Archiv der Kategorie: Bücher

Lesefutter

#Werbung da Buchvorstellung

 

Heute war ich kurz in der Stadtbücherei und hab mir auf gut Glück wieder ein Buch ausgeliehen:

Kurier des Todes von Alex Berenson für mich

Wie ich im Netz gelesen habe, wird gerade die Verfilmung mit Keanu Reeves vorbereitet. Keanu Reeves gehört spätestens seit der Matrix-Trilogie zu meinen Lieblingsschauspielern. Oder wer kennt nicht „Das Haus am See“. Da freu ich mich schon auf den Film, obwohl ich das Buch noch gar nicht gelesen habe ;)

Die Elfen von Bernhard Hennen für meinen Göttergatten – bin gespannt, ob ihm das gefällt, die letzten beiden Male lag ich daneben mit meiner Wahl.

Wolfgang Hohlbein sagt über dieses Buch: »Bernhard Hennens Elfen-Romane gehören zum Besten, was die Fantasy je hervorgebracht hat.«

Ausserdem habe ich vor einigen Tagen bei vorablesen.de die Leseprobe zu „Vater, Mutter, Tod“ von Siegfried Langer entdeckt und einen Leseeindruck geschrieben. Heute habe ich die Nachricht erhalten, dass ich das Buch für vorablesen.de lesen darf.

Die Leseprobe hat mich etwas verwirrt, aber auch neugierig gemacht.

Zum einen erfährt man von einer Frau, die Opfer häuslicher Gewalt ist und deren Sohn durch einen Messerstich des Vaters getötet wird.

Auf der anderen Seite wird von einer erfolgreichen Architektin erzählt, die meint, im 7. Stock zu arbeiten, aber tatsächlich in den 8. Stock muss und sich später mit ihrer Mutter trifft, obwohl diese schon zwei Jahre tot ist.

Auf dem Klappentext heißt es „Kommissar Manthey sucht nach den Zusammenhängen.“… ich auch. Ich bin gespannt, wie sich die beiden Geschichten zusammenfügen.

An Ostern habe ich zufälligerweise beim Krimikiosk an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem es zwei verschiedene Titel zu gewinnen gab, einer davon war eben dieser. Dadurch bin ich auch auf die Website des Autors gestoßen.

Bei dieser Gelegenheit schmeisse ich nochmals zwei Links in die Runde:

Bei KrimiKiosk läuft aktuell wieder eine Bücherverlosung zu „Das Portal“ von Elke Pistor.

Bei vorablesen.de sind gestern wieder neue Leseproben online gegangen.

Rosa macht blau von Karin Michalke

Rosa macht blau
von Karin Michalke
erschienen am 29. Juni 2009
bei Langen / Müller


  • Klappentext

Rosa steht am Ende der Welt. Am südlichsten Zipfel Italiens. Genauer: Sie steht im Mittelmeer und wartet auf die Flut. Ihr reicht’s endgültig. Ertränken will sie sich. Zum Teufel mit allen Männern! Doch keine Flut in Sicht … Ihr Leben lang hat Rosa auf Wunder gehofft, ist im Heimatort Happing kleben geblieben und hat darauf gewaretet, dass Marco – den sie liebt, seit sie sieben Jahre alt ist – endlich erkennt, dass sie zusammengehören. Doch Marco liebt Marion. Gleichgültig ist ihm Rosa allerdings nicht.

Rosa fällt von einer Krise in die nächste. Helfen können nur ihre beste Freundin Elfie – und Maurizio. Er tritt an Rosas allerschwärzestem Tag in ihr Leben. Er rettet sie und bringt ihr bei, dass man Kaffee ausschließlich schwarz, heiß und stark trinken darf. Die Romanze dauert einen Sommer lang …

Wie Rosa, schlussendlich gestrandet in einem italienischen Dorf, endlich erkennt, dass nur sie selbst sich befreien kann – und wie es ihr gelingt, ihr Glück und die Freiheit zu finden, das erzählt Karin Michalke anrührend, komisch und in einer ganz eigenen, wunderbaren Sprache.


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich hab am Abend angefangen zu lesen und morgens um vier konnte ich endlich einschlafen, weil ich das Buch fertig gelesen hatte. Der Roman ist spannend geschrieben, voller Emotionen und fesselnd.

Im Laufe der Geschichte erfährt man von Rosas schwieriger Kindheit, von ihrem Übergewicht, ihrer immer noch andauernden Liebe zu Marco, dessen Hochzeit mit einer anderen, ihrer besten Freundin Elfie … und Maurizio, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt.

Die Geschichte endet so ganz anders, also ich es mir vorgestellt hatte. Mehr möchte ich nicht verraten, aber wer sich entschliesst, dieses Buch zu kaufen, der sollte für ein unerwartetes Ende offen sein.

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Flieh von Jamie Freveletti

Flieh
(Ein Emma-Caldridge-Thriller, Band 2)
von Jamie Freveletti
erschienen am 10. September 2010
bei Ullstein Taschenbuch Verlag


  • Klappentext

Golf von Aden. Die Biochemikerin Emma Caldridge wird im Auftrag der amerikanischen Regierung auf ein Passagierschiff geschleust, das von schwerbewaffneten Piraten bedroht wird. An Bord: Einhundert Menschen, Special Agent Cameron Sumner – und eine geheimnisvolle chemische Waffe. Emma muss die Waffe entschärfen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


  • Meine Gedanken zum Buch

Die Story ist sehr spannend und ganz nach meinem Geschmack, viel Abenteuer und ein Happy End, ich denke, das kann man sagen, ohne zuviel zu verraten.

Es laufen verschiedene Handlungsstränge gleichzeitig und ich musste manchmal bewusst „umschalten“, trotzdem wird die Handlung insgesamt nie wirr, sondern ist klar strukturiert.

Die Details sind gut recherchiert, dazu nimmt die Autorin im Nachwort auch Stellung und erklärt das eine oder andere, was man vielleicht auf den ersten Blick für unrealistisch hielt.

Besonders fasziniert hat mich, dass die Autorin schreibt, dass sie von den aktuellen Geschehnissen in Somalia überrannt wurde, da dies ganz und gar nicht absehbar war, als sie begann, die Geschichte zu schreiben.

Es wird gelegentlich auf die Geschichte aus Band 1 eingegangen, aber ich kenne das erste Buch nicht und hatte trotzdem keine Probleme, dem zweiten Buch zu folgen.

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Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar über vorablesen.de zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Vorablesen

Ich habe mich schon länger nicht mehr bei vorablesen für eine Rezension beworben, hab heute aber mal einen Blick auf die aktuellen Bücher geworfen.

Sara Gruen – Das Affenhaus

Otmar Jenner – Das Buch der Ankunft

Pulsatilla – Die Ballade der Trockenpflaumen

Joanne Harris – Blaue Augen

Auf den ersten Blick ist keines dabei, das mir wirklich zu 100% zusagen würde, aber in der Vergangenheit haben die Leseeindrücke etwas ganz anderes vermittelt, als der Klappentest. Manchmal hat mich der Leseeindruck mehr angesprochen, als der Klappentext, oder eben anders herum.

Da aber erstmal keines der vorgestellten Titel mein Interesse so richtig geweckt hat, habe ich schonmal auf die nächsten beiden Wochen geschaut.

Beim Thriller Leise stirbst Du nie von Daniel Annechino bin ich auf die Leseprobe gespannt, denn der kurze Text sagt gar nichts aus, sondern macht nur neugierig ;)

 

Xund backen! gelesen für den Tyrolia-Verlag

Xund backen! Süße Ideen – gesunde Rezepte für das ganze Jahr. Auch für Diabetiker geeignet
von Angelika Kirchmaier
erschienen 2010
bei Tyrolia


Vor einigen Tagen habe ich bei ISSGesund, dem Forum für gesunde Ernährung einen Aufruf des Tyrolia-Verlages gelesen, bei dem Backbuch-Tester für Xund backen! gesucht wurden. Wir haben uns für das Projekt beworben und haben unser Exemplar in der Zwischenzeit auch erhalten.

Möglicherweise gibt es jemanden, der beim Titel zwei Mal lesen muss, daher zur Erläuterung:

Xund = g´sund = gesund – Gesund backen also. Der Zusatz zum Titel: Süße Ideen- gesunde Rezepte für das ganze Jahr. Alle Rezepte auch für Diabetiker geeignet.

Süß und gesund, das muss kein Widerspruch sein. Mit über 200 neuen Rezepten wird „xundes“ Backen leicht gemacht. Dabei wurden die Richtlinien der gesunden Ernährung berücksichtigt, es wird mit gängigen Zutaten gebacken, die Rezepte können an die Bedürfnisse von Diabetikern angepasst werden, es werden Nährstoffangaben aufgeführt, weiterhin wurden Spezialrezepte aufgenommen (eifire, glutenfrei, vegan) …

Die Autorin ist die Diaetologin Angelika Kirchmaier, die auf ORF Radio Tirol seit fast 10 Jahren wöchentlich Ernährungs- und Kochtipps gibt.  Von ihr stammen auch die weiteren Bücher Xundheit! Genießen leicht gemacht und Xund Kochen! Gesunde Küche für jeden Tag.


  • Der erste Eindruck

Schon beim Auspacken war ich verblüfft, des es handelt sich nicht um ein „gewöhnliches“ Kochbuch, sondern sieht von aussen nach einem Ordner aus und hat innen eine Spiralbindung. Sehr praktisch.

Gleich auf der ersten Seite der Hinweis für Diabetiker, wie die genannten Lebensmittel diabetikergerecht ersetzt werden können. Das habe ich mir gleich mal anhand eines Rezeptes angesehen und es ist tatsächlich sehr einfach:

Bei den Zutaten steht z.B. 170g Zucker, dahinter folgt ein Pfeil und in rosa 60g Zucker und 11 g Süssstoff.

  • Aufteilung
  • Basiswissen, wie aus einem normalen Kuchen ein gesunder Kuchen wird
  • Tipps und Tricks
  • Sandmasse und Rührteig
  • Biskuit
  • Strudelteig
  • Mürbeteig, Kartoffelteig, Topfenteig
  • Germteig
  • Brandteig
  • Kekse
  • Hinweise für Diabetiker

Wer nun denkt, Basiswissen, Tipps und Tricks kann man getrost überblättern, dem sei gesagt, dass das ein Fehler wäre. Gut, ich bin kein begnadeter Bäcker, dachte aber, dass ich mich schon recht gut auskenne. Aber ich konnte noch einiges lernen, wie z.B. Fett sparen, Zucker sparen, Alternativen zu Zucker, Wirkdauer von Backpulver, Einschubhöhen für die verschiedenen Teigarten, Kuchen in Formen backen und vieles mehr.

Wir werden uns nun die Rezepte durchsehen, backen, Fotos machen und dann nochmal berichten. Bisher sind wir auf jeden Fall begeistert und freuen uns sehr aufs ausprobieren.

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Dieses Rezensionsexemplar habe ich vom Verlag erhalten. Vielen Dank dafür. Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

Mission Hydra von Jeremy Robinson

Mission Hydra
von Jeremy Robinson
gelesen für vorablesen.de
400 Seiten
EUR 8,95
Taschenbuch

  • Inhalt

Der Wissenschaftler Todd Maddox reist zu einem Vorstellungsgespräch nach Peru und trifft dort auf den steinreichen Unternehmer Richard Ridley. Ridley will Hydra, eine Gestalt der griechischen Mythologie finden und mit Hilfe deren DNA den Weg zum ewigen Leben finden und Maddox soll ihm das ermöglichen. Jack Sigler und sein Delta Force Team versuchen, die Forschungen aufzuhalten, doch Ridley will sich seinen Wunsch erfüllen und dafür geht er über (viele) Leichen.

  • Meine Gedanken zum Buch

Das Buch ist sehr spannend, die Handlung hat mich in den Bann gezogen und es ist flüssig zu lesen. Diesen Eindruck hatte ich auch schon von der Leseprobe.

Aber ich hatte auch so meine Probleme mit der Geschichte. Sie wirkt sehr blutrünstig. Wäre es ein Film, müsste ich wegschauen, weil es Szenen sind, die ich nicht sehen müsste. Wie aber verbietet man seinem „inneren Auge“ diese Bilder abzuspulen?

Ausserdem werden die Waffen zu detailiert beschrieben, während die Handlung stellenweise zu oberflächlich war, vor allem wenn es um die Personen oder Zusammenhänge geht. Hinzu kommt, dass die ganze Geschichte für meinen Geschmack arg überzogen ist. Sicherlich braucht man ein bisschen Fantasie, wenn es um das ewige Leben geht, aber man kann alles übertreiben. Ich hatte mir nach der Leseprobe einfach etwas anderes vorgestellt. Einem wirklichen Sci-Fi Liebhaber könnte es aber durchaus gefallen.