Das habe ich neu für mich entdeckt

Der Übersetzer Michael Drecker hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, ein Buch von Sarina Bowen zu lesen, das er übersetzt hatte. Ich hatte Lust und habe die Bücher von Sarina Bowen für mich entdeckt. Nun sind ja The Ivy Years 2018 in aller Munde gewesen, aber diese Reihe kenne ich nicht. Gelesen habe ich die „Gravity-Reihe“ und einen Gayroman.

Doch DIE Neuentdeckung 2018 war für mich Tamara Leonhard und ihr Buch Memories of your Smile- Ein Song für Jessica.

Ein Indiz dafür, dass mich ein Buch emotional berührt ist es, wenn ich fühlen kann, wie es denn Protagonisten ergeht, das kann ein warmes Gefühl sein, dass sich in mir breit macht, der Bauch, der sich zusammen zieht oder auch mal Tränen. Tamara Leonhard hat einen ganz wunderbaren Schreibstil, mit dem sie es problemlos geschafft hat, mich so zu berühren und wenn ich bedenke, dass dies ihr erster Roman ist und sie möglicherweise noch besser wird, dann dürfen wir darauf gespannt sein, was uns noch erwartet.


#Eswareinmal2018 ist ein buchiger Jahresrückblick, der von Monika von Süchtig nach Büchern initiiert wurde. Die einzelnen Beiträge werden unter dem genannten Hashtag zwischen dem 28. Dezember 2018 und dem 20. Januar 2019 gepostet. Aufgabe 5 – Das habe ich neu für mich entdeckt

Jagdsaison – Ein mörderischer Reisebericht von Nina Casement

Kurzfazit

Nina Casement schreibt von der Schönheit Skandinaviens und damit konnte sie mich bereits in den Bann ziehen. Die Geschichte selbst ist gerade für einen Thriller über weite Strecken eher unspektakulär und der Spannungsbogen bestand für mich hauptsächlich darin, dass ich mehr über die vier Charaktere erfahren wollte und darüber, wie ihre Schicksale miteinander verbunden sind.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Frederika, genannt „fred“, hat ihren Lebensgefährten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt. Sie ist am Boden zerstört, packt ein paar Habseligkeiten in einen Rucksack und reist immer weiter Richtung Norden, bis sie in Schweden ankommt. Unterwegs findet sie langsam wieder Gefallen am Leben und kann zumindest die Schönheit der Regionen, die sie bereist, genießen.

Karl Andersson ist Polizist in Schweden, doch sein Job bereitet ihm schon lange keine Freude mehr und so sitzt er seine restliche Dienstzeit ab bis er auf mehrere Todesfälle in den Wäldern Skandinaviens stößt, die sein Interesse weckt. Zum ersten Mal seit langem verbeißt er sich wieder in Ermittlungen, stößt jedoch bei seiner Vorgesetzten auf taube Ohren.

Lars und sein Weggefährte, der nur „der Alte“ genannt wird, haben sich ebenfalls von Deutschland aus auf den Weg Richtung Norden gemacht und sind in Schweden geladet.

Vier grundverschiedene Menschen, die sich in Schweden begegnen und deren Schicksale unausweichlich miteinander verbunden sind.


Meine Gedanken zum Buch

Nina Casement schreibt von der Schönheit Skandinaviens und damit konnte sie mich bereits in den Bann ziehen. Die Geschichte selbst ist über weite Strecken eher unspektakulär und gerade anfangs hatte ich Probleme damit, die Personen zuzuordnen, aber je mehr ich über sie gelesen habe, desto leichter ist es mir gefallen.

Der Thriller ist anders, als die Thriller, die ich sonst lese, weil sie im Grunde recht wenig ereignet und das, was sich ereignet, erahnt man mehr, als dass man es weiß. Der Spannungsbogen bestand für mich hauptsächlich darin, dass ich mehr über die vier Charaktere erfahren wollte und darüber, wie ihre Schicksale miteinander verbunden sind. Hin und wieder hat mir dadurch etwas gefehlt, wodurch die Geschichte ein wenig zäh wirkte, wobei die Beschreibungen der Landschaft wieder viel wettgemacht haben.

Gegen Ende bahnt sich dann das Finale auf, das mit einem Paukenschlag endet. Das liest sie nun möglicherweise eher kryptisch, aber über dieses Buch sollte man gar nicht zu viel schreiben, weil man schnell Gefahr läuft, zuviel zu verraten.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Jagdsaison – Ein mörderischer Reisebericht
von Nina Casement
erschienen am 12. November 2018
Books on Demand


Weitere Meinungen zum Buch

Petrissa vom Morgendwald hat eine Buchvorstellung und ein Interview mit der Autorin veröffentlicht.

Daggis Buch-Challenge – Auswertung August und September 2018

2018 ist zu Ende gegangen, aber die Auswertungen von August bis Dezember sind noch offen. Das möchte ich in den nächsten Tagen nachholen.

Stand: 30. September 2018

  • Es hatten sich insgesamt 42 Teilnehmer zur Challenge eingetragen, allerdings bestehen einige Blogs nicht mehr und Ela nimmt doppelt teil, einmal mit Büchern und einmal mit Hörbüchern.
  • Im August und September wurden 73 Rezensionen von 15 Teilnehmern gemeldet. Insgesamt stehen wir nun bei 722 Rezensionen von 34 Teilnehmern.
  • Die meisten Aufgaben haben bislang Christine (42), Pink Anemone (43), Daggi (44), Angi (47) und Aglaya (50) erledigt.
  • Gwee hat zwei Mal zu C.S. Lewis gegriffen, Linda zwei Mal zu Dan Brown und Yvonne zum Buchbahnhof zwei Mal zu Romina Gold.
  • Was waren denn nun nach insgesamt neun Monaten die meistgelesenen Autoren und Bücher?Ich habe festgestellt, dass die meistgelesenen Autoren bisher überwiegen eine „Fan-Sache“ sind, denn viele der meistgelesenen Autoren wurden ausschließlich von einem Teilnehmer gelesen: bei Catherine Bybee fünf Mal von DaggiInka Loreen Minden fünf Mal von Yvonne von Buchbahnhof, Sarah fünf Mal James Patterson. Auch Klaus-Peter Wolf wurde fünf Mal gelesen, Aglaya (2x), Chrissy (1x) und Thea (2x). Das gleiche gilt für Jennifer Wolf, Chrissy und Sally (je 1x) und Christine (3x).
  • Das meistgelesene Buch ist und verändert „Woman in Cabin 10“ für das sich Aglaya, Ela und Thea entschieden haben.
  • Die beliebteste Aufgabe im August und September ist die Nr. 51, ein  Buch bei dem der / die Protagonisten an einen Ort / Platz / eine Sehenswürdigkeit o. ä. geht / gehen, den Du selbst schon besucht hast.

>> Hier findet ihr die im Juni und Juli 2018 eingereichten Rezensionen.

Schlank mit Keto: Der 21-Tage-Kickstart nach dem Low-Carb-Prinzip von Marina Lommel

Abnehmen gehört ja schon fast zum Standard-Vorsatz für das neue Jahr und auch ich hatte mir die Gewichtsreduktion schon an etlichen Silvesterabenden auf die Flagge geschrieben. Doch 2018 war ich tatsächlich konsequent. Zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung (wesentlich weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Gemüse) habe ich vier Monate lang nichts, aber auch wirklich gar nichts Süßes angerührt, keinen Tropfen Alkohol getrunken und auf Schweinefleisch verzichtet. Am Ende des Jahres habe ich 25 kg weniger auf die Waage gebracht.

Ich ernähre mich zwar immer noch Low-Carb, aber ich merke, dass ich ein wenig in alte Strukturen zurückgefallen bin, weswegen ich für 2019 einen neuen Antrieb brauche.

Keto habe ich das erste Mal bewusst bei KaptainRio auf kaptainrio.de wahrgenommen. Bei ihm habe ich auch das erste Mal von Marina Lommel gelesen, eben jener Ernährungswissenschaftlerin, die die Online-Plattform Foodpunk gegründet hat und die von Rio als Keto-Ikone bezeichnet wird.

Der Begriff Keto bzw. ketogene Ernährung ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde, weswegen ich neugierig war, was dahinter steckt. Ketose ist ein Stoffwechselzustand, bei dem die Konzentration der Ketonkörper im Blut über den Normalwerten liegt. Die ketogene Ernährung bewirkt, dass dieser Zustand im Körper hervorgerufen wird. Mit wenig Kohlenhydraten, moderater Proteinmenge und einer durchgehend minimalen Insulinausschüttung können Fettsäuren aus dem Fettgewebe gelöst werden. Der Körper verlangt nicht nach Zucker und das Hungergefühl bleibt aus.

Mit dem Buch „Schlank mit Keto“ will die Autorin Marina Lommel  einen Weg zeigen, der sie persönlich aus der Heißhunger-Spirale geholt hat. Sie hat alles durch. Mit 14 wog sie 60 kg, sie stellte ihre Ernährung um und wog einige Jahre später nur noch 47 kg, was an ihrer Größe gemessen wohl immer noch in Ordnung war, wobei sie sich aber unwohl und schlapp fühlte. Sie ernährte sich wieder anders, nahm zu, fühlte sich wohl, aber der Körper war noch auf Unterversorgung eingestellt und spielte nicht mit, so dass die Gewichtszunahme nach einem Jahr 26 kg betrug.

Von ihren Erfahrungen und der Reaktion ihrer Umwelt berichtet Marina Lommel im Vorwort des Buches. Anschließend erklärt sie das Prinzip der ketogenen Ernährung, versorgt ihre Leser mit Hintergrundwissen und darüber, wie der Stoffwechsel umgestellt wird. Ergänzt wird dieser erste Teil des Buches durch mehrere Erfahrungsberichte.

Bevor die Autorin in die 21-Tage-Keto-Kickstart einsteigt, erläutert sie noch die richtige Vorbereitung und wirft einen Blick auf die Lebensmittel, hilfreich fand ich hier die Tabelle mit Do´s und Dont´s, so hatte ich alles auf einen Blick und musste nicht ständig in den Erläuterungen nachlesen.

Für den 21-Tage-Keto-Kickstart gibt es vorbereitete Rezepte, an die man sich halten sollte. Das finde ich sehr hilfreich, denn die Flut an Informationen musste ich erst einmal verarbeiten. Danach kann man mittels Baukasten-System selbst Rezepte entwickeln, was natürlich praktisch ist, weil man so besser auf die eigenen Vorlieben eingehen kann.

Für die Zeit nach dem Kickstart hat Marina Lommel noch allerlei Tipps parat zu Themen wie Intervallfasten, Cheat Days und Restaurantbesuchen.

Der zweite Teil des Buches besteht dann aus Rezepten zu Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Desserts und Grundrezepten, z.B. Saucen.

Dass die ketogene Ernährung funktionieren kann, habe ich bereits bei anderen erlebt und nun werde ich es auch selbst ausprobieren. Der Aufbau des Buches gefällt mir sehr gut und was für mich sehr wichtig war, Marina Lommel hat alles sehr verständlich erklärt. Fragen sind keine offen geblieben, es kann also los gehen.

Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Schlank mit Keto
von Marina Lommel
erschienen am 10. Dezember 2018
bei Südwest Verlag

Mami braucht ’nen Drink: Tagebuch einer erschöpften Mutter von Gill Sims

Kurzfazit

Schon auf der ersten Seite konnte ich mich mit Ellen identifizieren, auch später beschreibt Gill Sims immer wieder Situationen, die mir nur zu bekannt vorkommen – ein Buch, das auf unterhaltsame Art aufzeigt, dass wir Eltern nur die besten Absichten haben und unsere Familien im Grunde völlig normal sind, weil hinter anderen Haustüren auch nicht alles Gold ist, was glänzt.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Ellen ist Ende 30 und hat Probleme mit dem älterwerden. Sie arbeitet an vier Tagen in der Woche im IT-Bereich und ist mit dem Architekten Simon verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder. Das Familienleben erschöpft Ellen regelmäßig und den perfekten Müttern, deren Familienleben daraus besteht, die richtige Nanny einzustellen, geht sie aus dem Weg.

Am Ende des Tages beschreibt sie auf äußerst humorvolle Art von ihren Erlebnissen und Problemen und genehmigt sich dabei ein Glas Wein. Eines Tages hat sie eine Idee, von der sie überzeugt ist, dass sie das Leben gestresster Mütter erträglicher machen wird.


Meine Gedanken zum Buch

Die Autorin hat mit Ellen eine Protagonistin geschaffen, die für ihre Kinder alles tun würde, die ihre Familie zusammenhält, die sich und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellt und dadurch an manchen Tagen auf der Strecke bleibt. Ellen schreibt Tagebuch und gewährt uns dadurch Einblick in ihre Familienwelt. Schon auf der ersten Seite konnte ich mich mit ihr identifizieren, als sie sich zu Beginn des neuen Schuljahres vornimmt, eine durchorganisierte Mutter zu sein, die alles perfekt und richtig machen wird. Diese Vorsätze kenne ich und dann scheitert die Umsetzung an der Realität. Auch später beschreibt Gill Sims immer wieder Situationen, die mir nur zu bekannt vorkommen. und ich kann mir gut vorstellen, dass jede berufstätige Mutter in diesem Buch Parallelen zum eigenen Familienleben findet.

Dass der Alkohol in diesem Buch eine größere Rolle einnimmt, lässt der Titel bereits vermuten. Ellen genehmigt sich sich gerne ein Glas Wein… oder manchmal auch zwei oder drei. Hin und wieder tut sie das alleine, auch mal in Gesellschaft ihres Mannes, bevorzugt aber mit ihren besten Freunden. Diese Clique habe ich schnell liebgewonnen, dess es ist die Sorte Mensche, bei denen man sich auskotzen, mit denen man über Gott und die Welt lästern kann und die bedingungslos hinter einem steht.

Muss man sich als Leser darüber Gedanken machen, dass die Charaktere mit schöner Regelmäßigkeit zum Alkohol greifen? Mit dem nötigen Abstand müsste man das wohl, ja. Beschönigt der Roman den Genuss von Alkohol? Auch das mag sein. Dennoch hatte ich oftmals ein dickes Grinsen im Gesicht, weil mich die humorvolle Geschichte perfekt unterhalten konnte. Wie ich oben schon angeführt habe, konnte ich mein Verhalten, meine Gedanken, einen Teil von mir selbst in diesem Buch wiederfinden. Genau das macht den Charme aus. Trotzdem habe ich nach dem Lesen dieses Buches nicht das Gefühl, mir täglich Alkohol zuführen zu müssen, um dem Leben gewachsen zu sein.

Nun hat Ellen ja diese Idee, die das Leben gestresster Mütter erträglicher machen soll. Darüber möchte ich gar nicht viel schreiben, denn ich möchte den Überraschungseffekt nicht vorweg nehmen. Ich fand die Idee grandios und war froh, dass ich vorab keine Rezension gelesen hatte, die das „Geheimnis“ bereits verraten hätte.

Soweit, so gut, der Roman hat aber aus meiner Sicht auch zwei Minuspunkte, die ich nicht verschweigen will. Teilweise hatte die Geschichte ihre Längen, so dass ich den einen oder anderen Abschnitt nur quer gelesen habe und das Ende hat mich unbefriedigt zurückgelassen. Das war viel zu Ernst, vielleicht war es das notwendige Tüpfelchen auf dem i, um Ellen als wunderbaren, großherzigen und perfekten Menschen darzustellen, aber das wäre gar nicht nötig gewesen und da hat mir schlichtweg die Leichtigkeit gefehlt.

Ein Buch, dass auf humorvolle Art aufzeigt, dass wir Eltern nur die besten Absichten haben und unsere Familien im Grunde völlig normal sind, weil hinter anderen Haustüren auch nicht alles Gold ist, was glänzt.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Mami braucht ’nen Drink: Tagebuch einer erschöpften Mutter
von Gill Sims
erschienen am 10. August 2018
im Eisele Verlag


Weitere Meinungen zum Buch

Mit dem Alten abschließen und auf Neues vorbereiten

Vor einigen Tagen habe ich bei einer Bloggerin gelesen, dass sie unter einem „Weihnachts-Hangover“ leidet. Zuviel Essen, zuviel Trinken, zuviel Familie, ich kann mir vorstellen, dass ihr wisst, wovon sie spricht.

Ich für meinen Teil haben die freien Tage genossen, schlichtweg, um „runter zu kommen“, denn die Wochen vor Weihnachten waren einmal mehr sehr stressig. Mit dem Alten habe ich also abgeschlossen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich auf das Neues schon vorbereitet bin.

Aber nicht nur ich habe mir Gedanken gemacht. Auch wenn einige Blogger die Zeit zwischen den Jahren für eine Online-Pause genutzt haben, bin ich auf meiner Suche nach

Coolen Blogbeiträgen

wieder fündig geworden.


Petrissa vom Morgenwald musste vor vier Jahren einen Todesfall verkraften und hat in der Folge damit begonnen, ihr Leben zu optimieren. Dazu gehörte auch, dass sie 2018 Beziehungen aufgeräumt hat. Sie hat sich aber nicht nur von Freunden getrennt, sondern auch neue Freundschaften aufgebaut. 2019 möchte sie schädliche Gewohnheiten loswerden, darüber berichtet sie in ihrem Artikel. Und sie lädt ihre Leser ein, sich selbst ein Motto für 2019 zu suchen und das eigene Leben zu optimieren. In der Folge einer beruflichen Veränderung hatte ich mir im zweiten Halbjahr 2018 vorgenommen, mich Neuem zu öffnen, ausgetretene Spuren zu verlassen und Schubladen, die sich diesbezüglich schon geschlossen hatten, wieder zu öffnen. Mit diesem Motto gehe ich nun auch ins neue Jahr.


Mit der Macht der Gewohnheiten hat sich auch die Vegan Mama von Kleckerklein und Liebelein auseinandergesetzt. Sie zeigt auf, warum das Halten von Vorsätzen gar nicht so einfach ist und wie man aus den Gewohnheiten ausbrechen und gute Vorsätze leichter in die Tat umsetzen kann.


Über Veränderungen in kleinen Schritten hat Monika Hausammann alias Frank Jordan dieser Tage eine kurze Geschichte veröffentlicht, die mich über mehrere Tage nicht mehr losgelassen hat.


Anita von Antetanni hat sich der Aktion #freudeschenken2019 angeschlossen und wird 2019 acht Menschen mit einer Kleinigkeit überraschen. Vielleicht möchtet ja auch einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Anita verrät, wie es funktioniert.


Solche Überraschungen gehören für den Empfänger dann vielleicht auch zu den Erinnerungen, an die er oder sie am Ende eines Jahres gerne zurückdenkt. Auf hobbyKREATIV habe ich passenderweise ein DIY für ein Erinnerungsglas entdeckt. Der Sinn dahinter: Vom 1. Januar an notiert man sich seine schönen Momente auf einen Zettel und wirft diesen in das Erinnerungsglas. Das Glas wird am Ende des Jahres geleert und die Erinnerungen werden Revue passieren gelassen.

Habt ihr schon einmal von der Stunde der Wintervögel gehört? Für mich war das ganz neu. Dabei handelt es sich um eine Vogelzählung, die von Nabu und LBV initiiert wird. Mitzählen kann übrigens jeder, denn man benötigt keine Qualifikation. Sucht euch einen Platz im Garten, auf dem Balkon, am Fester, im Park oder was ihr gerade in der Nähe habt und dann beobachtet ihr zwischen dem 4. und 6. Januar 2019 eine (beliebige) Stunde lang, was sich vor eurer Nase tut. Wer einen zusätzlichen Anreiz braucht, es gibt sogar etwas zu gewinnen!


Die Coolen Blogbeiträge gibt es bei Sabienes schon lange. Bevor sie euch kommenden Donnerstag wieder mit Links zu lesenswerten Artikeln anderer Blogger versorgt, hat sie auf ihrer Seite Mondyoga einen Mondkalender für das erste Halbjahr veröffentlicht. Ich muss zugeben, Yoga war für mich bisher eher ein Buch mit sieben Siegeln, aber wie ihr oben schon lesen konntet, will ich mich auch 2019 Neuem öffnen und dazu habe ich Yoga zumindest schon in Erwägung gezogen. Für die Umsetzung habe ich ja nun noch fast ein ganzes Jahr Zeit.


In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start ins neue Jahr; allen, die noch frei haben, erholsame Tage und denjenigen, die – wie ich – bereits wieder mitten im Alltag angekommen sind, dass Selbiger sie nicht so schnell einholt.