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Sarah Henke und die Generation Riesling

Die Spitzenköchin Sarah Henke ist in Südkorea geboren. Mit 1 1/2 Jahren wurde sie von einem deutschen Ehepaar adoptiert. Ihr Restaurant Yoso in Andernach ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Nun hat sie erstmals ihr Geburtsland besucht. Innerhalb von zwei Wochen hat sie zusammen mit einem Fotografen fünf Städte besucht und dort mit den Menschen gekocht. Ihre Gedanken und Gefühle hat sie in einem Reisetagebuch niedergeschrieben. Auf dieser Reise hat sie also nicht nur die Wurzeln der koreanischen Küche entdeckt, sondern auch ihre eigenen Wurzeln. Nach ihrer Rückkehr entstand daraus „Korea – Meine kulinarische Reise ins Land der vielen Wunder“, eine Mischung zwischen Koch- und Reisetagebuch.

Am Messe-Donnerstag hat Sarah Henke in der Gourmet Gallery zwei verschiedene Gerichte zubereitet, die die Besucher anschließend mit zwei verschiedenen Riesling-Weinen der Generation Riesling verkosten durften.

Nach der Verkostung sind wir mit Inga Storck ins Gespräch gekommen. Sie war bis Anfang Oktober Pfälzische Weinkönigin und wurde nun zur Deutschen Weinprinzessin gewählt.

Sie erklärte uns, dass die Generation Riesling ein Zusammenschluss von rund 500 Jung-Winzern bis max. 35 Jahre ist. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, sich über die Plattform zu präsentieren und zu networken. Auch kann beispielsweise jedes Mitglied bis zu drei Mal an einer Fachmesse teilnehmen, muss dann aber den Platz für ein anderes Mitglied freimachen.

„Das Kochbuch der Generation Riesling – So kochen junge Winzer“ ist die zweite Ausgabe eines Wein-Kochbuchs, dessen Vorgänger mit dem „Gourmand World Cookbook Award 2017“ als bestes deutsches Weinbuch ausgezeichnet wurde. Rund 60 Mitglieder der Generation Riesling stellen darin ihre Lieblingsrezepte vor und empfehlen dazu einen passenden Wein.

Das Kochbuch ist Anfang des Monats erschienen.

Treffen mit Kinderbuchautorin Ute Krause

Ute Krause kannte ich bisher als Autorin der Reihe „Die Muskeltiere„. Am Messe-Samstag hatten wir in kleiner Runde die Möglichkeit, die Autorin, die ihre Bücher selbst illustriert, und ihre aktuellen Projekte kennenzulernen.

„Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“ ist am 1. Oktober erschienen und wird für ein Lesealter ab neun Jahren empfohlen. Die Geschichte handelt von Theo, der Besuch von einem Piraten bekommt und dann mit einem Dreimaster über die Weltmeere reist, wo er Abenteuer erlebt.

„Minus Drei und die wilde Lucy“ ist im Mai erschienen und der neueste Band um einen Dino mit Namen Minus Drei“. Die Vorlesegeschichte wird für Kinder ab sechs Jahren empfohlen.

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte die Autorin in der Türkei, Nigeria, Indien und den USA und schon alleine dadurch hat sie viel zu erzählen. Auf unsere Frage, wie sie zum Schreiben und Illustrieren gekommen ist, haben wir erfahren, dass sie in Indien ein Internat besucht hat, das – wie Hogwarts – in Häuser aufgeteilt war und die Schüler für ihr Haus Punkte sammeln konnten, um am Ende des Schuljahres einen Pokal zu gewinnen. Ihre „Mrs. McGonagall“ war ihre Zeichenlehrerin, die sie in der 5. Klasse für ihr Haus in den Zeichenwettbewerb geschickt und den Ute Krause dann gewonnen hat. Sie bemerkte, dass sie mit dem Zeichnen etwas beherrschte, was nicht jeder konnte.

Ute Krause wusste aber auch mit Hintergrundinformationen zu faszinieren. So hat sie uns beispielsweise von einem Baum vor ihrem Haus erzählt, der nun Pate stand für einen prägnanten Baum in „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“. Oder von einem Kolonialwarenladen in der Deichstraße in Hamburg, der das Vorbild für Feinkost Fröhlich aus der Reihe der „Muskeltiere“  ist.

Zum Abschluss hat Ute Krause unsere Bücher signiert und mit einer Zeichnung des Titelhelden aus der Serie „Minus Drei“ versehen.

Herzenstage – Exklusive Verlags-Preview für Blogger

Am Messe-Samstag hatte ich die Möglichkeit, an der exklusiven Verlags-Preview für Blogger von Piper Gefühlvoll, Piper Humorvoll, Forever by Ullstein, Carlsen Impress und Dark Diamonds dabei zu sein.

Wir durften bereits die bis dahin noch nicht veröffentlichten Cover sehen und ich habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht.

Impress ist das digitale Label des Carlsen Verlags.

Autorin Dana Müller-Braun las aus „Elva“, einer Drachen-Trilogie.

Neben vielen weiteren Büchern, die gezeigt wurden, hat mich besonders „Weihnachtswunder von Manhattan“ von Lana Rotaru angesprochen, da ich auch in diesem Jahr wieder ab November Bücher zur (Vor-) Weihnachtszeit vorstellen werde.

Gleiches gilt für „Merry Mary Christmas – Eine Hochzeit zu Weihnachten“ von Mirka Mai, das bereits erschienen ist.

Ebenfalls vor Ort war die Autorin Janne Schmidt, deren Roman „Über uns der Sternenhimmel“ im August erschienen ist.

„Unter uns die Lichter der Stadt“ soll im Mai 2019 veröffentlicht werden.

Neugierig geworden bin ich auf den Kufstein-Krimi „Dein ist die Schuld“ von Maria Höfle, der Anfang November erscheinen wird und an einem katholischen Elitegymnasium in Kufstein spielt.

Eine weitere Autorin vor Ort war Tabea S. Mainberg, die ihre Romantic-Thrill-Serie vorgestellt hat.

Glück – mit einem Hauch von Wunder, Magie und Liebe. Dafür steht Naoma Clark und davon handelt ihr Buch Applepie Stories, das Anfang Dezember erscheint.


Hier noch weitere Cover-Impressionen für euch:

Kölsches Klüngel mit Kölsch und Halve Hahn

Am Messe-Freitag stand ein Bloggertreffen bei Emons mit den Autoren Isabella Archan und Leon Sachs auf dem Plan.

Isabella Archan Krimi-Reihe handelt von der ermittelnden Zahnärztin Dr. Leocardia Kardiff. Band 3 mit dem Titel „Der Tod bohrt nach“ ist im Juni erschienen. 

Der Thriller „Mein ist die Macht“ von Leon Sachs ist gerade erst erschienen. Der Geschichtsprofessor Alexander Kauffmann und seine gute Freundin Natalie Villeneuve reisen nach Köln, als es zu einem Anschlag auf die dortige Zentralmoschee kam.

Über den Autor kann man bei Amazon folgendes lesen:

Leon Sachs studierte in Fribourg Medienwissenschaften und erwarb ein Diplom der Durham University in Religion und Theologie. Er recherchiert seit Jahren über die politischen und religiösen Zusammenhänge des Nahost-Konflikts und über seine Auswirkungen auf die Gesellschaft in Europa.

Das in Verbindung mit dem Klappentext hat mich sehr neugierig auf diesen Thriller gemacht.

Blogger-Event bei Gmeiner #unheimlicheKraft

Eine tolle Einladung von Gmeiner, gedruckt auf Pergament, erreichte mich im September. Werde selbst Teil der Saga… hieß es da.

Dem Klappentext konnte ich entnehmen, dass die Trilogie „Das Lied der Wächter“ im Schwarzwald spielt, der nach einem verheerenden Atomunfall vor 16 Jahren evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich sei das Gebiet unbewohnbar.

Felix war damals gerade ein paar Monate alt. Erst an seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nicht mehr zurückgekehrt sind. Er macht sich auf Spurensuche und findet heraus, dass die Regierung ein falsches Spiel spielt, denn es gibt sehr wohl noch Menschen, die hinter dem Zaun leben. Er muss wissen, ob seine Eltern noch leben und dringt in die Sperrzone ein. Dort stößt er auf eine #unheimlicheKraft, die alles Leben jenseits des Zaunes bedroht.

Beim Blogger-Event wollten Autor Thomas Erle und der Gmeiner-Verlag wissen, wie wir das Buch einordnen würden. Es ist für mich kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und vor allem spannend. Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich am Rand des Südschwarzwalds aufgewachsen bin.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und doch streift Thomas Erle die Thematik nur und klärt nicht auf, was dahinter steckt, so dass ich am Ende fasziniert zurückgeblieben bin und natürlich wissen wollte, wie es weitergeht.

Der 2. Band erscheint erst im März 2019, aber der Verlag hatte in der Einladung eine „exklusive Preview“ versprochen. Ich hatte mir darunter vorgestellt, dass der Autor einen kleinen Einblick gibt, wie es weiter geht. Aber Gmeiner hat sich etwas ausgedacht, was mich schon fast umgehauen hat, der Verlag hat uns ein Kapitel des zweiten Bandes zur Verfügung gestellt. Allerdings bin ich nun nur noch mehr „angefixt“ und kann Band 2 nicht mehr erwarten!

Meine 5-Sterne-Rezension folgt in Kürze, ihr dürft gespannt sein!

Am Blogger-Event durften wir auch noch etwas testen: Tannenliebe, eine Bio-Limonade, süß-herb, die ganz leicht nach Tanne schmeckt. Hört sich ungewöhnlich an, war aber wirklich lecker, für mich genau die richtige Mischung, nicht zuviel Tanne und nicht zu süß .

Amazon Publishing Blogger-Frühstück

Der Messe-Donnerstag begann für uns mit dem Blogger-Frühstück bei Amazon Publishing.

Das Verlagsteam hatte die Autorinnen Melisa Schwermer, Johanna Danninger, Heike Fröhlich, Noa C. Walker und Ellin Carsta mitgebracht, die sich und ihre aktuellen Bücher vorgestellt haben.

Johanna Danninger und Noa C. Walker

 

Melisa Schwermer

 

Heike Fröhling, die mich besonders auf ihre Skandinavien-Bücher neugierig gemacht hat :)

Danach war noch Zeit, um mit den Autoren zu sprechen oder diejenigen zu umarmen, die man nur einmal im Jahr auf der Messe sieht. In meinem Fall waren das Mona von Tintenhain, Annette, die Rezensentin, Rachel von Livenitup und Verena von Lieblingsleseplatz, die ich beide schon im Juni auf dem LitCamp kennengelernt hatte und Katja und Sandra von KaSas Buchfinder, die ich zum ersten Mal „live“ getroffen habe.

Eine Goodie-Bag gab es natürlich auch noch und über das Buch, das ich darin entdeckt habe, habe ich mich sehr gefreut. Es ist der neue Thriller von T. R. Ragan. Die Autorin kannte ich bisher nur unter dem Namen Theresa Ragan, unter dem sie Frauenromane schreibt. Spielzug ins Glück habe ich bereits von ihr gelesen und nun bin ich natürlich gespannt, ob sie auch genau so gute Thriller schreibt.