Holidaypark

Gestern war ich zum ersten Mal seit Jahren wieder im Holiday-Park. Boaaahh… ich weiss gar nicht, wie ich da noch objektiv darüber berichten soll. Vielleicht soviel: Wer den Europa-Park nicht kennt, kann getrost weiter in den Holiday-Park gehen.

Die Attraktionen sind ganz ok, so sie dann auch laufen. Die G-Force lief nicht und wie ich heute im Net gelesen habe, war das schon mehrfach dieses Jahr der Fall. Das ist ja echt mal übel, denn die G-Force ist schliesslich das Aushängeschild.

Etwas nervig ist diese neue Eintrittspreisunterteilung für „Flatrate“ und „Zuzahlung“. Flatrate ist das, was wir bisher schon kannten. Aber nun gibt es die Alternative, 9.90 Euro Eintritt zu zahlen und dann im Park Tickets zu kaufen für all das, was man tatsächlich nutzen möchte. Meine persönliche Einschätzung: Das lohnt sich nicht mal für „Omma“, die „nichts“ fährt. Denn selbst wer Höhenangst hat, in keine Achterbahn etc. sitzt usw. der fährt doch wenigstens Bähnchen oder mit dem Boot, vielleicht sogar die Teufelsfässer oder den Donnerfluss und kommt dann mit dem „normalen“ Eintrittspreis besser weg.

Als nervig empfinde ich die Aktion, weil alles mit Werbung dafür zugepflastert ist. Und auch, weil man als „Flatrate“-Nutzer überall sein Armbändchen vorzeigen muss. Besonders übel stelle ich mir das vor, wenn Hochbetrieb ist und bei jedem erstmal noch kontrolliert werden muss. Das verlängert die Wartezeiten mit Sicherheit auch.

Toll war, was die Leute zu Halloween auf die Beine gestellt haben, zum Beispiel die „lebendige“ Geisterbahn, in der sich zwischen den künstlichen Figuren auch „echte“ Geister aufgestellt hatten. Oder aber die blutige Lady und der Werwolf, die quer durch den Park unterwegs waren und die von den Kindern auch angefasst werden durften. Aber auch die Kürbisausstellung war wirklich klasse. Viel Arbeit und schön anzuschauen.

Was ich als erklassig empfinde, ist das Personal. Sehr freundlich und hilfsbereit vor allem im Umgang mit den Kids. Also wirklich top, keine Klagen, so muss das sein.

Aber wer den Anfahrtsweg ins Badische nicht scheut, der sollte lieber 10 Euro auf den Ticketpreis drauf legen und in den Europapark fahren. Wesentlich mehr Angebote, die Zeit an einem Tag reicht kaum raus. Während wir im Holiday-Park schon nach 7 Stunden wieder raus sind, weil wir alles durch hatten. Ausserdem wird im Europapark alles mehr gewartet und gepflegt, finde ich. Es ist wesentlich sauberer. Sicherlich kann man die beiden Parks so gesehen nicht vergleichen, aber daher eben auch der Hinweis, wer Anfahrt und höhere Preise nicht scheut, sollte sich das ruhig leisten.

#Gastbeitrag

Der Blog vom Lautrer hat seine Pforten geschlossen, einige Blogposts leben nun auf Daggis Welt weiter.

Die Frau Huber ist tot – und ich bin ganz traurig.

Also nicht, dass ich die Frau Huber persönlich gekannt habe. Aber traurig bin ich trotzdem.

Frau Huber war die Nachbarin von Schauspieler Michael Jäger und der hat in seinem Blog hin und wieder über die Frau Huber berichtet. Über ihre Ansichten zur Politik, Killerspielen, Dienstwagenaffären, Zensur, Krieg und vielem mehr. Es war immer sehr erfrischend, von Frau Huber zu lesen, denn ihre Ansichten waren alles andere als verkehrt.

Letzten Monat ist Frau Huber ins Krankenhaus gekommen. Michael Jäger hatte noch von seinem Besuch bei ihr gebloggt und irgendwie hat man damit gerechnet, dass sie bald wieder daheim ist. Aber nun ist es ganz schnell gegangangen und gestern ist die Frau Huber gestorben.

Ich bin traurig und ich werde sie wirklich vermissen – auch wenn ich sie eben nicht gekannt hab.

Lindt Mousse au Chocolat – getestet für Probierpioniere

#Werbung

Das Produktpaket wurden mir zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Mein Beitrag zeigt meine ehrliche Meinung auf. Für den Artikel wurde ich nicht bezahlt.

 

Vor einigen Tagen hatte ich berichtet , dass das Paket angekommen ist. Ich hatte mir von jeder Sorte eine Tafel auf die Seite gelegt, die sind bereits alle weg.

Sonntags mittags sassen wir mit ein paar Leuten zusammen und ich hab eine Tafel Mousse auf Chocolat aufgemacht. Die Familie war total begeistert und die Schokolade in null Komma nix weg. Meinen Schwiegereltern hatte ich noch zwei verschiedene Tafeln mitgegeben. Gestern sagte mein Schwiegervater, ich möge doch bitte nie wieder diese Schokolade mitbringen. Sie wäre zu gut, aber bestimmt auch zu kalorienhaltig gewesen .

Allerdings haben auch schon ganz viele Leute angemerkt, dass sie 2,70 Euro für eine Tafel Schokolade einfach für zu teuer halten. Auch wenn sie noch so verboten gut schmeckt.

Die Euphorie kann von mir aus noch lange anhalten

#Gastbeitrag

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Egal, wo ich hinkomme, überall erzählen die Leute, dass sie auf´m Betze waren. Dass die Stimmung geil war. So wie früher eben. Bei einigen bin ich mir sicher, dass sie noch nicht mal über eine Bande schauen konnten, als die Stimmung vor vielen Jahren noch richtig geil war. Aber ich versteh ja, was sie meinen. Die Euphorie. Die Siege. Die Flutlichtatmosphäre.

Nur: Ich muss nicht jedem auf die Nase binden, wenn ich oben war. Denn ich bin auch oben, wenn es richtig besch… läuft. Nicht, dass ich es verschrein will, aber ich bin Realist, so wird es nicht die ganze Saison durch weiter gehen. Irgendwann kommt wieder ein Schnitt. Dann lässt die Euphorie nach, das Stadion wird wieder leerer sein. Und auch die Flutlichtatmosphäre kann aus einem verlorenen Spiel keinen schönen Abend mehr machen.

Und auch auf die Gefahr hin, dass Ihr null Verständnis für mich hat: Soooo schlimm sind die neuen Anstoßzeiten gar nicht, wenn man sich daran gewöhnt hat. Man muss nur das Beste daraus machen.

Rauhnacht von Klüpfel und Kobr

Diese Woche habe ich das Buch „Rauhnacht“ von Klüpfel / Kobr über vorablesen erhalten. Es ist der 5. Fall von Komissar Kluftinger, aber der erste, den ich gelesen habe.

368 Seiten
17,95 EUR
Piper Verlag
erschienen am 11. September 2009


  • Protagonisten

Komissar Kluftinger, verheiratet mit Erika und sein „Freund“ Dr. Martin Langhammer, verheiratet mit Annegret. Klufti kann den Doktor eigentlich gar nicht leiden, muss aber mehr oder weniger freiwillig mit ihm zusammen arbeiten.

  • Inhalt

Die beiden Ehepaare werden von der ehemaligen Skirennläuferin Julia Köing in deren Hotel eingeladen. Als Highlight soll ein Krimispiel veranstaltet werden. Julia König bittet Komissar Kluftinger den Hercules Poirot zu spielen.

Im Laufe des Abends wird Carlo Wiß, der dem Komissar gleich zu Beginn unangenehm aufgefallen ist, tot aufgefunden. Kluftinger stellt schnell fest, dass es sich um einen Mord handelt. Da das Hotel eingeschneit ist, kann die Polizei nicht zum Hotel vordringen, so dass Kluftinger mit den Ermittlungen startet und sich Dr. Langhammer (der im Krimispiel den Dr. Watson geben sollte) als Helfer aufdrängt.

  • Meine Gedanken zum Buch

Mir hat der Krimi gut gefallen. Die beiden unterschiedlichen Charaktere von Kluftinger und Langhammer sind toll dargestellt und begeistern, jeder auf seine Art. Besonders die Marotten des Komissars sind sehr humorvoll beschrieben – auch wenn sie mir manchmal etwas langatmig erschienen sind. Aber das macht wohl den Charme der Kluftinger-Bände aus. Der Zwist zwischen den beiden Hauptpersonen zieht sich durch das ganze Buch und gibt dem Roman einen richtigen Pepp.

Es ist eine andere Art Krimi, als das, was ich bisher gelesen habe, was ihn trotzdem oder gerade deshalb sehr lesenswert macht. Allerdings hatte ich manchmal den Eindruck, dass dieser Band gelegentlich auf einen oder mehrere frühere Bände aufbaut, wodurch einem Neueinsteiger wie mir manchmal ein Zusammenhang gefehlt hat.

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Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Michael Jäger will Tatort Kommissar werden…

Michael Jäger , den meisten sicherlich noch bekannt aus dem Marienhof, hat ein Ziel, er wollte schon immer Tatort-Kommissar werden. Dieses Ziel hat er nie aus den Augen verloren und nun bietet sich die Gelegenheit, denn der Hessische Rundfunk sucht ein neues Tatort-Team für Frankfurt.

Wer Michael Jäger unterstützen möchte, kann das entweder über den Stern tun, oder auf seinem Blog vorbei surfen.