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Das Weihnachtswunder von Angelika Schwarzhuber

Kurzfazit

Man muss nicht an Schutzengel glauben, um Gefallen an diesem Roman zu finden, aber es kann auf jeden Fall nicht schaden.


Von Angelika Schwarzhuber bereits gelesen


Die Protagonisten und ihre Geschichte

Kathi hat ihren Vater nie kennengelernt, ihre Mutter schweigt sich bis heute über ihn aus. In ihrer Kindheit hat sie ihn manches Mal vermisst, doch mittlerweile ist sie erwachsen und steht mit beiden Beinen mehr oder weniger fest im Leben. Sie ist seit einiger Zeit Single und arbeitet in einer Werbeagentur namens Wunder. Kathi hat tolle Ideen für Werbekonzepte, lässt sich aber von ihrer Kollegin Sybille ausnutzen, die Kathis Ideen als ihre eigenen präsentiert, da diese ja „nur“ die Sekretärin ist. Kathi hat nicht gerade ein ausgeprägtes Selbstvertrauen und versucht immer, es allen recht zu machen. Ihren Frust kompensiert sie mit Essen, so dass sie auch ein paar Kilo zuviel auf den Rippen hat.

Jonas wurde als Fotograf von der Agentur Wunder gebucht. Beim Shooting lernt er Kathi kennen und da sie ihm gefällt, flirtet er mit ihr. Kathi wiederum kann sich gar nicht vorstellen, dass Jonas sich für sie interessiert, gefallen würde er ihr aber auch. Nur leider vermasselt sie es.

Angelo ist Kathis Schutzengel. Er darf auf die Erde und sich ihr zeigen. Sobald er ihr aber seine Identität verrät, muss er direkt zurück. Angelo will alles dafür tun, dass Kathi endlich glücklich wird.


Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen. Sie beginnt an dem Tag, an dem Kathi auf ihren Schutzengel trifft. Warum es sich dabei um einen der schlimmsten Tage in Kathis Leben handelt, verrät Angelika Schwarzhuber in den folgenden Kapiteln, in denen sie erzählt, was sich in den vergangenen Wochen zugetragen hat.  Am Ausgangspunkt angekommen, dürfen wir mitverfolgen, wie Angelo versucht, Kathi zu ihrem Glück zu verhelfen. In einer weiteren Zeitebene lernen wir den jungen Angelo kennen, den es Ende der 1980er Jahre Richtung Süden gezogen hat.

Da  u. a. unterschiedliche Schriftarten verwendet werden, konnte ich immer problemlos verfolgen, wann ein Kapitel spielt und wer gerade erzählt.

Die Protagonisten haben mich alle überzeugt. Kathi ist eine Seele von einem Mensch, aber das eine oder andere Mal hätte ich sie gerne in den Hintern getreten, weil sie sich einfach alles gefallen lässt. Jonas ist einer der Menschen, die man mitten in der Nacht anrufen kann und die sofort kommen, wenn man sie braucht. Angelo fand ich richtig gut gezeichnet. Ja, er möchte, dass Kathi glücklich ist, aber er erzwingt nichts, sondern unterstützt Kathi dabei, dass sie sich weiterentwickelt, ohne dass sie das selbst sofort bemerken würde.

Die Handlung ist oftmals emotional und geht ans Herz. Mir sind mehr als einmal die Tränen in den Augen gestanden, so sehr konnte mich die Geschichte berühren.

Wie ich es schon aus meinen bisherigen Büchern von Angelika Schwarzhuber kenne, hat sie auch hier einige Rezepte ans Ende des Buches gehängt.

Fazit: Man muss nicht an Schutzengel glauben, um Gefallen an diesem Roman zu finden, aber es kann auf jeden Fall nicht schaden.


Eckdaten

Das Weihnachtswunder
von Angelika Schwarzhuber
erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag
am 01. Oktober 2018


Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Bewertung

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(Vor-) Weihnachtsfaktor

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Viel weihnachtliche Stimmung, Weihnachtsdeko, Schnee und am Ende des Buches weihnachtliche Rezepte.


Weitere Meinungen zu diesem Buch findet ihr bei


Challengens

Aufgabe 25) Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover


-> Deutschland

Ich packe meinen Koffer …

Urlaubszeit ist für mich Lesezeit. Ob das der Balkon des Hotelzimmers ist, die Liegewiese im Schwimmbad  oder abends im Bett, im Urlaub trifft man mich ständig beim Lesen an.

Was früher gerne einmal zu Übergepäck führen konnte, wurde mit eBooks sehr viel einfacher. Wenn ich heute die letzte Seite meiner zwei, drei, vier eingepackten Bücher umgeblättert habe, bietet mein Reader fast unerschöpflichen Nachschub.

Damit kommen wir dann auch zu einer maßgeblichen Frage, was das Kofferpacken betrifft:

  • Welche Bücher könnt ihr fürs Reisegepäck empfehlen?

Ihr habt zwei Möglichkeiten. Entweder postet ihr eure Antworten unter diesem Artikel in die Kommentare

oder

  • ihr bloggt eure Antwort bis zum 21. Juni 2018
  • verlinkt diesen Blogbeitrag
  • postet euren Link hier in die Kommentare
  • und erhaltet ein Los für die Challenge
  • Außerdem habt ihr diese Woche eine Extra-Gewinnchance. Schaut bitte in den Gewinnspielbeitrag!

Bevor ihr nun loslegt, erinnere ich nochmal an die Blogparade bei Mona von Tintenhain. Mit dem Artikel, den ihr für diese Wochenaufgabe schreibt, könntet ihr idealerweise auch an der Blogparade mit dem Titel „Mein Buchtipp für Dich!“ teilnehmen.

Gemeinsam nutzen wir den Hashtag #buechersommer. Wenn ihr eure Rezensionen, die Artikel zu den Wochenaufgaben oder eure Artikel für die Blogparade in den sozialen Netzwerken teilt, freuen wir uns, wenn ihr diesen Hashtag benutzt.


Meine Empfehlungen und gleichzeitig meine Teilnahme zur Blogparade von Mona:

Das Haus am Sunset Lake von Tasmina Perry

Die Ereignisse stürzen die Protagonisten gleich mehrfach in ein Gefühlschaos von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Die Wendungen, die die Geschichte nimmt, haben mich stellenweise völlig überrumpelt und immer, wenn ich dachte, Jennifer und Jim finden endlich zueinander, ereignete sich etwas, womit ich niemals gerechnet hätte. Dies hatte auch zur Folge, dass ich mir bis zum Ende des Buches nicht sicher war, ob es ein Happy End für die beiden Protagonisten geben wird.


Der Zauber zwischen den Seiten

Cristina Caboni erzählt im Wechsel die Geschichten von Sofia, die in der Gegenwart lebt, und Clarice, die im 19. Jahrhundert gelebt hat. Die Autorin zeigt auf, wie sich das Leben von Frauen in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Dabei hat sie wunderbar herausgearbeitet wie Clarice mit vielen Widrigkeiten ihrer Zeit zu kämpfen und sich den Männern unterzuordnen hatte. Im Gegensatz zu ihr hätte Sofia in der Gegenwart so viel mehr Möglichkeiten, die sie aber freiwillig aufgegeben hat, um sich den Wünschen ihres Mannes zu beugen. Was die beiden Frauen vereint ist ihre Liebe zu Büchern und der Buchbinderei, durch die sie sich verwirklichen können und die ihnen Sicherheit in ihrer jeweiligen Situation bietet, so dass sie sich beide weiterentwickeln können. Das Buch hat mich nicht sofort eingenommen, aber es hat mich von Seite zu Seite mehr fasziniert. Obwohl ich kein Fan historischer Romane bin, hat mich die Geschichte um Clarice sogar mehr in den Bann ziehen können, als die Geschichte um Sofia. Die teilweise tiefgründige Thematik hat Cristina Caboni in einem wunderbar leichten Schreibstil verarbeitet.


Barfuß im Sommerregen von Angelika Schwarzhuber

Die Singlemama Romy braucht dringend einen Job und eine neue Wohnung und das am besten außerhalb von München, weil die Stadt schlichtweg zu teuer für sie geworden ist. Nach einen gescheiterten Bewerbungsgespräch entdeckt sie eine Annonce. Es wird eine Haushälterin für den Rentner Alfred gesucht, gegen kostenlose Unterbringung auf seinem Hof. Das wäre ideal für Romy und den vierjährigen Tommi. Nach einigen Startschwierigkeiten entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Alfred und Romy. Ich habe mich mit dem Roman, bei dem es um Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe geht, sehr wohl gefühlt.


Zwischen Dir und mir das Meer von Katharina Herzog

Eine tiefgründige Erzählung über eine junge Frau, die sich schon ihr Leben lang mit dem Tod auseinandersetzt, die ein gespaltenes Verhältnis zu ihrer Schwester hat, der sie die Schuld für das Scheitern ihrer letzten Beziehung gibt und deren Recherchen über ihre Mutter Dinge ans Licht führen, die sie an der Liebe ihrer Mutter zweifeln lassen.

Barfuß im Sommerregen von Angelika Schwarzhuber

 

Barfuß im Sommerregen
von Angelika Schwarzhuber
erschienen am 19. März 2018
bei Blanvalet

Bisher von dieser Autorin gelesen:


  • Die Protagonistin und ihre Geschichte

Die Singlemama Romy braucht dringend einen Job und eine neue Wohnung und das am besten außerhalb von München, weil die Stadt schlichtweg zu teuer für sie geworden ist. Nach einen gescheiterten Bewerbungsgespräch entdeckt sie eine Annonce. Es wird eine Haushälterin für den Rentner Alfred gesucht, gegen kostenlose Unterbringung auf seinem Hof. Das wäre ideal für Romy und den vierjährigen Tommi.

Nach einigen Startschwierigkeiten entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Alfred und Romy und die junge Frau hat auch schon einige Ideen, wie die beiden ihre Kasse aufbessern können. Als dann auch noch Hannes in ihr Leben tritt, fühlt Romy sich angekommen. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.


  • Meine Gedanken zum Buch

Während Romy anfangs eine übervorsichtige Mutter ist, kommt Alfred etwas rauhbeinig daher, doch Romy und Tommi können Alfreds Herz gewinnen und Alfred macht Romy seinerseits klar, dass Tommi seine Freiheiten braucht, um seine eigenen Erfahrungen machen zu können. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Nach und nach offenbaren sie sich und erzählen aus ihrer Vergangenheit. So erfährt der Leser, dass Romy aus einer schweren Enttäuschung heraus ihren Beruf und Alfred seinen Traum, zur See zu fahren, aufgegeben hat.

Angelika Schwarzhuber hat es erneut geschafft, mir Bilder von Landschaften in den Kopf zu zaubern. Die Geschichte ist bis hin zu Kleinigkeiten wie den Schwierigkeiten einer allein erziehende Mutter bei der Jobsuche, den Mietpreisen in München und dem Zusammenhalt auf dem Dorf authentisch.  Ich habe mich mit dem Roman, bei dem es um Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe geht, sehr wohl gefühlt und vergebe fünf von fünf Eulen.

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Wie ich es aus meinen bisherigen Büchern dieser Autorin bereits kenne, befinden sich auch am Ende dieses Romans einige Rezepte, die auch in der Geschichte auftauchen. Die Rezepte inkl. Fotos findet man auch auf der Homepage der Autorin.

Der Verlag Blanvalet hat mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Meine Rezension zeigt meine ehrliche Meinung auf. Für den Artikel wurde ich nicht bezahlt.

 

Weitere Meinungen zu diesem Buch findet ihr bei


Aufgabe 31) Buch mit etwas, was man am Himmel findet -> Sommerregen


-> Deutschland

Das Wochenende ist gerettet

Zwei Bücher, die in diesem Monat erschienen sind, werden mich durch die nächsten Tage begleiten. Beide Autoren habe ich bereits persönlich kennen lernen und interviewen dürfen.

„Der dunkle Mann“ ist der zweite Teil der Oxen-Trilogie, den ich schon sehnsüchtig erwartet habe, nachdem Teil 1 mich begeistern konnte.

Zwei Bücher von Angelika Schwarzhuber habe ich bereits gelesen und beide haben mir gut gefallen. Nun bin ich natürlich gespannt auf ihren neuesten Roman.

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Der Weihnachtswald – Ein Wintermärchen von Angelika Schwarzhuber

Der Weihnachtswald – Ein Wintermärchen
von Angelika Schwarzhuber
erschienen am 18. September 2017
bei Blanvalet


Von dieser Autorin bereits gehört:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Eva hat früh ihre Eltern verloren und ist bei der Großmutter aufgewachsen. Sie ist zwischenzeitlich eine erfolgreiche Anwältin und nur noch selten in ihrer Heimat. Jedes Jahr zu Weihnachten kehrt sie auf das große Anwesen ihrer Großmutter zurück.

Dort trifft sie auf ihren Jugendfreund Philipp, der, ebenfalls in alter Tradition, einen großen Weihnachtsbaum in Annas Haus aufstellt und schmückt. Nach den Weihnachtsfeiertagen wird der Baum seinen Platz im „Weihnachtswald“ finden, einem Wäldchen, das seit Generationen jedes Jahr um einen weiteren Weihnachtsbaum erweitert wird.

Evas Großmutter Anna hat ein großes Herz und hat das Waisenkind Antonie zu Heiligabend in ihr Haus eingeladen. Doch Evas wirsche Reaktion auf das Mädchen veranlasst dieses, zu verschwinden. Als Eva und Philipp sie schließlich im Schneesturm finden, finden sie sich selbst in der Vergangenheit wieder.


  • Meine Gedanken zum Buch

Mir war zunächst nicht klar, wie zutreffend der Zusatz „Wintermärchen“ ist. Doch schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch verzaubert und in eine andere Welt geführt.

Zugegeben, die Geschichte ist unrealistisch, aber sie ist so tiefsinnig, dass das für mich überhaupt keine Rolle gespielt hat.

Der Roman geht ans Herz und verbreitet eine märchenhafte Weihnachtsstimmung. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und vermitteln gemeinsam die Botschaft des Märchens, Familie ist alles und der Zusammenhalt nicht ersetzbar.

„Der Weihnachtswald“ ist eine ungewöhnliche Geschichte, die ich innerhalb weniger Stunden gelesen habe und die mich mit einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen hat. Daher vergebe ich fünf von fünf Eulen.

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  • Dieses Buch habe ich zu Rezensionszwecken von Verlag erhalten.
  • Vielen Dank dafür.
  • Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 

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  • Weihnachtsfaktor

Weihnachten spielt in dieser Geschichte eine große Rolle und es kommt durchaus weihnachtliche Stimmung auf. Auch Cover und Titel zielen eindeutig auf Weihnachten ab. Warum ich trotzdem das Gefühl habe, ich muss jetzt ein „aber“ setzen, kann ich nicht wirklich begründen. Vielleicht am ehesten, weil es ein ganz wunderbares und emotionales Weihnachtsmärchen ist, was ich keinesfalls als negativ für den Weihnachtsfaktor bewerte.

Im Anhang befinden sich übrigens noch Backrezepte. Die Autorin hat die Leser einer regionalen Zeitung aufgefordert, ihr Familienrezepte zukommen zu lassen und hat diese dann in das Buch eingebracht.

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Aufgabe17) ein Buch rund um das Thema Weihnachten oder Winter im Titel oder auf dem Cover


 

-> Deutschland

Flashback – Ein Wochenrückblick

Flashback

Blogartikel

Lesestatus

  • Der Weihnachtswald von Angelika Schwarzhuber *ausgelesen
  • Weihnachtsküsse schmecken himmlisch von Rike Stienen
  • Neuanfang in River Bend von Catherine Bybee *207/384
  • Die dreckigen Dreißiger von Helena Baum *23/325
  • Totenmontag von Kathy Reichs *224/400

Zustellung

  • Rückkehr nach River Bend

Danke an Steffi von der Mark, die diesen Band übersetzt und mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.