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Das Jesus-Experiment von Bernd Roßbach

Das Jesus-Experiment
von Bernd Roßbach
erschienen am 16. Januar 2018
im Feuerwerke Verlag


  • Der Protagonist und seine Geschichte

Tom Jennings ist Hirnforscher und hat eine Möglichkeit gefunden, Erinnerungen sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um die eigenen Erinnerungen, sondern die, die man von seinen Vorfahren “geerbt” hat.

Er hört von einer Frau namens Giulia, die angeblich eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus sein soll. Durch die von Pontius Pilatus vererbten Erinnerungen besteht die Möglichkeit, dass Jennings durch Giulia Bilder von Jesus erzeugen könnte. Verkompliziert wird die Sache dadurch, dass Giulia Autistin ist.

Doch nicht jeder ist an der Wahrheit interessiert und so werden Jennings und Giulia zu Gejagten.


  • Meine Gedanken zum Buch

Dieses Buch habe ich vor rund vier Wochen vorgestellt und unter anderem auch darauf hingewiesen, dass das Visualisieren von Gedanken keine Zukunftsmusik ist. Tatsächlich konnte bereits bewiesen werden, dass Mäuse die Erinnerung an traumatische Erlebnisse an ihre Kinder vererben. Und es ist Wissenschaftlern an der University of California, Berkeley gelungen, Mithilfe eines Computers zu rekonstruieren, was eine verkabelte Person gerade sieht.

Das Buch handelt nicht nur von der Visualisierung von Erinnerungen. Es wirft auch die Frage auf, ob Erinnerungen entnommen und durch falsche Erinnerungen ersetzt werden kann. Und es handelt von Jesus und den Fragen, wie er aussah und ob sich wirklich alles so zugetragen hat, wie die Bibel es überliefert. Ein beängstigendes Thema, dass der Autor hervorragend umgesetzt und überwiegend spannend gestaltet hat.

Recht schnell sind mir Fußnoten aufgefallen, die auf ein umfangreiches Quellenverzeichnis hinweisen, das aufzeigt, wie viel Bernd Roßbach für dieses Buch recherchiert hat. Leider wurde die Geschichte durch wissenschaftliche und geschichtliche Ausführungen zwischendurch etwas langatmig.

Nach dem Lesen muss ich feststellen, dass der Klappentext etwas irreführend ist. Ich habe mit einer langen Treibjagd à la Dan Brown gerechnet, aber die erste Hälfte des Buches dreht sich beispielsweise um eine Fernsehshow, in der die wissenschaftlichen Erfolge von Jennings als Unterhaltungssendung einem Millionenpublikum bekannt gemacht werden und um einen Patentrechtsstreit. Die Treibjagd selbst nimmt eher einen kleineren Teil der Handlung ein.

Außerdem gibt es Nebenstränge, die für mich nicht abgeschlossen sind, so hat Jennings beispielsweise eine Begegnung mit einer staatlichen Behörde und hat danach das Gefühl, dass ihm Erinnerungen verloren gegangen sind. Was es damit auf sich hat, wurde für mich nicht geklärt.

Trotz dieser Kritikpunkte vergebe ich vier von fünf Eulen, weil mich die Idee zum Plot begeistern konnte und das Buch durchaus spannend aufgezogen ist.

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Vielen Dank an an den Bernd Roßach, der mir dieses eBook für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat. Ich weise darauf hin, dass dies keinen Einfluss auf meine Beurteilung hat, wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass es bei mir keine “Gefälligkeits-Rezensionen” gibt, sondern meine ehrlichen Leseeindrücke wiedergegeben werden.

 

Aufgabe 18) ein Buch in dem Politik oder Religion eine Rolle spielen


-> Das Buch spiel in den Niederlanden, den USA, Brasilien, England, Italien und Frankreich. Nach auszählen der Seiten spielt die Handlung überwiegend in Frankreich.

Neuerscheinung: Das Jesus-Experiment von Bernd Roßbach

Vor einigen Wochen habe ich bei vorablesen das Buch “Das Jesus-Experiment” von Bernd Roßbach entdeckt. Da ich aber noch mehrere “dringend” zu lesende Bücher hier liegen hatte, wollte ich meinen Stapel nicht noch erhöhen.

Doch dann habe ich eine Mail vom Autoren persönlich erhalten, der durch die Aufgabe Nr. 18 meiner Challenge – Lese ein Buch in dem Politik oder Religion eine Rolle spielen – auf Daggis Welt aufmerksam geworden ist. Wenn mir ein Buch gleich zwei Mal begegnet, dann werte ich das als Zeichen dafür, dass ich es unbedingt lesen muss.


Titel: “Das Jesus-Experiment”
Autor: Bernd Roßbach
Genre: Mystery-Thriller
Verlag: FeuerWerke Verlag
Datum: 16. Januar 2018

Eine Leseprobe findet ihr auf der Verlagsseite.


Worum geht es?

Der weltbekannte Hirnforscher Tom Jennings kann mit Hilfe einer neuen Erfindung beweisen, dass Erinnerungen vererbbar sind und sichtbar gemacht werden können.

Er stößt auf Giulia, eine direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus, der Jesus persönlich begegnet ist. Durch Giulia könnte die Menschheit erstmals Bilder von Jesus zu sehen bekommen. Doch die Erinnerungen lassen Zweifel an Jesu Auferstehung aufkommen und Giulia und Tom müssen sich plötzlich gegen einen mächtigen Gegner zur Wehr setzen.


Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass ich praktizierende Christin und dennoch gegenüber anders Denkenden und auch anderen Auffassungen gegenüber aufgeschlossen bin. Deshalb hat mich dieses Buch auch direkt interessiert.

Nun könnte man denken, dass das Visualisieren von Gedanken Zukunftsmusik ist, aber tatsächlich konnte bereits bewiesen werden, dass Mäuse die Erinnerung an traumatische Erlebnisse an ihre Kinder vererben. Und es ist Wissenschaftlern an der University of California, Berkeley gelungen, Mithilfe eines Computers zu rekonstruieren, was eine verkabelte Person gerade sieht.

Videos dazu findet man ebenfslls auf der Verlagsseite.

Der Autor Bernd Roßbach sieht in naher Zukunft rasante Fortschritte auf diesem Gebiet. Er hält es für möglich, dass man irgendwann Erinnerungen und Träume sichtbar machen kann. Und er wirft einen weiteren Gedanken auf: Wie kann man sich vor ungewolltem Eindringen in die eigenen Gedanken schützen?

Spannend, aber auch beängstigend wie ich finde. Um so mehr freue ich mich nun auf das Buch. Meine Meinung zur Geschichte findet ihr in Kürze hier auf Daggis Welt.

Der Autor Bernd Rossbach hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Für die Vorstellung des Buches werde ich nicht bezahlt und sie ist nicht Bedingung für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.