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Das kann uns keiner nehmen

Wenn ich an die Zeit zurück denke, in der ich zwischen 5 und 10 Jahren alt war, dann erinnere ich mich an Sommer im Garten meiner Eltern mit Kirsch- und Apfelbäumen und daran, dass wir bei der Familie meiner Opas bei der Weinlese geholfen haben.

Wenn ich an die Sommer zwischen meinem 10. und dem 15. Lebensjahr denke, erinnere mich daran, wie ich zuerst als Teilnehmer und später als Betreuer bei Sommerfreizeiten dabei war.

Wenn ich an die Zeit zwischen 15 und 20 denk, erinnere ich mich daran, dass ich viele Sommerabende draußen verbracht und mit Freunden erzählt habe.

Wenn ich mich zwischen 20 und 25 im Sommer sehe, dann auf dem Handtuch am Baggersee.

Wenn ich mich an die Sommer zwischen 25 und 30 erinnere, dann sehe ich mich auf einem Zeltplatz an der Côte d’Azur, beim Insel-Springen auf den Kapverden und später schwanger in den Bergen.

Wenn ich an die Zeit denke, als ich Anfang 30 war und die Kinder klein, sehe ich uns mit unseren Fahrrädern vor der Eisdiele stehen.

Wenn ich mich an einen Sommer mit Anfang 40 erinnere, dann waren es die Tage, die ich ohne meine Familie in Schweden verbracht habe.

Was uns bleibt, sind Erinnerungen, tolle Momente, die bleiben. Ein Leben lang.

Woran werdet ihr euch erinnern, wenn ihr an diesen Sommer zurück denkt? Was ist eure schönste Sommererinnerung?


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Vielleicht habt oder hattet ihr selbst pubertierende Kinder und könnt nachempfinden, wenn ich sage, der Sommer war nicht ganz einfach. Das fängt schon damit an, dass die beiden Teenies langärmlige Oberteile tragen, vermutlich nur, weil ich das im Sommer nicht so toll finde. Da wäre dann aber auch noch ihr Unwille, sich fotografieren zu lassen oder ihre Frischluft-Allergie, weil sie mit ihren Freunden daddeln wollen.

Wie auch immer, eines Tages konnte ich die beiden zu einem Ausflug an einen Baumwipfelpfad  überreden und als ich ihnen sagte, dass ich gerne ein neues Foto für meinen Schreibtisch hätte, haben sie sich ohne große Gegenwehr, im T-Shirt und mit einem Lächeln im Gesicht mitten auf eine Wiese positioniert und haben mich gewähren lassen. Vielleicht mag es euch seltsam vorkommen, dass das für mich die schönste Erinnerung ist, aber wer Monate mit nörgelnden oder stummen Teenies verbringt, die eigentlich auch lieber daheim geblieben wären, als mit ihrer Mutter an den Bodensee zu fahren, der wird mich verstehen. :)

Aus literarischer Sicht gab es das eine oder andere Buch, das mir sehr gut gefallen hat und sie meisten davon habe ich euch bereits vorgestellt, deswegen gibt es heute nur einen Ausblick.

In Kürze möchte ich den 3. Band der Oxen-Trilogie lesen und davon erhoffe ich mir tatsächlich einiges, den Band 1 und 2 konnten mich überzeugen.

Kühlendes Sommergewitter

So ein Sommergewitter hat ja etwas reinigendes. Durch die starke Sonneneinstrahlung wird die Luft erwärmt und dann kracht es irgendwann ordentlich, was uns im Sommer etwas Kühle bringt.

Aber auch wenn es zwischen zwei Menschen kracht, kann das etwas Reinigendes haben.


Meine Fragen an euch:

Welche Bücher in denen es gewittert oder stürmt, am Himmel oder zwischenmenschlich, habt ihr in letzter Zeit gelesen? Welche Bücher in eurem Regal haben ein passendes Cover? In welchem Buchtitel in eurem Regal ist ein passender Begriff zu finden?

Stellt uns die Bücher kurz vor und sofern ihr Rezensionen zu diesen Büchern veröffentlicht habt, freuen wir uns über die Links.

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In dem Buch, das ich herausgesucht habe, kracht es nicht, es vibriert nur:

Herzvibrieren von Josie Kju

Bei einem Liebesroman erwarte ich ein HappyEnd, also stelle ich mir nicht die Frage, ob ein Paar sich bekommt, sondern wie und wann. Hier war die Frage schnell beantwortet, denn Mona und Leevi kamen gleich zu Beginn der Geschichte zusammen. Dann muss Leevi allerdings für ein Jahr nach Australien und so verläuft die Geschichte eher ungewöhnlich.


Der Einsatz von „Ärzte ohne Grenzen“ nach einem Tsunami, der über Jamaika weggefegt ist, ist Thema des Buches

Fast im Himmel von Catherine Bybee

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Die junge Krankenschwester Monika meldet sich freiwillig zu ihrem ersten Einsatz und will für Ärzte ohne Grenzen auf Jamaika helfen. Dort lernt sie den einheimischen Hubschrauberpiloten Trent, der die Helfer ins Katastrophengebiet fliegt. Um Monica die Möglichkeit zu geben, aus den verheerenden Umständen auszubrechen, nimmt Trent sie hin und wieder mit zu sich nach Hause, damit sie in Ruhe duschen, essen und sich ausruhen kann. Mit der Zeit kommen sich die beiden näher, doch dann kommt es zu einem Nachbeben und die beiden werden verschüttet …