Archiv der Kategorie: Selfpublisher

Hochzeitsküsse und Pistolen von Katrin Koppold

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Hochzeitsküsse und Pistolen
von Katrin Koppold
erschienen am 03. August 2014


Zum Inhalt: 

Wenige Tage vor ihrer Hochzeit mit dem Polizisten Simon Gunn besichtigt Catherine „Cathy“ Walsingham zusammen mit ihrer besten Freundin Janina die Hochzeitsfoto-Location Glenford Castle und stolpert dort über die Leiche der ortsansässigen Postbotin Veronica Finch.

Wilbury on the Woods ist ein kleines Dorf im Südwesten von England und auch wenn es nur 30 km bis Plymouth und Exeter sind, steht kein Ermittler zur Verfügung, der Simon und seinen Kollegen Harry unterstützen kann. Sollte der Fall nicht innerhalb einer Woche gelöst sein, wird Simons Urlaub gestrichen und die Flitterwochen lösen sich in Luft auf.

Cathy will das verhindern und beschließt, Simon unter die Arme zu greifen und zieht Janina mit in die Geschichte hinein. Nicht nur, dass Simon Cathy ständig bei ihren „Ermittlungen“ erwischt, geraten die beiden auch in die Schusslinie des Mörders…


Die Protagonisten:

Cathy hat ihr Studium beendet und versucht, herauszufinden, was sie beruflich machen möchte. Finanzielle Probleme hat sie keine, ihre Eltern sind vermögend und stehen auf dem Standpunkt, dass sie sich nun auch nicht mehr orientieren muss, da sie nach der Hochzeit sowieso bald Mutter werden wird. Das klingt recht oberflächlich, tatsächlich hat Cathy aber ihr Herz am rechten Fleck. Die Geschichte wird aus der ich-Perspektive von Cathy erzählt.

Simon liebt seine Zukünftige. Er macht sich Sorgen, dass ihr durch ihre Ermittlungen etwas zustoßen könnte und versucht sie, von ihren Unternehmungen abzuhalten. Wie sich am Ende herausstellt, waren seine Sorgen berechtigt.


Meine Meinung:

Katrin Koppold lässt ihren Leser in dem Moment in das Buch eintauchen, in dem Cathy und Janina die Tote finden. Dadurch hatte sie mich schon in den Bann der Handlung gezogen. Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch humorvoll und mit einem Tick Liebe gespickt.

Spannend deshalb, weil die Autorin hier einen Krimi geschafften hat, bei dem ich bis zum Ende keine Ahnung hatte, wer die Postbotin nun tatsächlich umgebracht hat, obwohl ich während der Geschichte mehrere Verdächtige hatte.

Humorvoll, weil Katrin Koppold immer wieder kleine Geschichten einfließen lässt, die einem ein herzhaftes Lachen ins Gesicht zaubern. Und das mit der Liebe, das kann sich ja wohl jeder denken ;-)

Für mich war die Handlung bis hin zum Dorftratsch plausibel und das Ende hat die Geschichte perfekt abgerundet.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen für „Hochzeitsküsse und Pistolen“ und bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe, den die Autorin für das kommende Jahr angekündigt hat. Aber nicht nur das, ich werde nun auch endlich den ersten Teil von Katrin Koppolds „Sternschnuppen-Reihe“ aus meinem eBook-SuB befreien, denn der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und auch wenn es sich bei den Sternschnuppen-Büchern um ein ganz anderes Genre handelt, hoffe ich sehr, dass auch diese mich begeistern werden.

Traummänner und andere Hirngespinste von Annika Bühnemann und Anna Fischer

Traumm

Traummänner und andere Hirngespinste
von Annika Bühnemann und Anna Fischer
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erscheinungsdatum: 20. Juli 2014


  • Zum Inhalt:

Marietta ist eine liebenswerte Frau in den Dreißigern. Sie hat ein Problem damit, Entscheidungen zu treffen. Das fängt schon bei Kleinigkeiten an, z.B. kann sie sich nicht spontan zwischen zwei verschiedenen Sorten Kaffee entscheiden. Sie gibt sich für Männer auf und will ihnen alles recht machen. Gerade haben sie uns ihr Exfreund sich getrennt. Daher sucht sie Rat bei ihrer Freundin Trudi. Dort begegnet sie dem netten Arzt Dr. Hannes Werk und ist schon wieder ganz angetan von einem Mann.

Trudi empfiehlt ihr, professionelle Hilfe zur Bewältigung ihrer Probleme mit Männern in Anspruch zu nehmen und so landet Marietta beim Hypno-Coach Paul. Als dieser ihr erklärt, dass sie unter Entscheidungsfindungsstörungen leidet, ist für Marietta schnell klar, dass es bei diesem einen Besuch bleiben wird.

Sie begegnet erneut Dr. Werk und als sie erfährt, dass dieser noch keine Wohnung in seiner neuen Heimat gefunden hat und daher noch im Hotel wohnt, bietet sie im spontan an, in ihr Gästezimmer zu ziehen. Es kommt, wie es kommen muss, die beiden landen miteinander im Bett, doch schon kurz darauf ist der gute Doktor auch mit der Nachbarin zugange und Marietta schmeißt ihn wieder aus der Wohnung.

Was Marietta in diesem Moment noch nicht weiß: Das war gar nicht der echte Hannes, sondern eine Halluzination. Das Hirngespinst hat sie nicht nur im Bett beglückt, sondern ist nun ständig präsent, um sie „an den Mann zu bringen“. Marietta versteht zunächst die Welt nicht mehr, aber eines ist klar, „Hirni“ muss weg …


  • Meine Meinung:

Die Idee, eine Halluzination als ständigen Begleiter in die Geschichte einzuführen, fand ich bei „Hirnis“ erstem Auftritt in der Geschichte befremdlich. „Wie unrealistisch“, dachte ich. Aber Hirni ist mir trotz oder gerade wegen seiner nervigen Art schnell ans Herz gewachsen und ich hätte ihn gar nicht mehr missen möchten.

Mariettas ständige Versuche, alles richtig zu machen, um die Männer zu halten, gibt der Geschichte ein wenig Tiefgang. Der Leser kann mitverfolgen, wie sie im Laufe der Geschichte lernt, mehr sie selbst zu sein. Dazu passen auch die kleinen Zitate zu Beginn jeden Kapitels.

Der Schreibstil hat mich schnell gefesselt, die Geschichte ist amüsant und hat mich gut unterhalten, aber es war kein „Pageturner“, der mich nicht mehr los gelassen hätte.

Außerdem muss ich zugeben, dass ich bereits sehr früh geahnt habe, worauf es am Ende hinaus läuft und trotzdem konnte mich der Abschluß in einem solchen Maße überraschen, dass ich ihn als rund und genial bezeichnen möchte.

Traummänner und andere Hirngespinste erhält von mir vier von fünf wohlverdiente Eulen und trotz meiner kleinen Einschränkungen eine glatte Leseempfehlung.

Die Autoren:

Anna Fischer ist das Pseudonym von Stefan Fischer, der mit diesem Namen für Romane mit Seele stehen will. Annika Bühnemann bezeichnet sich selbst als Lebensoptimistin. Ihr Ziel ist es, anderen Frauen zu vermitteln, dass man den Mut haben soll, seine Träume zu verwirklichen und für sein Glück einzustehen.

Sport und Mord gesellt sich gern von Mila Roth

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  • Sport und Mord gestellt sich gern von
  • Mila Roth

  • Zum Inhalt:

Markus Neumann arbeitet beim Institut für Europäische Meinungsforschung, das in Wirklichkeit ein europaweit agierender Geheimdienst ist. Bei einem seiner Einsätze hat er die Zivilistin Janna Berg in seine Arbeit hinein gezogen. Seither unterstützt sie ihn hin und wieder als freie Mitarbeiterin.

Kurz nach dem letzten Einsatz sterben mehrere junge Profisportler, die im gleichen Sportzentrum trainiert haben. Das Institut lässt Markus zwei Tickets für den Herbstempfang des Sportzentrums zukommen und Janna soll ihn als Tarnung begleiten. Während Markus sich mit einem Informanten trifft, begegnet Janna dem Besitzer des Zentrums, Lars Brenkow, der sie umgarnt und zum Essen einlädt.

Markus ist davon gar nicht begeistert, natürlich nur, weil Janna sich bei einem Treffen in Gefahr bringen würde und nicht etwa, weil er eifersüchtig ist ;) … mit seinen Bedenken soll er Recht behalten, denn Janna wird überrumpelt und muss mit all ihrer Kraft ums Überleben kämpfen.


  • Die Protagonisten:

Janna hat nach dem Unfalltod ihrer Cousine deren Zwillinge bei sich aufgenommen. Damals war sie 27 Jahre alt und wurde von ihrem Freund verlassen, weil der sich der neuen Situation nicht mehr gewachsen fühlte. Seither war sie kurz mit einem Zahnarzt zusammen, der ihr zwar eine sichere Zukunft hätte bieten können, aber Janna hat gemerkt, dass ihre Gefühle für ein gemeinsames Leben nicht ausreichen. Sobald sie in Markus Nähe kommt, spürt sie ein Kribbeln, dass sie unterdrückt, da sie weiss, dass sie bei dem meist verschlossenen Womainzer keine Chance hat.

Markus ist sich seiner Ausstrahlung und der Anziehungskraft, die er auf Frauen ausübt, sehr bewusst. Das Bett teilt er sich aber nur gelegentlich mit der einen oder anderen Zufallsbekanntschaft.

Dass Jana auf seine Nähe reagiert, nimmt er wohlwollend zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Allerdings wundert er sich immer wieder über sich selbst, wie sie es schafft, dass er sich ihr gegenüber etwas öffnet und ihr kurze Augenblicke in sein Seelenleben gewährt.


  • Das Cover:

Auch bei diesem Band ist auf dem Cover wieder der Schatten einer Frau mit einem Mixer in der Hand (Szene aus Band 1), sowie dem Schatten eines Mannes mit einer Pistole zu sehen. Dazwischen befindet sich ein Ergogerät, dass mit einem Sprengsatz verbunden ist. Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass dieses Rad in Band 6 eine entscheidende Rolle spielt.


  • Meine Meinung:

Als erstes solltet Ihr Euch die Empfehlungen der Autorin ansehen und Euch Gedanken darüber machen, ob diese Serie wirklich etwas für Euch ist. Diese Vorabendserie im Buchformat ist allen Serienjunkies gewidmet und erinnert mich immer wieder an die TV-Serie “Agentin mit Herz”, die für Mila Roth auch die Inspiration für diese Buchserie war. Ich war geradezu süchtig nach Amanda und Lee und heute sind es die Bände über Janna und Markus, die ich sehnlichst erwarte. Solltet Ihr nach der Lektüre der Empfehlungen von Mila Roth zur Überzeugung gelangen, dass auch ihr zur Zielgruppe gehört, dann empfehle ich Euch, mit Band 1 zu beginnen.

Wer trotzdem quer einsteigen möchte, kann sich das Personenverzeichnis, das in jedem Band enthalten ist, zur besseren Orientierung vornehmen.

Mila Roths Serie hat mich angesprochen, obwohl sie nicht zu 100% realistisch ist und so gar nicht an das von mir geliebte CSI-Format erinnert. Ihre Geschichten sind auf ihre Weise spannend und auch humorvoll, auf den weniger als 200 Seiten spielen sich temporeiche Fälle ab und sie machen süchtig.

Ich vergebe einmal mehr fünf von fünf Eulen und freue mich jetzt schon auf Band Nr. 7.

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Der Mann in Nachbars Garten von Elke Becker

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  • Der Mann in Nachbars Garten von Elke Becker
  • erschienen am 08. Juli 2014 bei amazon Publishing
  • eBook-Preis: 4,99 EUR
  • Taschenbuch: 9,99 EUR

Nach „Ticket ins Glück“ und „Yoga ist auch keine Lösung“ ist „Der Mann in Nachbars Garten“ der dritte Roman, den ich von Elke Becker gelesen habe.


  • Zum Inhalt:

Eva ist endlich am Ziel ihrer Träume angekommen. Sie lebt und arbeitet in London und der Umzug ihres Freundes Sascha steht kurz bevor… eigentlich.

Aber nicht nur, dass Sascha hat es sich anders überlegt – am Telefon teilt er Eva mit, dass er Deutschland nicht verlassen wird – Eva selbst wird von ihrer Familie nach Deutschland zitiert und soll für einige Zeit in ihren Heimatort zurückkehren, weil ihre Eltern einen Autounfall hatten und ihr Vater auf Evas Hilfe angewiesen ist. Die Agentur, für die Eva als Grafikerin arbeitet, gewährt ihr die Möglichkeit, vorübergehend von Deutschland aus am Projekt weiter zu arbeiten und so packt die junge Frau ihren Koffer und zieht in ihr Elternhaus zurück, wo ihr Vater sich gerne von vorne bis hinten bedienen lassen möchte.

Während sie sich um den Garten ihrer Eltern kümmert, begegnet sie dort David, dem Lebensgefährten ihrer Nachbarin, der nicht nur die Damen des Ortes in Scharen um den Verstand bringt, sondern auch Eva in ein Gefühlschaos stürzt.


  • Die Protagonisten:

Eva ist eine zauberhafte junge Frau, die eigentlich dachte, mit Sascha ihre große Liebe gefunden zu haben, um dann festzustellen, dass die Trennung gar nicht so weh tut, wie sie sich das im ersten Moment vorgestellt hatte.

Mit David hat sie vor vielen Jahren einmal zusammen gearbeitet, aber da sie zu dieser Zeit gerade schwer verliebt in Thomas war, hat sie ihn damals nicht wahr genommen – ganz im Gegensatz zu David, dem sie bereits früher aufgefallen war. Und so kommen die beiden ins Gespräch.

Evas Familie ist ein bunter Haufen. Ihr Bruder und seine Frau halten die Familie zusammen, der Vater führt sich wie ein Pascha auf, der sich von hinten bis vorne bedienen lassen würde und Evas Mutter ist entsprechend eine Seele von einem Menschen. Und alle sind sie auf ihre Art sehr Liebenswert.

In einer Nebenrolle trifft der Leser auf Lena, die Protagonistin aus „Yoga ist auch keine Lösung“, die ihre Freundin Eva so gut wie möglich unterstützt.


  • Das Cover:

Passender kann das Cover wohl kaum sein – ein Gartenzaun und dahinter die Rückseite eines Mannes, die sich mehr als nett anschauen lässt. Wer dann seinen Blick noch von dem Hintern los reißen kann :D dem werden nicht nur die Herzchen am Zaun auffallen, sondern auch der Obstbaum mit der herzförmigen Krone im Hintergrund..


  • Meine Meinung:

Bei den letzten beiden Romanen von Elke Becker ist mir verstärkt aufgefallen, dass sie Landschaften sehr bildhaft beschreibt. Während es in den beiden erstgenannten Romanen aber um Sonne, Strand und Meer geht, spielt diese Geschichte in einem deutschen Dorf, das der / die eine oder andere so bestimmt wiedererkennen dürfte, zumindest all diejenigen, die – wie ich – samstags immer den Hof oder die Einfahrt kehren mussten, damit es im Dorf kein Gerede gibt.

Was die drei Romane verbindet, es sind alles typische Frauenromane mit vorhersehbarem Happyend, aber das ist ja auch genau das, was ich von dieser Art von Romanen erwarte. Abgerundet wird die Handlung in diesem Fall durch den griesgrämigen Vater, mit dem sich die Protagonistin anlegt, weil es eben nicht immer so laufen kann, wie der Herr sich das vorstellt. Um ehrlich zu sein, habe ich gelegentlich meinen eigenen Vater zwischen den Zeilen entdecken können, der mich mit seiner Sturheit manchmal auf die Palme bringt ;)

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Das Buch ist so strukturiert, dass die Handlung nicht nur aus der Sicht von Eva aufgezeigt wird, sondern dass auch Davids Sicht beleuchtet wird. Durch die Überschriften ist für den Leser immer klar erkennbar, wer sich gerade zu Wort meldet.

Einmal mehr gibt es auch für dieses Buch von Elke Becker eine Leseempfehlung und fünf von fünf Eulen von mir.

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Lügner küssen besser von Birgit Kluger

 

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Im April diesen Jahres durfte ich das Buch Küss niemals Deinen Ex von Birgit Kluger lesen. Nachdem mehrere Leser den Wunsch geäußert haben, zu erfahren wie die Protagonisten Jana und Lex ursprünglich zusammen gekommen sind, hat Birgit Kluger das Prequel mit dem Titel “Lügner küssen besser” geschrieben, dass ich Euch bereits vor einigen Tagen vorgestellt habe. Nun folgt die versprochene Rezension:

  • Zum Inhalt:

Jana erfährt aus den Tarotkarten, dass sie bald ihrer große Liebe begegnen wird, doch die Karten zeigen auch, dass das Glück nicht von Dauer sein wird. Als sie ihren Nachbarn Lex kennenlernt, lässt sie sich trotz der Vorbehalte auf ihn ein. Doch die Karten behalten recht …


  • Mein Eindruck:

Zunächst einmal darf man nicht vergessen, dass es sich hier nur um die Vorgeschichte zu „Küss niemals Deinen Ex“ handelt und ich würde jedem empfehlen, diese Geschichte nur zu lesen, wenn er / sie auch bereit ist, sich den eigentlichen Roman ebenfalls vorzunehmen.

Der Leser lernt hier Jana und Lex kennen und erleben mit, wie die beiden zusammen kommen, was soweit dem typischen Frauenroman entspricht. Es ist kein Geheimnis, dass das Prequel kein HappyEnd hat, das sagt ja schon der Titel des eigentlichen Romanes aus ;) Für mich war dieser Einblick zwar ganz nett, aber nicht zwingend notwendig, wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass es eine tolle Vorab-Ergänzung ist für alle, die „Küss niemals Deinen Ex“ noch nicht gelesen haben. Aus dieser Sicht heraus vergebe ich vier von fünf Eulen, ich weise aber nochmals darauf hin, dass das Prequel – aus meiner Sicht – nur in Verbindung mit dem Hauptroman gelesen werden sollte!

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Liebe und andere Fettnäpfchen von Emma Wagner

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  • Liebe und andere Fettnäpfchen
  • von Emma Wagner

  • Zum Inhalt

Lena studiert in Heidelberg und ist nicht nur auf den ersten Blick eine kleine Chaotin. Sie träumt von der ganz großen Liebe, ein Franzose soll es sein, gebildet, belesen, ein Traummann eben.

Was folgt, ist eine Liebeserklärung und Funkensprühen, allerdings kommt die Liebeserklärung von Lenas bestem Freund und die Funken sprühen – auf Lenas zutun – zwischen ihrer Arbeitskollegin und einem Besucher des Fitness-Studios, in dem Lena jobbt. Und als ob das nicht reicht, macht sie noch Bekanntschaft mit dem wahrscheinlich unsympathischsten Polizeibeamten Heidelbergs. Doch wie das Leben so spielt, taucht ausgerechnet der einige Tage später im Fitness-Studio auf und hat einen Franzosen im Schlepptau der genau dem entspricht, was Laura sich immer erträumt hat…


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich muss gestehen, auf den ersten Seiten habe ich mich sehr schwer getan mit dieser Geschichte. Zwischenzeitlich bin ich mir sicher, dass ich mich zunächst an den lockeren Schreibstil von Emma Wagner gewöhnen musste. Sie hat in die ersten Kapitel sehr viele Details gepackt, von denen zwar einige notwendig waren, um der Geschichte folgen zu können, andere aber für den Fortgang der Handlung nicht zwangsläufig erforderlich gewesen sind.

Aber das Weiterlesen hat sich gelohnt. Die Handlung gewinnt an Tempo und ist unterhaltsam (Stichwort „Fettnäpfchen) und sehr romantisch. Ein typischer Frauenroman, den man am Ende mit einem glücklichen Seufzen zur Seite legt.

Dafür vergebe ich vier von fünf Eulen.

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