Archiv der Kategorie: Bücher

EM-Abseits #16 – Meine Fußball-EM – mit Verlosung

 

Der Countdown läuft, nur noch wenige Tage bis zum Start der EM, Zeit zu planen, wann man welches Spiel mit wem wo schaut, wobei ich nur die Spiele mit deutscher Beteiligung „plane“. Die anderen Spiele schaue ich je nach Lust, Laune und Zeit an.

Bei dem WM 2006 waren wir noch „live“ dabei. Das klappt dieses Jahr leider nicht, aber ich hoffe, dass wir auch endlich bunte und schöne Bilder sehen werden, wie vor sechs Jahren. Hier ein Foto vom Fanblock Trinidad & Tobago beim Spiel gegen Paraguay auf dem Betze.

Die Vorrundenspiele (und hoffentlich auch das Viertelfinale) werden wir entweder zuhause oder bei meinen Eltern schauen und ich „befürchte“, wir werden zu jedem Spiel grillen:

 Mein Mann ist in dieser Hinsicht ziemlich abergläubisch. Bei der WM 2010 haben wir zu jedem Spiel des deutschen Teams bei uns zu Hause gegrillt, ausser beim Vorrundenspiel gegen Serbien, welches Deutschland verlor… Nur zum Halbfinale wollte mein Schwager auf einmal Pizza bestellen und was da passierte, wissen wir alle, auch dieses Spiel hat die deutsche Nationalmannschaft verloren …

Fazit: Wenn wir grillen, gewinnen die Deutschen :D

Wie und wo ich die beiden Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und das Finale sehen werden, kann ich noch gar nicht sagen. Zu diesem Zeitpunkt befinde ich mich bereits zur Mutter-Kind-Kur an der Ostsee. Sicherheitshalber fahre ich mit meinem Auto und nicht mit dem Zug, denn man weiss ja nie, ob man es nicht doch für einen Autokorso benötigt ;)

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Verlosung bei den EM-Abseits-Bloggern…

Der Piepmatz-Verlag hat den EM-Abseits-Bloggern zwei Exemplare des Buches „Liebe kennt keine Liga“ für ein Gewinnspiel zur Verfügung gestellt.

Um an der Verlosung teilzunehmen, hinterlasst mir hier einen Kommentar und beantwortet folgende Frage: Wie verbringt Ihr die EM 2012? Schaut Ihr zuhause auf der Couch, oder in Nachbars Garten, geht Ihr zum Public Viewing, oder seid Ihr vielleicht sogar live in Polen oder der Ukraine mit dabei?

Um Eure Chancen zu erhöhen könnt Ihr auch bei den anderen EM-Abseits-Bloggern unter dem entsprechenden Blogbeitrag einen Kommentar hinterlassen:

 

always-sunny

buch-challenges

chantalsblog

daggis-welt

funkelfaden

lausbueben

netzblogging

sabienes

saphirasworld

testmama

vroes-alltags-wahnsinn

Die Teilnahme ist bis zum Anpfiff des Eröffnungsspieles am 08. Juni 2012 um 18 Uhr möglich. Anschließend wandern alle Kommentare auf allen teilnehmenden Blogs ins einen Topf und daraus werden die beiden Gewinner gezogen. Teilnehmer unter 18 Jahren benötigen die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.

Infos zum Gewinn:

“Liebe kennt keine Liga” ist das Erstlingswerk der beiden Hamburger Jungautoren Jan Piechowiak und Marc Fischer.

Ein verärgerter Trainer, eine Fehde zwischen neuem und altem Kapitän, ein portugiesischer Torjäger, der den schönen Ladys mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Ball, ein überehrgeiziger Fußballvater und obendrauf jede Menge Stress auf der Arbeit und Beziehungstrouble: Beim TuS Langen-Hafer startet die neue Saison mit allerhand Problemen abseits des Fußballplatzes. Keine guten Voraussetzungen für den Klassenerhalt, geschweige denn den Aufstieg.
Doch Fußball wäre nicht Fußball, wenn er nicht so manche Überraschung parat hielte …

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Dies ist der 14. Blogbeitrag im Rahmen der Aktion EM-Abseits.

Die Zusammenfassung aller Vorrunden findet Ihr bei Mendigo. Die Beiträge der anderen Spieler könnt Ihr bei Mella entdecken. Viel Spass!

Oberwasser von Jörg Maurer

Oberwasser von Jörg Maurer
erschienen im Fischer Verlag
9,99 Euro

Bei lovelybooks bin ich schon seit einiger Zeit angemeldet und vor Kurzem habe ich mich für einige Wanderbücher eingetragen und Oberwasser war nun das erst, das ich erhalten habe.

Zum Inhalt:

Kommissar Jenneweins Vorgesetzter, Dr. Rosenberger, bittet das Team, zwei verschwundene BKA-Beamte zu suche , die verschwunden sind. Da die Untersuchung nicht offiziell ist – man vermutet einen Maulwurf beim BKA – fingiert das Team um Jennewein einen Mord, um ermitteln zu können.

In weiteren Handlungssträngen lernt der Leser den Abiturienten Oliver kennen, der während eines Ausland-Urlaubes eine scheinbar wertvolle Münze findet.

Ausserdem erfahren wir von einer Bande um „Wanda“, die im Kurort dubiose Geschäfte abwickelt und auch die Bewohner des Kurortes „mit dem Bindestrich“ spielen mehr oder weniger wichtige Rollen, oder sich zumindest auf. Sie schimpfen über die Polizei, die den Mörder nicht findet, behindern die Ermittlungen, oder unterstützen sie und sie erzählen düstere Geschichten von Kreaturen, die in der Klamm unter Wasser gezogen und in eine Höhle geschwemmt werden.

Jennewein muss graben und den Leuten alles aus der Nase ziehen, aber er und sein Team können nach und nach die Puzzleteile zusammen setzen. Aber werden sie die BKA-Beamten noch rechtzeitig finden, oder sind sie bereits tot?


Meine Meinung:

Ich kenne Jörg Maurer bereits von Hochsaison, den Roman habe ich vor zwei Jahren gelesen und das Hörbuch im vergangenen Jahr gehört. Beides hat mir gut gefallen. Der Schreibstil von Jörg Maurer ist einfach zu lesen und sehr unterhaltsam. Die Beschreibungen der Orte sind sehr bildlich, als Leser fühlte ich mich „mitten drin“.

Der ganze Fall, das Verschwinden der Beamten, der gefakte Mord, die Bewohner des Kurortes, all das wirkt ein wenig unrealistisch, was den Fall aber nicht weniger spannend macht.

EM-Abseits #15 – Fußball-Rezepte

Seit wir jede Woche über die EM schreiben, achte ich viel mehr auf alles rund um den Fußball, so ist mir vor einigen Wochen in der Buchhandlung ein Kochbuch aufgefallen, das ich Euch heute vorstellen möchte:

(An dieser Stelle habe ich ein Foto aus einer Bilddatenbank für linzenzfreie Fotos zu meinem eigenen Schutz entfernt, ich bitte um Verständnis.)

Männer können das auch: Ein internationales Kochbuch garniert mit Fußballanekdoten

von Silvio da Silveira Macedo, Axel Struwe, Peer Wedderwille

Das Buch umfasst  32 Rezepte passend zu den 32 Teams, die sich für die WM 2006 qualifiziert haben, dazu gibt es zu jedem Land eine kleine Geschichte, die allerlei Wissenswertem. Dazu gibt es einen Hinweis auf die grössten Erfolge und die Fußball-Legendes des Landes.

Am Beispiel von Australien erfährt der fußballbegeisterte Koch, dass Australien im Qualisikationsspiel zur WM 2002 gegen Amerikanisch-Samoa 31 Tore schoss oder dass der australische Fußballverband den Elfmeterpunkt im Olympiastadion von Sydney ausgegraben und schockgefrostet hat, nachdem Australien sich für die WM 2006 qualifiziert hatte. Das Rasenstück wird zwischenzeitlich ausgestellt. Darauf folgt das Rezept für Gambaroos – Riesengarnelen mit Knoblauchtoast.

Das Buch ist gerade durch die Geschichten interessant aufgemacht und schön bebildert, die Rezepte scheinen nicht sehr kompliziert zu sein.

Schade, dass es so ein Kochbuch nicht zu jeder EM oder WM gibt.

(An dieser Stelle habe ich ein Foto aus einer Bilddatenbank für linzenzfreie Fotos zu meinem eigenen Schutz entfernt, ich bitte um Verständnis.)


Dies ist der 15. Blogbeitrag im Rahmen der Aktion EM-Abseits.

Die Zusammenfassung aller Vorrunden findet Ihr bei Mendigo. Die Beiträge der anderen Spieler könnt Ihr bei Mella entdecken. Viel Spass!

Tod im Eichsfeld von Astrid Seehaus

#Werbung

Dieses Buch wurde mir zu Rezensionszwecken von Blogg Dein Buch zur Verfügung gestellt. Ich wurde gebeten, Blogg Dein Buch und den Verlag zu verlinken. Für diesen Artikel habe ich jedoch keine Bezahlung und auch keine anderen Gegenleistungen erhalten.

 

Tod im Eichsfeld
von Astrid Seehaus
ISBN: 978-3-86680-992-5
192 Seiten
Sutton Verlag


Zum Inhalt:

Kriminalkommissar Frank Rothe, verwitwet, eine Tochter, Jessi, die an einen Rollstuhl gebunden ist, wagt einen Neuanfang und lässt sich von Erfurt nach Heiligenstadt versetzen. Nach dem Umzug muss Jessi an eine neue Schule und lernt gleich am ersten Tag Matthias kennen, dessen Bruder ebenfalls im Rollstuhl sitzt und der sich durch ihre ruppige Art nicht davon abhälten lässt, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.

Frank Rothe hingegen kommt am ersten Arbeitstag etwas zu spät und trifft auf die Hauptmeisterin Simone Nolte, die ihn völlig distanziert abblitzen lässt. Schnell merkt Rothe, dass zwischen Simone und den anderen Kollegen Eiszeit herrscht und er versucht, herauszufinden, was in der Abteilung vorgefallen ist.

Einige Wochen nach seinem Einstand wird in Georg Stahlmann ermordet in seiner Scheune in Böseckendorf aufgefunden. Stahlmann war im Dorf nicht bei allen beliebt. Er war 1991 aus dem Westen zurück gekehrt und meinte, sich mit Geld alles kaufen zu können. Tatverdächtige gibt es also genügend.

Aber das ist nicht das einzige Problem, mit dem Frank Rothe sich herum schlagen muss. Der Kollege Jonas Schneider, der die Ermittlungen leitete, wird vom Fall abberufen, da er befangen ist, er wohnt in unmittelbarer Nachbarschaft des Stahlmannschen Anwesens. Der Fall wird Rothe übertragen und sein Vorgesetzter setzt ihn sofort unter Zeitdruck. Doch als dem Auswertigen wird es Rothe von den Einheimischen nicht einfach gemacht. Als dann auch noch sein Team mehr gegen ihn, als mit ihm arbeitet, zieht Rothe alleine los und begibt sich auf eine „Reise“ zurück ins Jahr 1961, als das halb Dorf sich auf den Weg durch das Sperrgebiet machte, um über die Grenze in den Westen zu flüchten.

Wird er auf diese Weise herausfinden, warum Georg Stahlmann sterben musste?


Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit verschiedenen Handlungssträngen, die nach und nach in den beiden oben erzählten Haupthandlungen verschmelzen.

Frank Rothe muss sich einerseits um seine Tochter kümmern, die mitten in der Pubertät steckt und überhaupt nicht damit klar kommt, an den Rollstuhl gebunden zu sein, auf der anderen Seite wird ihm der Fall von allen Seiten schwer gemacht. Beide Haupthandlungen überschneiden sich, was die Geschichte abrundet. Das Ende lässt Potenzial für weitere Krimis um Frank Rothe und seine Tochter Jessi.

Der Leser findet sich schnell zurecht, weil Astrid Seehaus alles erzählt, was dafür notwendig ist. Sie bringt dem Leser das Eichsfeld (einen Landkreis im Westen von Thüringen), seine Menschen und die Landschaft näher.  Darüber hinaus verbindet sie den Krimi mit einem Stück deutsch-deutscher Geschichte:

Am 2. Oktober 1961 kam es zu einer Massenflucht, bei der 16 Familien mit über 50 Personen – das war mehr als die Hälfte aller Einwohner des Dorfes – gemeinsam durch das Sperrgebiet nach Immingerode in den Westen flohen. Dabei handelte es sich um die grösste gemeinschaftliche Flucht über die innerdeutsche Grenze.

Dazu ein Zitat, das auf Seite 171 zu finden ist:

Keiner von uns wird jemals vergessen, was ihn anschließend ein Leben lang geprägt hat. Die Entscheidung, zu gehen, alles zu verlassen, woran das Herz hängt, oder zu bleiben, in einer Art Unfreiheit zu leben, ist eine Entscheidung, die nicht in Minuten gefällt werden sollte. Aber genau das wurde uns abverlangt.

Bei ihrer Erzählung hält sich Astrid Seehaus genau an die Historie und berichtet im Buch auch von Details, wie dem Wall aus Matratzen und Kissen, mit dem sich die Menschen vor den Kugeln schützen wollten.

Kleines Goodie: auf Seite 6 und 7 befindet sich eine Landkarte, so dass sich  auch nicht-ortskundige Leser schnell zurecht finden.

Was mir noch aufgefallen ist: Das erste Kapitel ist überschrieben mit „Erfurt – 26. April“. Da ich im Buch nichts mehr gefunden habe, was darauf hinweist, kann ich nur spekulieren, dass dies eine Erinnerung an den Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt sein soll, dessen Jahrestag sich am 26. April diesen Jahres zum zehnten Mal jährte.

Die Geschichte ist einfach zu lesen und aus meiner Sicht spannend geschrieben.


Fazit:

Tod im Eichsfeld ist seit längerer Zeit der erste Krimi, der mich so gefesselt hat, dass ich bis tief in die Nacht gelesen habe, nicht, weil ich den Kriminallfall so überaus spannend fand, sondern weil mir die Geschichte in seiner Gesamtheit sehr gut gefallen hat – und ich natürlich wissen wollte, wer am Ende als Mörder entlarvt wird. Deshalb vergebe ich  fünf von fünf Sternen für ein Buch, das den Thüringer Krimipreis 2012 – aus meiner Sicht – zurecht erhalten hat.

 Vielen Dank an den Sutton-Verlag und Blogg Dein Buch.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

Bericht zur HomBuch 2012 #4

Nach den beiden Lesungen von Elke Schwab und Stephan Russbült habe ich in der Aula die Messestände des PeBo-Verlages von Peter Bochanan und des Verlages DK von Dieter Kumpf besucht, die freundlicherweise mehrere Bücher für die Verlosungen zur Verfügung gestellt haben.

Peter Bochanan hatte zuvor aus dem Buch “Flug paradox” gelesen, das er verlegt und das im Spätsommer erscheinen wird. Bereits im Vorfeld hatte ich gelesen, dass der Autor selbst nicht öffentlich in Erscheinung treten wird. Im Gespräch mit Peter Bochanan habe ich erfahren, dass er selbst den Autor auch noch nie persönlich getroffen hat und dass es eine Vereinbarung gibt, dass er als Verleger die Termine für den Autor wahr nimmt.

Dieter Kumpf hatte für die Verlosung das Buch Löwenstark zur Verfügung gestellt.  Dabei handelt es sich um ein Projekt von Marion Schadeks, die eine Krimi-Schreibwerkstatt für Kinder im Alter von 8-12 Jahren initiiert hatte. Die Kinder schreiben, illustrieren, präsentieren und publizieren ihre Geschichten selbst.

Mit Dieter Kumpf habe ich mich allerdings nur kurz über Bücher unterhalten. Unser Gespräch drehte sich viel mehr um den Abstieg des FCK und das Championsleague-Finale am kommenden Samstag.


Außer dem 1. FC Kaiserslautern ist ja auch der 1. FC Köln abgestiegen und das ist dann schon die Überleitung zur nächsten Lesung, denn auch der bekennende Köln-Fan Manuel Andrack hat auf der HomBuch ein Buch vorgestellt.

Manuel Andrack ist vor einigen Jahren von Köln an die Saar gezogen und berichtet in „Saar Sammelsurium“ unterhaltsam über die Besonderheiten des Saarlandes.

Erzählt hat er zum Beispiel auch vom Dreh zur Saarbrücker Tatort-Folge „Heimatfront“, in der er einen Kneipenwirt spielte. In der Szene sollte der Kommissar den Wirt fragen, was es zu essen gibt und Andrack sollte antworten „Lyonerpfanne, Lyonerpfanne oder Lyonerpfanne“. Daraufhin sollte der Kommissar Lyonerpfanne bestellen und Andrack sollte in die Küche rufen „Harald, mach mal eine Lyonerpfanne.“

Manuel Andrack bat darum, ob man den Namen „Harald“ nicht durch einen anderen ersetzen konnte, schliesslich sollte das sein erster bundesweiter TV-Auftritt seit der Harald Schmidt Show werden. Man kam seiner Bitte nach und änderte den letzten Satz ab in „Schmidt, mach mal eine Lyonerpfanne.“ Aber auch diese Idee wurde verworfen und so endete der Dialog mit den Worten „Olli, mach mal eine Lyonerpfanne.“

Ob das nun ein Hinweis auf den ehemaligen Co-Moderator von Harald Schmidt, Oliver Pocher, sein sollte, darf jeder für sich selbst entscheiden ;)

Bleibt nur noch zu sagen, dass Manuel Andrack die Lesung sehr unterhaltsam gestaltete und dass es schade war, dass zeitgleich die Lesung von Markus Heitz statt fand, denn der sympatische Manuel Andrack hätte mehr Zuhörer verdient gehabt.

Das fanden übrigens auch die Mädels vom piepmatz-Verlag.

Danke an Brunhilde Maria Cronauge, die mir gestattet hat, das Foto hier zu veröffentlichen.

Bericht zur HomBuch 2012 #3

Nachdem ich die Lesung von Christoph Marzi besucht hatte, habe ich Andrea Tillmanns an ihrem Messestand besucht. Andrea hatte mir drei ihrer Bücher für eine Verlosung zur Verfügung gestellt und so sind wir vor einigen Wochen in Kontakt gekommen.

Mit ihr zusammen habe ich eine Lesung von Elke Schwab besucht. Elke Schwab stammt aus dem Saarland und schreibt Krimis, die im Saarland spielen. Auf der HomBuch hat sie ihr Buch Blutige Seilfahrt im Warndt vorgestellt. Sie erzählte, dass ihr Verleger, ein ehemaliger Bergmann, sie gefragt hat, ob sie nicht einmal einen Fall ihrer Ermittler in einem Bergwerk spielen lassen kann und diesen Wunsch hat sie mit dem Buch umgesetzt.

Für Recherchearbeiten war Elke Schwab drei Mal im Erlebnisbergwerk Velsen. Das Erlebnisbergwerk befindet sich an der französischen Grenze, ca. 15 km westlich von Saarbrücken und 10 km südlich von Völklingen. Die Autorin hat versichert, dass ich ein Besuch absolut lohnt.


Danach musste ich mich beeilen, denn gleichzeitig mit der Lesung von Elke Schwab war auch die Lesung von Stephan Russbült gestartet. Allerdings dauerte seine Lesung eine Stunde, so dass ich wenigstens die zweite Hälfte noch „mitnehmen“ konnte.

Schon als ich den Saal betreten habe, bemerkte ich das Grinsen auf den Gesichtern der Zuhörer und genau dieses Lachen zauberte Stephan Russbült mit seinem Laferus auch in mein Gesicht.

Der Autor selbst sagte, dass Laferus eine Figur der griechischen Mythologie sei, die in diesem Buch weitere Figuren trifft, die allerdings alle eine „kleine Behinderung“ hätten.

Laferus ist das Begleitbuch zum Kochbuch „Die Köche – Biss zum Mittagessen“ und Stephan Russbült erzählte, dass er versucht habe, ausser Laferus auch Köche wie Lichterus und viele andere unterzubringen und auch die Autoren von „Die Köche“ sind in Laferus zumindest erwähnt.

Man nehme die einzigartigen Rezepte der besten Fantasy-Autoren Deutschlands, verfeinere sie mit unvergleichlichen Illustrationen und gebe alles in ein Buch. Heraus kommt eine außergewöhnliche Fantasy-Anthologie, die Sie so bestimmt noch nie gesehen haben. Dieses Buch ist gespickt mit Rezepten – aber auch der ein oder anderen Kurzgeschichte – Ihrer Lieblingsautoren. … Mit Rezepten von: Markus Heitz; Tommy Krappweis; Oliver Plaschka; Christoph Marzi; Christoph Hardebusch; Michael Peinkofer; Gesa Schwartz; Thomas Finn; Stephan R. Bellem; Stephan Russbült; Daniela Knor; Aileen P. Robert; Mona & Carsten Steenbergen; Christoph Lode; Lena Klassen; Tanya Carpenter; André Wiesler; Timothy McNeal; Diana Kinne; Fabienne Siegmund; Markus Grimm; Lena Falkenhagen; Thomas Plischke und Ju Honisch „.

Auszug aus dem Buchrückentext

„Laferus – Zwei Hufe für eine Mahlzeit“ wurde von der Phantastik-Couch rezensiert und wer sich auf das Buch neugierig geworden ist, sollte sich dort unbedingt einmal umsehen.