Schlagwort-Archive: Andrea Sawatzki

Buchmesse – Autoren und ihre Bücher

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Auch von mir lang ersehnt: „Silber – das dritte Buch der Träume“ von Kerstin Gier. Das Interview von Roswitha Budeus-Budde habe ich allerdings nicht sehr lange verfolgt. Die Fragen waren eher peinlich mäßig und auch wenn Kerstin Gier – wie ich hörte – normalerweise nicht auf den Mund gefallen sind, kam das Gespräch zunächst nicht in Gang und sie hat drei Fragen hintereinander mit einem Lächeln und Nicken beantwortet. Als sie dann erzählt hat, dass ihr Sohn nicht gerne liest und Frau Budeus-Budde ihr voller Überzeugung mitgeteilt hat, dass sie dann mit Sicherheit noch nicht das richtige Buch für ihn gefunden hat, kam bei mir ein wenig Fremdschäm-Gefühl auf und ich bin weiter gezogen.

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„Todesdeal“ von Veit Etzold ist am 01. Oktober 2015 erschienen.

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Auch „Der Blick fremder Augen“ ist am 01. Oktober 2015 erschienen. Im Interview mit Freddy Langer von der FAZ erzählt sie von ihrem Roman um die Kommissarin Melanie Fallersleben.

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Adnan Maral durfte ich 2014 beim Blog´n´Talk von Random House persönlich kennen lernen und ich war sofort hin und weg von ihm. Eben habe ich nachgelesen, was ich über ihn geschrieben habe:

Ganz ehrlich, mein persönliches Highlight beim Blog´n´talk. Mega sympathisch, mega offen…

Autoren (15)

(Blog´n´Talk 2014)

Und so habe ich ihn auch in diesem Jahr wieder empfunden. Foto- und Autogrammwünsche hat er immer freundlich und mit einem Lächeln erfüllt. Seit dem Blog´n´Talk folge ich ihm auch auf Instagram und weiß daher, dass er immer wieder gerne Selfies von den Veranstaltungen postet. Und wer genau hinschaut, kann mich auf dem Selfie von der Lesung auf der Buchmesse entdecken :)

#lesung am Stand #cbjverlag #randomhouse mit dem wunderbaren #marc_langebeck als #Moderator #SuperUnkühlAlter danke! ;-)

Ein von Adnan Maral (@adnan_maral) gepostetes Foto am

Aktuell lese ich sein Buch „Mein Deutschland heißt Almanya“, das im September 2014 erschienen ist. Außerdem wurde am 28. September 2015 sein Jugendbuch „Super unkühl, Alter!“ veröffentlicht. Das Buch habe ich für meine beiden Mädels signieren lassen.

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“We can be heroes for one day…” Jimmy Hartwig, einer der Fußballhelden meiner Kindheit, und Albert Ostermaier, Torhüter der Schriftsteller-Nationalmannschaft, lesen und diskutieren mit Klaus Döring über Helden von heute.

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Sein erstes Kinderbuch hat die Musik-Legende Stephan Remmler veröffentlicht: „Heinrich, Schweinrich und die fliegenden Krokodile“ ist am 28. September 2015 erschienen.

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Ein Mann, den ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte, ist Mario Adorf. Im August ist sein Buch „Schauen sie mal böse“ erschienen, das viele Erlebnisse aus seinem Schauspielerleben beinhaltet. Auch dieses Interview fand bei der SZ statt und auch hier habe ich nach den ersten Fragen die Segel gestrichen, weil sie so schlecht waren, dass Mario Adorf nicht einmal wusste, auf was der Fragesteller hinaus wollte. Dennoch eine beeindruckende Erscheinung, ich hätte ihn nicht versäumen wollen.

Blauer Montag von Nicci French

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Blauer Montag
von Nicci French
erschienen am 23. Januar 2012
bei DHV – Der Hörverlag
gelesen von Andrea Sawatzki


  • Inhalt

Rosie ist mit ihrer kleinen Schwester Johanna auf dem Weg nach Hause. Doch nur Rosie kommt zuhause an, ihre Schwester wird niemals gefunden.

Mehr als 20 Jahre später verschwindet der kleine Matthew. Während nach ihm gesucht wird, gesteht der kinderlose Alan Dekker seiner Psychotherapeutin Frieda Klein, dass er von einem rothaarigen Sohn träumt. Frieda glaubt, in diesen Beschreibungen den verschwundenen Matthew zu erkennen. Als Alan ihr dann noch erzählt, dass er von 20 Jahren schon einmal einen Kinderwunsch hatte, wendet sie sich an die Polizei.

Da Alan ein Alibi hat, beginnt Frieda selbst nachzuforschen…


  • Protagonistin

Die Serie handelt von der Psychotherapeutin Frieda Klein. Sie ist Ende 30,  lebt eher zurückgezogen, liebt Spaziergänge durch das nächtliche London und erschien mir als Kontrollfreak. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit engagiert sie sich in einer Klinik. Sie ist eine Protagonistin, mit der ich nicht warum geworden bin, weil sie sehr distanziert wirkt.

Über ihre Vergangenheit wird in diesem Band nicht viel bekannt. Allerdings erfährt der Hörer, dass ihr Freund Sandy seit langer Zeit der erste Mann ist, den sie in ihr Haus lässt. Im Laufe des Buches trennen sich die beiden, da Sandy von London in die USA übersiedelt und Frieda ihn nicht begleiten will.

Detective Chief Inspector Karlsson ist geschieden und hat zwei Kinder. Das Verschwinden von Matthew lässt er sehr nahe an sich heran kommen. Mit Frieda und ihren Methoden kommt er mal gut und mal weniger gut klar, da sie sich nicht an gewöhnliche Abläufe hält und impulsiv handelt. Dennoch hält er viel von ihr.


  • Handlung

Der Hörer erlebt zu Beginn sowohl das Verschwinden von Johanna, als auch das Verschwinden von Matthew mit. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch gefesselt.

Frieda, ihre Schwägerin Olivia, ihre Nichte Chloé, der Mentor Reuben, die Kollegen in der Klinik, der neue Bekannte Joseph, Karlsson und seine Kollegen, sie alle fließen nach und nach in die Geschichte ein. Zwischendurch erfährt der Hörer von den Gedankengängen Matthews in seinem Gefängnis und erlebt mit, wie der Junge sich verändert.

Die Handlung enthielt viele Wendungen, wobei mir eine davon bereits durch den Kopf geschossen war, doch die meisten hatte ich so nicht erwartet. Insbesondere das Ende hat mich sehr überrascht.


  • Fazit

Der Serienauftakt des Autorenduos Nicci French (Nicci Gerrard und Sean French) konnte mich fesseln und überraschen, wobei mir die psychologischen Aspekte teilweise kleine Längen beschert habe. Den Handlungsstrang um Friedas neuen Bekannten Josef und ihren Mentor Rueben fand ich etwas überflüssig, mag sein, dass dieser in den Folgebüchern noch ausgebaut wird, aber hier konnte ich sie nicht einordnen.

Ich vergebe vier von fünf Eulen.

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Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

Stimmen von Ursula Poznanski

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Zum Inhalt:

In ihrem dritten Fall verschlägt es die Salzburger Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger in eine psychiatrische Abteilung eines Klinikums. Dort wurde ein junger Arzt tot in einem Behandlungsraum aufgefunden und jemand hat um ihn herum verschiedene Gegenstände drapiert. Bea und Florin bringen in Erfahrung, dass in der Psychiatrie eine Patientin inkognito untergebracht ist. Würde ihre Identität an die Öffentlichkeit gelangen, wäre das Interesse an ihrer Person sehr groß. Während die Ermittler bezüglich des Mordes noch im Dunklen tappen, gibt es einen weiteren Todesfall im Klinikum.


Gedanken zum Hörbuch: 

Beatrice Kaspary ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Salzburg, wo sie zusammen mit Florin Wenninger ein Ermittlerteam bildet. Ihr Ex-Mann kommt nach seinen Auftritten im ersten Band auch hier wieder zum Einsatz und ich muss gestehen, dass er mir nicht sympathischer geworden ist.

Nach Geocaching und Facebook beschäftigen sich die Ermittler dieses Mal mit den Bedeutungen des Tarot.

Der Handlungsstrang um die Patientin Jasmin erinnert an die Geschichte von Elisabeth Fritzl aus Niederösterreich, die über 20 Jahre lang von ihrem Vater eingesperrt, missbraucht und vergewaltigt worden ist.

Ursula Poznanski konnte mich erneut fesseln. Abermals hat sie einen aufwendigen Fall konstruiert, immer wieder Verdachtsmomente gestreut und wieder fallen lassen und damit eine durchgängige Spannung erzeugt.

Lesern, die die beiden ersten Fälle, Fünf und Blinde Vögel, nicht kennen, wird es nicht schwer fallen, sich einzulesen. Allerdings würde ich Jedem ans Herz legen, mit dem ersten Band zu beginnen, da zwar jeder Fall in sich abgeschlossen, aber das Privatleben der beiden Ermittler von Band zu Band fortgeführt wird.

Andrea Sawatzki konnte mich auch bei diesem Hörbuch als Sprecherin überzeugen. Sie hat einen sehr ruhigen Lesestil, der aber keineswegs monoton wirkt, weil sie mit ihrer Stimme spielt und so jedem Charakter etwas Individuelles gibt.

Etwas enttäuscht war ich von der Fortsetzung um das Privatleben von Bea und Florin. Auch wenn es sich um eine Krimiserie handelt, nimmt die sich verändernde Beziehung zwischen den beiden in jedem Band einen größeren Platz ein und da hätte ich in diesem Band einfach mehr erwartet.

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– ein Buch eines internationalen Autors / einer internationalen Autorin

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– ein Buch, das Du vorbestellt hast.

Alle Rache will Ewigkeit von Val McDermid

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Zum Inhalt:

Charlie Flint ist Beraterin für die Polizei und momentan ohne Aufträge, da ihr angeblich ein Fehler unterlaufen soll, der einige Menschen das Leben gekostet hat.
Mit der Post erhält sie ein Paket mit Zeitungsausschnitten über einen Mord zugesandt, die sie an ihre alte Ausbildungsstätte nach Oxford führen. Ihre frühere Professorin hat ihr die Ausschnitte geschickt, der Tote ist deren Schwiegersohn, der am Tag seiner Hochzeit getötet wurde. Die Professorin vermutet, dass die neue Freundin ihrer Tochter den Mann ermordet hat. Charlie beginnt zu recherchieren und lässt sich immer weiter in die Geschichte hinein ziehen, bis sie selbst in Gefahr gerät.
Meine Meinung:
Ich hatte das Hörbuch schon einmal abgebrochen und wollte ihm doch noch eine Chance geben. Doch auch dieses Mal hat mich kaum Spannung erfasst. Die Idee selbst ist nicht schlecht, die Umsetzung finde ich misserabel und der Schluss ist einfach nur konstruiert.
Normalerweise habe ich keine Probleme damit, wenn in einem Thriller auch Beziehungsprobleme eingespielt werden. Allerdings werden lesbische Beziehungen hier so dargestellt, als ob lesbische Paare grundsätzlich auf Unverständnis stossen. Da sowohl die Ermittlerin, als auch die Verdächtige mit einer Frau zusammen sind, nimmt das Ganze einen unverhältnismässig hohen Anteil an der Geschichte ein und zwar in einer Art und Weise, in der man nicht umhin gekommt, das seltsam zu finden.
Fazit:
Auf meinem SuB liegt noch ein Buch von Val McDermid und momentan habe ich keine Lust, es zu lesen, weil ich nicht weiss, ob ich einfach nur einen miesen Teil erwischt habe, oder ob ich mit der Schreibweise schlichtweg nicht klar komme.