Archiv der Kategorie: Kinder-/Jugendbuch

Diebe in der Nacht von Boris Pfeiffer

Im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks durfte ich zusammen mit den Kindern das Buch „Diebe in der Nacht“ lesen.

In diesem Buch lernen sich drei völlig unterschiedliche Kids kennen, denn sie haben eine Gemeinsamkeit: sie sind unsichtbar und trotzdem da. Wie das geht? Die drei werden oft übersehen, weil sie Kinder sind, sind also für die Erwachsenen unsichtbar, aber trotzdem immer da.

In einem Museum passiert etwas Seltsames, ein Bild spricht. Da die drei Kids nicht an Geister glauben, machen sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stimme aus dem Bild.


Meine Meinung:

Die Handlung und der Schreibstil sind kindgerecht und leicht verständlich. Der Aufbau erzeugt Spannung und ich habe gemerkt, dass die Kinder noch ein Kapitel und noch eins und noch eins lesen, bevor sie schlafen wollen. Das zeigt, dass auch sie Gefallen daran gefunden haben und natürlich wissen wollen, ob das Geheimnis gelöst werden kann.

Besonders angesprochen hat mich, dass die Fantasy der Kinder angeregt wird, so besteht beispielsweise der Vater eines der Kinder darauf, dass dieses nicht ins Kino geht, sondern ins Museum, wenn er Drachen sehen will. Die Kinder sehen, dass es nicht nur die Berieselung gibt, sondern das ein Museum geheimnisvoll und spannend sein kann.

Die drei Kindern kommen aus drei verschiedenen Bezirken Berlins. Während Agan sehr traditionelle Eltern hat und eher behütet aufwächst, ist Addi, Sohn eines reichen Vaters, oft alleine zu Hause und sein bester Freund ist ein Affe. Jenny lebt bei ihrer berufstätigen Mutter und ist tagsüber auch auf sich alleine gestellt, allerdings in einer ganz anderen sozialen Schicht, als Addi. Hier hat mir gut gefallen, dass die drei keinerlei gemeinsame Bezugspunkte haben, aber trotzdem immer mehr zusammen wachsen und aus den Halbfreunden Dreiviertelfreunde und schliesslich echte Freunde werden.

Ein tolles Kinderbuch, für das ich fünf Sterne vergebe.

Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahre gedacht.

Konzerte, Küsse, Katastrophen von Inken Weiand

 

Konzerte, Küsse, Katastrophen – Beas Tagebuch
von Inken Weiand
Kinder- & Jugendbuch
Erscheinungsdatum: 01. September 2012
Verlag: SCM Hänssler


Bea ist 15 Jahre alt, hat eine Familie, die aktuell wegen der Arbeitslosigkeit ihres Vaters wenig Geld hat und einen Freundeskreis, auf den sie sich mal mehr, mal weniger, verlassen kann. Sie schwärmt für Ben, der vermutlich an jedem Finger eine Freundin haben könnte und versucht, cool zu wirken, um bei ihm anzukommen. Da sie aber aus Kostengründen die Klamotten ihrer Schwester auftragen muss, rechnet sie sich keine Chance aus. Als sie mit dem Kapitel „Ben“ abschließt, müssen sie, Ben und Simon, der Neue in der Klasse, für ein Projekt in der Schule zusammen arbeiten und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Bea und den beiden Jungs, nur eben auf der „Guter Kumpel“- Basis.

Neben Ben hat Bea aber noch andere Baustellen, sie muss sich auf ein Schulkonzert vorbereiten, an dem sie ein schweres Geigenstück spielen soll und ihre Klavierbegleitung kommt nicht in die Pötte. Außerdem muss sie ihre Freundinnen und Schwester in Sachen Partnerschaft beraten, ohne selbst etwas über die Liebe zu wissen.

Dann ist da auch noch ihr Vater, der immer tiefer in ein Loch fällt, weil er als Rechtsanwalt keine Anstellung mehr findet, die Tatsache, dass das Geld immer knapper wird, der Geigenunterricht auf der Kippe steht und sie finanzielle Hilfe annehmen muss, um an einem Ausflug der Jugendgruppe teilnehmen zu können.

Als ob das nicht reicht, muss sie sich noch mit Anna-Magdalena (die die anderen ständig darauf hinweist, wie ärmlich Beas Familie doch ist) und Helge (der sich in sie verliebt hat) herum schlagen.

Bleibt nur zu hoffen, dass Gott sie erhört, ihrem Vater einen neuen Job schenkt und ihr einen tollen Freund…


  • Meine Meinung

Der Aufbau des Buches als Tagebuch von Bea hat mir gut gefallen, Bea macht einen sehr netten Eindruck und ihre Erzählungen sind im Großen und Ganzen schlüssig. Die Autorin greift Themen auf, die ich für sehr aktuell halte, z.B. dass der Vater eine akademische Ausbildung hat, trotzdem arbeitslos ist und keine neue Stelle findet, weil er schon Mitte vierzig ist, aber auch das Problem, dass Bea Klamotten auftragen muss und sich die Eltern keine Markenklamotten leisten können. Auch die Thematik, Hilfe anzunehmen, wird aufgegriffen, so bekommt Bea zum Beispiel von einem etwas älteren Mädchen deren ausrangierten Markenklamotten geschenkt, oder sie wird durch einen Fond finanziell unterstützt, um an einem Ausflug teilnehmen zu können.

Das Buch habe ich in Erwartung eines Romans gelesen, bei dem es um die Sorgen und Nöte von Jugendlichen geht, gerade, was die erste Liebe betrifft. Mir war bekannt, dass der Verlag, der das Buch herausgegeben hat, sich mit dem christlichen Glauben beschäftigt.

Ich selbst war in meiner Jugendzeit sehr aktiv in der Kirche, war als Messdienerin, in einer Jugendgruppe tätig und habe später selbst eine Gruppe geleitet. Trotzdem war ich mit dem Ausmaß, den der Glaube in diesem Buch spielt, zunächst völlig überfordert und habe lange mit mir kämpfen müssen, um das Buch nicht wegzulegen. Es vergeht kein Tag, an dem Bea und / oder ihre Familie nicht zu Gott beten, es werden Bibelstellen zitiert und diskutiert und auch das große Thema „Sex vor der Ehe“ wird behandelt.

Das hat mich – wie oben bereits beschrieben – überfordert und ich bin auch nicht davon überzeugt, dass es in der heutigen Zeit noch viele Jugendliche in diesem Alter gibt, die den christlichen Glauben so umfangreich „zelebrieren“. Das Thema „Sex vor der Ehe“ ist mit dem christlichen Glauben verbunden, akzeptiert, aber aus eigener Erfahrung muss ich sagen, ich habe nie darüber nachgedacht, dass mein Freund gläubig sein MUSS, diese Gedankengänge erscheinen mir unrealistisch und zwischendurch habe ich mich gefragt, wie das Buch auf jemanden wirken muss, der mit der Kirche weniger in Kontakt gekommen ist, als ich.

So, wie die Autorin diese täglichen Gebete von Bea beschreibt, habe ich ein Mädchen vor Augen, dass am Bett kniet oder mit den Eltern am Tisch sitzt, mit gefalteten Händen, zu Gott betend, eben weil die Familie als sehr gläubig dargestellt wird. Hätte die Autorin es geschafft, mir ein Bild von Bea aufzuzeigen, die nachts wach im Bett liegt, über ihr Leben nachdenkt, Gott darum bittet, dass ihr Vater wieder arbeitet findet, dieses Mädchen mit jenem Jungen zusammen kommt und sie selbst vielleicht auch noch einen Jungen abbekommt, wäre das für mich sehr viel realistischer gewesen, einfach, weil ich so eine Zwiesprache mit Gott hätte nachvollziehen können.


  • Mein Fazit:

Die Geschichte um Bea, ihre Sorgen und Nöte, die erste Liebe, ist toll und hat mir gut gefallen

Aber auch wenn ich meine Kinder – auf meine Weise – zu gläubigen Christen erziehe, kann ich mir nicht vorstellen, dass der gelebte Glaube der Familie Berger für meine Kinder in diesem Umfang nachvollziehbar wäre. Ich bin der Meinung, dass das besser hätte umgesetzt werden können und das Buch mich dann noch mehr angesprochen hätte.

Spiegelkind von Alina Bronsky

Spiegelkind von Alina Bronsky

Arena Verlag
erschienen im Januar 2012
978-3401067988
14,99 Euro


Inhalt:

Juli ist zusammen mit einem Bruder und einer Schwester in einem behüteten Elternhaus aufgewachsen. Ihre Eltern haben sich kürzlich getrennt und teilen sich das Sorgerecht. Eine Woche lebt ihre Mutter bei ihnen, in der anderen Woche der Vater. Eines Tages ist ihre Mutter verschwunden.  Juli merkt, dass die Polizei keinen Grund dafür sieht, Ermittlungen anzustellen und dass ihr Vater und ihre Großeltern sogar froh sind, dass sie weg ist.

Als ihr Vater ihr erklärt, dass ihre Mutter eine „Phee“ ist, kann sie damit gar nichts anfangen. Auf ihre Schule gehen nur „normale“ Kinder, natürlich weiss sie, dass es auch gesetzlose „Freaks“ gibt, von denen ihr Vater immer gewarnt hat, aber „Pheen“ waren ihr bisher völlig unbekannt. Zu diesem Zeitpunkt kommt Ksü in ihre Klasse und Juli wird ihre Patin, allerdings hat Juli gar keine Lust, sich mit dem seltsamen Mädchen anzufreunden, dass einen kahlen Kopf hat, auf den eine Schlange tätowiert wurde.

Allerdings ist es ausgerechnet Ksü, die ihr zeigt, dass auch Freaks normal sein können und die ihr helfen will, ihre Mutter zu finden. Mit Hilfe von Ksüs Bruder Ivan kann Juli mehr über die Pheen erfahren, sie rebelliert gegen den Vater und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter.


Mein Fazit:

Der Arena-Verlag hat vor dem Erscheinen des Buches auf Facebook gefragt, was man sich unter einer Phee vorstellen könnte. Meine Antwort war:

„Phee – für mich wortverwandt mit der FEE – besondere Begabungen, heilende Kräfte, kann sehen, ob jemand eine gute oder böse Seele hat, geheimnisvoll, vielleicht auch beängstigend“

Nun habe ich das Buch gelesen und bin der Meinung, dass ich es gar nicht treffender hätte ausdrücken können. Die Pheen sind geheimnisvoll, aber auch beängstigend. Sie machen das Magische an der Geschichte aus.

Die Autorin lässt den Leser zusammen mit der Protagonistin mitten in die Handlung fallen, wodurch der Spannungsbogen von der ersten Seite an aufgebaut wurde. Da Juli nur die behütete Welt mit ihren strengen Regeln kennt, muss sie sich ihr Wissen über Freaks und Pheen erst erarbeiten, genau wie der Leser des Buches.

Dass die Pheen vernichtet werden sollen, wurde mir schnell klar, allerdings habe ich erst gegen Ende des Buches gemerkt, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn – und ich denke, damit verrate ich nicht zu viel – Juli findet zwar ihre Mutter wieder, aber die Pheen sind noch lange nicht gerettet. Ich freue mich auf einen zweiten Teil, denn die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich bin sehr gespannt, was Juli, ihre Familie und ihre Freunde noch erwartet.

Vorgabe Nr. 14 -Buch aus dem Arena Verlag

Buchchallenge extreme 10/12

Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln

Bei lovelybooks durfte ich bei einer Leserunde für ein Kinderbuch teilnehmen:

Die fabelhafte Reise zu den ABC-Inseln von Andrea Schütze
erschienen in der Kinderbuchreihe PiNGPONG
des Langenscheidt Verlages


Weil die Kinder in diese Leserunde mit einbezogen werden, was ja auch Sinn macht, wenn es sich um ein Kinderbuch handelt, nennt sich das Ganze „LovelyBooks Leseabenteuer“, die Kids bearbeiten dabei die kreativen Arbeiten und die Eltern schreiben eine Rezension.

Unter anderem sollte unsere Kleine Gegenstände zusammen tragen, die mit ihrem Anfangsbuchstaben beginnen,

das wäre in unserem Fall ein T-Shirt, eine Trommel, Tempos, eine Tomate und Turnschuhe.

Ausserdem hat sie ein Bild gemalt, die T-Insel mit einer Tasse, einem Tiger mit einer Tröte, einem T-Shirt, einer Tomate und einem Tintenfisch.

Zum Inhalt:

Opa Heinrich hat Geburtstag und seine Enkelkinder sind zu Besuch. Opa animiert die Kinder immer wieder zu Rollenspielen, so sind sie im Garten schon auf Safari gegangen und haben im Keller Bergwerk gespielt. In diesem Jahr bauen sie sich auf dem Dachboden ein Schiff aus einem Schrank und segeln zu den ABC-Inseln, zuerst zur A-Insel, dann zu B-Insel usw. bis sie bei der Z-Insel ankommen.
Auf jeder Insel findet der Leser eine Seite mit einer Geschichte, bei der jedes Wort mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben beginnt:, hier im Foto rechts zu sehen.
Das ganze Buch wurde von Judith Ganter mit tollen Bildern illustriert, auf den Fotos finden sich die Gegenstände, die auch in den jeweiligen Buchstabengeschichten erscheinen.

Meine Meinung:

Insgesamt hat mir das Buch gefallen. Wie auf dem Foto zu sehen, wird immer wieder die Geschichte von Opa und den Enkeln weiter erzählt, während auf der anderen Seite dann die „Buchstabengeschichten“ abgedruckt sind.

Da logischerweise nicht jeder Satz grammatikalisch korrekt ist, sondern einfach auch mal Wörter aneinander gereiht werden, ist das Buch auch für Erwachsene nicht immer einfach zu lesen. Ich selbst hatte immer wieder das Problem, dass ich Wörter eingefügt habe, um den Satz zu vervollständigen, die Wörter standen aber gar nicht im Text.

Für unsere Große (knapp 9) war es sehr schwer zu lesen. Auch, weil viele Wörter darin vorkamen, die sie gar nicht kannte, oder die sehr schwer zu lesen sind. Für die Kleine, die erst ein paar Wörter lesen kann, war es toll, die Bilder anzuschauen und die Geschichten zu verfolgen.

Was mich gestört hat, war, dass bei der F-Geschichte Wörter genannt waren, die mit dem Buchstaben V beginnen. Das wurde zwar danach von Opa und Enkeln angesprochen, aber da hatte die Große dann schon verwundert nachgefragt, warum da falsche Wörter dabei sind.

Ausserdem waren viele Wörter dabei, die meine Kinder noch nie gehört hatten, oder deren Bedeutung sie nicht kannten. Die Wörter waren aber oft in die Geschichte von Opa und den Enkeln eingebunden, so dass den Kinder die Wörter vor oder nach der Buchstabengeschichte erklärt wurden.


Mein Fazit:

Ein tolles Buch mit kleinen Abzügen, insbesondere aufgrund der Leseschwierigkeit, daher „nur“ vier von fünf Sternen.

Finn Vogelschreck von Thomas Lange und Kerstin Schoene

#Werbung

Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von Blogg Dein Buch zur Verfügung gestellt. Ich wurde gebeten, Blogg Dein Buch und den Verlag zu verlinken. Für diesen Artikel habe ich jedoch keine Bezahlung und auch keine anderen Gegenleistungen erhalten.

 

Finn Vogelschreck – Da lachen ja die Krähen
von Thomas Lange und Kerstin Schoene
Kinderbuchreihe PiNGPONGdes Langenscheidt Verlages


Fazit unserer Tochter, 6 Jahre

Das sind alles Gedichte. Am schönsten fand ich die kleinen Bilder am Schluss von jedem Gedicht. Aber die letzte Seite hatte kein kleines Bild, das war ein bisschen blöd.

Mein Fazit:

Das Buch ist in Reimform abgefasst, aber die Handlung um Finn Vogelschreck und die Freunde, die er im Laufe der Geschichte kennen lernt, ist für Kinder gut verständlich. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, vom „anders sein“ und davon, dass manches nicht so ist, wie es scheint.

Das letzte Reimwort auf jeder Seite ist kein Wort, sondern ein Bild. Das ist für die Kinder nochmal eine Extra-Motivation, mitzulesen, oder genau zu zu hören. Unsere Tochter hat die meinsten der kleinen Motive erkannt, bzw. konnte die Bedeutung anhand des Reimes meist ableiten.

Für die Illustration des Buches durch Kerstin Schoene habe ich nur ein Wort: herausragend. Finn Vogelschreck ist ein knuffiger Geselle und die „bösen“ und „grausamen“ Tiere, die im Buch vorkommen, sind niedlich und absolut kindgerecht dargestellt. Die Bilder sind sehr detailliert gemalt und geben dem Buch einen  wunderbaren Charme. Da unsere Kinder schon immer gerne vorgelesen haben wollten, haben wir in den letzten Jahren einiges an Kinderbücher gesehen, die wenigsten konnten mit der Illustration so überzeugen, wie dieses hier.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eine tolle Geschenkidee für Kinder ab drei Jahren. Aufgrund der wunderschönen Bilder kann ich mir gut vorstellen, dass es bereits so kleinen Kindern gefällt. Für ältere Kinder ist das Weiterreimen anhand der Motive wahrscheinlich interessanter, damit hat das Buch für mehrere Altersstufen etwas zu bieten.

Finn Vogelschreck erhält fünf von fünf Sternen, da mich sowohl Illustration, als auch die Reimform und der Inhalt der Geschichte überzeugt haben.

Wir bedanken uns bei Blogg Dein Buch für die Möglichkeit, dieses Buch zu lesen und zu rezensieren.

Rabenschwarz von Alexander Felden

Dank Kerstin von Kastanies Bücherblog bin ich auf dieses Buch gestossen und war sofort gefesselt von den dunklen Geheimnissen um Blackrock Manor.

  • Rabenschwarz von Alexander Felden
  • Taschenbuch
  • 331 Seiten

Zum Inhalt

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser den Lehrer Mister Schwarz und seine Klasse kennen, mit der er Blackrock Manor im Zuge einer Klassenfahrt erforschen will. Das Gebäude ist vor fast 50 Jahren abgebrannt und nie wieder aufgebaut. Es soll dort vor Geistern wimmeln und dem will der Lehrer mit seinen Schülern auf den Grund gehen.

Die Schüler werden fündig, sie finden eine versteckte Tür, Schriftzeichen, ein Tagebuch und andere Dinge. Aber sie sind nicht alleine auf Blackrock Manor und nach und nach müssen die jugendlichen Protagonisten davon ausgehen, dass es wirklich spukt.


Meine Meinung

Die Handlung hat mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen. Bis zur ersten Geistererscheinung könnte die Geschichte jedem von uns während der Schulzeit passiert sein. Danach geschehen haarsträubende Dinge, die man als „normaler“ Mensch nicht begreifen kann und als Leser muss man sich im Klaren darüber sein, wie weit man sich auf die phantastische Geschichte einlassen will.

Der Leser lernt viele Personen kennen und erst am Ende wird klar, wer wirklich zu den Guten und wer zu den Bösen gezählt werden muss.

Ansiedeln würde ich das Buch, wie oben schon angedeutet, im Bereich Fantasy, allerdings mit vielen grausamen Details, also mit einer guten Prise Horror, zumindest was das Kopfkino betrifft.

Ich würde gerne viel mehr dazu schreiben, aber ich befürchte, jedes Wort mehr würde zu viel verraten.


Fazit

Unbedingt lesen!