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Katrin E. Buck im Interview

Katrin E. Buck im Interview

Mitte Februar habe ich die erste „Book Boyfriend Convention“, eine Buchmesse für Autor*innen und Leser*innen von Liebesromanen besucht, in Trier besucht.

Kurz zuvor hatte ich „Jarred“, den ersten Band der neuen Serie „Die Campbells“ von Katrin E. Buck ausgelesen und habe mich sehr gefreut, dass ich die Möglichkeit hatte, die Autorin in Trier persönlich kennenzulernen und ihr ein paar Fragen zu stellen.

  • Wer liest als erstes Deine Manuskripte?

Katrin erzählt, dass sie anfangs ihren Mann die Geschichten hat lesen lassen, allerdings gehört er nicht zur Zielgruppe für romantische Geschichten und hat sich entsprechend schwer damit getan. Daher ist zwischenzeitlich ihre Lektorin die erste, die die Manuskripte zu sehen bekommt.

  • Was denkst Du über Meet & Greets, Buchmessen, Treffen mit Lesern?

Katrin lebt im Kanton Zug in der Schweiz und hat meist eine etwas längere Anreise. Sie erzählt, dass sie im ersten Moment völlig enthusiastisch auf Einladungen reagiert und sich im  zweiten Schritt erst einmal Gedanken darüber machen muss, ob eine entsprechende Reise logistisch überhaupt machbar ist. Wenn es dann klappt, ist die Vorfreude groß. Da sie als Autorin oft alleine ist und nur die virtuelle Möglichkeit hat, mit ihrer Leserschaft zu kommunizieren, sind Treffen und Gespräche von Mensch zu Mensch etwas ganz besonderes für sie.

  • Wie gehst Du mit negativen Rezensionen um?

Katrin nimmt sich negative Rezensionen zu Herzen. Sie braucht einen Tag, um diese zu verdauen und ist froh, dass sie ihren Mann hat, bei dem sie ihren Kummer dann auch abladen kann. Wenn die Rezension konstruktiv ist, setzt sie sich auch eingehend damit auseinander, prüft für sich selbst, ob die Kritik berechtigt ist und versucht daraus, für die Zukunft zu lernen.

  • Was hat es mit Deinem Pseudonym auf sich?

Katrin hat ihren richtigen Namen in einem technischen Arbeitsumfeld genutzt, für das Schreiben, was sie damals noch als Hobby betrieben hat, hat sie sich für ein Pseudonym entschieden.

  • Was würdest Du tun, wenn Du unterwegs jemandem begegnest, der gerade Dein Buch liest?

Katrin würde den Leser ansprechen, weil sie glücklich wäre, einen Leser zu treffen.

  • Gehörst Du einer Autorengemeinschaft an?

Katrin ist Mitglied beim Autorensofa. Die Gemeinschaft besteht überwiegend aus Frauen, die sie als „supertoll“ bezeichne. Ihr gefällt die bunte Mischung was beispielsweise Alter und Berufe betrifft. Auch hier spielt es wieder eine Rolle, dass das Autorendasein ein recht einsames Leben ist. Durch das Autorensofa hat sie Zugang zu Kollegen, die ihr hilfreich zur Seite stehen, egal, ob es um Planungen zu einer Buchmesse, Entscheidungen zum Cover oder Erarbeiten von Klappentexten geht. Früher hat sie sich etwas isoliert gefühlt, das ist nun gar nicht mehr der Fall.

Liebe Katrin, vielen Dank für den Blick „hinter die Kulissen“. Ich fand es sehr interessant, zu hören, welche Wege Du auf Dich nimmst, weil Du Deine Bücher in Deutschland abholen und versenden musst. Danke, dass Du mich hast teilhaben lassen an der Geschichte über den Zöllner, der zunächst nicht glauben konnte, eine Autorin vor sich zu haben.

Danke, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast, es hat mich sehr gefreut, Dich persönlich kennenzulernen.

Daggit trifft … Jens Henrik Jensen beim Meet and Greet

Zusammen mit einigen anderen Bloggern hatte ich am Buchmessefreitag die Möglichkeit, an einem Meet&Greet mit dem dänischen Autor Jens Henrik Jensen teilzunehmen.

Jensen ist 54 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat viele Jahre als Sportjournalist gearbeitet und erzählt uns, dass er Fußball liebe und das Glück hatte, auch über die erste dänische Liga und die dänische Nationalmannschaft berichten zu können.

In den letzten 20 Jahren hat er 10 Bücher geschrieben, darunter zwei Trilogien. Die OXEN-Trilogie erschien zwischen 2012 und 2016 in Dänermark und wurde ein weltweiter Bestseller. Seit September 2017 ist der erste Band nun auch in Deutschland erhältlich und bereits auf Platz 4 der Spiegel-Bestseller-Liste, die  man, wie Jensen berichtet, auch in Dänemark kennt.

Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

Quelle: Klappentext

Der Autor erzählt uns, dass OXEN nicht als Trilogie gedacht war. Er wollte drei Einzelbände schreiben, musste aber feststellen, dass er kein Ende für Band 1 finden würde. Da außerdem Band 2 mit einem Cliffhanger endet, sollen, so Stefanie vom dtv-Team, Band 2 und Band 3 verhältnismässig schnell hintereinander im Frühjahr und Sommer 2018 in Deutschland erscheinen.

Jens Henrik Jensen bemerkt, dass es eine große Herausforderung war, in Band 3 alle Handlungsstränge zusammenlaufen zu lassen. Bei der Schilderung seines Protagonisten, betont er mehrmals, dass er nun schon acht Jahre mit Oxen lebe und man hat tatsächlich den Eindruck, als ob dieser ein Teil seines Lebens, ein „special relationship“ ist. Wie sehr er die Oxen-Trilogie „lebt“, wird klar, als er erzählt, dass er während des Schreibens von Band 2 einkaufen gehen sollte und ihm unterwegs so viel zum Buch durch den Kopf gegangen ist, dass er komplett vergessen hatte, was seine Frau ihm aufgetragen hat. Während des Schreibens von Band 3 war er gedanklich so abgelenkt, dass er drei Mal die richtige Abfahrt zu seinem Haus verpasst habe.

Er hat Oxen bewusst als rauchenden und trinkenden Einzelgänger dargestellt, mit dem man erst gegen Mitte des ersten Bandes warm wird, es ist ihm aber wichtig, dass er nie den Status als Alkoholiker für Oxen vorgesehen hatte, sondern ihm den Genuss von Nikotin und Alkohol nur in notwendigen Pausen zugesteht.

(Jens Henrik Jensen mit Stefanie von dtv, die uns während des Meet & Greet begleitet hat.)

Auf die Frage, warum er den Balkankrieg als Auslöser für Oxens Traumata herangezogen habe, erzählt der Autor davon, dass die dänischen Soldaten im Balkankrieg nur als Beobachter agieren, nicht aber eingreifen konnten, was sie hilflos zurückgelassen hat. Den Balkankrieg bezeichnet er als schwarzes Kapitel der europäischen Geschichte, das in Vergessenheit geraten ist. Das Gebiet selbst kennt er, weil er in jüngeren Jahren mit dem Rucksack dort unterwegs war. Er möchte nicht nur gute Geschichten schreiben, sondern auch wesentliche Geschichten – hier zum Balkankrieg – erzählen.

Auch ich hatte die Möglichkeit, dem Autor Fragen zu stellen und wollte beispielsweise wissen, wer seine Bücher als Erstes liest. Jens Henrik Jensen schildert, dass seine Frau den Start seiner Bücher lese und ihm dann ihre Meinung dazu sage – bei Oxen befand sie beispielsweise, dass zu viele Personen eingeführt werden. Allerdings findet sie diese Aufgabe nicht lustig, weil die Story nach den ersten 100 Seiten für sie abrupt endet und sie sich danach ebenfalls in Geduld üben müsse.

Da ich gelesen habe, dass die größte schwedisch Filmproduktion, SF Studios, sich die Filmrechte gesichert hat, war ich natürlich neugierig und wollte wissen, ob Jens Henrik Jensen schon weiß, wer die Hauptrolle spielen wird. Aber soweit ist es noch gar nicht. Derzeit werden die Drehbücher geschrieben und Geldgeber, u.a. in Deutschland, gesucht. Wenn es nach der Autor geht, sollte aus seinen Büchern eine TV-Serie werden, weil er sich nur schwer vorstellen kann, wie die Trilogie in EINEM Film verarbeitet werden soll. Allerdings hat er hier keine Mitbestimmungsrechte und ist selbst gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Was er schon sagen konnte war, dass er an einem vierten Buch um Niels Oxen schreibt und das dürfte auch seine skandinavischen Leser versöhnlich stimmen, die ihn auf humorvolle Art dafür kritisiert hatten, dass er seine Zeit auf der Frankfurter Buchmesse statt am heimlichen PC verbringt.

Bei Brigitta könnt ihr noch mehr über unser Meet&Greet erfahren. Unter anderem schildert sie, warum Jens Henrik Jensen so sympathisch herüber gekommen ist und warum ihm unsere Herzen zugeflogen sind.

Kære Jens, det var en fornøjelse for mig. Og det var meget spændende at lære så meget om dig og Oxen. Det møde forbliver i min hukommelse. Mange tak!

Liebe Stefanie, liebes dtv-Team, es war mir eine Freude an diesem Meet & Greet teilnehmen zu dürfen, es wird mir mit Sicherheit lange in Erinnerung bleiben.

Daggi trifft … Frank Behrendt – Mein Gespräch mit einer Rampensau

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Es gibt Buchmesse-Begegnungen, die bleiben einem in Erinnerung. 2014 war das ganz klar der britische Autor David Nicholls, der mich so bewegt hat, dass ich meinen eigenen Namen nicht mehr auf Englisch buchstabieren konnte. Aus 2015 ist mir Timothy Sonderhüsken, Programmleiter von dotbooks, in Erinnerung geblieben als menschgewordener Flummy, der die Menschen begeistern kann. Und in diesem Jahr? Es ist mein Interview mit Frank Behrendt, einem der bekanntesten Kommunikationsberater Deutschlands, das bei mir Eindruck hinterlassen hat.

Kommunikationsberater, Top-Manager (das schreibt stern.de), Vollblut-Verkäufer aus Leidenschaft (das schreibt er über sich), kein Wunder also, dass dieser Mann gut reden kann. Doch es sind keine Phrasen, die er von sich gibt, er ist ein Geschichtenerzähler, einer, dem man einfach zuhören muss und dem man sich nicht entziehen kann. Was machten die Zuhörer auf seiner Lesetour wohl für ein Gesicht, als er ihnen auf verkündete „Ich lese nicht“, bevor er ein „ich erzähle ihnen nur Geschichten“ hinterher schob. Vermutlich hat er sie im ersten Moment verblüfft. So wie mich, nachdem ich ihn gefragt habe, was ihn an anderen Menschen stört und er sein e Antwort „Schlechte Laune“ mit dem Nachsatz, dass er einen Mitarbeiter, der negative Energie verbreitet, rausschmeisst, versehen hat.

An dieser Stelle musste ich zunächst schlucken, doch dann haben wir uns eine gefühlte Ewigkeit über zufriedene Mitarbeiter unterhalten und darüber, wie ein unzufriedener Mitarbeiter die Kollegen herunter zieht und mir ist schnell klar geworden, worum es Frank Behrendt geht, wenn er so handelt. Gebt es zu, ihr denkt gerade darüber nach, welchen von euren Kollegen es erwischen würde. Ihr dürft dazu stehen, es ging mir so und auch jedem anderen, dem ich bislang davon erzählt habe. Oder seid ihr gar selbst jemand, der schlechten Einfluss auf das Betriebsklima ausübt?

Dann solltet ihr darüber nachdenken, zum Buch von Frank Behrendt zu greifen. „Liebe dein Leben und NICHT deinen Job“ lautet der Titel. Grundlage für dieses Buch waren seine „10 ernsthaften Ratschlägen wie man lockerer durchs (Berufs)Leben kommt“, die im vergangenen September im Magazin CLAP, dem „People-Magazin der Kommunikationsbranche“ erschienen sind. CLAP hat die Ratschläge einige Tage später online gestellt. „Zum Ausdrucken und an die Cheftüre nageln.„. Bislang habe ich erst einige Kapitel des Buches gelesen und nein, auch Frank Behrendt hat das Rad nicht neu erfunden, er betont im Buch auch, dass es zehn Ratschläge sind, durch die er persönlich es schafft, gelassen zu sein. Aber das, was ich bisher gelesen habe, macht mir wieder einmal deutlich, auf was ich achten sollte und was ich ändern müsste, damit ich weniger gestresst durchs Leben gehe. Das schreibe ich bewusst im Konjunktiv, denn natürlich ist mir klar, dass so etwas nicht von heute auf morgen funktioniert und wahrscheinlich auch ein Kampf mit dem inneren Schweinehund ist.

Wenn ihr euch das Buch zugelegt habt, dann passt bitte auf, wo ihr es lest. Erwischt euch Frank Behrendt nämlich mit dem Buch in der Hand, dann könnt ihr es vergessen, auch nur eine weitere Seite zu lesen. So zumindest ging es der Frau, die kürzlich in einem Flugzeug sein Buch gelesen hat. Er hat sich neben sie gesetzt und die beiden haben sich während des ganzen Fluges unterhalten. Nicht über das Buch, erzählt er, sondern über das Leben. Wenn Frank Behrendt jemanden mit seinem Buch sieht, sind das Glücksmomente für ihn und dann macht er das, was er so gut kann: Kommunizieren,  um mehr über die Menschen zu erfahren.

Kommunizieren ist auch ein Stichwort für die Antwort auf meine nächste Frage: „Was stört andere an Frank Behrendt?“ Dass er schnell redet, kommt es prompt. Das kann ich sogar nachvollziehen. Er redet so schnell und so viel, dass ich gar nicht mehr mitschreiben kann und wenn ich ehrlich bin, auch gar nicht will. Denn wenn ich mitschreibe, kann ich ihm nicht voll konzentriert zuhören, dann verpasse ich etwas und das möchte ich auf keinen Fall. Um ehrlich zu sein, Frank Behrendt überfordert meine Multitaskingfähigkeit und ich bereue es ein wenig, noch nie darüber nachgedacht zu haben, ein Interview aufzuzeichnen. Was er erzählt, reißt mich mit und diesem Moment tritt die Tatsache, dass ich über das Interview schreiben wollte, etwas in den Hintergrund.

„Und dass ich den ganzen Tag gute Laune habe.“ ergänzt Frank Behrendt. Er zeigt mir ein Interview, das er gegeben hat und das gerade in einem Printmedium erschienen ist. Dort lese ich, dass Frank Behrendt über Frank Behrendt sagt, er könnte ihn nicht den ganzen Tag ertragen. Ich frage mich, ob er anstrengend ist, diesen Mann den ganzen Tag um sich zu haben. Oder ist es eher mitreißend? Gerne würde ich jemanden dazu befragen, der schon einmal mit Frank Behrendt zusammengearbeitet hat. Wie ist es, wenn da jemand ist, der immer ein Lachen im Gesicht hat, der gute Laune versprüht, der frei Schnauze sagt, was er denkt? Wie ist es, einen Chef zu haben, der, gerne im goldenen Dress, wie er in seinem Buch schreibt, die Bühne erklimmt und Howard Carpendale singt? Frank Behrendt geht davon aus, dass ihn das seinen Mitarbeitern näher bringt, ihn anfassbar macht und dafür sorgt, dass er sich selbst nicht zu wichtig nimmt.

Frank Behrendt, die Rampensau? Ja, das ist er wohl, vielleicht auch ein Selbstdarsteller, das muss man wahrscheinlich auch ein Stück weit sein in diesem Job. Aber was er sagt, klingt für mich authentisch und er ist offensichtlich auf dem Boden geblieben. So bringt er beispielsweise seine Kinder morgens in die Schule oder in die KiTa, wie er in einem Interview verraten hat, Und anstatt in einem Hotel zu übernachten, setzt er sich nach einem langen Messetag gegen 23 Uhr ins Auto, um von Frankfurt nach Köln zu fahren, dort morgens um 2 Uhr anzukommen, kurz zu schlafen und das „nur“, um mit seinen Kindern am Frühstückstisch zu sitzen, bevor er wieder zurück nach Frankfurt fährt. Ein absoluter Familienmensch eben.

Verdammt sympathisch, dieser Frank Behrendt.


Auch Frau Pixel hat die Möglichkeit genutzt, mit Frank Behrendt zu sprechen, welche Fragen sie ihm gestellt hat, könnt ihr hier nachlesen:

BlognTalk: Sachbuchautor Frank Behrendt im Interview

Daggi trifft … beim Meet & Greet von Forever und Midnight

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Während ich beim Meet & Greet von Forever und Midnight darauf gewartet habe, dass die Mädels der Romance Alliance Zeit für mich haben, bin ich mit Katrin Schön und Jessie Weber ins Gespräch gekommen.

„Ausgeplappert – Lissie Sommers erste Leiche“ – das ist der Titel des ersten Krimis aus der Feder von Katrin Schön, der im September 2015 bei Midnight erschienen ist. Auf meine Frage, wie es zu diesem Roman kam, hat Katrin mir erzählt, dass sie ursprünglich Publizistik studiert hat und schon lange den Gedanken „wenn ich mal Zeit habe, schreibe ich ein Buch“ im Kopf hatte. Es musste sehr weit kommen, bis sie dieses Vorhaben umgesetzt hat, denn erst mit ihrer Brustkrebs-Diagnose sagte sie sich, wenn nicht jetzt, wann dann. Sie hat den fertigen Krimi ohne überzogene Erwartungen an zehn verschiedene Verlage gesandt und erhielt bereits drei Wochen später eine positive Rückmeldung von Midnight.

Bei Jessie Weber hat sich die Veröffentlichung ihres Debütromanes „Tochter der Tide“ ganz anders gestaltet. Der Bundesverband junger Autoren hat im Frühjahr eine Art Verlags-Speeddating organisiert, bei dem sie sieben Minuten lang Zeit hatte, ihr Buch zu präsentieren. Bei diesem Speeddating konnte sie sich durchsetzen und so ist ihr historischer Roman im August 2015 bei Forever erschienen.

Ihre Anwesenheit als Autorinnen auf der Buchmesse hatte für beide Frauen noch etwas Unwirkliches und daran, Interviews zu geben und um Autogramme gebeten zu werden müssen sie sich nach eigener Aussage erst noch gewöhnen.

Ich für meinen Teil kann sagen, wenn sie bei Interviews so offen und herzlich bleibt, wie ich es erlebt habe, dann machen sie alles richtig :) Vielen Dank für das tolle Gespräch an Euch, Katrin und Jessie.


Da ich weiß, dass der eine oder andere Blogger, der bei mir mitliest, ein Faible für historische Romane hat, darf ich verkünden, dass Jessie sich über Kontakt sehr freuen würde. Meldet Euch bitte einfach bei mir, ich stelle den Kontakt gerne her!

Daggi trifft … Léa Linster

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Über das Buch Wein muss rein von Léa Linster und Peter Gaymann habe ich bereits berichtet. Die Autorin kenne ich hauptsächlich aus verschiedenen TV-Shows wie „The Taste“, „Die Küchenschlacht“ oder „Lanz kocht“. Grund genug, mir ein Autogramm von ihr zu holen.

Léa Linster war sehr geduldig und freundlich bis sie auch der letzte Besucher ihrer Lesung mit Signierstunde die Wünsche erfüllt habe.

Daggi trifft … Karen Rose beim Eat & Greet von DroemerKnaur

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Der Verlag DroemerKnaur hatte zu einem Eat&Greet eingeladen und dieser Einladung bin ich gerne gefolgt. Leider war Platz Mangelware, so dass sich alle Blogger durch die Menschentrauben hindurchkämpfen mussten, genau wie die Damen, die auf ihren Tabletts kleine Häppchen servierten.

Da ich keinen Überblick hatte, welche Autoren sich wo aufhielten, habe ich mich direkt zu Karen Rose begeben, die ich bereits entdeckt hatte und von der ich ein mitgebrachtes Buch signiert haben wollte.

Für mich als Krimi- und Thriller-Leserin war es ein Highlight, eine so bekannte Autorin zu treffen. Vor mir holten sich noch zwei Leserinnen ein Autogramm ab, die augenscheinlich taub waren. Sie unterhielten sich mit der Autorin in Gebärdensprache, die sie beherrscht, weil eine ihrer Töchter taub ist.

Karen Rose erzählte später, dass ihr nicht bewusst war, dass die deutsche Gebärdensprache der amerikanischen Gebärdensprache sehr ähnlich sei, was aber nicht in jedem Land der Fall wäre.

Außerdem gab sie zum Besten, dass sie während der Lesung auf der Buchmesse eine Liebesszene gelesen und dabei das Gefühl hatte, ihr Kopf sei so rot, wie das Cover ihres neuesten Buches. 

Wie Ihr Euch nun vorstellen könnt, war das Treffen mit der Autorin sehr interessant und unterhaltsam, darüber hinaus ist sie aber auch sehr sympatisch und war für jeden Autogramm- und Fotowunsch offen. Sie hat sogar alle, die sich mit ihr haben fotografieren lassen, gebeten, ihr die Fotos per eMail oder Facebook zukommen zu lassen, weil sie diese sammelt und nach ihrer Rückkehr in die USA zusammenfassen wollte.