Archiv der Kategorie: Freizeit

Sebastian Fitzek auf der HomBuch

Am vergangenen Wochenende fand in Homburg/Saar die HomBuch statt. Im Rahmen von Buchmesse und Lesefest war Sebastian Fitzek zu Gast im Saarland.

Nach seiner unterhaltsamen Lesung (Flugangst 7a plus zahlreiche Anekdoten) und Signierstunde im „Hangar“ (der Aula) des Johanneums fand er sich anschließend im Saalbau ein und erfüllte auch dort die zahlreichen Signier- und Fotowünsche.

Nachdem ich mir „Abgeschnitten“ auf der letzten FBM von Michael Tsokos habe signieren lassen, hat Sebastian Fitzek das nun komplettiert. Nun muss ich das Buch nur noch „schnell“ lesen, bevor die Verfilmung im Oktober in die Kinos kommt.

#LitCamp18 in Heidelberg – Teil 1

  • Das LitCamp und wie alles begann

Ich weiß nicht mehr, wie und wann ich auf die Idee kam, zu einem LitCamp zu fahren, angefixt hat mich auf jeden Fall Stephanie von Kleiner Komet mit ihrem Getwitter und Geblogge vom LitCamp in Bonn. Als ich dann gelesen habe, dass es für Heidelberg noch Karten gibt, habe ich direkt zugeschlagen und habe mich total gefreut, dass ich die Tickets ergattern konnte.


  • Das LitCamp und warum ich dann doch nicht mehr wollte

Und dann wurde es irgendwie seltsam. Ich wurde für ein Seminar angemeldet, das in den vier Tagen vor dem LitCamp stattfand, ich wurde zu einem Seminar angemeldet, dass in der Woche nach dem LitCamp stattfinden sollte, ich habe Freikarten fürs Theater am Abend des ersten LitCamp-Tages erhalten, es flatterte eine Einladung zu einem Schuljubiläum für den ersten LitCamp-Tag und eine Geburtstagseinladung für den zweiten LitCamp-Tag ins Haus, ich war überarbeitet, völlig überfordert und zu guter Letzt hat das Getwitter über das LitCamp mir zu schaffen gemacht, weil das alles nach einem großen Klassentreffen klang, bei dem ich als einzige niemanden kennen würde. Kurzum, ich stand ungefähr zwölfunddreißig Mal davor, einen Tweet abzusetzen, in dem ich mein Ticket weitergeben wollte. Gemacht habe ich es aber nicht. Im Gegenteil, ich hab mich am Samstagmorgen um 7 Uhr in den Zug gesetzt und mich von der allgemeinen Euphorie auf Twitter anstecken lassen.


  • Das LitCamp und Sex

Im Zug habe ich die Anzeige mit den Fahrtzeiten fotografiert und getwittert, dass ich unterwegs bin. Aber dann wurde mir doch mulmig, weil ich es nicht mag, wenn ich irgendwo alleine irgendwo ankomme. Im gleichen Augenblick vibriert mein Handy, weil Annika von Travlin´ Bone mir schreibt, dass sie im gleichen Zug sitzt – Fotos ausgetauscht und für Heidelberg Hauptbahnhof verabredet. Ich weiß jetzt nicht, wie Annika es fand, dass ich ihr direkt um den Hals gefallen bin, obwohl wir uns nie zuvor gesehen haben, aber ich habe mich einfach total gefreut.

An der ersten Ampel haben wir uns über BDSM unterhalten, weil das Thema im Vorfeld zum Unmut bei einem Teilnehmer geführt hat. Nun könnte man ja denken, dass wenn zwei Menschen auf offener Straße über BDSM sprechen, sie schief angeschaut werden, doch mitnichten, man kann auch einfach gefragt werden, ob man auch unterwegs ist zum LitCamp und ob man sich anschließen darf. Frau durfte und so kamen wir schließlich zu dritt im Dezernat 16 an.


  • Das LitCamp und die Unsicherheit

Die Tische waren schon gut besetzt, alle frühstückten und wieder hatte ich den Eindruck, dass jeder jeden kennt. Annika hat dann auch alte Bekannte begrüßt und ich hab mich mit einer Tasse Kaffee (doppelte Krankenhausdosis von der Literatouristin, den ich erstmal verdünnen musste) in ein Eck verzogen und mich unwohl gefühlt.

Bei der Einführung haben wir „Newbies“, als die BarCamp-Neulinge, erfahren, dass wir auf dem LitCamp aufeinander achten, uns auf Augenhöhe begegnen, einander duzen und jeder so sein darf, wie er ist. Aber dann wurde jeder gebeten, aufzustehen und sich kurz vorzustellen. Name, Twittername, drei Hashtags, die man sich vorher überlegt hat. Vor mir waren geschätzt 150 Leute dran und während die sich vorgestellt haben, habe ich gefühlt 50 mal Name, Twittername, drei Hashtags in Gedanken aufgesagt. Unsicherheit , Dein Name ist Daggi. Als ich an der Reihe war, hat Annika sich zu mir umgedreht und mich angelächelt, ich hatte jemanden, den ich anschauen konnte, hab die anderen rund 200 Leute, die sich möglicherweise zu mir umgedreht haben, ausblenden können und im Nachhinein war die Vorstellungsrunde auch gar nicht so schlimm, aber die Erfahrung muss man ja auch erstmal machen.


  • Das LitCamp und die Sessionplanung

Ein BarCamp ist eine Unkonferenz, laut Wiki eine offene Tagung mit offenen Workshops. Die Teilnehmer bieten also selbst Workshops und Vorträge an, die zum diskutieren einladen. Wer mag, stellt eine solche Session vor und fragt, ob Interesse besteht. Das eine oder andere Thema fand ich total spannend, aber da mehrere Sessions zur gleichen Zeit stattfinden, plant man selbst, wann man sich welcher Gruppe anschließt. Daniela  begann ihre Sessionvorstellung mit dem Satz „ich habe euch Syphilis mitgebracht“, zur Erklärung, Syphilis ist ein Plüschi und in der Session selbst sollte es um Safer Sex in Büchern gehen. Ein Thema, über das ich bereits vor einiger Zeit gelesen habe und seither achte ich beim Lesen entsprechender Lektüre auch darauf, ob die Protagonisten Safer Sex praktizieren. Ich kann sagen, dass die von mir gelesenen Autorinnen das tatsächlich umsetzen.

Überrascht war ich von einem Tweet von Anna, die nach ihrer Session-Vorstellung getwittert hat, dass sie aufgeregt war. Ich bin ihr später im Treppenhaus begegnet und habe ihr gesagt, dass sie auf mich sehr selbstsicher gewirkt habe, ich denke, sie hat sich darüber gefreut.

Gelandet bin ich schlussendlich bei Babsi, Marcel, Luise und Rachel. Dazu gibt es aber einen separaten Blogpost, damit das hier nicht zu lange wird.

 

Freilichtspiele Katzweiler 2018

Wir planen auch in diesem Jahr wieder, die Freilichtspiele in Katzweiler zu besuchen.

Auf der Freilichtbühne werden jedes Jahr üblicherweise zwei Stücke gespielt, eines für Erwachsene und eines für Kinder. Dieses Jahr werden es drei Stücke sein. Weil Schlager lügen nicht – Die 70er Jahre Show 2017 so erfolgreich und immer ausverkauft war, wird das Stück dieses Jahr noch einmal aufgeführt.

Das Hauptprogramm 2018 besteht aus Teuflische Göttinnen – Das Musical und Pippi Langstrumpf.


Teuflische Göttinnen – Das Musical

  • Sa, 30.06.18 um 20:30 Uhr
  • So, 01.07.18 um 16:00 Uhr
  • Sa, 21.07.18 um 20:30 Uhr
  • Sa, 28.07.18 um 20:30 Uhr
  • Sa, 04.08.18 um 20:30 Uhr
  • Fr, 10.08.18 um 20:30 Uhr
  • Sa, 11.08.18 um 20:30 Uhr
  •  Sa, 18.08.18 um 20:30 Uhr
  • Fr, 24.08.18 um 20:30 Uhr
  • Sa, 25.08.18 um 20:30 Uhr

Der Kartenvorverkauf für dieses Stück startet im Mai 2018.

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Pippi Langstrumpf

  • So, 17.06.18 um 16:00 Uhr
  • So, 24.06.18 um 16:00 Uhr
  • Fr, 20.07.18 um 20:30 Uhr
  • So, 22.07.18 um 16:00 Uhr
  • So, 29.07.18 um 16:00 Uhr
  • Fr, 03.08.18 um 20:30 Uhr
  • So, 12.08.18 um 16:00 Uhr
  • Fr, 17.08.18 um 20:30 Uhr
  • So, 19.08.18 um 16:00 Uhr
  • So, 26.08.18 um 16:00 Uhr
Der Kartenvorverkauf für dieses Stück startet im Mai 2018.

  • So, 02.09.18 um 16:00 Uhr

Der Kartenvorverkauf für dieses Stück startet am 08.08.2018.


Da bei jedem Wetter gespielt wird, muss man natürlich auch ein bisschen Glück haben oder einen Regenmantel einpacken.

Das war Halloween 2016

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Auch in diesem Jahr waren wir wieder in einem benachbarten Ort mit Freunden unterwegs und haben uns das Halloweenspektakel betrachtet.

Ich bin immer wieder fasziniert, was die hier lebenden Amerikaner für einen Aufwand betreiben, um das Haus zu dekorieren und Jahr für Jahr lassen sich einige wieder etwas Neues einfallen.

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Unser Highlight war in diesem Jahr ganz klar das „StarWars-Haus“.

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An dieser Stelle vielen Dank an Stephan, einen guten Freund und Retter in der Not, der sich als Fotograf betätigt hat, weil ich mit leerem Akku unterwegs war.

Lesung von Jan Weiler – Das Pubertier

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Nun ist es schon mehr als drei Wochen her, dass wir die Lesung von Jan Weiler besucht haben und es wird Zeit für einen kleinen Bericht.

Die Lesung wurde überwiegend von Männer und Frauen besucht, die dem Alter nach ein Pubertier zuhause haben dürften und wir alle amüsierten uns herzlich. Aber über was eigentlich? Über uns selbst? Über unsere Kinder? Vermutlich schon, denn das, was Jan Weiler da auf der kleinen Bühne zum Besten gab, kam uns auf jeden Fall bekannt vor.

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Die Lesung begann mit einem imaginären Anruf der Tochter Carla, die der Autor mit schauspielerischem Geschick echt wirken lässt und auch wenn der Zuhörer nur seinen Teil des Dialoges hört, hatten die Ersten bereits Lachtränen in den Augen.

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Aber nicht nur der Inhalt der Lesung war vom Feinsten, auch der Charme, den der Autor ausstrahlt, seine Gestik und Mimik, die Sprache, all das machte die Vorstellung zu einem Erlebnis. Und sogar den Ausfall der Mikrotechnik meisterte er mit Bravour und behielt die Lacher auf seiner Seite.

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Viele Passagen, die Jan Weiler an diesem Abend vorgetragen hat, kannte ich bereits aus seinem Hörbuch, da aus einem Liveprogramm aufgenommen wurde. Doch die Lesung war deswegen keinesfalls langweilig, denn schon alleine, den Autor auf der Bühne verfolgen zu werden, ist das Eintrittsgeld wert.

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