Eisiges Blut von Robert Masello

Eisiges Blut
von Robert Masello
erschienen am 01. November 2009
bei Fischer


  • Klappentext

Nach einem schweren Schicksalsschlag übernimmt der Journalist Michael Wilde einen Auftrag, der ihn in die Antarktis führt. In der frostigen Einsamkeit hofft er Abstand zu finden, doch in die rationale Welt der Polarforscher bricht urplötzlich das Dunkle und Irrationale ein: Bei einem Tauchgang entdeckt Michael Wilde die beiden Körper eines Mannes und einer Frau – aneinandergekettet und perfekt konserviert in hundertfünfzig Jahre altem Gletschereis. An ihrer Seite wird eine Truhe mit geheimnisvollem Inhalt gefunden. Der mysteriöse Fund bringt Wilde auf die Spur einer Geschichte, die Jahrhunderte und Kontinente überspannt. Und die sein Leben für immer verändern wird…


  • Meine Gedanken zum Buch

Teilweise ist die Erzählung etwas langamtig und triftet für mich eher in das Genre Fantasy ab, als dass es sich tatsächlich um einen Thriller handelt. Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugen können.

Lienen kartet nach

Gut, es war vielleicht nicht die feine Art von Marco Kurz, nach dem Sieg vom Betze in Jubelposen Richtung Löwen-Bank auszubrechen. Aber wer mag es ihm verdenken, nach allem, was in München passiert war. Im „Guten“ war er ja nicht gerade gegangen worden. Und der Trainer des FCK hat von vorne herein gesagt, dass es „kein Spiel wie jedes andere“ sein würde.

Doch es folgte die grosse Stunde des Ewald Lienen. Zunächst verweigert er Marco Kurz den Handschlag auf der Pressekonferenz, natürlich vor laufender Kamera. Dann trifft er die Aussage, dass das Verhalten von Marco Kurz in anderen Ländern zu einer Sperre führen würde. In der Abendzeitung habe ich sogar gelesen, er soll gesagt haben „In Südeuropa würden sie ihn lynchen dafür“. Und nun der ganz grosse Gegenschlag: Lienen wird Kurz „natürlich“ beim Bund Deutscher Fußballlehrer anzeigen.

Interessant finde ich, dass die Abendzeitung ihren Artikel mit den Worten „Gut möglich, dass die Löwen-Fans derzeit andere Sorgen haben.“ beendet. Die Fans bestimmt, aber der Trainer braucht scheinbar einen Nebenkriegsschauplatz um (von eigenen Fehlern ?) abzulenken.

Wieso schwirrt mir gerade „schlechter Verlierer“ durch den Kopf?

Halloween City Parade in Kaiserslautern

Ganz großes Kino, ehrlich, ich bin begeistert, was die Leute in Kaiserslautern da auf die Beine gestellt haben.Aber fangen wir von vorne an. Wir haben uns am frühen Nachmittag mit mehreren Familien in der Stadt getroffen, weil wir am Kinderumzug um 15 Uhr teilnehmen wollten. Wir hatten gelesen, dass auch in der Buchhandlung „Thalia“ Kinder geschminkt wurden und hatten Glück, dass nicht so viele Kinder vor unseren dran waren.

Danach sind wir gleich zum Altenhof, wo der Kinderumzug starten sollte. Wir hatten uns für den Kinderumzug entschieden, da wir Kinder ab drei Jahren dabei hatten und nicht wussten, wie die auf das abendliche Treiben reagieren würden – daher also die Teilnahme an der „harmlosen“ Fassung des Umzuges. Eigentlich. Denn nach der One-Man-Show von Frau M. (Lautrer wissen bestimmt, wen ich meine) und noch bevor der Umzug eigentlich gestartet ist, hatten wir schon genug und sind Richtung Stiftskirche gepilgert.

Wir sind mehrfach auf zwei Guggenmusiken getroffen und ich hatte den Eindruck, dass gefällt den Leuten. Uns übrigens auch. Am Stiftsplatz hat ein Feuerkünstler – nennt man das so? – sein Können gezeigt. Feuer – für Kinder natürlich toll anzuschauen, wir können nur hoffen, dass sie nicht versuchen, es daheim nachzumachen ;)

Eigentlich waren wir unterwegs, um uns den Kinderumzug anzuschauen, nach dem wir eben nicht mehr mitlaufen wollten, aber gesehen haben wir den Umzug nicht mehr. Was meiner Meinung nach auch kein Wunder war, da es alles etwas chaotisch wirkte.

Gegen 16 Uhr wollten wir eine Runde mit dem „Kiddy Train“ durch die Innenstadt drehen, haben dann aber festgestellt, dass die Rundfahrten nur bis 16 Uhr geplant waren und der Zug danach auf den Stiftsplatz gefahren ist, um sich dort für die Parade aufzustellen. Also sind wir zum Stiftsplatz und dort haben wir zum ersten Mal die Umzugswagen gesehen.

Der Hammer. Die Leute haben sich echt Gedanken gemacht, haben gebaut und gewerkelt und bestimmt jede Menge Zeit, Arbeit und Geld reingesteckt. Dann hatten wir auch noch das Glück, tatsächlich Plätze im „Kiddy Train“ für die Parade erobern zu können, sassen dann allerdings über eine Stunde dort fest, bis auch der Zug sich in den Umzug eingliedern konnte. Was mich total erstaunt hat war, dass die Kids problemlos auf ihren Bänken sitzen geblieben sind. Das passiert doch sonst nie.

Ein Freund, der ebenfalls mit seiner Familie dabei war, und ich, wir haben uns entschlossen, den Umzug anzuschauen und Fotos zu machen, während unsere Frauen mit den Kindern im „Kiddy Train“ mitgefahren sind.

Stellenweise war es bestimmt besser, dass die Kinder nicht alles sehen konnten. Ich bin auch der Meinung, dass erwachsenen „Monstern“ bewusst sein sollte, dass man nicht zu einem Kind im Kindergartenalter hinrennen und es erschrecken sollte, das war leider nicht immer der Fall. Stichwort: „Die sind alle nur verkleidet, Du musst keine Angst haben“

Aber auf die gesamte Parade gesehen, war diese absolut „kinder-kompatibel“ und wie ich gesehen habe, waren auch viele Kinder bereits mit Plastiktüten ausgestattet, um die ganzen Süssigkeiten mit nach Hause tragen zu können.

Nochmals ein grosses Kompliment an alle Organisatoren. Es war meiner Meinung nach perfekt geplant und durchorganisiert und die riesige Menschenmenge, sowie deren Begeisterung, ist denke ich Zeugnis genug dafür, dass dieses Event wiederholt werden sollte.
Ein DANKE an alle, die sich am Umzug beteiligt haben, mit Wagen oder Gruppen, Ihr ward klasse!!! Hoffentlich hatte Ihr genau so viel Spaß wie wir.

Der Betze ist nicht mehr ungeschlagen

und das gleich in einer Doppelpackung.

Über 40.000 waren auf den Betzenberg gepilgert, um das Spiel gegen Düsseldorf im Stadion zu sehen. Und alle wussten, dass es kein einfaches Spiel wird. Aber bitte, wer rechnet denn dann gleich damit, dass der Gegner nach 25 Minuten schon mit 2:0 führt.

Die Niederlage gegen Bremen im Achtelfinale des DFB-Pokals dagegen musste man einfach einrechnen. Sicher stirbt die Hoffnung zuletzt, aber auch da stand es in der Halbzeit schon 2:0.

Und nun also morgen das „grosse“ Spiel gegen die Löwen. 13:30 Uhr. Ich bin gespannt.

DTM in Hockenheim – ich war dabei ;)

Wir waren am Samstag und Sonntag beim DTM Finale auf dem Hockenheimring. Es war wieder ein tolles Erlebnis, vor allem, weil ich am Samstag im Renntaxi mitfahren konnte. Die Tribünen waren zwar bereits leerer geworden und es wurde schon dunkel, aber genossen habe ich die Fahrt trotzdem sehr. Einfach ein besonderes Erlebnis.

Natürlich war auch das letzte Saisonrennen am Sonntag ein tolles Highlight mit vielen Höhepunkten, beispielsweise einem Feuerwerk auf der letzten Runde oder der Abschiedsrunde von Tom Kristensen, der seine DTM-Karriere am Wochenende beendet hat.
Super natürlich, dass es für Timo Scheider wieder gereicht hat.

Gastbeitrag vom Lautrer

Xavier Naidoo in Mannheim

Gestern war ich in der SAP Arena in Mannheim und habe das Konzert von Xavier Naidoo besucht. Nicht, dass ich ein riesen großer Naidoo-Fan bin, aber ich mag seine Musik sehr gerne und hatte mich deswegen auch sehr auf das Konzert gefreut.

Was soll ich sagen? Einfach genial. Von der ersten Minute an. Insgesamt stand Xavier mit seiner Band 2 Stunden und 20 Minuten auf der Bühne. Das hat man ja auch nicht alle Tage.

Zu beginn spielte er mit einem Keyboarder, danach fiel der Vorhang herunter, dahinter die Band, Lichteffekte, eine riesen Discokugel.Die Kugel war ein echtes Highlight. Sie spiegelte nicht nur die Lichteffekte, sondern war auch Bildschirm für Nahaufnahmen des Sängers und seiner Band.

Naidoo spielte ältere und „alte“ Hits, aber auch Songs aus seinem neuen Album. Während seiner Songs nutzte er die komplette Grösse der Bühne aus, so dass ihn auch die Fans links und rechts von der Bühne einige Male aus der Nähe sehen konnten.

Er hatte auch einige Gäste mitgebracht, zum Beispiel Daniel Stoyanov , der bereits als „Vorgruppe“ agiert hatte und von 19.40 bis 20 Uhr als Solokünstler aufgetreten war. Auch Cassandra Steen war dabei. Beide sangen jeweils mit Xavier im Duett und später noch gemeinsam ohne ihn. Für mich das absolute Highlight der Gastauftritte.