Urlaubstagebuch – Teil 4

Im ersten Teil des Urlaubstagebuches habe ich bereits vom Hartkaiser berichtet.

Statt mit der Hartkaiserbahn hoch und runter zu fahren, kann man die Strecke natürlich auch zu Fuß zurück legen. Es gibt verschiedene Wege, unter anderem die Möglichkeit, über den Rübezahlwanderweg.

Der Rübezahlwanderweg ist der längste Schnitzfigurenwanderweg Österreichs, mit über 20 Figuren. Der Weg ist ca. 1,5 km lang und man benötigt ca. eine Stunde, um ihn zu begehen. Er verläuft von der Bergstation am Hartkaiser, über die Jägerhütte und die Rübezahlalm bis zur Mittelstation der Hartkaiserbahn.

Die Familie Rübezahl ist eine ganz und gar ungewöhnliche Familie. Sie sind in der Natur von Ellmau tief verwurzelt. Die Familienmitglieder begleiten Sie auf Ihrem Weg zwischen der Bergstation der Hartkaiserbahn und der Rübezahlalm. Lernen Sie die Familie kennen und entdecken Sie mit ihnen die Natur des Hartkaisers.

Quelle: ellmi.at

Die Rübezahlalm wurde 1778 erbaut und befindet sich auf ca. 1200 m. Sie wurde bis 1972 als Alm betrieben. Dann wurde die Standseilbahn eröffnet und der Inhaber entschied sich, den Kuhstall zur Skihütte umzubauen, die Rübezahlalm wurde sowohl im Sommer, wie auch im Winter zu einem beliebten Ziel für Touristen und auch für Promis aus aller Welt.

Wer nicht die ganze Strecke von der Talstation bis zur Bergstation (oder umgekehrt) gehen möchte, kann auch die Mittelstation der Hartkaiserbahn nutzen, die sich in der Nähe der Rübezahlalm befindet. Die Bahnen halten aber nur vier Mal täglich an der Mittelstation

Jenseits des Mondes – gelesen für vorablesen.de

„Jenseits des Mondes – Die Chronik der Nephilim“ von Heather Terrell ist die Fortsetzung von „Auf den Schwingen der Nacht“. Aus den Leserkommentaren hatte ich bereits erfahren, dass „Jenseits des Mondes“ auf ein anderes Buch aufbaut. Entsprechend war ich skeptisch, ob ich überhaupt in die Geschichte herein finden würde. Heather Terrell lässt aber auf den ersten Seiten immer mal wieder Rückblicke einfliessen, so dass auch ich mich problemlos zurechtgefunden habe und schon nach wenigen Seiten einen groben Überblick über das hatte, was in „Auf den Schwingen der Nacht“ passiert sein musste.

In „Auf den Schwingen der Nacht“ erfahren Ellie und ihr Freundin Michael, dass sie Nephilim sind, halb Mensch, halb Engel und dass es ihre Bestimmung ist, die Welt zu retten. In „Jenseits des Mondes“ sind sie nun zurück aus Boston und müssen versuchen, mit ihrem Wissen umzugehen. Sie denken, solange sie nicht offen aussprechen, wer sie sind, beginnt auch das Ende der Welt noch nicht. Doch das ist ein Irrtum. Die beiden erfahren, dass sie die Gefallenen Engel davon abhalten müssen, die sieben Siegel zu brechen und damit sieben Katastrophen über die Menschheit zu bringen. Der Engel Rafe steht ihnen dazu bei.

Das Buch hat mich nicht überzeugen können. Zunächst geht die Autorin auf die Geschehnisse der Vergangenheit ein, dann beschreibt sie ausschweifend, wie schwer es Ellie fällt, sich mit ihrem Wissen wieder in ein normales Leben einzuleben, schließlich erfährt sie, wie sie die Welt retten kann und dann, innerhalb weniger Seiten, ist der Kampf vorbei. Ellies Fähigkeiten zu Fliegen und Kämpfen verbessern sich aus dem Nichts von 0 auf 100, Gefallene Engel sterben im Sekundentakt… Man könnte den Eindruck haben, dass es eine Auflage gab, nach der das Buch nur 300 Seiten lang sein darf und deswegen musste die Autorin am Ende alles zusammenstreichen.

Dazu passt auch, dass Ellies letzter Kampf nicht zu Ende aufgezeigt, sondern durch Erzählungen von Michael weitergegeben wird. Da musste unbedingt noch einfliessen, dass die beiden sich an einen anderen Ort projekzieren können, nachdem sie das ja extra geübt hatten. Aber schlussendlich ist es doch der Höhepunkt der ganzen Geschichte und Heather Terrell hat es geschafft, diesen einfach abzubrechen.

Nach der letzten Seite dachte ich, dass sie sich vielleicht eine Tür offen lassen will, in der Form, dass Michael Ellie belogen hat und die letzte Schlacht noch gar nicht zu Ende geschlagen ist. Dann wäre das Ganze verständlicher, würde das Buch aber nicht besser machen. Auch die Geschichte um die „guten“ Engel kam mir viel zu kurz, hier hat man gar nicht mehr erfahren, was aus ihnen geworden ist.

Vielleicht hätte sie sich entweder auf die Geschichte um die Nephilim oder auf die Liebesgeschichte mit ihren Eifersüchteleien konzentrieren sollen, aber so waren für mich beide Handlungen nicht komplett.

Die einzige Passage, die mich wirklich gefesselt hat, war auf Seite 107, als Ruth sagte: „In den Artikeln wird vorausgesagt, dass sich eine gigantische Aschewolke über Europa und Nordafrika ausbreiten wird. Die wird den Flugverkehr lahmlegen, weil die Maschinen nicht fliegen können, wenn so viel Asche in der Luft ist…“ Ich hielt es für eine geniale Idee, die aktuellen Ereignisse einfließen zu lassen und es mit dem Ende der Welt in Verbindung zu bringen. Aber das war es dann leider auch schon.

Warum das Buch „Jenseits des Mondes“ heißt, habe ich nicht verstanden, da konnte ich keinen Zusammenhang zur Handlung herstellen. Das Cover ist auch nichtssagend, wobei es mir gefällt, da es in schwarz / weiss gehalten ist und nur einen pinkfarbenen Schriftzug hat.

Urlaubstagebuch – Teil 3

Auch dieses Jahr waren wir wieder im Hexenwasser, wo vor allem Kinder an verschiedenen Stationen zum Spielen und Lernen eingeladen sind. Das Zentrum des Hexenwassers ist ein riesiger Wasserspielplatz mit einem langen Wasserlauf, Teichen, einem Kneippbecken, Klangstationen und vielem mehr, der über die Bergbahnen in Söll und in Hopfgarten zu erreichen ist.

Geprägt ist das Hexenwasser logischerweise durch die Hexe, die man in Windspielen, an Bänken, an Brunnen und und und wieder findet.

An der Mittelstation geht es vorbei am Hexentopf zur Auffahrt auf die Hohe Salve, dem Aussichtsberg der Kitzbüheler Alpen.

Bei gutem Wetter sind u.a. die Zillertaler Alpen und der Großglockner zu sehen.

Auf dem Gipfel steht die Salvenkapelle, die höchste Wallfahrtskapelle Österreichs. Im vergangenen Jahr konnten wir dort an einem Berggottesdienst teilnehmen, der aufgrund der grossen Besucherzahl immer (akustisch) ins Freie übertragen werden muss.

Die Gipfelalm verfügt übrigens über eine Drehterrasse, so dass man sich auch gemütlich hinsetzen und trotzdem verschiedene Aussichten genießen kann.

In der Nähe der Alm ist der Salvenriese zu finden, auf dem die Kinder klettern können und wer einmal rund um den Gipfel gehen möchte, kann dies auf dem Sonnenuhrenweg tun.

Hinunter sind wir wieder gewandert und an der Stampfanger Kapelle vorbei gekommen, die auf einem Felsen in der Nähe der Talstation steht.

Urlaubstagebuch – Teil 2

Auch Kitzbühel haben wir besucht. Zunächst sind wir mit der Fleckalmbahn von Kirchberg auf die Fleckalm gefahren.

Blick Richtung Hahnenkamm und Kitzbühler Horn

Auf dem Weg Richtung Hahnenkamm kommt man an der Bernhardkapelle vorbei. Diese Kapelle dürfte vor allem Hansi Hinterseer Fans bekannt sein, denn im Zuge der Fanwanderungen wurden hier schon Bergmessen mit mehr als 10.000 Menschen abgehalten.

Weiter geht es zur Bergstation Hahnenkamm mit dem Starthaus zur Rennstrecke, der berühmten Mausefalle und einem Blick vom Rennstart über die Mausefalle nach Kitzbühel hinab.

Nach den Siegern der Hahnenkamm-Rennen wird eine Gondel benannt. Im vergangenen Jahr haben wir noch vergeblich nach der „Felix Neureuther“ Ausschau gehalten, die Gondel wurde erst im September 2010 in Betrieb genommen. Aber dieses Jahr haben wir sie entdeckt und auch die, der beiden anderen deutschen Siegern, Christian Neureuther (1979) und Armin Bittner (1989).

Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt von Stephan Orth und Antje Blinda

Beim Sommerfeeling-Gewinnspiel von vorablesen.de habe ich ein Leseexemplar von Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt von Stephan Orth und Antje Blinda gewonnen.

Im April 2010 ist bereits das Buch Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt im bei Ullstein erschienen und schaffte es auf Platz 1 der Taschenbuch-Bestsellerliste von Spiegel Online. Dieses Buch hatte ich zwar nicht gelesen, habe aber viel Gutes darüber gehört.

Stephan Orthist Redakteur bei Spiegel Online für den Ressort Reise. Antje Blinda ist die Leiterin dieses Ressorts.

Der Klappentext von Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt :

Hotelzimmer aus der Hölle, verwechselte Zielorte, unglaubliche Abzockertricks: Die schönste Zeit des Jahres kann im Handumdrehen zum Fiasko geraten. Mit diesem Reiseführer der lustigsten Pannen sind Sie gegen die Tücken des Urlaubsalltags gewappnet – hier erfahren Sie, was Sie niemals im Katalog lesen werden, und können aus den amüsanten Erlebnissen von SPIEGEL-ONLINE-Lesern lernen. Denn wer nackt zum Begrüßungsdinner geht, sollte sicher sein, auch tatsächlich ein FKK-Resort gebucht zu haben.

Wie man dem Cover entnehmen kann, geht es in diesem Buch um Kurioses aus dem Urlaub.

Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Touristen-Abzocke, Anekdoten von Touristik-Profis, aus dem Alltag von Flugbegleitern, Prominente Extremreisende, Bahnfahren weltweit, Skurrile Reise-News, Flüge, die man nie vergisst – Teil 1 und Teil 2, Penisrestaurant in Peking, Abenteuer Mitfahrzentrale, Hotelbewertungen im Internet, Navi-Pannen,  Interview über Reisepannen.

Zu Beginn jedes Kapitels sind mal mehr, mal weniger lustige Comics abgedruckt. Insgesamt gesehen sind ganz witzige Geschichten dabei und ich habe stellenweise viel gelacht. Es gab aber auch Stellen, die ich übersprungen habe, dazu gehören die „Tagebucheinträge“ der Autoren, die hätte ich nicht unbedingt gebraucht, vor allem, weil sie teilweise ohne Zusammenhang zum Rest der Kapitel stehen.

Am besten haben mir die Kapitel über Flüge, die man nie vergisst  gefallen.

Ein Beispiel:

Nach der Begrüßung sagte der Kapitän: „Zufälligerweise, ohne dass es einer von uns wusste, sind heute unter den Passagieren meine Ehefrau und meine Exfrau. Bitte sorgen Sie dafür, dass sie sich nicht auf halbem Weg im Gang begegnen – oder ich muss das Flugzeug verlassen.“

  • Mein Fazit

Fürs Schwimmbad oder den Liegestuhl ganz nett, stellenweise sehr witzig. Aber nicht unterhaltsam genug, so dass ich jedes andere Buch, dass ich derzeit hier liegen habe, diesem Buch vorgezogen hätte.

  • Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt
  • von Stephan Orth und Antje Blinda
  • Ullstein Buchverlage
  • 224 Seiten
  • EUR 8,99

Dieses Rezensionsexemplar habe ich vom Verlag erhalten. Vielen Dank dafür. Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

Fenistil® Wundheilgel getestet für Konsumgoettinnen

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Das Produktpaket wurden mir zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Mein Beitrag zeigt meine ehrliche Meinung auf. Für den Artikel wurde ich nicht bezahlt.

Fenistil® Gel dürfte den meisten bereits bekannt sein. Fenistil® Gel ist fester Bestandteil meiner Reiseapotheke und hilft mir vor allem bei Sonnenbrand, denn egal, wie sehr ich aufpasse, mich eincreme und schütze, jedes Jahr passiert es mir, dass ich mit einer roten Nase, Schulter, Stirn usw. nach Hause komme. Mein Standardspruch: Andere Leute werden braun, ich werde rot.

Deshalb habe ich mich auch gleich angemeldet, als die Konsumgöttinnen nun Testerinnen für Fenistil® Wundheilgel gesucht haben. Bekannterweise habe ich zwei Kinder und auch wenn es Mädchen sind, haben sie ständig irgendwo Schürfwunden.

Wunden heilen nicht an der Luft am besten, wie es immer so schön heisst, sondern an der Luft trocknet die Wunde zumeist aus und Schorf bildet sich. Neue Zellen müssen unter ihm hindurch wandern und brauchen somit länger, um die Wunde zu schließen. Außerdem juckt und spannt er auch noch und reizt so dazu, die Wunde aufzukratzen.

Fenistil® Wundheilgel sorgt für ein ausbalanciertes Wundmilieu. Es reguliert die Wundfeuchtigkeit. Ähnlich wie bei Pflanzen:

Meine persönlichen Erfahrungen:

Bei kleinen Schürfwunden hat es prima geklappt, keine Schorfbildung, sofort verheilt.

Unsere Große hat sich die Hand aufgerissen, eine etwas tiefere Wunde, mit Fenistil Wundheilgel kein Thema.

Beim Wandern sind meine Socken verrutscht, so dass der Wanderschuh am Schienbein geschürft hat und eine Wunde wie eine Brandblase entstanden ist. Trotz Anwendung von Fensitil hat sich leichter Schorf gebildet, allerdings hatte ich so eine Wunde in dieser Art noch nie und habe daher keine Vergleichsmöglichkeiten.

Das Gel ist super aufzutragen und kühlt die Haut. Es zieht schnell ein und hinterlässt keine Spuren auf der Kleidung.

Die Tube ist aus Plastik, ich würde es als „Squeeze“ bezeichnen, sprich, die Tube verformt sich nicht und muss nicht „ausgedrückt“ werden, sondern behält ihre Form bei. Nachteil: Ich habe einige Zeit gebraucht, bis ich den Dreh für die richtige Dosierung raus hatte und hatte am Anfang zu viel Geld auf der Hand.

Ich habe in der Vergangenheit Bepanthensalbe und Arnikasalbe verwendet, das Fenistil Wundheilgel ist auf jeden Fall eine Alternative, wobei es preislich aber das teuerste dieser drei Produkte ist.

Bild- und Textquellen: www.konsumgoettinnen.de