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Das Lied der Toskana von Julia K. Rodeit

Neuer Titel: Sommerküsse in der Toskana

Das Wichtigste in Kürze

In dieses Buch kann man wunderbar eintauchen und die Zeit vergessen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich direkt einen weiteren Roman der Autorin auf meinen Reader geladen habe.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Francesca „Franzi“ Marino hat den Durchbruch als Sängerin in Deutschland geschafft. Ihre Mutter, die mit einem Italiener verheiratet war, daher auch der Name, pusht ihre Karriere, wo sie nur kann. Als Franzi zusammenbricht, eilt ihr Vater aus Italien ins Krankenhaus und verfrachtet sie kurzerhand zu seiner Mutter in die Toskana.

Zwanzig Jahre ist es her, dass Francesca ihre Nonna zuletzt besucht hat, doch sie fühlt sich sofort wieder wohl. Während sie sich erholt und alte Freunde wieder trifft, stellt sie fest, dass die Musik zwar ihr Leben ist, dass es aber auch links und rechts noch lebenswerte Dinge gibt, denen sie in den Jahren als aufstrebende Sängerin zu wenig Beachtung geschenkt hat. Sie sieht sich gezwungen, darüber nachzudenken, wie es für sie weitergehen soll.

Gar nicht so einfach, wenn das Herz immer höher schlägt, sobald Alessio, der Schreck ihrer Kindheit, in ihrer Nähe auftaucht und das, wo sie sich erst kurz vor ihrem Zusammenbruch in Deutschland noch verlobt hatte.


Meine Gedanken zum Buch

Direkt zu Beginn der Geschichte wird klar, dass für Franzi alles zuviel wird und dass ihr Umfeld das nicht bemerkt oder nicht bemerken will. Gerne hätte ich ihr in den Hintern getreten, damit sie mehr auf sich achtet und allen die Meinung geigt. Ersteres übernimmt dann ihr Vater, auf Letzteres musste ich lange warten. So zauberhaft, wie ich ihren Vater fand, so unmöglich fand ich ihre Mutter, der Franzis Karriere wichtiger ist, als ihr Wohlergehen. In der Toskana trifft sie schließlich auf Menschen, denen sie wichtig ist und die sich um sie sorgen.

Den Schauplatz der Geschichte kann man sich nicht nur dank des Covers sehr gut vorstellen. Julia K. Rodeit ist es mit ihrem Schreibstil gelungen, Francescas Anlaufpunkte in der Toskana, ob das nun die Pension der Nonna ist, den Hof ihrer Freundin oder Alessions Olivenhain, vor mein inneres Auge zu zaubern.

Die Liebesgeschichte zwischen Francesca und Alessio entwickelt sich langsam, sie ist gezeichnet, von vielen unausgesprochenen Dingen. Die Annäherung der beiden hat mich nicht so tief bewegt, wie es andere Romane schon geschafft habe, aber der Roman bietet viel mehr als nur die Geschichte dieses Paares. Er beschäftigt sich mit dem Sinn des Lebens, der Tatsache, dass man seinen Job zwar lieben kann, aber dennoch oder gerade deshalb an seine Grenzen kommt und zeigt die Macht von Freundschaft und Familie.

In dieses Buch kann man wunderbar eintauchen und die Zeit vergessen. Es hat mir so gut gefallen, dass ich direkt einen weiteren Roman der Autorin auf meinen Reader geladen habe.


Bewertung

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Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Das Lied der Toskana
von Julia K. Rodeit
erschienen am 24. September 2018
Verlag Julia K. Rodeit (Nova MD)


Weitere Meinungen zum Buch

Briefe vom Christkind von Marit Bernson

Briefe vom Christkind; Marit Bernson

Kurzfazit

Die Handlung des Romans ist schlichtweg wunderschön. Marit Bernson spielt mit Emotionen von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt und das im wahrsten Sinne der Worte. Durch ihren bildhaften Schreibstil hatte ich oft Bilder vor meinem inneren Auge. Die Geschichte konnte mich in Weihnachtsstimmung versetzen und einmal angelesen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Olivers Frau ist vor einigen Jahren bei einem Autounfall an Weihnachten gestorben. Den Tod seiner Frau hat mittlerweile einigermaßen verkraftet, aber Weihnachten ist noch immer die schlimmste Zeit des Jahres für ihn. Damit wenigstens sein Sohn Emil schöne Feiertage erleben kann, schickt er den Jungen zur Oma und erlaubt sich selbst eine depressive Phase.

Emil würde Weihnachten so gerne mit seinem Papa feiern und weil er ihn endlich wieder glücklich sehen will, schickt er einen Wunschzettel samt Fotos des Vaters an das Christkind.

Marie lebt für Weihnachten. Die Arbeit bei der Post ist ein normaler Job für sie, den sie gerne macht, aber sobald die ersten Briefe im Weihnachtspostamt eingehen, ist sie in ihrem Element. Sie ist tief berührt von Emils Brief. Da ihr außerdem auf dem Foto ein attraktiver Mann entgegenblickt, beschließt sie, sich persönlich um die Angelegenheit zu kümmern. Ob der Mann, dem Weihnachten mittlerweile zuwider ist wie kein anderer Tag des Jahres, sich ausgerechnet vom Christkind beeinflussen lässt?


Meine Gedanken zum Buch

Marit Bernson hat mit Oliver, Emil und Marie Protagonisten geschaffen, die mich von der ersten Seite weg überzeugen konnten.

Vor allem Marie ist so überaus liebenswert. Sie liest jeden Brief, für einige gibt es Standardantworten, andere aber sind ihr so wichtig, dass sie sogar zu Tinte und Feder greift und individuelle handgeschriebene Antworten verschickt. Man merkt einfach, wie wichtig ihr diese Arbeit ist.

Die Handlung des Romans ist schlichtweg wunderschön. Marit Bernson spielt mit Emotionen von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt und das im wahrsten Sinne der Worte. Durch ihren bildhaften Schreibstil hatte ich oft Bilder vor meinem inneren Auge. Die Geschichte konnte mich in Weihnachtsstimmung versetzen und einmal angelesen, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.


Bewertung

SterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeuleSterneeule


Rezensionsexemplar

Dieses Buch wurde mir von Authors Assistant und der Autorin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.


Eckdaten

Briefe vom Christkind
von Marit Bernson
erschienen am 8. November 2018
Independently published


Weiter Meinung zum Buch


(Vor-) Weihnachtsfaktor

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Der Weihnachtsfaktor ist bei diesem Buch natürlich sehr hoch, schließlich dreht sich alles um ein Weihnachtspostamt, das Christkind und einen Jungen, der Weihnachten mit seinem Vater verbringen möchte.


Challenges

-> Deutschland