Archiv der Kategorie: Fantasy

Eine widerspenstige Braut von Catherine Bybee

Das Wichtigste in Kürze

Wer die Bücher von Catherine Bybee kennt, sollte wissen, dass die „Unsterbliche Highlands“-Reihe anders ist, als ihre bisher bei Montlake erschienenen Bücher. Mit einem Mix aus Gegenwart, „neumodischem“ Live-Rollenspiel, dem faszinierenden Hochland des 16. Jahrhunderts, dem Leben in Clans, Hexerei und Zauberei, aber auch vielen Emotionen konnte die Autorin mich erneut begeistern und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil dieser Reihe.


Von Catherine Bybee bereits gelesen

Eine Braut für jeden Tag – Reihe:

Not Quite – Reihe:

Happy End in River Bend – Reihe:

Diesmal für immer – Reihe:


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Tara McAllister besucht mit einer Freundin ein Live-Rollenspiel-Event in Boston, wo sie Duncan MacCoinnich kennen lernt und sich zu ihm hingezogen fühlt. Was sie nicht weiß ist, dass der Mann nicht nur wegen des Rollenspiels als Highland-Krieger gekleidet ist, er entstammt tatsächlich dem Schottland des 16. Jahrhunderts und reist mit seinem Bruder Finlay durch die Zeit, um eine gefährliche Druidin zu vernichten, die ihre Heimat bedroht.

Als besagte Druidin Tara töten will, sieht Duncan nur eine Chance, er reist mit Tara zurück in seine Heimat ins 16. Jahrhundert und nimmt der jungen Frau damit jede Möglichkeit, in ihr altes Leben zurückzukehren.


Meine Gedanken zum Buch

Fantasy und historische Romane, beides gehört nicht zu meinen bevorzugten Genres, eine Kombination daraus war für mich ein Wagnis und ich hatte meine Zweifel, ob mir dieses Buch wirklich zusagen wird. Was für den Roman gesprochen hat, war ganz klar die Autorin, denn ich liebe die Bücher von Catherine Bybee, die mich bisher fast durchweg überzeugen konnte.
Ich nehme es vorweg: die Autorin konnte mich auch mit diesem Buch begeistern. Die Geschichte startet mit Taras Fahrt zum Rollenspiel in der heutigen Zeit, sowie dem mehrtägigen Aufenthalt dort. Nach ca. 1/3 des Buches reisen Tara und die MacCoinnich-Brüder in die Vergangenheit. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Roman sich schon längst zu einem Pageturner für mich entwickelt.
Wer die Bücher von Catherine Bybee kennt, sollte wissen, dass die „Unsterbliche Highlands“-Reihe anders ist, als ihre bisher bei Montlake erschienenen Bücher. Mit einem Mix aus Gegenwart, „neumodischem“ Live-Rollenspiel, dem faszinierenden Hochland des 16. Jahrhunderts, dem Leben in Clans, Hexerei und Zauberei, aber auch vielen Emotionen konnte die Autorin mich erneut begeistern und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Bewertung

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Eckdaten

Eine widerspenstige Braut
Unsterbliche Highlands Band 1
von Catherine Bybee
erschienen am 25. Juni 2019
Montlake Romance
334 Seiten

Lost Boy von Christina Henry

Das Buch hat meine Tochter gelesen, sie ist in der 7. Klasse, mag düstere Geschichte und schaut gerne Filme im englischen Original, weshalb sie mit diesem englisch-sprachigen Buch überhaupt keine Probleme hatte. Diese Rezension habe ich nach ihren Worten erstellt:

„Lost Boy“ von Christina Henry handelt von Peter Pan und Jamie, dem ersten „lost boy“, den Peter Pan nach Nimmerland bringt. Die beiden sind die besten Freunde und haben viel Spaß. Aber irgendwann möchte Peter Pan nicht mehr nur mit Jamie spielen und es versammeln sich immer mehr Jungs um ihn. Diese Jungs müssen kämpfen und töten. Als ein ganz kleiner Junge nach Nimmerland kommt, beginnt Jamie, sich Gedanken zu machen, denn Charlie, so heißt dieser Junge, ist viel zu klein, um zu kämpfen. Peter Pan ist das egal, denn er will einfach nur Spaß haben.

Die meisten kennen die Geschichte vom „guten“ Peter Pan und dem „bösen“ Captain Hook. Hier ist es genau umgekehrt. Peter Pan ist verrückt, es ist ihm egal, dass Kinder verletzt werden oder sterben. Hauptsache, er hat Spaß. Jamie (der später zu Captain Hook wird) ist der Gute, der sich Sorgen macht. Und das ist auch der Grund, warum die beiden plötzlich nicht mehr miteinander klar kommen, denn Peter Pan will keine Schwierigkeiten, er will sich um niemanden kümmern, er will einfach nur sein Vergnügen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe es innerhalb kurzer Zeit gelesen. Die Geschichte hat mich gefesselt, ich muss aber dazu sagen, sie ist düster und blutig. Ich lese das gerne, aber ich kann mir vorstellen, dass es für andere Schüler, die so alt sind wie, ich, zu heftig ist, wenn die Jungs mit Piraten kämpfen, verletzt werden oder sterben.


Bewertung

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Eckdaten

Lost Boy
von Christina Henry
erschienen 2017
bei Titan Books


Weitere Meinungen zum Buch

Das Lied der Wächter – Der Gesang – von Thomas Erle

Das Wichtigste in Kürze

Während ich „Das Erwachen“ eher mystisch empfunden habe, hat mich „Der Gesang“ mehr an eine Geschichte erinnert, bei der der Protagonist von einem Abenteuer ins nächste stolpert, wobei das Unergründliche im Hintergrund immer mitschwingt.

Nachdem die Handlung auf den ersten Seiten eher vor sich hin geplätschert ist, hat sie Fahrt aufgenommen und konnte mich erneut faszinieren. Ich bin nicht nur gespannt darauf, wie die vielen offenen Fragen in Band 3 beantwortet werden, sondern auch darauf, wohin Felix Reise noch führen wird.


Von Thomas Erle bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.  An seinem 16. Geburtstag hat er erfahren, dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, seine Tante ist und dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nie mehr zurückgekehrt sind.

Es erhält einen Hinweis darauf, dass seine Eltern noch leben und so macht er sich auf Spurensuche in der Sperrzone, wo er auf eine unheimliche Kraft stößt, die alles Lebendige gefährdet.


Meine Gedanken zum Buch

In diesem zweiten Band der Trilogie, der dort beginnt, wo Band 1 geendet hat, dringt Felix immer weiter in den Schwarzwald vor. Erneut trifft er auf Menschen, die ihm gut gesonnen sind, aber auch auf Menschen, von denen Gefahr ausgeht. Auch die unheimliche Kraft, der berauschende Gesang und gefährliche Gewässer sind nach wie vor eine Bedrohung für ihn. Doch Felix kann immer besser damit Gefahren umgehen.

Ich habe diesen zweiten Band als unaufgeregter empfunden, als den ersten Band, was daran liegen könnte, dass mir die Gefahren und die Situation im Schwarzwald nun schon bekannt waren. Dennoch ist der zweite Band nicht weniger packend, schon alleine, weil es noch so viele offene Fragen gibt, die geklärt werden wollen.

Während ich „Das Erwachen“ eher als mystisch wahrgenommen habe, hat mich „Der Gesang“ mehr an eine Geschichte erinnert, bei der der Protagonist von einem Abenteuer ins nächste stolpert -wobei das Unergründliche im Hintergrund immer mitschwingt. Nachdem die Handlung auf den ersten Seiten eher vor sich hin geplätschert ist, hat sie Fahrt aufgenommen und konnte mich erneut mitreissen.

Nach wie vor fasziniert mich diese Trilogie natürlich auch, weil ich im Südschwarzwald aufgewachsen bin. Obwohl ich mir eingebildet habe, dass mir meine Heimat bekannt ist, lerne ich durch Thomas Erle nochmal Ecken kennen, die ich noch nie besucht habe. Hin und wieder google ich Orte oder Plätze und stellte fest, wie nah der Autor an der Realität bleibt. Daher bin ich nicht nur gespannt darauf, wie meine offenen Fragen in Band 3 beantwortet werden, sondern auch darauf, wohin Felix Reise noch führen wird.

Ich ziehe 1/2 Eule ab, weil Band 1 mich noch einen Ticken mehr begeistern konnte.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Das Lied der Wächter – Der Gesang – von Thomas Erle
Das Lied der Wächter-Reihe Band 2
erschienen am 13. März 2019
Gmeiner Verlag


Weitere Meinungen zum Buch

Blogger-Event bei Gmeiner #unheimlicheKraft

Eine tolle Einladung von Gmeiner, gedruckt auf Pergament, erreichte mich im September. Werde selbst Teil der Saga… hieß es da.

Dem Klappentext konnte ich entnehmen, dass die Trilogie „Das Lied der Wächter“ im Schwarzwald spielt, der nach einem verheerenden Atomunfall vor 16 Jahren evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich sei das Gebiet unbewohnbar.

Felix war damals gerade ein paar Monate alt. Erst an seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nicht mehr zurückgekehrt sind. Er macht sich auf Spurensuche und findet heraus, dass die Regierung ein falsches Spiel spielt, denn es gibt sehr wohl noch Menschen, die hinter dem Zaun leben. Er muss wissen, ob seine Eltern noch leben und dringt in die Sperrzone ein. Dort stößt er auf eine #unheimlicheKraft, die alles Leben jenseits des Zaunes bedroht.

Beim Blogger-Event wollten Autor Thomas Erle und der Gmeiner-Verlag wissen, wie wir das Buch einordnen würden. Es ist für mich kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und vor allem spannend. Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich am Rand des Südschwarzwalds aufgewachsen bin.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und doch streift Thomas Erle die Thematik nur und klärt nicht auf, was dahinter steckt, so dass ich am Ende fasziniert zurückgeblieben bin und natürlich wissen wollte, wie es weitergeht.

Der 2. Band erscheint erst im März 2019, aber der Verlag hatte in der Einladung eine „exklusive Preview“ versprochen. Ich hatte mir darunter vorgestellt, dass der Autor einen kleinen Einblick gibt, wie es weiter geht. Aber Gmeiner hat sich etwas ausgedacht, was mich schon fast umgehauen hat, der Verlag hat uns ein Kapitel des zweiten Bandes zur Verfügung gestellt. Allerdings bin ich nun nur noch mehr „angefixt“ und kann Band 2 nicht mehr erwarten!

Meine 5-Sterne-Rezension folgt in Kürze, ihr dürft gespannt sein!

Am Blogger-Event durften wir auch noch etwas testen: Tannenliebe, eine Bio-Limonade, süß-herb, die ganz leicht nach Tanne schmeckt. Hört sich ungewöhnlich an, war aber wirklich lecker, für mich genau die richtige Mischung, nicht zuviel Tanne und nicht zu süß .

Silber – Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier

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Silber – Das dritte Buch der Träume
von Kerstin Gier
erschienen am 08. Oktober 2015
bei argon Hörbuch

Das dritte Buch der Träume ist der Abschluß der Silber-Trilogie von Kerstin Gier. Ich bin der Meinung, dass die Autorin auch diesen Band so aufgebaut hat, dass man als neuer Leser der Silber-Trilogie in die Geschichte hinein kommt, dennoch würde ich jedem empfehlen, mit dem ersten Band zu starten, da die Handlung aufeinander aufbaut.

  • Inhalt

Im ersten Band ziehen Liv und Mia Silber nach London und müssen sich in ihrer neuen Umgebung und die Familie Spencer eingewöhnen, mit deren Familienoberhaupt ihre Mutter frisch liiert ist. Liv träumt plötzlich sehr lebendig und findet heraus, dass sie im Schlaf eine Traumtür hat, durch die sie in einen Korridor heraustreten kann. Im Korridor trifft sie auf Grayson, den Sohn des Lebensgefährten ihrer Mutter, und seine Clique. Die Gruppe vollzieht ein Ritual und um es zu vervollständigen, brauchen sie Liv. Diese findet sich in der Traumwelt immer besser zurecht, ist fasziniert von den Möglichkeiten, die diese bietet und nur zu gerne bereit, Teil des Rituals zu werden, was ihr aber zum Verhängnis wird. Am Ende des ersten Buches bricht die Clique auseinander.

Im zweiten Band sind Liv und Graysons bester Freund Henry fest zusammen. Doch nicht nur, dass im Tratschblog der Schule Details über Liv erzählt werden, die sie außer ihrer Schwester nur Henry anvertraut hat, scheint der Geheimnisse vor ihr zu haben. Die Situation eskaliert, als Liv Henry durch eine fremde Traumtür folgt, wo Henry sich zu einer gurrenden Schönheit in den Whirlpool gleiten lässt. Also ob das nicht reicht, muss sich Liv mit der Granny von Grayson und dessen Schwester herumschlagen, die den Familienzuwachs, den ihr Sohn / Vater in sein Haus gebracht hat, nicht ausstehen kann. Außerdem beginnt Mia zu schlafwandeln und bringt sich selbst und andere in Gefahr. Und dann ist da auch noch Senator Tod, der plötzlich im Korridor sein Unwesen treibt…

Im dritten Band sieht sich Liv einigen Problemen gegenüber. Sie hat Henry angelogen und weiß nicht, wie sie es wieder gerade biegen soll, Ann und Ernest wollen heiraten und Granny hat große Pläne, die sich nicht mit denen des Hochzeitspaares decken und Arthur treibt im Traum-Korridor sein Unwesen. Das größte Problem dürfte Arthur bilden, der Möglichkeiten gefunden hat, Menschen zu manipulieren und der nun etwas ankündigt, was man übertrieben als Übernahme der Weltherrschaft betrachten könnte.

  • Handlung

Der Inhalt beschreibt die drei Handlungsstränge schon recht gut. Liv hat Henry gegenüber behauptet, keine Jungfrau mehr zu sein, weshalb sie sich nun den Kopf darüber zerbricht, wie sie ihm nun entweder a) gesteht, dass sie ihn angelogen hat oder b) auf die schnelle einen Typen auftreibt, mit dem sie ihren Status von „jungfräulich“ auf „erste sexuelle Erfahrungen“ ändern kann. Da sind die Träume von Menschen recht praktisch, denn was da passiert, zählt ja im realen Leben nicht … oder?

Granny ist nicht zu stoppen, sie schleppt einen Weddingplaner an, dessen konkrete Vorstellungen sich mit den ihren decken und keiner traut sich, sich dagegen zu wehren. Im Laufe der Hochzeitsvorbereitungen geraten dann sogar Grayson und Florence aneinander und dass der Weddingplaner dem Kindermädchen Lotti den Kopf verdreht trägt auch nicht zum Hausfrieden bei, denn nun liegt es an Ernests Bruder Charles, um Lottis Gunst zu kämpfen.

Den größten Teil nimmt der Handlungsstrang um Arthur ein, der Liv die Schuld dafür gibt, dass seine Freundschaft zur Henry und Grayson zerbrochen ist und der sich dafür rächen will, was unter anderem dazu führt, dass er Menschen, die Liv nahe stehen, so manipulieren will, dass sie sie umbringen. Henry, Grayson und Liv versuchen vergeblich, Anabel auf ihre Seite zu ziehen, die aber an die Rückkehr des Dämonen glaubt und daran, dass sie alle zur Rechenschaft gezogen werden.

  • Meine Meinung

Kerstin Gier hat die Gefahr, die von Arthur ausgeht, über drei Bände aufgebaut und zeigt diese nun in ihrer ganzen Größe. Die Sorgen, die die Protagonisten sich machen, sind toll herausgestellt und absolut nachvollziehbar.

Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass  drei einen Weg finden, Arthur das Handwerk zu legen, was Kerstin Gier sich dafür ausgedacht hat, konnte mich zu 100% überzeugen.

Doch es gab einige Punkte, die ruhig etwas ausführlicher hätten sein dürfen. So nimmt Livs Lüge immer wieder Einfluss auf die Geschichte und wird auch aufgelöst, aber hier fehlt mir ein runder Abschluss. Das gleiche gilt für die Hochzeit, das war am Ende in ein paar Sätzen niedergeschrieben und fertig. Unbefriedigend war für mich auch die Aufdeckung um Secrecy, hier hätte ich mehr Infos darüber gewünscht, wie die Aufklärerin zu ihren Erkenntnissen gekommen ist.

Und dafür, dass Liv sich monatelang den Kopf darüber zerbrochen hat, was es mit den Träumen und dem Korridor auf sich hat, hatte ich in diese Richtung auch noch Aufklärung erwartet.

  • Fazit

Auch wenn die Handlung gelegentlich vor sich hinplätscherte, hat Kerstin Gier den Spannungsbogen immer wieder aufgegriffen, in dem sie Arthur weiterentwickelt hat und er immer bösartiger wurde. Der Showdown war nicht so spektakulär, wie ich erwartet hatte, dafür aber bestens durchdacht und somit einfach perfekt für diese Trilogie.

Auch dieses letzte Cover ist wieder ganz zauberhaft und die Sprecherin Simona Pahl finde ich grandios.

Ich vergebe vier von fünf Sternen, weil ich bei einigen Punkten zur zufrieden, aber nicht überzeugt war. Insgesamt gesehen ist dieser dritte Band aber ein runder Abschluss, der mich überzeugen konnte.

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Silber – Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

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Meine Meinung zum Hörbuch:

Das zweite Buch der Träume ist der zweite Teil der Silber-Trilogie von Kerstin Gier. Hier werden zwar alle Charaktere aufgegriffen und mit kurzen Worten eingeführt, so dass man unter Umständen auch als neuer Leser der Silber-Trilogie in die Geschichte hinein kommt, dennoch würde ich jedem empfehlen, mit dem ersten Band zu starten.

Im ersten Band ziehen Liv und Mia Silber nach London und müssen sich in ihrer neuen Umgebung und die Familie Spencer eingewöhnen, mit deren Familienoberhaupt ihre Mutter frisch liiert ist. Liv träumt plötzlich sehr lebendig und findet heraus, dass sie im Schlaf eine Traumtür hat, durch die sie in einen Korridor heraustreten kann. Im Korridor trifft sie auf Grayson, den Sohn des Lebensgefährten ihrer Mutter, und seine Clique. Die Gruppe vollzieht ein Ritual und um es zu vervollständigen, brauchen sie Liv. Diese findet sich in der Traumwelt immer besser zurecht, ist fasziniert von den Möglichkeiten, die diese bietet und nur zu gerne bereit, Teil des Rituals zu werden, was ihr aber zum Verhängnis wird. Am Ende des ersten Buches bricht die Clique auseinander.

Im zweiten Band sind Liv und Graysons bester Freund Henry fest zusammen. Doch nicht nur, dass im Tratschblog der Schule Details über Liv erzählt werden, die sie außer ihrer Schwester nur Henry anvertraut hat, scheint der Geheimnisse vor ihr zu haben. Die Situation eskaliert, als Liv Henry durch eine fremde Traumtür folgt, wo Henry sich zu einer gurrenden Schönheit in den Whirlpool gleiten lässt. Also ob das nicht reicht, muss sich Liv mit der Granny von Grayson und seiner Schwester herumschlagen, die den Familienzuwachs, den ihr Sohn in sein Haus gebracht hat, nicht ausstehen kann. Außerdem beginnt Mia zu schlafwandeln und bringt sich selbst und andere in Gefahr. Und dann ist da auch noch Senator Tod, der plötzlich im Korridor sein Unwesen treibt…

Mir hat gut gefallen, wie Kerstin Gier die Geschichte, die im ersten Band schon einen kleinen Abschluss gefunden hatte, fortgesetzt hat und da dieser Band dann keinen runden Schluss hat, sondern eher mit einem Cliffhanger endet, war die Wartezeit auf Band 3 gefühlt viel zu lange.

Silber 2 bleibt spannend, ein bisschen märchenhaft und wunderbar unterhaltsam. Die Konzentration auf den verbliebenen Teil der Clique hat dazu geführt, dass Liv, Grayson und Henrys Charaktere nochmals ein Stück deutlicher gezeichnet wurden. Mir hat auch gut gefallen, dass Mia als kleine Schwester nun größeren Einfluss auf die Geschehnisse nimmt.

Das Cover ist einmal mehr ganz zauberhaft und die Sprecherin Simona Pahl finde ich grandios.

Die Silber-Trilogie ist so eine Art Märchen für Jugendliche und Erwachsene. Der Überraschungseffekt aus Teil 1 ist verloren gegangen, weil man als Leser / Hörer die Traumwelt und den Korridor bereits kennengelernt hat, aber Kerstin Gier hat Mittel gefunden, diese Welt trotzdem interessant und spannend zu halten.

Von mir gibt es fünf von fünf Eulen für diese Fortsetzung.

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