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Super unkühl, Alter von Adnan Maral

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Dieses Buch wurde mir über Blogg Dein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug wurde ich gebeten, zu verlinken. Für den Artikel wurde ich aber weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Super unkühl, Alter!
von Adnan Maral
erschienen am 28. September 2015
im Verlag cbj


bereits gelesen:


  • Inhalt: 

Memo erfährt durch Zufall, dass der Mann, den er fast 16 Jahre lang für seinen spießigen Vater gehalten hat, gar nicht sein richtiger Vater ist. Er bringt in Erfahrung, dass sein leiblicher Vater nicht etwa der erhoffte Promi oder Spitzensportler ist, sondern ein türkisch-stämmiger unbeliebter Sportlehrer an einer Problem-Schule. Außerdem sitzt er im Rollstuhl und damit ist er alles in allem der uncoolste Vater ist, den man sich vorstellen kann.


  • Protagonisten

Michael, genannt Memo, ist knapp 16, Schüler und lebt in Hamburg. Er ist begeisterter Longboarder und seine große Leidenschaft ist die Musik. Gerne würde er mal Skifahren, aber alles, was nur annähernd „gefährlich“ ist, unterbinden seine Eltern. Auch ihre eigene Abenteuerlust hält sich in Grenzen, lieber fahren sie Jahr für Jahr in den gleichen Ort zum Campen.

Sein Freund Bodo, genannt Bobo, fühlt sich in seiner eigenen Familie eher unwohl und ist deswegen froh, wenn er einen Grund hat, um unterwegs sein zu können. Als Memo vom Geheimnis seiner Eltern erfährt, ist Bobo derjenige, der als Einziger an ihn heran kommt.


  • Meinung zum Buch

Ich habe mich ein wenig schwer damit getan, in die Geschichte hinein zu kommen, aber nach den ersten rund 25 Seiten hat sich das gelegt.

Es war spannend, zu erleben, wie Memo reagiert, nachdem er mit angehört hat, was seine Eltern ihm jahrelang verheimlicht haben. In Bobo hat er einen Freund, der ihn unterstützt und ihm Halt gibt. Im Gegensatz dazu machen Memos Eltern alles noch schlimmer, weil sie mit der neuen Situation überhaupt nicht umgehen können. Man möchte meinen, dass Erwachsene dazu eher in der Lage sind, als ein 16jähriger, aber hier reagiert Memo sehr viel reifer.

Gefallen hat mir, dass Adnan Maral hier einen Bogen über viele Themen gespannt hat: von der Bedeutung der Familie und von Freundschaft, über Sport und Hobbies bis hin zu Behinderung und Mobbing.

Aber während der erste Teil der Geschichte bis zu dem Zeitpunkt, an dem Memo zum ersten Mal die Schule, an der sein Vater unterrichtet, betritt,  sehr ausführlich war, ging es mir danach zu schnell. Vielleicht hätte der Autor darauf verzichten sollen, die Schule in einem sozial schwachen Umfeld darzustellen und dafür von vorne herein der Vater-Sohn-Beziehung einen höheren Stellenwert einräumen sollen. Am Ende wurde ich hier zwar wieder versöhnt, aber zwischendurch hat es mich schon gestört, dass das erste Kennenlernen innerhalb von Minuten abgehandelt und gescheitert war. Vor allem hatte ich nach dem Klappentext erwartet, dass dieses Scheitern von Memo ausgeht, doch das Verhalten seines leiblichen Vaters hat viel dazu beigetragen, dass es schief gegangen ist.

Wer dieses Jugendbuch in die Hand nimmt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Adnan Maral mit der Sprache der Jugend spielt, das mag für einen Erwachsenen etwas gewöhnungsbedürftig sein und ich gestehe, die Anreden wie „Digga“ haben mich manchmal genervt.

Positiv hervorheben möchte ich noch, dass der Autor einige Liedtextzeilen hat einfließen lassen, die zu den jeweiligen Situationen passen und diese hat er jeweils mit einem You-Tube-Link versehen.

Ganz überzeugen konnte mich das Buch trotz des Pluspunkte und des versöhnlichen Endes nicht, daher vergebe ich 3,5 von 5 Eulen.

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Gelesen für Blogg Dein Buch

Adnan für Anfänger: Mein Deutschland heißt Almanya von Adnan Maral

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Adnan für Anfänger: Mein Deutschland heißt Almanya
von Adnan Maral
erschienen am 22. September 2014
bei blanvalet


  • Inhalt

„Adnan für Anfänger“ ist mehr als eine Autobiografie von Adnan Maral. Er erzählt in diesem Buch von seiner Kindheit, der Jugend, der Schule, den ersten Gehversuchen als Schauspieler und seiner Entwicklung. Der Autor berichtet von seinen Eltern, seiner Familie, den Heimatbesuchen in der Türkei und warum er sich als Deutscher fühlt und nicht immer der Quotentürke sein möchte. Das Buch handelt von Integration, Deutschsein, Kulturen und Klischees.


  • Aufbau des Buches

Das Buch startet mit einem Vorwort von Dr. Franz-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen, und den Worten „Adnan und Frank sind seit ihrer ersten gemeinsamen Reise an den Bosporus befreundet.“ Nach einer Einführung des Autors beginnt Kapitel 1 mit dem Titel „Adnan beim Arzt“. In diesem Kapitel beschreibt der Autor, wie er im Wartezimmer eines Arztes mit Klischees überhäuft wird. In den folgenden Kapiteln arbeitet er viele Klischees, aber auch Geschehnisse ab, wobei er immer wieder zur Ausgangssituation in der Arztpraxis zurück kehrt. Die Überschrift der Kapitel beginnen immer mit „Adnan“, z.B. „Adnan wird im Stall geboren“, „Adnan bei den Schweizern“, „Adnan wird Vater“.


  • Meine Meinung zum Buch

Adnan Maral war mir insbesondere als Schauspieler aus der Serie „Türkisch für Anfänger“ ein Begriff, in dem er den Familienvater Metin spielt.

Das Buch ist sehr persönlich. Der Autor gibt vieles aus seinem Privatleben preis, sowohl aus der Zeit in seinem Elternhaus, als auch aus dem gegenwärtigen Umfeld mit seiner Frau und seinen Kindern. Gerade Letzteres versuchen Promis oftmals zu schützen, doch Adnan Maral legt hier eine Offenheit an den Tag, zu der, wie ich finde, viel Mut gehört. Der Autor berichtet von der Toleranz seiner Eltern, davon, dass sie ihn haben seine eigenen Entscheidungen fällen lassen und auch dahinter gestanden sind, er erzählt aber auch von seiner eigenen „internationalen“ Familie. Weiter unten habe ich einen Abschnitt des Nachwortes zitiert, der genau das wieder gibt.

Die Vorurteile, die die Deutschen gegenüber Türken haben, aber auch die Klischees, mit denen die Deutschen belegt sind, greift er mit viel Humor auf.

Darüber hinaus erhält der Leser viele Einblicke und Insiderinfos in die Serien und Filme, die Adnan Maral gedreht hat, wobei der Autor auch aufzeigt, wieso er sich als Quotentürke fühlt.


  • Autor

Autoren (15)

Ich hatte bisher schon zwei Mal die Möglichkeit, Adnan Maral auf der Frankfurter Buchmesse zu treffen. Vor allem beim Blog´n´Talk  auf der Random House Plaza im vergangenen Jahr habe ich mich längere Zeit mit ihm unterhalten. Er ist sehr sehr sympathisch, sehr freundlich und offen. Adnan Maral wirkte auf mich sehr authentisch, was dieses Buch nochmals unterstrichen hat.


  • Fazit

„Adnan für Anfänger“ ist kein Buch, das man einfach weg liest, an einigen Stellen habe ich es sogar als schwere Kost empfunden. Dennoch hat es einen großen Unterhaltungswert, denn Adnan Maral geht mit viel Humor auf gegenseitige Vorurteile ein und beleuchtet diese näher.

Diesen Abschnitt aus dem Nachwort möchte ich Euch nicht vorenthalten:

Ich bin der Sohn zweier Ostanatolier, die ihre Zelte vor über vierzig Jahren in Frankfurt am Main aufgeschlagen haben. Heute sind ihre Kinder nicht nur hessisch geprägt; ihre Enkel sind in Zürich, Berlin und Bayern auf die Welt gekommen und haben nicht nur die deutsche Staatsbürgerschaft und türkische Wurzeln, sondern ihre Muttersprache ist auch Schweizerdeutsch. Gemeinsam sind wir ein Teil von Deutschland, unser Zuhause heißt Almanya, und unsere Heimat ist die Welt.

Für die Autobiografie von Adnan Maral vergebe ich die Höchstpunktzahl von fünf Eulen.

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Vielen Dank an an den Verlag, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat. Für diesen Artikel wurde ich nicht bezahlt und habe auch keine andere Gegenleistung erhalten.

 

Buchmesse – Autoren und ihre Bücher

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Auch von mir lang ersehnt: „Silber – das dritte Buch der Träume“ von Kerstin Gier. Das Interview von Roswitha Budeus-Budde habe ich allerdings nicht sehr lange verfolgt. Die Fragen waren eher peinlich mäßig und auch wenn Kerstin Gier – wie ich hörte – normalerweise nicht auf den Mund gefallen sind, kam das Gespräch zunächst nicht in Gang und sie hat drei Fragen hintereinander mit einem Lächeln und Nicken beantwortet. Als sie dann erzählt hat, dass ihr Sohn nicht gerne liest und Frau Budeus-Budde ihr voller Überzeugung mitgeteilt hat, dass sie dann mit Sicherheit noch nicht das richtige Buch für ihn gefunden hat, kam bei mir ein wenig Fremdschäm-Gefühl auf und ich bin weiter gezogen.

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„Todesdeal“ von Veit Etzold ist am 01. Oktober 2015 erschienen.

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Auch „Der Blick fremder Augen“ ist am 01. Oktober 2015 erschienen. Im Interview mit Freddy Langer von der FAZ erzählt sie von ihrem Roman um die Kommissarin Melanie Fallersleben.

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Adnan Maral durfte ich 2014 beim Blog´n´Talk von Random House persönlich kennen lernen und ich war sofort hin und weg von ihm. Eben habe ich nachgelesen, was ich über ihn geschrieben habe:

Ganz ehrlich, mein persönliches Highlight beim Blog´n´talk. Mega sympathisch, mega offen…

Autoren (15)

(Blog´n´Talk 2014)

Und so habe ich ihn auch in diesem Jahr wieder empfunden. Foto- und Autogrammwünsche hat er immer freundlich und mit einem Lächeln erfüllt. Seit dem Blog´n´Talk folge ich ihm auch auf Instagram und weiß daher, dass er immer wieder gerne Selfies von den Veranstaltungen postet. Und wer genau hinschaut, kann mich auf dem Selfie von der Lesung auf der Buchmesse entdecken :)

#lesung am Stand #cbjverlag #randomhouse mit dem wunderbaren #marc_langebeck als #Moderator #SuperUnkühlAlter danke! ;-)

Ein von Adnan Maral (@adnan_maral) gepostetes Foto am

Aktuell lese ich sein Buch „Mein Deutschland heißt Almanya“, das im September 2014 erschienen ist. Außerdem wurde am 28. September 2015 sein Jugendbuch „Super unkühl, Alter!“ veröffentlicht. Das Buch habe ich für meine beiden Mädels signieren lassen.

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“We can be heroes for one day…” Jimmy Hartwig, einer der Fußballhelden meiner Kindheit, und Albert Ostermaier, Torhüter der Schriftsteller-Nationalmannschaft, lesen und diskutieren mit Klaus Döring über Helden von heute.

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Sein erstes Kinderbuch hat die Musik-Legende Stephan Remmler veröffentlicht: „Heinrich, Schweinrich und die fliegenden Krokodile“ ist am 28. September 2015 erschienen.

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Ein Mann, den ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte, ist Mario Adorf. Im August ist sein Buch „Schauen sie mal böse“ erschienen, das viele Erlebnisse aus seinem Schauspielerleben beinhaltet. Auch dieses Interview fand bei der SZ statt und auch hier habe ich nach den ersten Fragen die Segel gestrichen, weil sie so schlecht waren, dass Mario Adorf nicht einmal wusste, auf was der Fragesteller hinaus wollte. Dennoch eine beeindruckende Erscheinung, ich hätte ihn nicht versäumen wollen.

Daggi trifft … Autoren auf der Frankfurter Buchmesse

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Welche Blogger ich auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt und getroffen habe, habe ich bereits berichtet. Außerdem durfte ich auch noch verschiedene Autoren kennen lernen:

Die liebe Angi hatte mich im Vorfeld der Buchmesse darauf aufmerksam gemacht, dass der Verlag Kein&Aber Eintrittskarten für die Internationalen Buchpräsentation des neuen Romanes von David Nicholls vergibt. Ich hatte Glück und habe ein Ticket für die Veranstaltung im Business Club der Buchmesse erhalten. Über die Veranstaltung werde ich noch berichten, unter anderem, weil ich abends ein Bild bei Instagram gepostet habe, worauf Mareike von Herzpotential festgestellt hat, dass sie genau hinter mir saß :)

DN

Nach der Präsentation konnten die Besucher mitgebrachte Bücher signieren lassen und ich schreibe es einfach mal dem Gespräch mit diesem beeindruckenden Mann zu, dass ich Schwierigkeiten hatte, meinen Vornamen auf Englisch zu buchstabieren, als er mich darum bat ;)

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Am Freitag hatte ich die Möglichkeit, beim Blog´n´Talk von Random House mit einigen Autoren zu sprechen und glücklicherweise war da immer und überall ein netter Mensch zur Stelle, der oder die meine Kamera genommen hat, so dass ich auch einige Fotos mit nach Hause nehmen konnte:

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  • Deana Zinßmeister, von der ich zwischenzeitlich weiß, dass sie fast schon in meiner Nähe, nämlich in Heusweiler im Saarland, lebt

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  • Sabine Zett, deren „Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch“ auf meiner Wunschliste landet

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  • Kyra Groh – ihr Buch „Pinguine lieben nur einmal“ werde ich in Kürze weiterlesen, hab nur wegen der kurzen Nächte aufgrund der Buchmesse-Besuche ausgesetzt ;) – absolut sympathische Autorin :)

Autoren (11)

  • Eric Berg – „Das Küstengrab“ ist ausgelesen – absolut lesenswert für die Fans guter Krimis!! – Rezension folgt – Eric Berg war toll, sympathisch, offen, hat uns viel über die Hintergründe von „Das Küstengrab“ erzählt.

Autoren (13)

  • Marc Elsberg – dazu muss ich vermutlich nicht viel sagen, oder? ;) „Zero“ liegt ebenfalls ziemlich weit oben auf dem SuB

Autoren (15)

  • Adnan Maral – Es soll Leute geben, denen das Gesicht bekannt vorkommt ;) Adnan Maral ist Metin Öztürk aus der Serie und dem Film „Türkisch für Anfänger“. Ganz ehrlich, mein persönliches Highlight beim Blog´n´talk. Mega sympathisch, mega offen, sein Buch „Adnan für Anfänger – Mein Deutschland heißt Almanya“ kommt auf die Wunschliste.

Autoren (3)

  • Die Schauspielerin Dennenesch Zoudé hat das Buch „Mit Ayurveda und Achtsamkeit zu mehr Gesundheit und Gelassenheit“ geschrieben und als Give away wurden Teeproben mit der Aufschrift „Finde Deine Mitte“ verteilt :)

Habt Ihr schon festgestellt, dass ich von Foto zu Foto erschöpfter ausgesehen habe? Der Blog´n´Talk war mit rund 150 Bloggern und vielen Autoren und Verlagsmitarbeitern mehr als gut besucht. Es war eng, es war voll, den meisten von uns ist der Schweiß auf der Stirn gestanden ;) aber es hat sich gelohnt :) :)

Autoren (6)

  • Nach dem Blog´n´Talk habe ich mein Glück nochmal bei Bastei Lübbe versucht, weil Britta Sabbag bei Facebook geschrieben hatte, dass sie da sein wird und siehe da, es hat geklappt :)

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  • Und nachdem ich mehrfach bei Ullstein vorbei geschaut hatte und Elke Pistor immer im Gespräch war, habe ich sie abgepasst, als sie zu einer Podiumsdiskussion geeilt ist. Um ein Foto wollte ich nicht bitten, schließlich fand ich es schon frech genug, dass ich mich ihr quasi in den Weg gestellt habe ;) aber das Buch hat sie mir signiert :)