Archiv der Kategorie: Bücher

Todesgarten von Stefan Holtkötter

  • Todesgarten
  • von Stefan Holtkötter
  • erschienen am 01. März 2012

Zum Inhalt:

Eine Razzia in einer Bar, in der sich hauptsächlich Schwule treffen, verläuft erfolglos. In der gleichen Nacht wird der Barkeeper der Bar tot im Park aufgefunden.

Michael Schöne, Beamter bei der Kripo in Berlin, hat zu viel Resturlaub und viel zu viele Überstunden. Sein Chef, Herzberger, lässt ihn an keinen aktuellen Fall und besteht darauf, dass er seinen bereits genehmigten Urlaub auch in Anspruch nimmt.

Als Schöne den Namen des Toten hört, holt ihn seine Vergangenheit ein. Zunächst wird ein junger Mann als Verdächtiger im Mordfall verhaftet, doch dann meldet sich ein Zeuge und es wird klar, dass der Mann, der bereits in U-Haft sitzt, nicht der Mörder sein kann. Michael Schöne beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln.


Meine Meinung:

Todesgarten ist mein erstes Buch von Stefan Holtkötter. Die Geschichte ist spannend und der Leser wird immer wieder auf die falsche Fährte geschickt. Ein Handlungsstrang beleuchtet die Schwulenszene in Berlin und den Mord im Tiergarten. In einem anderen Handlungsstrang lernt der Leser die Vergangenheit von Schöne kennen.

Schöne ist ein sehr eigenartiger Mensch, er kann nicht alleine sein, deshalb will er auch seinen Urlaub gar nicht antreten, auf der anderen Seite entsteht aber auch der Eindruck, dass der Polizist nicht bindungsfähig ist. Er mag ein wenig seltsam erscheinen, aber nicht unsympatisch, denn dem Leser wird schnell klar, dass etwas passiert sein muss, was aus Schöne den Menschen gemacht hat, der er ist. Seine Vergangenheit holt ihn ein und nun muss er sich mit ihr auseinander setzen.

In einer Nebenhandlung spielt die junge Polizistin Anna eine Rolle, die mit einem Mitarbeiter der Schwulenbar liiert ist, wobei die Beziehung der beiden mehr oder weniger heimlich abläuft, weil Anna Polizistin und damit in der Bar nicht gerne gesehen ist und weil in der Bar nicht alles gesetzteskonform zu geht.


Fazit:

Absolut lesenswert, weil spannend und unterhaltsam.

Interessante Protagonisten und ein netter Kriminalfall mit einem Ende, das vermutlich etwas zuviel des Guten ist, was man aber verzeihen kann, weil man zum Fall noch ein persönliches Drama serviert bekommt, das nicht nur schmückendes Beiwerk ist, sondern den Leser mitleiden lässt.

Vorgabe Nr. 34 -Buch welches du ausgeliehen hast (Ausgeliehen in der Stadtbücherei Kaiserslautern)

Buchchallenge extreme 9/12

Todgeweiht von Nicolet Steemers

  • Todgeweiht
  • von Nicolet Steemes
  • Knaur Taschenbuch
  • erschienen am 07.03.2011

Zum Inhalt:

Vor zwei Jahren ist Alines Schwester Ellis auf Ameland von einem Leuchtturm gestürzt. Nun bitten ihre Eltern und ihre Schwester Aline, mit nach Ameland zu kommen, um Ellis Asche zu verstreuen.

Die Tage auf Ameland zeigen, wie sich die Familie seit Ellis´ Tod verändert hat. Der Vater sitzt fast nur noch in seinem Sessel und trauert um seine Lieblingstochter, die Mutter trinkt zuviel, die Schwester versucht, mit ihren Schuldgefühlen fertig zu werden, da sie es nicht geschafft hat, Ellis festzuhalten. Nur David, Alines Schwager, schafft es, die Familie irgendwie zusammen zu halten.


Mein Fazit:

Wie man aus der Inhaltsangabe schon erkennen kann, ist die Unterbezeichnung „Kriminalroman“ hier nicht angebracht. Nach ca. 180 Seiten habe ich angefangen, mich zu fragen, ob in diesem Buch überhaupt noch etwas passiert, was mit einem Krimi zu tun hat, am Ende wusste ich, dass das nicht der Fall ist.

Trotzdem hat das Buch mich ein wenig in seinen Bann gezogen, es war erschreckend, zu sehen, wie sich die Familie verändert und auch zerstört hat. Das Ende war keine wirkliche Überraschung und auch ein wenig unbefriedigend, weil es meiner Meinung nach viel zu offen gestaltet war.

Da ich aber mit der Erwartung, einen Krimi zu lesen, an das Buch heran gegangen bin, gebe ich zu, hatte es das Buch von vorne herein schwer, zu bestehen.

Vorgabe Nr. 19 – Titel besteht aus einem Wort

Buchchallenge extreeme 8/12

Stöckchen: The Readers

Bei MrsJennyenny habe ich von einem Stöckchen gelesen, an dem ich mich gerne beteilige:

1. Entscheide dich: Würdest Du entweder lieber nur den Anfang oder nur das Ende eines Buches / einer Reihe kennen?

Ganz klar: das Ende, ich bin schließlich neugierig und will immer wissen, wie ein Buch oder ein Film aus geht. Aus den letzten 10 Seiten eines Buches lässt sich auch viel mehr über eine Geschichte ableiten, als aus den ersten 10 Seiten.

2. Entscheide dich: Würdest Du entweder nur Bücher von einem Autor, oder nur jeweils ein Buch je Autor lesen?

Je ein Buch von einem Autor. Sicher lese ich auch ganze Reihen eines Autors, aber ich liebe die Vielfalt.

3. Welches Buch hast Du am häufigsten gelesen?

Kein Buch, eine Geschichte, nämlich die Lieblings-Gute-Nacht-Geschichte unserer Kleinen: Flusi, das Flockenmonster.

4. Würdest Du lieber Mitglied in einer Fraktion (Die Bestimmung von Veronica Roth) oder eines Distrikt (Tribute von Panem von Suzanne Collins) sein?

Ich kenne beides nicht und kann daher nichts dazu sagen.

5. Wenn du in einem Buch deiner Wahl leben könntest, welches wäre es?

In meiner Kindheit hätte ich die Frage ganz einfach beantworten können: Burg Möwenfels, das Internat aus der Reihe „Dolly“;-) Heute wäre es mit Sicherheit eines der Bücher von Christoph Marzi.

6. Würdest Du lieber die Fähigkeit haben unsichtbar zu werden oder fliegen zu können? Warum?

Unsichtbar werden, denn da könnte so ein neugieriges Wesen wie ich jeden belauschen und bespitzeln … nicht umsonst bezeichnet ein guter Freund mich als Stalker ;) Und fliegen kann ich schliesslich auch, wenn ich in ein Flugzeug steige.

7. Mit welchem übernatürlichen Wesen hättest Du am liebsten ein Date? Fee, Werwolf, Vampir, Gefallener Engel, Dämon, Hexe, Meerjungfrau etc. …

Schwierig, mir fällt gerade auf, dass übernatürliche weibliche Wesen oftmals „die Guten“ sind, während ich die übernatürlichen männliches Wesen eher zu „den Bösen“ zähle… eine männliche Fee, wenn es das gibt??!! :D

8. (optionale Spaßfrage) Wen würdest Du lieber vertreten, den Weihnachtsmann oder den Osterhasen?

Den Weihnachtsmann, der Osterhase bringt den Kindern zwar auch viel Freude, aber der Weihnachtsmann hat mehr zu bieten, das fängt schon damit an, dass der Weihnachtsmann mit dem Schlitten geflogen kommt, während der Osterhase durch die Gegend hoppelt ;)

black stories junior

rez1

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Ich wurde gebeten, Blogg Dein Buch und den Verlag zu verlinken. Für diesen Artikel habe ich jedoch keine Bezahlung und auch keine anderen Gegenleistungen erhalten.

 

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Ein mysteriöser Auftraggeber, ein Hamster mit wilden Ideen, der gefährlichste Verbrecher der Welt und selbstgebackene Kekse von der englischen Queen. Der erste Fall für Leo & Leo. Alles beginnt damit, das Kruso, der Hamster von Frau Schmitz, verschwindet. Ein einfacher Fall für die neue Detektivagentur von Leonie und Leonard. Doch plötzlich finden sich die Zwillinge in London wieder, wo sie den Diebstahl des berühmten Gemäldes Mann mit Hund aufklären sollen. War es der geheimnisvolle Professor? Steckt der Verdächtige mit der englischen Königin unter einer Decke? Und was, zum Teufel, ist eigentlich diese Labernade?

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Kreuzigers Tod von Peter Oberdorfer

Zum Inhalt

Die Mühlbacherin, deren behindertes Kind in der Nachkriegszeit „weggeschafft“ wurde, kommt in die Metzgerei, in der sich gerade der Dorfpolizist befindet, und berichtet von einem Toten, Franz Kreuziger, der am gleichen Tag geboren worden war, wie ihr eigenes Kind. Als sie bei der Leiche ankommen, wird diese gerade vom Mannlechner, einem ortsansässigen Künstler“ auf Leinwand gebannt. Die Verdächtigen in diesem Fall können an einer Hand abgezählt werden…


Meine Meinung

Das Verhalten des Mörders hat ihn schon ziemlich zu Beginn des Buches verraten, so lagen für mich 350 Seiten mühsamer Erklärungsversuche zwischen dem Mord und der Festnahme des Mörders. Auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen.

Ich gebe zu, diese Rezension ist kurz und bündig… momentan habe ich mit der Auswahl meiner Bücher wohl nicht so viel Glück…


Autoren-Lesechallenge 22/26

Herzalarm von Paul Carson

Zum Inhalt

Jack Hunt ist ein Arzt, der viel von seiner Zeit der Forschung widmet. Er ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. Er hat schon mehrere Stationen hinter sich, aber auch am Carter Hospital fühlt er sich nicht wohl und möchte kündigen. Genau an dem Tag, an dem er seine Kündigung schreibt, wird sein Chef erschossen, was Jack nicht weiß, eigentlich sollte es ihn treffen.

Die Klinikverwaltung bietet Jack die Chefarztstelle an und nach einigem Pokern willigt dieser ein.

Damit beginnt sein Kampf gegen die Pharmaindustrie und er ahnt nicht, dass die Pharmaindustrie es schon lange auf ihn abgesehen hat.


Meine Meinung

Ich habe schon einiges über den Autor gelesen und war sehr gespannt auf dieses Buch, aber leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen. Sicherlich ist die Geschichte spannend, aber sie hat mich nicht gefesselt, weil die Abläufe vorher sehbar sind.

Normalerweise lege ich einen guten Thriller nur ungern aus der Hand. Hier musste ich mich förmlich dazu überwinden, weiter zu lesen und ich Nachhinein bin ich der Meinung, ich hätte die ersten und die letzten 50-100 Seiten lesen und mir den Rest sparen können, ich hätte nichts Wesentliches verpasst.


7/12

Mit Herzalarm habe ich Punkt 16 der Buchchallenge extreme abgehakt

-> Buch welches vor 2008 erschien