Pfalzmuseum für Naturkunde – POLLICHIA-Museum

Das Museum befindet sich im historischen Gebäude der Herzogmühle in Grethen, einem Ortsteil von Bad Dürkheim.

Geboten werden Infos über

  • die Geologie der Pfalz
  • die heimische Tier- und Pflanzenwelt
  • die ökologische Zusammenhänge in der Natur
  • das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen
  • verschiedene Naturschutzthemen

Besonders die heimische Tier- und Pflanzenwelt hatte es unseren Kindern angetan. Aber auch sonst gab es einiges zu entdecken. Mir hat die interaktive Karte gut gefallen, durch das Drücken von Knöpfen sind vorgegebene Städte, Berge, Sehenswürdigkeiten aufgeleuchtet, obwohl ich mich zwischenzeitlich gut in der Region auskenne, war das doch sehr spannend.

Im Aussenbereich hat man die Möglichkeit, eine kleine Pause einzulegen, wir haben Mitgebrachtes gegessen. Es gibt ausserdem einen Kaffeeautomaten mit anständigem Kaffee zu anständigen Preisen.

In der heutigen Zeit hat der Begriff Museum etwas Verstaubtes, aber auch hier ist das Pfalzmuseum für Naturkunde sehr engagiert und versucht, das Angebot interessant zu machen, so z.B. durch Sinnestage, Ferienprogramm, aber auch Schummerstunden für die Kleinen und Lesenächte für die Grösseren, eine Forschungswerkstatt und vieles mehr.

Die Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr

Mittwoch 10.00 – 20.00 Uhr

Montag geschlossen

Die Eintrittspreise:

Erwachsene: 2,00 EUR
ermässigt (Schüler, Studenten u.a.): 1,30 EUR

Familien: 4,10 EUR
4,10 EUR für einen kompletten Nachmittag für die ganze Familie. Wo bitte bekommt man für so wenig Geld heute noch etwas geboten? Ideal für einen regnerischen Sonntagnachmittag.

Pssssttt…

Momentan ist es etwas ruhig hier. Aber es ist einiges in Vorbereitung. So waren wir z.B. im Naturkundemuseum in Bad Dürkheim, bei Happy Landings in Frankfurt und an den Freilichtspielen in Katzweiler.

Leider bin ich in den vergangenen Tagen auch nicht gross zum Lesen gekommen, aber wie Ihr auf der rechten Seite sehen könnt, stehen noch Rezessionen von drei Büchern offen. „Jenseits des Mondes“ von vorablesen.de habe ich aber noch nicht erhalten, daher wird die Rezenssion von „Herz auf Sendung“ vorgezogen :)

Mensch, Paul von Anett Göttlicher

Ich habe vor einigen Tagen bei vorablesen.de die Leseprobe zu „Mensch, Paul“ gelesen und musste doch manches Mal lachen, denn Marie, die Protagonistin, erzählt, wie sich ihr Leben mit der Geburt ihrer Tochter Franziska verändert hat und vermutlich wird jede Mama, die versucht, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen, sich und ihre Familie irgendwo wieder erkennen. Die Leseprobe empfand ich als humorvoll und war sehr gespannt auf das Buch.

Das dreht sich hauptsächlich um Paul. Die Geschichte um Paul und Marie ist nicht neu. Anette Göttlicher schrieb »Maries Tagebuch« auf Cosmopolitan.de, daraus entwickelte sie ihren ersten Roman „Wer ist eigentlich Paul?„.

Marie und Paul führten eine mehrjährige Beziehung, aber zwischenzeitlich ist Marie mit Jan liiert und hat mit ihm eine Tochter. An Paul und den guten Sex mit ihm denkt sie nur noch selten. Aber dann zieht ausgerechnet Paul mit seiner Freundin Natalie und deren Sohn Felix im Haus gegenüber ein. Marie freundet sich mit Natalie an, trifft dadurch wieder auf Paul und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Nebenhandlung um die kleine Franziska fand ich auch im Buch sehr amüsant und ich habe mich selber mehr als einmal wieder erkannt. Aber die Haupthandlung um Paul hatte ich mir wesentlich interessanter vorgestellt, ich war mir zwischendurch nicht mehr sicher, ob ich wirklich weiter lesen soll, aber dann wollte ich doch wissen, für wen Marie sich am Ende entscheidet und das war der Antrieb, warum ich weiter gelesen habe.

Beim Lesen bin ich einige Male stutzig geworden, weil sich Geschehnisse widersprochen haben. Außerdem habe ich nicht verstanden, warum die Autorin immer wieder die Geschichten mit Maries ehemaligen Freundinnen aufwärmt, die Konflikte mit diesen Frauen aber kaum bis gar keinen Bezug zur Handlung haben. Das hätte man sich sparen können. Und ganz ehrlich, ein wenig weniger Sex wäre vielleicht mehr gewesen.

Fazit: Das Buch ist zum Teil amüsant, aber zum Teil auch anstrengend und langweilig, stellenweise etwas wirr und meines Erachtens kein Muss. Daher vergebe ich drei von fünf Eulen.

Für immer und eh nicht von Heike Wanner

Für immer und eh nicht
von Heike Wanner
Ullstein Taschenbuch Verlag


Im Prolog treffen sich Jesus und Maria, Adam und Eva, sowie Petrus und Gabriel zum wöchentlichen Meeting. Auch im Himmel ist man mit der Zeit gegangen und verfügt bspw. über ein Laptop und Handys. Petrus hat Statistiken ausgewertet und festgestellt, dass seit einiger Zeit mehr Menschen sterben, als geboren werden, wodurch einige Schutzengel bereits arbeitslos geworden sind. Eva ist nicht überrascht davon, dass immer mehr Ehen in die Brüche gehen, daher sie schlägt den Anwesenden eine Wette vor.

Ein Schutzengel soll in einen Traummann verwandelt und auf die Erde geschickt werden. Eva hat drei Wochen Zeit, alles soweit vorzubereiten, dass aus dem Traummann und der Versuchsperson Theresa ein Paar wird „auf immer und ewig“. Adam hält natürlich dagegen: Auf immer und ewig klappt nicht. Es wird nicht einmal eine Woche gutgehen.

Theresa wurde anhand ihres Traumes als Versuchsperson ausgewählt, der Schutzengel Raphael wird nach ihren Träumen modelliert und auf die Erde geschickt, wo die beiden in Kapstadt zusammen treffen und Theresa sich auch sofort von Ihrem Traummann angezogen fühlt. Es stellt sich heraus, dass er geradezu perfekt ist und jedes Klischee eines Traummanns erfüllt, auch wenn er dazu Hilfe per SMS aus dem Himmel erhält. „Ist so ein Mann ein Geschenk des Himmels? Oder ist viel Perfektion eher die Hölle auf Erden?“ (aus dem Klappentext)

Nach der Leseprobe hatte ich geschrieben: Die Idee des Prologs hat mir gut gefallen, die Geschichte ist witzig geschrieben, schon die ersten Seiten sind sehr amüsant. Auch der Rest der Geschichte ist sehr unterhaltsam und flüssig zu lesen. Es gibt keine Passagen, die langweilig erscheinen. Die Autorin zeigt die Personen, Geschehnisse und Dialoge so lebhaft auf, dass ich vor dem inneren Auge immer klare Bilder vom Geschehen hatte.

Bereits zur Mitte des Buches ist im Prinzip klar, wie die Geschichte enden wird. Trotzdem wurde es nicht langweilig, auch, weil ich wissen wollte, ob und wie Theresa erfährt, dass Raphael eigentlich ein Engel ist und wie sie damit umgeht.

Das Cover lässt auf eine Liebesgeschichte schließen, der Klappentext auch. Die Geschehnisse um Eva & Co bleiben bei beidem aussen vor, was ich sehr schade finde, da gerade dieses Zusammenspiel für mich das Tüpfelchen auf dem i ist.

Ansonsten ist das Buch eine rundum gelungen, leichte Urlaubslektüre. Dafür hatte ich es auch vorgesehen. Aber die Leseprobe hatte mich so neugierig gemacht, dass ich nur mal kurz reinschauen wollte und das Buch statt dessen an einem Abend gelesen habe.

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule

Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar über vorablesen.de zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Neues von vorablesen.de

Am 20. Mai habe ich hier über die neuen Bücher berichtet, für die am 23. Mai auf vorablesen.de eine Leseprobe freigestellt wurde. Heute habe ich eine Mail erhalten, dass ich „Mensch, Paul“ von Anette Göttlicher vorab lesen und rezensieren darf.

Zwischenzeitlich weiss ich, dass es dazu eine Vorgeschichte gibt. Aus Anette Göttlichers  Kolumne »Maries Tagebuch« auf Cosmopolitan.de entwickelte sie ihren ersten Roman „Wer ist eigentlich Paul?„, der auf Anhieb zum Bestseller wurde.

Ich hoffe, dass man „Mensch, Paul“ auch lesen kann, ohne die Vorgeschichte zu kennen, nach dem, was ich bisher gesehen habe, denke ich, dass es auch so ist.

Als ich mit der Leseprobe begonnen habe, musste ich grinsen. Ich denke, jede Mama, die versucht, Kinder und Beruf auf die Reihe zu bekommen, findet sich da wieder. Marie erzählt, wie sich ihr Leben mit der Geburt von Franzsika verändert hat.

Ausserdem erfährt der Leser eher am Rande von „Paul“, mit dem sie kurze Zeit fest zusammen war, dass es aber auch eine Art Affäre mit Paul gegeben haben muss, sowie von einer Freundin, mit der sie sich wohl überworfen haben muss.

Im Haus gegenüber ziehen neue Nachbarn ein. Der Leseprobe kann man nicht entnehmen, um wen es sich dabei handelt, aus dem Klappentext geht aber hervor, dass es sich um besagten Paul und seine Freundin Natalie handelt.

Das lässt nun viel Spielraum, vor allem, weil im Klappentext von einer Affäre Pauls die Rede ist.

Die Leseprobe ist humorvoll geschrieben, momentan favorisiere ich zwar mehr Thriller und Fantasy, aber mein Eindruck ist, das ist ein Buch, das mir gefallen könnte und deswegen freue ich mich sehr, dass ich das Buch in Kürze erhalten werde.