Archiv der Kategorie: Bücher

Freundealarm in Ansbach

Freundealarm

Vor einigen Tagen habe ich euch erzählt, dass das Freundealarm-Buch verloren gegangen ist und ich ein zweites Buch auf die Reise geschickt habe.

Das Buch war nun ins Ansbach in Franken bei Angi von BeastyBabes Bücher. Vielen Dank für das Foto, liebe Angi.

Im realen Leben haben wir uns bisher noch nicht kennengelernt, aber Angi und ich sind uns schon vor vielen Jahren in einem Forum „über den Weg gelaufen“, damals war – zumindest für mich – noch nicht absehbar, dass wir beide mal Buchblogger werden.

Angi hat einen ähnlichen Lesegeschmack wie ich und eigentlich dürfte ich gar nicht so oft bei ihr stöbern, weil das meinen Wunschzettel ständig erweitert.

Über Facebook könnt ihr euch mit Angi vernetzen.


Freundealarm ist eine Aktion zum 10. Bloggeburtstag von Daggis Welt. Alle Beiträge dazu findet ihr hier und auf der Freundealarm-Unterseite könnt ihr die Reise des Buches verfolgen.

Daggis Buch-Challenge – Auswertung Februar 2019

Die Auswertung vom Januar habt ihr hoffentlich bereits entdeckt, nun kommt auch der Februar.

Teilnehmer:

  • Im Februar wurden 115 Rezensionen eingereicht.
  • Jeweils 10 davon sind von Daggi und Jasmin und jeweils 9 von Angi, Julia und Nicole.
  • Die meist rezensierte Autorin im Februar war Sarah Morgan mit drei Büchern, die jeweils von Vikky rezensiert wurden.
  • Die meist rezensierten Bücher waren
    • Cainstorm Island Der Gejagte von Marie Golien (Nicole und Sarah)
    • Deine letzte Lüge von Clare Mackintosh (Sarah und Julia)
    • Tannenstein von Linus Geschke (Angi und Jasmin)
  • Die beliebtesten Aufgaben im Februar waren
  • Im Februar wurden 12 Rezensionen als Selfpublisher markiert, hier waren Aglaya, BuchBria, Daggi und Monerl mit je zwei Rezensionen am aktivsten. Da aber jeder SP nur einmal rezensiert wurde, ist hier kein Autor hervorgestochen, zumindest in diesem Monat.

Hier findet ihr eine Aufstellung aller im Februar eingereichten Rezensionen.

Sobald ich den März fertig habe, wird es auch eine Quartalsauswertung geben.

Aurelia Velten im Interview

Ende Februar, Anfang März sind drei Bücher aus der Reihe „Firefighters“ erschienen. Band 1 stammt aus der Feder von Aurelia Velten. Über diese Autorin hatte ich schon einiges gelesen, aber es hat viel zu lange gedauert, bis ich mein erstes Buch von ihr gelesen habe. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich sie auf der „Book Boyfriend Convention“ in Trier persönlich kennenlernen und interviewen durfte.

  • Wer liest als erstes Deine Manuskripte?

Aurelia erzählt, dass zwei befreundete Bloggerinnen gerne bereit sind, ihr ein erstes Feedback zu geben, gleiches gilt für die Korrektorin, mit der sie zusammenarbeitet.

  • Wie gehst Du mit negativen Rezensionen um?

Aurelia fühlt sich nach negativen Rezensionen meist erstmal schlecht und braucht einen Tag oder eine Nacht, um diese zu verdauen, am besten funktioniert das mit Ablenkung. Konstruktive Kritik nimmt sie sich gerne zu Herzen, weil sie das als Möglichkeit betrachtet, besser zu werden.

  • Besser werden ist ein gutes Stichwort, hast Du selbst den Eindruck, dass Du besser geworden bist?

Aurelia hat selbst gemerkt, dass sich ihr Schreibstil verändert hat. Wenn sie hört, dass jemand ein Buch von ihr lesen möchte, der bisher noch keines ihrer Bücher kennt, ist sie manchmal versucht, zu sagen, derjenige solle doch mit einem neueren Buch starten. Sie hat sogar schon damit begonnen, eines ihrer älteren Bücher zu bearbeiten.

Eine Anmerkung von mir genau zu dieser Frage findet ihr am Ende des Interviews. 

  • Was würdest Du tun, wenn Du unterwegs jemandem begegnest, der gerade Dein Buch liest?

Aurelia würde den Leser auf keinen Fall ansprechen, weil sie dazu viel zu schüchtern wäre, aber sie würde sich sehr darüber freuen.

  • Gehörst Du einer Autorengemeinschaft an?

Aurelia gehört dem Romance Club an, allerdings handelt es sich dabei um keinen Zusammenschluß von Autoren im Sinne einer Autorengemeinschaft. Der Romance Club veröffentlicht gemeinsam einen Newsletter. Außerdem hat Aurelia die Möglichkeit, sich über verschiedene Autorengruppen auszutauschen.


Liebe Aurelia,

es hat mich sehr gefreut, Dich persönlich kennenzulernen.

Danke, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast und vielen Dank für die offenen Worte zu Deinen älteren Büchern.

Anmerkung: Die Frage, ob Aurelia der Meinung ist, dass sie sich verbessert hat, lag mir auf dem Herzen. Ich habe zuerst Gekittete Herzen halten besser aus 2018 gelesen und dafür 5 Sterne gegeben. Dieses Buch war eines meiner Jahreshighlights. 

Dann habe ich zu Vergeben & Vergessen aus 2016 gegriffen und das Buch konnte die Erwartungen leider nicht erfüllen. Hätte ich die beiden Bücher anders herum gelesen, hätte ich Aurelia Velten vielleicht gelobt, weil sie sich verbessert hat, so aber habe ich nur 3,5 Sterne vergeben.

Doch schon in der Rezension hatte ich geschrieben, dass ich der Autorin nochmal eine Chance geben werde. Das habe ich dann auch getan und Firefighters – Cole´s Story aus 2019 konnte mich wieder zu 100% überzeugen. 

Daggis Buch-Challenge – Auswertung Januar 2019

Es wird langsam Zeit, dass ich euch die ersten Auswertung en präsentiere, schließlich ist das erste Quartal des Jahres bereits um. Bitte entschuldigt, dass es etwas länger gedauert hat, aber das Lernen für meine Prüfung hat viel Zeit in Anspruch genommen, weswegen ich einige Wochen kürzer treten musste, was den Blog betrifft.

  • Bis Ende Januar waren insgesamt 37 Teilnehmer angemeldet, von denen 23 mindestens eine Rezension eingereicht haben, insgesamt sind wir im Januar auf 122 Rezensionen gekommen.
  • 15 stammen von Nicole, 14 von Chrissy, 12 von Vikky und 11 von Monerl.
  • Die meist rezensierten Autoren im Januar waren Sarah J. Maas  (Nicole und Vikky) und Kerstin Gier (Chrissy) mit jeweils vier Büchern, sowie Jens Henrik Jensen (Pat) und P.C. und Kristin Cast (Chrissy)  mit jeweils drei Büchern.
  • Erstaunlicherweise gab es kein einziges Buch, das doppelt rezensiert wurde.
  • Die beliebtesten Aufgaben im Januar waren
  • Im Januar wurden 9 Rezensionen als Selfpublisher markiert, hier waren Nicole, Monerl und Lena am aktivsten. Da aber jeder SP nur einmal rezensiert wurde, ist hier kein Autor hervorgestochen im Januar.

Eine Aufstellung aller im Januar eingereichten Rezensionen findet ihr unter diesem Link.

Das war der Januar in Kürze, der Februar folgt noch in der kommenden Woche.

Always with you – Riley und Tess von Amy Baxter

Das Wichtigste in Kürze

Bei diesem Buch handelt es sich um den letzten Teil San-Francisco-Ink-Reihe. Die Charaktere der anderen Bände tauchen auch hier wieder auch, doch obwohl ich bislang nur den ersten Teil der Reihe kannte, habe ich mich problemlos zurecht gefunden. Am Ende des Buches lässt Amy Baxter ihre Reihe ausklingen, in dem sie jedem Paar nochmal eigenen, abschließenden Epilog widmet, eine tolle Idee, vor allem für diejenigen, die jeden Band verfolgt haben.

Der Autorin ist hier eine sehr gefühlvolle und abwechslungsreiche Geschichte gelungen, für die ich vier Eulen vergebe.


Von Amy Baxter bereits gelesen

als Andi Biehl


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Riley hat mit seiner Band Obsidian den Durchbruch geschafft. Nach einer langen harten Tour mit Feiern, Alkohol und Groupies freut er sich auf ein paar ruhige Wochen mit seinen Freunden in San Francisco. Und er hofft darauf, dass die eine Frau, die es bisher geschafft hat, ihn nicht näher an sich herankommen zu lassen, endlich ihr Herz für ihn öffnet.

Die Stylistin Tess war mit den Obsidians auf Tour und obwohl sie sich in Riley verliebt hat, hat sie seine Annäherungsversuche vom ersten Tag an abgeblockt, so dass nie mehr als eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden entstanden ist. Nicht nur, dass sie Berufliches und Privates trennen wollte, sie wollte nicht als eine weitere Kerbe in Rileys Bettpfosten enden. Nach der Tour gibt sie Riley die Chance, sich von seiner anderen, seiner privaten Seite zu zeigen, doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.


Meine Gedanken zum Buch

Bei diesem Buch handelt es sich um den letzten Teil San-Francisco-Ink-Reihe. Die Charaktere der anderen Bände tauchen auch hier wieder auch, doch obwohl ich bislang nur den ersten Teil der Reihe kannte, habe ich mich problemlos zurecht gefunden. Am Ende des Buches lässt Amy Baxter ihre Reihe ausklingen, in dem sie jedem Paar nochmal eigenen, abschließenden Epilog widmet, eine tolle Idee, vor allem für diejenigen, die jeden Band verfolgt haben.

Tess war mir von Anfang an sympathisch, was ich vor allem ihren vernünftigen Einstellungen zuschreibe. Bevor ich das Buch aufgeschlagen habe, war ich mir nicht sicher, ob ich einen Superstar wie Riley, der die Groupies reihenweise flachlegt, mögen könnte, aber Riley entpuppt sich als ein ganz anderer Mensch, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Besonders gefallen hat mir, wie bodenständig Amy Baxter ihn gezeichnet hat.

Den Klappentext finde ich unpassend, denn ich hatte erwartet, dass Riley um Tess kämpfen muss, aber das ist gar nicht der Fall. Die beiden kommen schnell zusammen und lernen sich besser kennen. Dass es zu Problemen kommt, weil Riley im Rampenlicht steht, damit war zu rechnen, doch 1/3 des Buches dreht sich darum, dass Tess von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, beides wird im Klappentext überhaupt nicht erwähnt, obwohl es wesentliche Punkte der Geschichte und der Beziehung von Tess & Riley sind. Das fand ich irreführend.

Nichts desto trotz ist der Autorin hier eine sehr gefühlvolle und abwechslungsreiche Geschichte gelungen, für die ich vier Eulen vergebe.


Bewertung

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Eckdaten

Always with you – Riley und Tess
von Amy Baxter
San Francisco Ink-Reihe, Band 6
erschienen am 11. Oktober 2018
bei beHEARTBEAT

Wolfsspiel von Christian Jaschinski

Das Wichtigste in Kürze

Das Buch konnte mich fesseln, manchmal hat mich der eine oder andere Charakter ziemlich auf die Palme gebracht, aber noch öfter haben mich die schlagfertigen Dialoge gut unterhalten. Auch ohne einen ausgefeilten Cliffhanger hat Christian Jaschinski mich neugierig gemacht, wie es im Kreis Lippe weiter geht.


Die Protagonisten und ihre Geschichte

Kommissar Florian Dreier ermittelt im Kreis Lippe in einem Mordfall. Auf seinen Partner Bernd Rohde kann er nicht zählen, da dieser aufgrund familiärer Umstände fast täglich zu spät zur Arbeit erscheint oder früher Feierabend macht. Doch Florian hat noch ein viel größeres Problem. Nach dem Tod seines besten Freundes fällt es ihm schwer, wieder regelmäßig in Kontakt zu dessen Witwe Tara zu treten. Auch zuhause fehlt ihm ein fester Halt, denn die Beziehung zu seiner Freundin steht – mal wieder – auf off.

Tara Wolf ist Strafrichterin. Auch nach vielen Jahren kann sie sich nicht damit abfinden, wenn ein Schuldiger auf freien Fuß gesetzt werden muss, deswegen ermittelt sie mit ihrem Nachbarn, dem Paläontologen Peter Falke, und der jungen Hackerin Lou Ritter auf eigene Faust. Der beste Freund ihres verstorbenen Mannes, Florian Dreier, ist davon zwar nicht begeistert, aber für den einen oder anderen Hinweis ist er dankbar. Seit Taras Mann kaltblütig erschossen wurde, arbeitet sie außerdem daran, auch seinen Mörder zu Fall zu bringen und dafür überschreitet sie nicht nur Grenzen, sondern bringt auch sich selbst in Gefahr.


Meine Gedanken zum Buch

Christian Jaschinski hat eine breitgefächerte Palette an Charakteren geschaffen, die von einem sympathischen Ermittlerteam über eine eine toughe Strafrichterin mit verlässlichen Freunden bis zu einem Staatsanwalt reicht, den ich vom ersten Satz an am liebsten auf den Mond geschossen hätte.

Zu Anfang des Buches hatte ich das Gefühl, dass mir Informationen zu Florian, Tara und den Menschen um sie herum fehlen. Nach und nach haben sich mir dann die Zusammenhänge erschlossen. Erst am Ende des Buches habe ich entdeckt, dass es tatsächlich eine Vorgeschichte in Form von elf Kurzgeschichten im Buch „Mörderisches Lipperland“ gibt. Doch keine Sorge, man kann „Wolfsspiel“ auch ohne Vorkenntnisse lesen, es wäre für mich anfangs nur etwas weniger irritierend gewesen, wenn ich von den Kurzgeschichten gewusst hätte.

Obwohl der Verlauf des Krimis eher unaufgeregt ist und ich bereits gegen Mitte des Buches eine Ahnung hatte, wer der Täter ist, hat das der Spannung keinen Abbruch getan. Das mag auch daran liegen, dass der Autor mehrere Handlungsstränge nebeneinander laufen lässt und ich mir trotz meines Verdachts lange Zeit nicht sicher sein konnte, ob ich richtig liege.

Wie es sich für einen Regionalkrimi gehört, spielt viel Lokalkolorit in die Geschichte mit ein. Da ich das Lipperland nur vom Hören-Sagen kenne, war ich dankbar, dass Christian Jaschinski auf seiner Seite eine Karte der Region zeigt, an der ich mich bei den Schauplätzen orientiert hat.

Das Buch konnte mich fesseln, manchmal hat mich der eine oder andere Charakter ziemlich auf die Palme gebracht, aber noch öfter haben mich die schlagfertigen Dialoge gut unterhalten. Mit dem Ende des Buches ist der Mordfall abgeschlossen; bleibt Taras Lebensgeschichte. Eine kurze Szene am Ende war für mich ein Hinweis darauf, dass hinter dem Mord an Taras Mann noch viel mehr steckt, als sich vermuten lässt und auch ohne einen ausgefeilten Cliffhanger hat Christian Jaschinski mich natürlich neugierig gemacht, wie es im Kreis Lippe weiter geht.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Wolfsspiel
Band 1 der Reihe Tara Wolf & Co
von Christian Jaschinski
erschienen am 13. Februar 2019
bei Gmeiner


Weitere Meinungen zum Buch