Literarische Weltreise – Südamerika

Petrissa vom Hundertmorgenwald macht auf ihrer literarischen Weltreise Station in Südamerika.

Wow, das war echt schwer.

Mission Hydra von Jeremy Robinson habe ich bereits 2010 gelesen und selbst nach dem ich die Rezension hervorgekramt habe, kann ich mich nicht mehr an die Handlung erinnern.
Auf jeden Fall spielt die Geschichte in der peruanischen Wüste, dort wird der Kopf der sagenhaften Hydra gefunden, einer Sumpfschlange aus der griechischen Mythologie. Die DNS der Hydra ist der Schlüssel zum ewigen Leben und damit beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Spontan war mir außerdem das Jesus-Experiment von Bernd Roßbach eingefallen, das unter anderem in Brasilien spielt.

Tom Jennings ist Hirnforscher und hat eine Möglichkeit gefunden, Erinnerungen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die eigenen Erinnerungen, sondern die, die man von seinen Vorfahren „geerbt“ hat. Er hört von einer Frau namens Giulia, die angeblich eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus sein soll. Durch die von Pontius Pilatus vererbten Erinnerungen besteht die Möglichkeit, dass Jennings durch Giulia Bilder von Jesus erzeugen könnte.

Es beginnt ein Wettlauf um die Zeit, denn den Erfolgt heimst nur ein, wer Jesus zuerst visualisieren kann. Toms größter Gegenspieler agiert von Rio de Janeiro aus. Das Buch spielt aber international in den Niederlanden, den USA, Brasilien, England, Italien und Frankreich und daher ist es kein „reines“ Südamerika-Buch.

Der Sternenmann von Max von Thun

Der Sternenmann
von Max von Thun
erschienen am 16. Juli 2018
bei ars edition
Illustration: Marta Balmaseda


Weil er viel unterwegs ist, hat der Schauspieler und Musiker Max von Thun für seinen fünfjährigen Sohn einige Gute-Nacht-Lieder geschrieben und aufgenommen. Aus einem dieser Lieder ist das Buch „Der Sternenmann“ entstanden.

Mit kleinen – teils sehr persönlichen – Anekdoten rund um die Entstehung des Buches, einer Lesung und dem dazugehörenden Gute-Nacht-Lied hat der Autor auf der Hombuch sein Kinderbuch vorgestellt.

Ich konnte mich bei der anschließenden Signierstunde kurz mit ihm unterhalten und als er gehört hat, dass ich das Buch meiner Nichte Stella (lateinisch „Stern“) zum Geburtstag schenken möchte, hat er das Buch nicht nur signiert, sondern auch noch eine kleine Widmung geschrieben. Max von Thun hat einen sehr sehr sympathischen Eindruck gemacht und auch wenn ich ihn vorher schon als Schauspieler mochte, hat er nun einen großen Fan mehr.


Meine Gedanken zum Buch:

Schon auf den ersten Blick war ich von den tollen Illustrationen begeistert, doch es sind die Kleinigkeiten, die das Buch für mich zu etwas Besonderem machen. Nicht nur, dass man auch beim zweiten und dritten Lesen auf kleine Details stößt, die zuvor nicht aufgefallen sind, ich fand es auch toll, dass der Sternenmann auf seiner Reise einer Astronautin begegnet. Das hat mich als Mädchen-Mama natürlich angesprochen, typischerweise sind Astronauten doch meist Männer.

Die Geschichte selbst ist ganz zauberhaft und vermittelt, dass auch der kleinste Stern am Himmel eine große Bedeutung hat.

Ich bin auf der Lesung von Max von Thun in den Genuss gekommen, das Lied vom Sternenmann live vom Autor gesungen zu hören und ich muss gestehen, ich hatte eine kleine Gänsehaut. Für euch bleibt nun leider „nur“ die Konserve – das Lied kann man auf der Seite des Verlages anhören – aber ich kann euch auch das ans Herz legen, es ist genauso wundervoll, wie die Geschichte.

Ich vergebe fünf von fünf Eulen.

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Aufgabe 14) ein Kinder- oder Jugendbuch

Das kann uns keiner nehmen

Wenn ich an die Zeit zurück denke, in der ich zwischen 5 und 10 Jahren alt war, dann erinnere ich mich an Sommer im Garten meiner Eltern mit Kirsch- und Apfelbäumen und daran, dass wir bei der Familie meiner Opas bei der Weinlese geholfen haben.

Wenn ich an die Sommer zwischen meinem 10. und dem 15. Lebensjahr denke, erinnere mich daran, wie ich zuerst als Teilnehmer und später als Betreuer bei Sommerfreizeiten dabei war.

Wenn ich an die Zeit zwischen 15 und 20 denk, erinnere ich mich daran, dass ich viele Sommerabende draußen verbracht und mit Freunden erzählt habe.

Wenn ich mich zwischen 20 und 25 im Sommer sehe, dann auf dem Handtuch am Baggersee.

Wenn ich mich an die Sommer zwischen 25 und 30 erinnere, dann sehe ich mich auf einem Zeltplatz an der Côte d’Azur, beim Insel-Springen auf den Kapverden und später schwanger in den Bergen.

Wenn ich an die Zeit denke, als ich Anfang 30 war und die Kinder klein, sehe ich uns mit unseren Fahrrädern vor der Eisdiele stehen.

Wenn ich mich an einen Sommer mit Anfang 40 erinnere, dann waren es die Tage, die ich ohne meine Familie in Schweden verbracht habe.

Was uns bleibt, sind Erinnerungen, tolle Momente, die bleiben. Ein Leben lang.

Woran werdet ihr euch erinnern, wenn ihr an diesen Sommer zurück denkt? Was ist eure schönste Sommererinnerung?


Ihr habt nun zwei Möglichkeiten. Entweder postet ihr eure Antworten unter diesem Artikel in den Kommentaren

oder

  • ihr bloggt bis zum 13. September 2018 zu dieser Frage
  • verlinkt meinen Artikel
  • postet euren Link hier in den Kommentaren
  • und erhaltet ein Los für die Challenge
  • wenn ihr euren Beitrag in den sozialen Medien teilt, dann freuen wir uns, wenn ihr den #buechersommer verwendet

Vielleicht habt oder hattet ihr selbst pubertierende Kinder und könnt nachempfinden, wenn ich sage, der Sommer war nicht ganz einfach. Das fängt schon damit an, dass die beiden Teenies langärmlige Oberteile tragen, vermutlich nur, weil ich das im Sommer nicht so toll finde. Da wäre dann aber auch noch ihr Unwille, sich fotografieren zu lassen oder ihre Frischluft-Allergie, weil sie mit ihren Freunden daddeln wollen.

Wie auch immer, eines Tages konnte ich die beiden zu einem Ausflug an einen Baumwipfelpfad  überreden und als ich ihnen sagte, dass ich gerne ein neues Foto für meinen Schreibtisch hätte, haben sie sich ohne große Gegenwehr, im T-Shirt und mit einem Lächeln im Gesicht mitten auf eine Wiese positioniert und haben mich gewähren lassen. Vielleicht mag es euch seltsam vorkommen, dass das für mich die schönste Erinnerung ist, aber wer Monate mit nörgelnden oder stummen Teenies verbringt, die eigentlich auch lieber daheim geblieben wären, als mit ihrer Mutter an den Bodensee zu fahren, der wird mich verstehen. :)

Aus literarischer Sicht gab es das eine oder andere Buch, das mir sehr gut gefallen hat und sie meisten davon habe ich euch bereits vorgestellt, deswegen gibt es heute nur einen Ausblick.

In Kürze möchte ich den 3. Band der Oxen-Trilogie lesen und davon erhoffe ich mir tatsächlich einiges, den Band 1 und 2 konnten mich überzeugen.

Sebastian Fitzek auf der HomBuch

Am vergangenen Wochenende fand in Homburg/Saar die HomBuch statt. Im Rahmen von Buchmesse und Lesefest war Sebastian Fitzek zu Gast im Saarland.

Nach seiner unterhaltsamen Lesung (Flugangst 7a plus zahlreiche Anekdoten) und Signierstunde im „Hangar“ (der Aula) des Johanneums fand er sich anschließend im Saalbau ein und erfüllte auch dort die zahlreichen Signier- und Fotowünsche.

Nachdem ich mir „Abgeschnitten“ auf der letzten FBM von Michael Tsokos habe signieren lassen, hat Sebastian Fitzek das nun komplettiert. Nun muss ich das Buch nur noch „schnell“ lesen, bevor die Verfilmung im Oktober in die Kinos kommt.