Archiv der Kategorie: Bücher

Die Coolen Blogbeiträge abseits von Corona

Letzte Woche ist Sabienes bereits aus der Osterpause zurückgekehrt, nun bin ich auch wieder da mit den Coolen Blogbeiträgen. Mir fällt es von Woche zu Woche schwerer, Leseempfehlungen für Blogbeiträge auszusprechen, weil gefühlt alles von Corona dominiert wird.

Was mir aber in den letzten Tagen immer wieder auffällt ist, dass Menschen fragen, ob jemand Leseempfehlungen für sie hat. Da trifft es sich dort sehr gut, dass ich Buchblogger bin (auch wenn man das in den letzten Monaten nicht meinen könnte) und Bloggerfreunde haben, die weiterhin fleißig über Bücher schreiben. Schauen wir einfach mal rein.


Steffi von angeltearz bespricht Tot bist du perfekt von JP Delaney, erschienen am  09.03.2020. Sie hat zwar das eine oder andere zu kritisieren, bewertet den Psychothriller aber dennoch mit 4 von 5 Sternen.


Yvonne vom Buchbahnhof stellt ein neues Eintragbuch mit dem Titel  Alltagsabenteuer – Mein Tagebuch zum Rausgehen, Abschalten und Weltentdecken vor. Sie schreibt, dass das Büchlein tolle Ideen bringt, um aus dem Alltagstrott herauszukommen. Das war wohl für viele nie wichtiger als heute.


Als „absoluten Rausch“ für einen Booknerd bezeichnet Tina (Buchpfote) das Buch Die letzte Dichterin von Katharina Seck. Weiter schreibt sie: viel mehr als ein Märchen, so wahr, so fesselnd, mit Tiefgang und entsprechend erhält das Buch von ihr fünf von fünf Pfoten.


Petrissa von Morgenwald hatte eine schöpferische Pause eingelegt und ist nun wieder zurück. In ihrer aktuellen Rezension bespricht sie ein Buch, welches für Kinder ab einem Lesealter von 10 Jahren geeignet ist: Kinder des Windes von Björn Springorum. Sie schreibt, das Buch konnte auch sie als Erwachsene verzaubern.


Bestimmt haben einige schon vernommen, dass die Schwägerin von Sebastian Fitzek auch unter die Autoren gegangen ist. Ich bin dem etwas skeptisch gegenüber gestanden und habe mich gefragt, ob der Name hier Programm sein soll oder ob sie sich vielleicht sogar damit schadet, am Großmeister gemessen zu werden. Heike von Irve liest jedenfalls ist begeister von „Verrat“ und hätte gerne mehr davon.


Es gibt ein weiteres Comeback unter den Buchbloggern, Kastanie ist seit geraumer Zeit wieder da und das freut mich besonders, weil sie mich schon sehr viele Jahre als Bloggerfreundin begleitet.

Kastanie stellt jeden Sonntag eBooks vor, die zum jeweiligen Zeitpunkt gratis zu beziehen sind. Ich habe da schon öfter das eine oder andere Schmankerl gefunden.


Janna von Kejas Wortrausch ist sehr angetan von Hinter den Gesichtern von Richard Lorenz, ein Krimi ohne Blutrausch und ohne Psycho, wie sie schreibt.


Leben von Uwe Laub handelt von einer Pandemie. Gabi von Laberladen schreibt, dass der Autor sehr verständlich schreibt und das Buch nicht mit wissenschaftlichen Fakten überhäuft. Das Buch hat sie – nicht nur aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie – nachdenklich zurückgelassen.


Einen mix aus Spannung und Humor diagnostiziert Jörg von lesbar dem Krimi Das Fischbrötchen des Todes von Ivo Pala. Schon das bunte Cover hat mich neugierig gemacht, denn das ist doch eher untypisch für einen Krimi.


Bei Monerl habe ich eine Rezension zu Das Echo des Schweigens von Markus Thiele entdeckt. Das Buch hat sie positiv überrascht, da es noch interessanter und spannender war, als sie erwartet hatte. Das klingt doch nach einem richtigen Kracher.


Tod eines Gentlemans von Christopher Huang ist ein Krimi der in den 1920er Jahren spielt und unter anderem Kriegstraumata thematisiert. Bei Pink Anemone erfahrt ihr alles Wissenswerte über dieses Buch. Der Satz, dass sie sich sofort auf eine Fortsetzung stürzen würde, sagt für mich schon alles.


Kurt, ein Roman von Sarah Kuttner. Sabienes schreibt, sie sei lange um dieses Buch herumgeschlichen, da sie Geschichten, in denen Kinder sterben eigentlich nicht leiden kann. Doch dann hat sie es getan und am Ende empfiehlt sie das Buch jedem, der nicht zwingend ein Happy End zu einer Geschichte benötigt, sondern auch mit etwas tragischen Themen umgehen kann.


Mit ihrem Debüt-Roman „Bleib doch, wo ich bin“ konnte Lisa Keil Mona vom Tintenhain restlos begeistern. Umso mehr freute sie sich auf die Fortsetzung „Hin und nicht weg“ und sie wurde für ihr Warten belohnt und sie bescheinigt dem Buch eine unterhaltsame Leichtigkeit.

Die Coolen Blogbeiträge

Eine lange Liste mit aktuellen Leseempfehlungen, ich würde mich freuen, wenn ich euer Interesse für das eine oder andere Buch wecken konnte und ihr bei den Bloggern und ihren Rezensionen vorbeischaut. Kommende Woche geht es mit den Coolen Blogbeiträgen wieder auf Sabienes Welt weiter.

Die Coolen Blogbeiträge anlässlich der Absage der Leipziger Buchmesse

Corona ist gerade in aller Munde. Ganz unabhängig davon hatte sich Sabienes bei ihren Coolen Blogbeiträgen in der letzten Woche schon mit gesundheitlichen Fragen beschäftigt.

Doch nun weitet sich das Thema stark aus und mit der Absage der Leipziger Buchmesse hat es die Buchbranche schwer erwischt. Doch innerhalb kürzester Zeit haben Buchmenschen viele Ideen aus dem Boden gestampft. Bis es zur Onlineumsetzung kommt, habe ich mich bei meinen Buchbloggerkollegen umgesehen.


Yvonne vom Buchbahnhof kann die Hysterie um Corona nicht so ganz nachvollziehen, ich gebe ihr recht, wenn sie fragt, was wir tun werden, wenn uns das Problem in den nächsten Jahren begleitet.


Tina von Buchpfote schreibt über die Emotionen bezüglich der Absage der Messe. Sie wird ihren Urlaub kürzen, sich mit einigen BloggerInnen treffen und hat auch schon Ideen für Alternativen. Welche, das könnt ihr in ihrem Artikel nachlesen.


Heike von Irve liest holt sich die Buchmesse nach Hause. Unter dem Hashtag #LBMatHome lädt sie zu einer Blogparade ein. Schaut einfach mal bei ihr vorbei.


Kerstin von Kastanies Leseecke bloggt endlich wieder und hat sich ebenfalls der Absage der Buchmesse gewidmet. Warum sie der Absage positiv gegenüber steht, dürft ihr gerne auf ihrem Blog nachlesen.


Für alle, die trotzdem nach Leipzig fahren, hat Verena von Lieblingsleseplatz den ADAC Reiseführer plus getestet und berichtet darüber in ihrem aktuellen Artikel.


Lesungen in Leipzig werden wir nicht erleben. Da aber die Autoren glücklicherweise auch außerhalb von Buchmessen unterwegs sind, dürfen wir bei Steffi von angeltearz einen Bericht über die Lesung von Kai Wiesinger entdecken und ich muss gestehen, ich bin ein wenig neidisch, denn ihn hätte ich auch gerne erlebt.


Bei Petrissa von Hundertmorgenwald bin ich auf eine außergewöhnliche Rezension gestoßen. 54 inspirierende Karten für jeden Tag. Die Nutzung erinnert ein bisschen an Tarot, aber schaut am besten selbst bei ihr vorbei.


Monerl von Monerls bunter Welt ruft auch in diesem Monat wieder dazu auf, Buch-Tops und Buch-Flops bei ihr vorzustellen. Wenn ihr euch beeilt, dass könnt ihr das auch für den Februar noch nachholen.


Mona von Tintenhain startet schon seit Jahren einen Buchmesse-Countdown, den sie „Kurzweil bis zur Buchmesse“ nennt. Dort animiert sie wöchentlich mit spannenden Rätseln zur Teilnahme an Buchverlosungen. Wenn ihr an der letzten Runde noch teilnehmen wollt, dass beeilt euch, bis Freitag Abend habt ihr noch Zeit.

Die Coolen Blogbeiträge

Das war es von mir. Ich hoffe, meine Vorschläge können euch ein wenig über den Messeblues weghelfen. Nächste Woche geht es bei Sabienes wieder weiter mit den Coolen Blogbeiträgen und in zwei Wochen darf ich euch wieder bei mir begrüßen.

Bleibt gesund!

Die Coolen Blogbeiträge – vom Hölzchen aufs Stöckchen

Viel kommt auf meinem Blog gerade nicht rum, aber das hält mich nicht davon ab, euch wollte wieder ein paar Links zu lesenswerten Beiträgen zu zeigen.


Passend zum Thema Brexit erzählt mir ein Kollege gestern, dass er demnächst mit seiner Tochter nach London fliegt und dort ein „Harry-Potter-Wochenende“ verbringt. Und wie es der Zufall so will, hat Janett auf Teilzeitreisender alles Wissenswerte über eine Reise nach Großbritannien zusammengetragen.

Wo wir gerade bei Filmen sind, auf Travel on Toast hat Anja eine Reise nach Andalusien vorgestellt, auf der sie unter anderem den Königspalast aus Game of Thrones besucht hat.

Filmfans ist „Nachts im Museum“ natürlich ein Begriff. Wobei man da – zugegeben – nicht gerade an Lüneburg denkt. Aber als Elke mutterseelenallein in einem Museum übernachtet hat, sind auch  keine Ausstellungsstücke lebendig geworden. Was ihr in dieser Nacht durch den Kopf ging, könnt ihr auf Meerblog nachlesen.


Kennt ihr den Spruch, dass man von „vom Hölzchen aufs Stöckchen“ kommt? So ging es mir  bei den Recherchen zu diesen Coolen Blogbeiträgen. Meine erste Idee waren Reiseblogs, weil ich mich in den letzten Tagen mit Zielen für meinen Sommerurlaub beschäftige, dann bin ich über das Thema Filmkulissen gestolpert und später bei Ü50 hängen geblieben. Sabienes, mit der ich mir die Coolen Blogbeiträge im wöchentlichen Wechsel teile, hat einen Blog für Frauen in den besten Jahren, so fern ist mir das Thema daher nicht. Überrascht war ich allerdings, als ich bei Susanne von Texterella gelesen habe, dass sie kaum Plus-Size-Blogs für die Frau Ü50 findet und das ist sehr schade, da stimme ich ihr zu.

Durch Susanne bin ich auf einen Artikel von Valerie von Life 40 up gestoßen, die sich u. a. mit  Rezo,  dem Siezen im Netz und dem Streit der Generationen auseinandersetzt, Themen, die mir stärker nachhängen, seit ich bei Twitter aktiver bin. Valerie veröffentlicht übrigens auch Twitterschnipsel, wobei ich festgestellt habe, dass  sie  und ich uns  dort in einer ähnlichen Blase bewegen, weil ich  viele der Tweets schon kannte, das soll euch aber natürlich nicht davon abhalten, die Tweets selbst anzuschauen und bestimmt das eine oder andere Mal zu schmunzeln.


Nicht nach Schmunzeln ist mir, wenn ich an das neue Buch von Sandra Hausser denke. Der Titel lautet „Schreib mein Happy End – Wandas Geschichte“ und darin geht es um eine Frau, die in einem Hospiz ist und sich mit ihrem Leben und vor allem dem Tod auseinander setzt.

Ich kenne die Autorin persönlich und lasse gerne mal alles stehen und liegen, wenn ein neues Buch von ihr erscheint, doch momentan kann ich mit dem Thema Tod  schlichtweg nicht umgehen, weswegen ich den Roman auch noch nicht gelesen  habe. Aber Sabienes hat ihn gelesen und eine Rezension dazu verfasst, in der sie z. B. schreibt „Unterm Strich bin ich der Meinung, dass es sich hier um eines der besten Bücher der Autorin handelt.“ Ihr wisst also, was ihr jetzt zu tun  habt: Lest dieses Buch!

Und schaut kommendem Donnerstag bei Sabienes rein, wenn es bei ihr weiter geht.

Die Coolen Blogbeiträge

Die Coolen Blogbeiträge zum Gesundheitssystem

Da hatte Jens Spahn eine wirklich gute Idee. Vereinfacht gesagt sollte jeder Organspender werden, der nicht explizit widerspricht. Doch der Bundestag hat dagegen entschieden. Und jetzt? Bin ich jetzt endlich bereit, einen Organspendeausweis  zu beantragen? Mitnichten. Ich habe da noch Vorbehalte. Einer davon ist der Gedanke, dass mir die Organe entnommen werden, obwohl ich gar nicht „richtig“ tot bin.

Aber hatte ich nicht auch Vorbehalte, als DKMS mich darüber informierte, dass ich zwar als Spender in Frage käme, es aber wahrscheinlich auf eine Knochenmarkspende hinausläuft? Das machte mir Angst. Aus Unwissenheit. Dann fielen mir gegenüber Sätze wie „Du hast zwei Kinder, solltest Du nicht zuerst an Dich denken?“ oder „Ich kenne jemand, der Stammzellen gespendet hat, der hatte danach selbst Krebs.“, gerne auch „Knochenmarkspende? Danach kannst Du querschnittsgelähmt sein!“

Was tat ich? Ich informierte mich im Internet über die Knochenmarkspende und klärte meine Fragen mit meiner Hausärztin. Warum also sollte ich das in Sachen Organspende nicht genau so machen.?

Eine große Hilfe war mir dabei der Artikel zur Organspende von Schwesterfraudoktor. Was nun noch an Fragen bleibt, nehme ich mit zur Hausärztin.

Der Blog von Ulrike ist generell lesenswert. Über Twitter bin ich schon mehrfach auf ihre Blogartikel gestoßen, so zum Beispiel ein Beitrag über den weiblichen Zyklus und ich muss gestehen, dass  sogar ich  mit Mitte 40 nicht alles wusste, was sie da erklärt hat. Ulrike packt Themen an, über die man / frau öffentlich eher selten spricht und nimmt ihren Lesern jede Scheu.


Auf dem Twitteraccount von Schwesterfraudoktor habe ich erstmals über das #twankenhaus gelesen, wobei ich anfangs dachte, das wäre ein Hashtag, unter dem sich Menschen aus dem Gesundheitssystem austauschen.

Mittlerweile weiß ich, dass das Twankenhaus ein Thinktank ist, der auf Misstände im Gesundheitssystem aufmerksam machen will. Es haben sich u.a. Pflegekräfte, ÄrztInnen, StudentInnen und Menschen aus dem Rettungsdienst zusammen geschlossen. Das Twankenhaus ist zwischenzeitlich sogar ein eingetragener  Verein und ganz aktuell haben sie sich mit einem offenen Brief an die Gesundheitspolitik gewandt.


Onkel Michael hat sich auf seinem Blog damit auseinander gesetzt, warum eine Organspende aus religiösen Gründen abgelehnt  wird. Den für mich wichtigsten Satz aus seinem Artikel nehme ich vorweg: Beide christliche Kirchen begrüßen die Organspende!


Die Schwester Unbequem berichtet über die alte und neue Generation der Pflegekräfte und die Problematik, dass man über diese, aber  nicht mit diesen spricht. Ein sehr interessanter Einblick,  wie ich finde.


Der Hashtag #respectnurses hat vor wenigen Wochen für ordentlich Wirbel gesorgt, als Pflegekräfte auf Twitter erzählt haben, wie – oft durch Patienten, aber auch durch Vorgesetzte – mit  ihnen umgegangen wird. Frau Sofa hat sich aufgrund von Äußerungen daraus, aber auch eigenen Erlebnissen und den Intentionen von Jens Spahn mit dem Verhalten von Einrichtungsleitungen auseinandergesetzt.


Der Kinderdok fragt „Warum nicht mal eine Kur“ und erläutert u.a. den Unterschied zwischen einer Maßnahme für Kinder und einer Eltern-Kind-Kur. Besonders ans Herz legen möchte ich euch aber den Beitrag zu einer Petition zur besseren kinderärztlichen Versorgung, welche noch bis Ende Januar unterzeichnet werden kann.


Auf doccheck bloggen ebenfalls Menschen aus medizinischen Fachberufen, u.a. DerApotheker, auch jemand, den ich auf Twitter verfolge. Er hat gerade seinen zweiten Artikel veröffentlicht. Im ersten ging es um die  Nutzung von Ibuprofen und im zweiten beantwortet er Fragen, die aufgrund des ersten Artikels gestellt wurden. In Anbetracht der Tatsache, dass Ibuprofen sehr „beliebt“ ist, ein wichtiger Beitrag, wie ich finde.


Auch den Kinderdok findet man auf doccheck – mit eine Artikel seiner TOP- 10 – Arztserien. Hier erzählt er,  warum er welche Serie mag.


Es gibt Änderungen bei der gynäkologischen Krebsvorsorge ab dem Alter von 35 Jahren. Mit diesem Thema habe ich mich bereits vor einiger Zeit beschäftigt, als es in den sozialen Medien etwas hochgekocht ist, grundsätzlich finde ich, dass es ein wenig untergeht, weil es eine große Personengruppe betrifft.

Für die 20 bis 34 jährigen gibt es nach wie vor eine jährl. Tastuntersuchung und einen Zellabstrich des Gebärmutterhals.

Ab 35 ist ebenfalls weiterhin die jährl. Vorsorge mit Tastuntersuchung vorgesehen. Allerdings wird der Zellabstrich nur noch alle drei Jahre von den Krankenkassen bezahlt, zusätzlich git es (neu) alle drei Jahre einen Abstrich auf HPV als Krankenkassenleistung.

Die (Fach-) Meinungen gehen auseinander. Tatsache ist, dass es sich um eine Anpassung an europäisches Niveau handelt und diese Durchführung sechs Jahre laufen soll,  danach will man schauen, ob und wie sich die Zahlen verändern. Auch zu diesem Thema gibt es einen interessanten Artikel auf Doccheck.

Ich habe nach wie vor meine Zweifel und hatte mich vorab schon hier umgesehen, weil es mich interessiert hat, wie hoch die Kosten sind, wenn ich den Abstrich weiterhin jährlich als IGEL Leistung selbst bezahle.  Auch hier vertraue ich wieder auf die Beratung durch meine Ärztin.

Ob diese selbst bezahlten Untersuchungen dann auch in die Statistik eingehen? Wenn nein, würde es diese möglicherweise verfälschen.


Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen Organspendeausweis? Seid ihr bei DKMS registriert? Wenn nein, denkt bitte wenigstens mal darüber nach und informiert euch!


Die Coolen Blogbeiträge

Vergangene Woche hat Sabienes für Pläne für 2020 gebloggt. Ich  bin gespannt, was sie sich für kommende Woche ausdenkt. Nächsten  Donnerstag werden wir es  erfahren.

Das Lied der Wächter – Das Gesetz – von Thomas Erle

Das Wichtigste in Kürze

Der dritte Band der Trilogie unterscheidet sich zunächst nicht groß von Band 2, Felix zieht seines Weges, lernt Menschen kennen, wird von ihnen  ein Stück begleitet, erhascht aber auch einen weiteren Blick hinter die Fassade und glaubt nicht mehr daran, dass der Schwarzwald nur wegen eines Atomunglücks abgesperrt wurde.

Thomas Erle hat auch hier wieder tolle Charaktere in seine Geschichte geschrieben. Phasenweise waren mir die Erzählungen zu ausschweifend, doch die Grundspannung konnte der Autor immer aufrecht erhalten, da es viele offene Fragen zu ergründen gab.

Zu meinem Bedauern wurden leider nicht alle dieser offenen Fragen geklärt. Nicht etwa, dass Thomas Erle Handlungsstränge nicht zu Ende geführt hätte, aber beispielsweise bleibt das Mystisch  mystisch und ich hätte auch gerne gewusst, wie es mit den Menschen weitergeht, denen Felix während der drei Bände begegnet ist. Allerdings bevorzuge ich es grundsätzlich, wenn ein Autor seine Geschichte zu  Ende erzählt und mir nicht zu viel Platz für eigene Gedankenspiele lässt.

Dennoch hat mich auch dieser letzte Band der Trilogie sehr gut unterhalten.


Von Thomas Erle bereits gelesen


Der Protagonist und seine Geschichte

Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.  An seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, seine Tante ist und dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nie mehr zurückgekehrt sind. Aus dem Vermächtnis seines verstorbenen Onkels erhält er einen Hinweis darauf, dass seine Eltern noch leben und so macht er sich auf Spurensuche in der Sperrzone, wo er auf eine unheimliche Kraft stößt, die alles Lebendige gefährdet.

Unterwegs trifft er sowohl auf Menschen, die ihn aufnehmen und ihm weiterhelfen, als auch au Menschen, die  ihm nicht wohlgesonnen sind, mit den Gefahren der unheimlichen Kraft aber lernt er immer besser umzugehen. Am Ende des zweiten Bandes findet er seine Eltern, doch er merkt, dass er damit noch nicht am Ende seines Weges ist. Die unheimliche Kraft bewegt ihn so sehr, dass er sie erforschen will und weiter zieht und damit beginnt der letzte Band der Trilogie.


Meine Gedanken zur Trilogie und zu diesem Buch

Die „Das Lied der Wächter“-Trilogie ist kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und Band 1 war so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollte. In Band 2 stolpert Felix von einem Abenteuer  ins nächste, wobei das Unergründliche im Hintergrund immer mitschwingt. Am Ende des zweiten Bandes deutete sich schon an, dass Felix wissen möchte, was  hinter der unheimlichen Kraft steckt und so ist es nicht weiter verwunderlich, das gerade am Ende das Mystische überwiegt.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte über die Folgen einer Atomkatastrophe, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser dieses Buches bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und  wie oben schon erwähnt, nimmt sie in Band 3 nochmals mehr Raum ein.

Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet wie der Schwarzwald zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich dort aufgewachsen bin und die Strecke, die Felix zurücklegt, bildhaft vor mir sehen konnte. Doch auch dass das Leben der Menschen, die noch im Schwarzwald leben, um Jahrzehnte zurückgesetzt wurde, hat mich fasziniert.

Der dritte Band unterscheidet sich zunächst nicht groß von Band 2, Felix zieht seines Weges, lernt Menschen kennen, wird von ihnen  ein Stück begleitet, erhascht aber auch einen weiteren Blick hinter die Fassade und glaubt nicht mehr daran, dass der Schwarzwald ausschliesslich wegen des Atomunglücks abgesperrt wurde.

Thomas Erle hat auch hier wieder tolle Charaktere geschaffen. Phasenweise waren mir die Erzählungen etwas zu ausschweifend, doch die Grundspannung konnte der Autor immer aufrecht erhalten, da es viele offene Fragen zu ergründen gab.

Zu meinem Bedauern wurden leider nicht alle dieser offenen Fragen geklärt. Nicht etwa, dass Thomas Erle Handlungsstränge nicht zu Ende geführt hätte, aber beispielsweise bleibt das Mystisch  mystisch und ich hätte auch gerne gewusst, wie es mit den Menschen weitergeht, denen Felix während der drei Bände begegnet ist. Allerdings bevorzuge ich es grundsätzlich, wenn ein Autor seine Geschichte zu  Ende erzählt und mir nicht zu viel Platz für eigene Gedankenspiele lässt.

Dennoch hat mich auch dieser letzte Band der Trilogie sehr gut unterhalten und ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Das Lied der Wächter – Das Gesetz – von Thomas Erle
Das Lied der Wächter-Reihe Band 3
erschienen am  09. Oktober 2019
Gmeiner Verlag


Weitere Meinungen zum Buch

Single Bells: Ein Nerd zum Verlieben von Rose Bloom

Das Wichtigste in Kürze


Von Rose Bloom bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Jamie Burn ist in der Rocker-Kneipe ihrer Eltern groß geworden, nach außen hin gibt sie gerne die Toughe, spürht vor Sarkasmus und hat immer eine spitze Antwort parat. Emmett Wheeler allerdings könnte es schaffen, ihr Herz zum Schmelzen zu bringen und um ihm näher zu kommen, geht sie einen Deal mit dessen Bruder Seth ein.

Seth Wheeler ist ein Nerd, wie er im Buche steht. Sein Studium geht ihm über alles und Vergnügen ist für ihn ein Fremdwort. Das soll sich mit Jamie ändern, sie  soll ihm zeigen, wie man Spaß haben kann, dafür soll er ihr behilflich sein, mit seinem Bruder zusammen zu kommen. Als er jedoch die echte Jamie kennen lernt, ist er sich  nicht mehr sicher,  ob das so eine gute Idee ist.


Meine Gedanken zum Buch

Die Single-Bells-Reihe spielt zur Weihnachtszeit in New York. Jeder Band wurde von einer anderen Autorin geschrieben und ist in sich abgeschlossen, doch die vier Protagonistinnen sind befreundet, wodurch sich ihre zeitgleich laufenden Geschichten hin und wieder kreuzen. Die vier Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein und jede hatte einen eigenen Grund, um in das Verbindungshaus, in dem sie leben, einzuziehen. Dort haben sie sich schnell gefunden und gehen miteinander nun durch dick und dünn.

Ich hatte bereits zwei Bücher von Rose Bloom gelesen und beide Male konnte sie mich mit ihrem Schreibstil begeistern, mit dem sie es schafft, die Emotionen ihrer Protagonisten zu spüren. Das ist ihr bei diesem Roman erneut gelungen. Die Autorin hat außerdem wunderbare Charaktere geschaffen. Dass Seth nicht der typische Womanizer ist, macht ihn und auch diese Geschichte zu etwas ganz Besonderem.

„Ein Nerd zum Verlieben“ ist mein Lieblingsband dieser Reihe und daher vergebe ich natürlich fünf von fünf Eulen.


Bewertung

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Eckdaten

Single Bells: Ein Nerd zum Verlieben
von Rose Bloom
erschienen am  17. Dezember 2019
196 Seiten
Independently published