Archiv der Kategorie: Romance

Ein Weihnachtswunder zum Verlieben von Ali Harris

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  • Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
  • von Ali Harris

  • Zum Inhalt:
Evie arbeitet beim Kaufhaus Hardys in London im Warenlager. Sie ist so unscheinbar, dass die meisten ihrer Kollegen nicht einmal ihren richtigen Namen kennen, sondern sie als Sarah ansprechen, dem Namen ihrer Vorgängerin.Das Traditionskaufhaus steht vor dem Aus, weil schon vor Jahren ein Stillstand eingekehrt ist. Deswegen soll es an einen amerikanischen Investor verkauft werden. Evie möchte alles daran setzen, dass das nicht passiert, doch sie hat nur 26 Tage Zeit dafür.

Auch in ihrem Privatleben geht es sehr turbulent zu. Die vergangenen Monate hatte Evie damit verbracht, ihrer alten Liebe nachzutrauern, doch nun lernt sie einen Mann kennen, den sie äussert anziehend findet. Allerdings hat der Gute sie mit einer Kollegin verwechselt und Evie hat versäumt, das Missverständnis aufzuklären. Da sind weitere Turbulenzen schon vorhersehbar…


  • Meine Meinung:
Die Protagonistin Evie ist ganz zauberhaft. Sie glaubt noch an die wahre Liebe und an die Wirkung von Romantik. Dass sie immer ein wenig im Schatten ihrer älteren Schwester stand und ihre Eltern nie wirklich zufrieden stellen konnte, belastet sie zwar, trotzdem lebt sie ihr Leben nach ihrem eigenen Sinn. Auch die Menschen, die zu ihren Freunden werden, habe ich alle in mein Herz geschlossen, sie sind warmherzig und einfach liebenswert.
Die Kapitel erinnern ein bisschen an die Türchen von Adventskalendern, denn jedes Kapitel wird überschrieben mit der Anzahl der verkaufsoffenen Tage bis Weihnachten.
Die Geschichte hat mich von Anfang an verzaubert, der Schreibstil der Autorin konnte mich sofort fesseln und ich hätte nicht gedacht, dass ich in der stressigen Vorweihnachtszeit ein Buch so schwer aus den Händen legen könnte. Das Buch ist perfekt für die Vorweihnachtszeit, wie ein kleines Weihnachtsmärchen und natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Ich vergebe daher 5 von 5 Sternen und beende mit diesem bunten Cover die Regenbogen-Challenge.
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Der himmlische Weihnachtshund von Petra Schier

 

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Der himmlische Weihnachtshund
von Petra Schier
Verlag Rütten & Loening
erschienen am 25. September 2012


  • Zum Inhalt:

Beim Möbelrutschen zwecks Renovierung entdeckt Santa Claus einen zwanzig Jahre alten Wunschzettel. Der kleine Michael hat sich einen Hund gewünscht und vor allem, dass seine Freundin Fiona nicht wegzieht.

Santa Claus will natürlich wissen, wie es Michael ergangen ist. Da der Wunschzettel vor zwanzig Jahren keine Beachtung fand, ist Michael ohne Hund geblieben und Fiona ist mit ihren Eltern weggezogen. Zwischenzeitlich ist Michael erfolgreicher Unternehmer und steht kurz vor einer Zweckheirat. Glück sieht anders aus. Das findet auch Santa und beauftragt seine Wichtel, einen Hund in Michaels Leben treten zu lassen.

Fiona ist Tierärztin geworden und lebt wieder in der Stadt. Durch eine Empfehlung kommt Michael in ihre Praxis, ohne zu wissen, wer sich hinter dem Namen der Frau Doktor versteckt…


  • Meine Meinung

Der Verlauf der Geschichte ist natürlich absehbar, die beiden sehen sich wieder, Gefühle spielen eine Rolle und selbstverständlich kommt es auch zu den obligatorischen Missverständnissen.

Aber Petra Schier hat aus dem Stoff, aus dem Liebesgeschichten nun einmal sind, ein ganz zauberhaftes Buch geschaffen. Schon das Intro um den Weihnachtsmann, der in einer technisierten Welt lebt und dessen Frau – wie jede andere Frau auch – einfach einmal das Bedürfnis hat, die Wohnung umzugestalten, zeigt dem Leser, dass es sich nicht um einen 08/15 Roman handelt.

Santa Claus stiftet mir seinen Rettungsversuchen zunächst mehr Chaos, als dass er Glück in das Leben von Michael bringt und – wie sollte es auch anders sein – Frau Santa hatte das ja gleich gesagt :D

Der Hund „Keks“ spielt eine grosse Rolle in der Geschichte, Petra Schier lässt ihn „zu Wort kommen“ und seine Sicht der Dinge schildern, was das Buch noch lebendiger und unterhaltsamer macht.

Alles andere ist eine wunderschöne, weihnachtlich angehauchte Liebesgeschichte – mit Happy End, aber das habt Ihr Euch ja sicher schon gedacht.

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Gesetzte der Lust von Tiffany Reisz

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Bei Buchneuheit.de bin ich auf die Aktion #weristNora gestossen, habe mir das Sneak Video angesehen und war der Meinung, dass es sich um einen Thriller handelt. Also habe ich bei der Aktion teilgenommen, gewonnen und so ist Gesetze der Lust von Tiffany Reisz in meinem Briefkasten gelandet.

Das ist natürlich ein bisschen unglücklich gelaufen, den um Erotikromane habe ich – bis auf kleine Ausnahmen – bisher einen großen Bogen gemacht. Nur habe ich mir den Gewinn selbst zuzuschreiben und da können, Autor und Verlag nichts dafür, also habe ich das Buch gelesen und will es natürlich auch rezensieren.

In meinem Kopf gibt es eine Schublade mit allem, was mir zum Thema Erotikromane einfällt und dieses Buch passt ganz wunderbar in diese Schublade. Viel Sex, derbe Wortwahl und was in diesem Fall noch erschwerend hinzu kommt: SM. Allerdings war es gar nicht so unangenehm zu lesen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Die Autorin hat sehr unterschiedliche Protagonisten geschaffen, die allesamt eine spannende Vorgeschichte haben. Nora Sutherlin ist eine Erotikautorin und ehemalige Domina, jetzt allerdings untersteht sie dem Priester Søren, der sie dominiert. Griffin ist ein guter Freund von Nora, stinkreich und dem Sex nie abgeneigt. Außerdem gibt es noch den schüchternen Michael, der sich gegen seinen Vater zu Wehr setzen muss, weil dieser nicht versteht, warum man sich selbst Schmerzen zufügen muss.

Aber um was geht es in dem Buch überhaupt? Søren steht auf der Wunschliste als neuer Bischof, hängt aber sehr an seiner Privatsphäre, verständlich, ist er doch einer der Größen im regionalen SM-Zirkel. Eine Reporterin erhält einen Hinweis auf einen „Interessenskonflikt“ und beginnt zu recherchieren. Entsprechend muss Nora von der Bildfläche verschwinden und ihr dominanter Partner schickt sie zusammen mit Michael zu Griffin. Dort soll sie Michael als Unterwürfigen ausbilden.

In einem weiteren Strang kann der Leser das Tun der Reporterin verfolgen, die nicht vom Liebesleben des Priesters und Nora ahnt, sondern davon ausgeht, dass es sich bei Søren um einen Kinderschänder handelt. Vorbelastet ist sie dabei durch das Leiden ihres Bruders der Missbrauchsopfer war und deswegen Selbstmord beging.


Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte war nicht ganz einfach, vermutlich, weil mir die Vorgeschichte fehlt. Ja, es gibt einen ersten Teil, den ich nicht gelesen habe und ich bin der Meinung, dass das auch nicht zwingend notwendig ist, um diesen zweiten Buch zu verstehen, aber es macht natürlich Sinn, mit Das Locken der Sirene zu starten.

Was dann kommt ist Sex, ist Stehen, im Liegen, im Knien, im Bett, auf dem Tisch, im Auto, mit grossen Schmerzen, mit noch grösseren Schmerzen und sogar ohne Schmerzen. Hetero, gleichgeschlchtlich und bi.

Die Autorin lässt eine Liebesgeschichte mit einfliessen und erzählt aus Sørens Leben, was ich überaus spannend und interessant fand.

Das Ende weist auf einen möglichen dritten Teil hin.


  • Mein Fazit:

Was auch immer ich mir unter einem Erotikroman vorgestellt habe, Gesetze der Lust erfüllt jeden einzelnen Punkt davon, einige davon bewerte ich nach wie vor eher negativ, mit anderen Punkten konnte ich mich anfreunden, das liegt – so vermute ich – am Schreibstil der Autorin. Mit den SM-Szenen hatte ich meine Probleme, denn die Beschreibungen waren stellenweise sehr sehr heftig.

Riskante Nähe von Michelle Raven

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Auf die Autorin gestossen bin ich durch ein Rezensionsexemplar zur damals neuen TURT/LE-Serie. Mittlerweile ist das zweite Buch erschienen:

1. Gefährlicher Einsatz – Juli 2012
2. Riskantes Manöver – Mai 2013

Aus der Hunter-Serie sind bisher folgende Teile

1. Vertraute Gefahr – (ehem. Canyon der Gefühle) – Januar 2011
2. Riskante Nähe – Juli 2011
3. Gefährliche Vergangenheit – Januar 2012
4. Trügerisches Spiel – November 2012

erschienen. Den ersten und den zweiten Band habe ich bereits gelesen und möchte betonen, dass man alle Romane auch unabhängig von einander lesen kann, aber da die, die ich bisher gelesen habe, sich manchmal auf andere Bände beziehen, macht es Sinn, sie der Reihe nach zu lesen, wenn man denn alle lesen möchte.


Karen Lombard arbeitet als Waffenexpertin im Pentagon. Sie wird aus ihrem Haus heraus entführt und nach Costa Rica verschleppt. Die Navy SEALs um Clint Hunter retten sie, doch bei der Aktion stirbt einer der Männer. Clint gibt sich die Schuld am Tod des Kameraden und quittiert den Dienst (das verbliebene Team und die Witwe des Verstorbenen trifft man in Gefährlicher Einsatz wieder).

In den folgenden vier Jahren hat Karen mehrere Unfälle. Als sie eines Tages vor eine U-Bahn gestossen wird, kann sie nach einem Arztbesuch ein Telefonat belauschen, dem sie entnehmen kann, dass es sich bei keinem Unfall um einen solchen handelte, sondern dass jemand mehrfach versucht hat, sie zu töten.

Nur mit dem Notwendigsten begibt sie sich auf die Flucht und sucht den Mann, der ihr schon einmal das Leben gerettet hat: Clint Hunter.


Die männlichen Protagonisten Clint und Matt (Clints bester Freund, Teamkamerad und nach dessen Dienstaustritt auch sein Nachfolger) lernte ich bereits in Vertraute Gefahr kennen.

Auch in Riskante Nähe schafft es Michelle Raven, dem Leser die Landschaft vor Augen zu führen. Mit Clint und Matt schafft sie zwei starke Charaktäre, sehr unterschiedlich in ihrer Art, aber beide sehr sympathisch.

In diesem Buch lässt die Autorin die beiden Männer nach vier Jahren erstmals wieder gemeinsam arbeiten und schreibt den beiden jeweils eine Frau an die Seite. Die Romantik kommt hier also keinesfalls zu kurz. Was mir gut gefallen hat, ist, dass neben der Superfrau Shannon die Protagonistin Karen eine „Durchschnittsfrau“ mit Rundungen ist. Es gibt viele Gänsehautszenen und die Erotik, die Michelle Raven beschreibt, ist sanft, gefühlvoll und angenehm zu lesen. Das kannte ich so aber auch schon aus ihren anderen Büchern.

Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, dann ist es das, dass ich in diesem Buch einige Male über Worte oder ganze Sätze gestossen bin, die sie innerhalb weniger Abschnitte oder Seiten mehrfach verwendet hat und die deswegen einfach aufgefallen sind. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau und hat mit der Handlung an sich überhaupt nichts zu tun.

Daher gebe ich die volle Punktzahl für einen weiteren tollen RomanticThrill von Michelle Raven.

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Yoga ist auch keine Lösung von Elke Becker

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Im Februar habe ich das eBook Ticket ins Glück von Elke Becker gelesen. In diesem Buch geht es um Alex, die beschließt, eine Auszeit zu nehmen und einige Monate in die Dominikanische Republik möchte. Ihre Schwester Sabina hat gerade einige Beziehungsprobleme und möchte sie begleiten. Was die beiden erleben, könnt Ihr in meiner Rezension nachlesen.

In Yoga ist auch keine Lösung greift Elke Becker die Geschehnisse aus Ticket ins Glück am Rande noch einmal auf. Protagonistin in diesem Buch ist aber die Cousine von Alex und Sabina, Lena.


  • Zum Inhalt:

Lena hat, nachdem sie Ron kennengelernt hat, ihre Koffer in Hannover gepackt und ist nach Berlin gezogen. Sie steht kurz vor dem Ende ihres Studiums und hat bereits einen tollen Job in Aussicht.

Als sie den Büroschlüssel zu Hause hat liegen lassen, kommt sie überraschend in die gemeinsame Wohnung und erwischt Ron beim Fremdgehen und die Person, die sie da im Kleiderschrank entdeckt, kennt sie nur zu gut.

Sie rennt aus der Wohnung und merkt erst unterwegs, dass sie kaum etwas bei sich hat. In dieser Nacht lernt sie Maureen kennen, eine ältere Schauspielerin, die auf Mallorca lebt und mit der sie sich blendend versteht. Maureen nimmt Lena mit in ihr Haus nach Mallorca, damit diese in Ruhe darüber nachdenken kann, wie es für sie weiter gehen soll.

Als der Schauspieler Marcel in dem Lokal auftaucht, in dem Lena bedient, gerät er an die Falsche, denn Lena weiß aus der Boulevardpresse, dass der arrogante Schnösel die Frauen reihenweise abschleppt und so lässt sie ihn eiskalt abblitzen.


  • Meine Meinung:

Schon bei Ticket in Glück war ich ganz begeistert davon, wie Elke Becker die Landschaften beschreibt und dem Leser das Land näher bringt. Und auch in diesem Buch schafft die Autorin es, wunderschöne Bilder vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen.

Die Geschichte selbst ist ein typischer leichter Frauenroman mit vielen Irrungen und Wirrungen und natürlich einem Happy End. Ungewöhnlich ist in diesem Buch die Einflechtung von Maureen, die mit viel Lebenserfahrung bei Lena und dem Leser punkten kann, die aber auch den Schalk im Nacken sitzen hat. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die unterschiedlichsten Männer wie Ron, Jörg, Niklas, Marcel und Theo, die alle ein Wörtchen mitreden wollen, wenn es um Lenas Zukunft geht.


  • Fazit:

Ein perfekter Frauenroman, mit einem vorhersehbaren Ende, aber was will ich als Happy-End-Liebhaber auch mehr? :)

Ohne Hintern wär ich sexy von Sandra Hausser

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  • Zum Inhalt:

Diana erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen, das sie im Prinzip auch gerne besuchen würde, wenn da nicht ihr dicker Hintern, auch Fettsteiß genannt, wäre. Mit verschiedenen Methoden – Diät, Wundermittel, Sport und Zaubertrank – versucht sie ihrem Problem her zu werden und wie Ihr Euch sicher vorstellen kann, geht da mehr schief, als dass es klappt.

Das ist aber nicht ihre einzige Baustelle, auch beruflich gibt es Probleme mit ihrem Chef, der sie rausschmeissen will, wie gut dass sie Freunde und Kollegen hat – die sie dummerweise noch weiter in die Bredouille bringen.

Als ob das nicht reicht, nistet sich ihre Mutter, mit der sie ein eher schlechtes Verhältnis hat, bei ihr ein und ein richtiger Traumtyp läuft ihr über den Weg …


  • Meine Meinung:

Der „Hintern“, wie das Buch zwischenzeitlich in Bloggerkreisen schon genannt wird, hat es mir vom ersten Augenblick an angetan. Mehr als einmal saß ich grinsend vor meinem Reader. Wahrscheinlich wird jede(r) nachvollziehen können, dass es Situationen im Leben gibt, die einen dazu bringen, dass man auf die schnelle ein paar Kilogramm verlieren möchte. Deswegen werden sich wohl auch die Meisten mit der Protagonistin identifizieren können und mehr oder weniger Verständnis dafür aufbringen, dass man auch mal einen ungewöhnlichen Weg geht, um das Ziel zu erreichen. Mir ging es auf jeden Fall so. Genau deswegen war mir Diana sofort sympathisch und ich habe regelrecht mit ihr gelitten bei jedem Fettnäpfchen, in das sie getreten ist.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und damit leicht zu lesen. Der Verlauf der Geschichte ist sicherlich vorhersehbar, aber das finde ich bei „leichter Kost“ nicht ungewöhnlich, wenn ich einen Frauenroman lese, will ich schliesslich auch ein Happy End haben.

Beim Amazon habe ich viele Stimmen gefunden, die nach einer Fortsetzung rufen. Ich persönlich habe kein Faible für Fortsetzungen, aber das soll auf keinen Fall heissen, dass ich nicht mehr von Sandra Hausser lesen möchte – gerne auch viel mehr :) Ich vergebe 5 von 5 Sternen für einen herrlichen Frauenroman bei dem es nicht in erster Linie um die Liebe, sondern um das eigene Wohlbefinden geht.

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Das ungewöhnliche Cover ist zu einem großen Teil in grün gehalten, weswegen ich mit Ohne Hintern wär ich sexy den Punkt „dunkelgrün“  der Regenbogenchalle erfülle.