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Vorpremiere-Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski

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Am 14. Oktober 2015 fand im Rahmen der “Open Books” im Frankfurter Kunstverein eine Lesung von Ursula Poznanski und Arno Strobel zu ihrem ersten gemeinsamen Buch “Fremd” statt. Das Buch erscheint am 30. Oktober 2015 beim Wunderlich Verlag. Für den 25. Oktober 2015 ist die Premierenlesung in Lüneburg geplant, also durften wir sozusagen die Vor-Premieren-Lesung miterleben.

Auf der gemeinsamen Website der beiden Autoren ist ein Interview zu finden, in dem sie verraten, wie die Idee zu einem gemeinsamen Buch entstanden ist. Im Grunde könnte man behaupten, dass die beiden lediglich beweisen wollten, dass es nicht funktionieren kann, dass zwei Einzelkämpfer ein gemeinsames Projekt auf die Beine stellen. ;)

  • Lesung

Ursula Poznanski las das erste Kapitel. Um nicht zu viel zu verraten, halte ich mich an den Klappentext:

Eine Frau ist alleine zuhause und hört Geräusche. Als sie die Treppe herunter geht, steht sie plötzlich einem Fremden gegenüber. Sie sucht eine Fluchtmöglichkeit und schafft es, ihn in ein Gespräch zu verwickeln. Doch der Mann verwirrt sie, er kennt ihren Namen und behauptet, mit ihr zusammen in der Wohnung zu leben. Sie kann in ihr Schlafzimmer flüchten und wird sich klar darüber, dass sie alleine darin geschlafen hat und sich nur ihre Sachen in diesem Zimmer befinden. Keine Spur von einem Mann. Sie ist also nicht verrückt, doch was will dieser Mann dann von ihr?

Im Anschluss las Arno Strobel das zweite Kapitel, das die gleiche Situation, allerdings aus der Sicht des Mannes beschreibt:

Er kommt nach Hause und sieht sich seiner Freundin gegenüber, die vor gibt, ihn nicht zu erkennen. Er spricht beruhigend auf sie ein, wird jedoch von der Tatsache abgelenkt, dass er seine Sachen an der Garderobe nicht entdecken kann. Als sie mit einem Briefbeschwerer nach ihm wirft, ist er einen Moment lang abgelenkt und flüchtet ins Schlafzimmer. Nach einiger Zeit öffnet sie ihm die Tür und muss feststellen, dass auch dort nichts darauf hindeutet, dass er in der Wohnung lebt. Ist es gar nicht sie, die verwirrt ist? Wird er gerade verrückt?

Ein Thriller, zwei Perspektiven. Die beiden Autoren haben die Kapitel immer im Wechsel geschrieben und sich so den Ball hin und her gespielt, wobei nur die beiden ersten Kapitel die gleiche Situation erzählen, danach entwickelt sich die Geschichte immer von Kapitel zu Kapitel weiter.

Das was wir bei dieser Lesung gehört haben, hat uns sehr neugierig auf das Buch gemacht. Doch es ging noch weiter:

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Im Anschluss lasen Arno Strobel und Ursula Poznanski noch Mails, die sie sich während der Entstehung des Buches geschrieben haben, vor. Ich darf verraten, dass wir teilweise Tränen gelacht haben, denn diese Mails wären ein eigenes Buch wert. Die beiden Autoren schwören übrigens Stein und Bein, dass die Mails genau so verschickt wurden und nichts daran gefaked ist :)


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  • Fazit

Wir haben eine Lesung erlebt, die uns sehr neugierig auf das Buch gemacht hat und eine sehr unterhaltsame Stunde mit zwei sehr sympathischen Autoren erlebt.

Eine Leseprobe findet Ihr auf der Seite des Verlages.

Die ersten Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse 2015

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In den nächsten Tagen werde ich noch des öfteren von der Buchmesse berichten. Hier könnt Ihr Euch schon einmal die ersten Eindrücke vom Mittwoch ansehen.

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Nach dem meine Fotografin Doris und ich zunächst beim Interview mit Judith Holofernes (evtl. besser bekannt als ehemalige Sängerin der Band Wir sind Helden) vorbei geschaut haben, haben wir uns mit Sandra von Gib mir Worte getroffen und uns traditionell in der Fotobox der ARD knipsen lassen. Ja, Ihr habt richtig gelesen, traditionell, denn bereits 2014 haben wir, also Sandra und ich, uns am ersten Messetag früh morgens im ARD-Forum, damals bei Charlotte Link, getroffen und uns im Stil von Sherlock Holmes vor der Baker Street aufgestellt.

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Danach sind wir durch die Halle 3.0 gebummelt, um uns später mit Sandra und Wenke von Mordsbücher bei Ken Follett zu treffen.

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Bei Thalia durfte ich mir für die Aktion Lies Dich weg einen Fotohintergrund aussuchen und habe mich gegen Mittelerde und Hogwarts und für New York entschieden.

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Marie Luise Marjan und Bill Mockridge haben bei Bastei Lübbe ihre Bücher vorgestellt,

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unser früherer Landesvater Kurt Beck durfte diskutieren

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und Peter Gaymann hat uns freundlicherweise unsere Kochbücher signiert, die Rezension folgt übrigens in Kürze! :)

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Beim Deutschlandradio waren zwei deutschsprachige Autoren mit nichtdeutschen Wurzeln zu Gast: Feridun Zaimoglu und Ilija Trojanow.

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Danach haben wir im Pressezentrum noch kurz unsere Handys aufgeladen, damit wir im Notfall nach Hause telefonieren können, bevor wir ins Parkhaus geeilt sind, um unsere Taschen ins Auto zu legen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei dem freundlichen jungen Mann am Infoschalter des Parkhauses Rebstock, der uns bis ins Detail erklärt hat, wie wir zur nächsten Tram-Haltestelle gelangen, um mit der 17 zum Hauptbahnhof und dann mit der U4 zum Römer zu gelangen. Dank ihm sind wir gerade noch rechtzeitig bei der Lesung von Arno Strobel und Ursula Poznanski gekommen, die ihr erstes gemeinsames Buch “Fremd” vorgestellt haben.

Auch dazu gibt es in Kürze einen Bericht!

Der Sarg von Arno Strobel

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Zum Inhalt:

In Köln werden Frauen entführt und lebendig begraben. Die Polizei erhält zwar Hinweise, kann die Frauen aber nur noch tot bergen.

Zur gleichen Zeit träumt Eva mehrfach davon, lebendig begraben zu werden. Ihre Träume sind so real, dass sie sogar Kratzspuren und Blutergüsse hat, wenn sie in ihrem eigenen Bett wieder aufwacht…


Meine Meinung:

Arno Strobel hat hier einen Psychothriller geschaffen, mit dem er seine Leser zunächst immer wieder auf falsche Fährten lockt, in dem er immer wieder neue Personen in den Fordergrund treten lässt, die ein Motiv dafür hätten, Eva in den Wahnsinn treiben zu wollen. Dadurch ist “Der Sarg” zunächst kurzweilig und überaus spannend. Allerdings hat der Autor immer wieder Hinweise einfliessen lassen, die das Ende vorhersehbar gemacht haben, so dass ich nur noch auf das WARUM gespannt war.

Was die Protagonisten betrifft, ist Eva Rossbach eine verängstigte Frau, was für mich absolut verständlich ist, schliesslich löst die Vorstellung, lebendig begraben zu werden, auch bei mir ein Gefühl von Panik aus.

Bernd Menkhoff, der Hauptermittler, wirkt auf mich nicht sonderlich sympathisch. Ich weiss mittlerweile, dass er auch in einem anderen Buch des Autors mitspielt, vielleicht fehlen mir schlichtweg verschiedene Informationen, um ihn und sein seltsames Verhalten besser verstehen zu können und das, obwohl der Autor immer wieder auf sein Privatleben eingeht. Das kann auch die nette Kollegin Jutta Reithöfer leider nicht wettmachen.

Aufgrund des gegen Ende doch vorhersehbaren Ausgangs und der Tatsache, dass ich das Gefühl habe, dass mir Infos zum Hauptermittler “vorenthalten” wurden, ziehe ich einen Stern ab und vergebe daher 4 von 5 Sternen.


Aufgabe 29 bei Hufies “Auf den SuB mit Gebrüll” Challenge lautet dreht sich um ein Buch, das mir empfohlen wurde. Da ich schon mehrere Rezensionen mir bekannter Blogger gelesen habe, die dieses Buch empfohlen habe, erfülle ich damit diesen Punkt.

Read-a-thon Week bei nasch

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Update: 30. Juni 2013

Die Read-a-thon Week bei nasch ist heute Nacht zu Ende gegangen und da ich am Wochenende sieben Stunden mit dem Zug unterwegs war, habe ich auch gestern nochmal einiges “weggelesen”.

Meine Woche ergab:

rund 80 Seiten – Wenn ich mal groß bin – Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche von Martin Reichert

192 Seite – Tu, was du kannst – und sei mutig von Albert Jumila

281 Seiten – Das Erbe von Tanston Hall von Anja Marschall

112 Seiten – Dead Nerd von Manuel Schenk

ca. 100 Seiten – Alles wird gut von Mario Arend

3 Stunden 40 Minuten – Der Sarg von Arno Strobel

Vielen Dank, nasch, für die Umsetzung dieser schönen Idee :)

 

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Update: 29. Juni 2013

“Das Erbe von Tanston Hall” von Anja Marschall habe ich nun auch zu Ende gelesen und gleich mit “Dead Nerd” von Manuel Schenk begonnen :)

Zwischenstand:

rund 80 Seiten – Wenn ich mal groß bin – Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche von Martin Reichert

192 Seite – Tu, was du kannst – und sei mutig von Albert Jumila

281 Seiten – Das Erbe von Tanston Hall von Anja Marschall

82 Seiten – Dead Nerd von Manuel Schenk

3 Stunden 40 Minuten – Der Sarg von Arno Strobel

 

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Update: 28. Juni 2013

Das Hörbuch “Der Sarg” habe ich zu Ende gehört, außerdem habe ich die ersten 114 Seiten des Buches “Das Erbe von Tanston Hall” von Anja Marschall gelesen.

Zwischenstand:

rund 80 Seiten (Wenn ich mal groß bin – Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche von Martin Reichert)

192 Seite (Tu, was du kannst – und sei mutig von Albert Jumila)

114 Seiten (Das Erbe von Tanston Hall von Anja Marschall)

3 Stunden 40 Minuten (Der Sarg von Arno Strobel)

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Update: 27. Juni 2013

In den letzten beiden Tagen habe ich über 40 Kapitel von “Der Sarg” von Arno Strobel gehört und das Buch “Tu, was du kannst – und sei mutig” von Albert Jumila gelesen, ein Buch, das sich mit Pep Guardiola, dem neuen Bayern-Trainer, beschäftigt.

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Update: 26. Juni 2013

Jetzt habe ich mir “Wenn ich mal groß bin – Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche” von Martin Reichert herausgesucht. Dieses Buch hatte ich mir im Rahmen von BookX in a BoX ausgewählt.

Leider konnte mich dass Buch gar nicht fesseln, möglicherweise hatte ich einfach falsche Erwartungen. Ich konnte mich nicht wiederfinden und auch niemanden, den ich kenne. Die Kapitel sind in die Länge gezogen, ein guter Freund würde sagen, dass der Autor von Kuchen backen auf Arschbacken kommt.

Nach drei Kapiteln habe ich einiges übersprungen, dem Buch weiter hinten nochmal eine Chance vergeben und es dann enttäuscht weg gelegt.

Nun muss ich mich entscheiden, ob ich “Der Sarg” von Arno Strobel zu Ende höre, oder mir “Dass Erbe von Tanston Hall” vornehme :)


24.06.2013

Nadine hat festgestellt, dass die Lesemarathons an Wochenenden und Feiertagen ungünstig für sie sind und hat deswegen zur Read-a-thon Week aufgerufen. Zwischen dem 24.06. und dem 30.06 wird gelesen, was das Zeug hält. Die ersten beiden Tage war ich abends weg und bin nur müde ins Bett gefallen.