiträge dazu findet ihr hier und auf der Freundealarm-Unterseite könnt ihr die Reise des Buches verfolgen.