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Weltmeister ohne Talent von Per Mertesacker

Weltmeister ohne Talent: Mein Leben, meine Karriere
von Per Mertesacker unter Mitwirkung von Raphael Honigstein
erschienen am 11. Mai 2018
bei Ullstein extra


Per Mertesacker hat vor wenigen Tagen seine Fußballschuhe an den Nagel gehängt und übernimmt nun das Nachwuchszentrum seines letzten Clubs, Arsenal London. In diesem Buch erzählt der Sportler von einer Zeit bei seinem Heimatverein in Pattensen, bei den Bundesligisten in Hannover und Bremen, er berichtet von den Jahren in England und in der Nationalmannschaft.

Der nun ehemalige Fußballprofi wirkt in seiner Biografie absolut sympathisch und authentisch. Von seinen Eltern erzählt er als „Mama“ und „Papa“ und betont immer wieder, wie sehr die beiden ihm eine Bodenständigkeit und Heimatverbundenheit mitgegeben haben, die ihn bis heute auszeichnet. Per Mertesacker gewährt sehr private Einblicke, unter anderem über die Zeit mit seinem Freund Robert Enke und dessen Tod, aber auch über seine früheren Beziehungen und darüber, wie er seine Frau kennengelernt und wie deren Vater ihn vor ihr „gewarnt“ hat. Er gibt sich als „der Junge von nebenan“ und das habe ich ihm auf jeder einzelnen Seite abgenommen. Während des Lesens hatte ich den Eindruck, dass er zusammen mit seinem Co-Autor seine Geschichte genau so aufgeschrieben hat, wie er sie in einem Gespräch erzählen würde. Das hat diesem Buch einen ganz besonderen Flair gegeben, denn ich hatte nicht das Gefühl, seine Worte zu lesen, sondern ihm zuzuhören.

Beeindruckt hat mich der Abschnitt über seine Zeit als Zivildienstleistender, die er in einer geschlossenen Anstalt absolviert hat. Man spürt, wie ihn diese Erfahrung geprägt hat, Heute sagt er, dass es ein Geschenk war, Menschen zu helfen, die auf Unterstützung angewiesen waren.

Gut gefallen haben mir auch seine Worte über (ehemalige) Kollegen und Trainer. Er verliert dabei kein böses Wort, äußert sich im Gegenteil sehr wohlwollen über die meisten von ihnen. Über Tim Wiese schreibt er beispielsweise, dass dieser polarisierte, aber hinter den Kulissen eher ruhig war und dass Wiese mit einem unglaublichen Willen an seinem Körper arbeitete,  so wie er das jetzt noch tue, nur eben in die umgekehrte Richtung. Auch das hat mich beeindruckt, weil es auf einen seiner „wenigen engen Kollegen“ ein anderes Bild wirft, als das, was in der Presse von Tim Wiese gezeichnet wird.

Besonders angetan war ich von den Vergleichen, die Per Mertesacker zwischen der Nachwuchsförderung zu seiner Zeit und heute zieht. Während es heute darum geht, das finanziell Maximale für die Weltstars von Morgen abzuschröpfen und ihnen dabei alles bis auf den Gang zur Toilette abzunehmen, musste er sich seinerzeit selbst organisieren, mit dem Bus von der Schule zum Training fahren, nebenher für das Abi lernen. Doch das alles sieht er als seinen Vorteil und bedauert, dass die Nachwuchstalente von heute keine Ahnung mehr haben vom echten Leben.

Nach einem Interview mit dem Spiegel waren seine Aussagen über den Druck im Profigeschäft in aller Munde, manch einer zerriss sich das Maul darüber, dass er auf hohem Niveau jammert, weil er sich Brechreiz und Durchfall gut bezahlen lies. All diesen Kritikern kann ich nur raten, dieses Buch zu lesen und einen ganz anderen Blick auf Per Mertesacker zu werfen. Ich jedenfalls war so gefangen von den Erzählungen und Berichten, dass ich den Reader nicht mehr aus der Hand legen wollte und das ist mir bislang bei einer Biografie oder einem Sachbuch noch nie so ergangen.

Ich vergebe daher fünf von fünf Eulen.

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Dieses Buch wurde mir über Netgalley vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Aufgabe 15) Sachbuch oder eine Biografie

Die Schlankformel von Jason Fung

Die Schlankformel
von Jason Fung
erschienen am 28. Dezember 2017
bei riva


Dieses Buch habe ich auf Empfehlung von Rio gekauft, der mich beim Intervallfasten mit Alex moralisch unterstützt hat.


Dr. Jason Fung schreibt über Fettleibigkeit als Epidemie, als Modell, als soziales Phänomen. Er fragt, was mit unserer Ernährung nicht stimmt, spricht über Fructose, Diätlimo, Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Am Ende erklärt er, was und wann man seiner Meinung nach essen sollte.

Im Anhang befinden sich ein exemplarischer Speiseplan für eine Woche, ein Leitfaden zum Fasten und Meditation und Schlafhygiene.


In den vergangenen vier Monaten habe ich keine anderen Getränke außer Wasser getrunken, ich habe weitgehend auf Kohlehydrate, Süßigkeiten und Schweinefleisch, Wurst und Käse verzichtet, habe sehr eiweißhaltig gegessen und habe das Intervallfasten für mich entdeckt.

Wie ich nun festgestellt habe, habe ich bereits vieles umgesetzt, was der Autor empfiehlt. Da ich bereits über 20 kg abgenommen habe, fällt es mir natürlich leicht, die Thesen des Autors zu bestätigen. Ich habe aber auch Input erhalten, weil Jason Fung auf einige Punkte tiefer eingeht, so konnte ich für mich auch noch Neues mitnehmen.

Das Intervallfasten gibt es in verschiedenen Varianten und jeder muss seinen eigenen Weg finden. Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, weil es gute Denkanstösse und Tipps bietet.

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Aufgabe 15)  ein Sachbuch oder eine Biografie

So bitter die Rache von Eric Berg

So bitter die Rache
von Eric Berg
erschienen am 19. März 2018
bei Limes


bisher gelesen:


  • Die Protagonistin und ihre Geschichte

Ellen Holst war mehrere Jahre im Ausland und kehrt nach der Trennung von ihrem Mann mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück. Nach ihrem Einzug in einer kleinen Siedlung in Heiligendamm erfährt sie, dass in ihrem Haus sechs Jahre zuvor drei Menschen ermordet wurden. Zunächst lässt sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen, aber dann kommt es zu Vorfällen, die den Anschein haben, mit den Ereignissen von vor sechs Jahren in Zusammenhang zu stehen.


  • Meine Gedanken zum Buch

Hin und wieder hat mich diese Geschichte an „Das Nebelhaus“ erinnert. Eric Berg arbeitet auch in einem neuen Roman mit verschiedenen Handlungssträngen in unterschiedlichen Zeitebenen.
Der Leser erlebt nicht nur, wie Ellen Holst in ihr neues Heim einzieht, sondern erhält auch einen Rückblick auf den Einzug der ehemaligen Besitzer. Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um ein Geschwisterpaar, das in beiden Zeitebenen nach Heiligendamm kommt. Die Handlungsstränge sind gut durchdacht und fließen am Ende schlüssig zusammen.

Auch die Tatsache, dass der Leser zwar weiß, dass es zu Morden kam, aber erst nach und nach erfährt, wer damals überhaupt getötet wurde, erinnerte mich an „Das Nebelhaus“. Das ist aber keineswegs störend, sondern im Gegenteil, eher spannend, weil ich mir zwischendurch Gedanken darüber machen konnte, wer Täter und wer Opfer ist.

Die Idee, die Protagonistin eher ungewollt auf die richtige Spur zu bringen, hat mir gut gefallen, insbesondere, da Ellen es gar nicht darauf angelegt hat, die Morde aufzuklären. sie versucht lediglich, sich und ihren Sohn zu schützen. Sie hinterfragt die aktuellen Ereignisse und wird dadurch immer weiter in die Vergangenheit hineingezogen, bis am Ende alles wie ein offenes Buch vor ihr liegt.

Eric Berg konnte mich erneut überzeugen.

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Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Aufgabe 29)  Buch rund um die sieben Todsünden im Titel oder auf dem Cover Hochmut (auch Stolz, Übermut), Geiz (auch Habgier), Neid (auch Eifersucht), Zorn (auch Wut, Rachsucht), Wollust, Völlerei (auch Maßlosigkeit), Trägheit


-> Deutschland


Mecklenburg-Vorpommern

Der Zauber zwischen den Seiten von Cristina Caboni

Der Zauber zwischen den Seiten
von Cristina Caboni
erscheint im August 2018
bei blanvalet
aus dem Italienischen von Ingrid Ickler

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Der Zauber zwischen den Seiten von Cristina Caboni ist einer der sommer-leichten Liebesromane von blanvalet.

Dieses eBook wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar im Rahmen der Kampagne „hello SUNSHINE“ zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Sofia Bauer hat ihr Leben während ihrer Beziehung zu Alberto vollständig nach ihm ausgerichtet und ihren Beruf aufgegeben. Sie bemerkt, dass ihr etwas in ihrem Leben fehlt. Als sie bei einem alten Buchhändler ein abgenutztes Buch von Carl Philipp Fohr entdeckt, den sie sehr verehrt, beschließt sie, das Buch zu restaurieren. Bei dieser Arbeit entdeckt sie einen versteckten Brief einer gewissen Clarice Marianne von Harmel, die im 19. Jahrhundert gelebt hat.

Wie für Sofia selbst waren Bücher auch für Clarice die Möglichkeit, der Realität zu entfliehen und in andere Welten einzutauchen. Die junge Adelige erzählt in der Aufzeichnung aus ihrer Kindheit und Jugend und dass sie heimlich in der Kunst des Buchbindens ausgebildet wurde, was zu jener Zeit Männern vorbehalten war.

Sofia ist fasziniert von Clarice, sie findet ein Stück weit wieder zurück zu sich selbst und sie hofft, in zwei anderen Bänden weitere Briefe von Clarice zu finden, da deren Geschichte noch nicht abgeschlossen zu sein schien. Unterstützung findet sie dabei in dem Graphologen Tomaso Leoni. Bei ihrer Suche nach den Büchern, die sie quer durch Europa führt, stoßen die beiden auf eine unglaubliche Geschichte.


  • Meine Gedanken zum Buch

Cristina Caboni erzählt im Wechsel die Geschichten von Sofia und Clarice, wobei jedes Kapitel mit einem Zitat bedeutender Persönlichkeiten wie beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe, Oscar Wilde, Charles Dickens, Victor Hugo und anderen überschrieben ist.

Wenngleich wir es nicht schaffen, die Dinge unseren Wünschen anzupassen, passen sich mit der Zeit unsere Wünsche an.

(Marcel Proust, Zitat aus Kapitel 13)

Die Autorin zeigt auf, wie sich das Leben von Frauen in den vergangenen Jahrhunderten verändert hat. Dabei hat sie wunderbar herausgearbeitet wie Clarice mit vielen Widrigkeiten ihrer Zeit zu kämpfen und sich den Männern unterzuordnen hatte. Im Gegensatz zu ihr hätte Sofia in der Gegenwart so viel mehr Möglichkeiten, die sie aber freiwillig aufgegeben hat, um sich den Wünschen ihres Mannes zu beugen. Was die beiden Frauen vereint ist ihre Liebe zu Büchern und der Buchbinderei, durch die sie sich verwirklichen können und die ihnen Sicherheit in ihrer jeweiligen Situation bietet, so dass sie sich beide weiterentwickeln können.

Das Buch hat mich nicht sofort eingenommen, aber es hat mich von Seite zu Seite mehr fasziniert. Obwohl ich kein Fan historischer Romane bin, hat mich die Geschichte um Clarice sogar mehr in den Bann ziehen können, als die Geschichte um Sofia. Die teilweise tiefgründige Thematik hat Cristina Caboni in einem wunderbar leichten Schreibstil verarbeitet. Leider ergibt sich dadurch auch ein Kritikpunkt, nämlich der, dass die Szenen, in denen Clarice mit Gewalt konfrontiert wird, durch den lockeren Schreibstil ein wenig verharmlost wurden.

Doch der Roman ist seinem Titel abolut gerecht geworden. Der Zauber von Büchern war zwischen den Seiten spürbar und es war herrlich, zu erleben, wie die beiden Frauen sich durch ihre Liebe zu geschriebenen Worten verändert und ihren Weg gefunden haben.

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Eine weitere Meinung zu diesem Buch findet ihr bei Sabrina von Lesefreude.


Aufgabe 5) Buch, das aus mehr als einer Perspektiven erzählt wird


-> Italien

invisible von Ursula Poznanski und Arno Strobel

invisible
von Ursula Poznanski und Arno Strobel
erschienen am 27.03.2018
bei Wunderlich


Von diesen beiden Autoren habe ich bisher gelesen:


  • Zum Inhalt

Nina Salomon und Daniel Buchholz müssen in mehreren Mordfällen in Hamburg ermitteln. Ein Arzt sticht einem Patienten mitten ins Herz, ein Mann wird mit mehreren Messerstichen getötet, ein anderer mit einem Baseballschläger zu Tode geprüft. Die Täter haben einiges gemeinsam: sie werden schnell verhaftet und geben an, eine große Wut auf ihr Opfer gehabt zu haben, aber eigentlich haben sie ihre Opfer gar nicht gekannt. Es scheint, als ob jemand im Hintergrund die Fäden zieht.

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  • Meine Gedanken zum Buch

Nachdem das erste Buch dieses Autoren-Duos mit dem Titel „Fremd“ mich nicht überzeugen konnte und ich deswegen den ersten Band um Nina Salomon und Daniel Buchholz („Anonym“) nicht gelesen habe, fehlten mir möglicherweise Vorkenntnisse über die beiden. Es war für mich zwar ersichtlich, dass sie ihre Schwierigkeiten miteinander hatten, aber die Hintergründe blieben für im Dunkeln.

Der Einstieg in  den Thriller war etwas anspruchsvoll, da er mit medizinischem Fachwissen unterlegt wurde, aber das passte natürlich zum Schausplatz des ersten Mordes, einer Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie. Die weiteren Morde sind sehr grausam, teilweise blutig, das mag nicht jedermanns Sache sein, mich hat es nicht gestört.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht der beiden Ermittler geschrieben. Zwischendurch tauchen Geschehnisse um eine weitere Person auf, die weiß, dass sie ein potentielles Opfer ist und daher auf der Hut sein muss.

Wie ich gelesen habe, wurde für einige Leser das Privatleben zu stark thematisiert, aber mir hat die Mischung gut gefallen. Kurioserweise haben mich die Nebenhandlungen das Buch kaum zur Seite legen lassen, wobei der Fall selbst auch sehr spannend war.

Der Fall an sich hat zwar keine überraschende Wendungen, denn man ahnt von vorneherein, dass jemand die Täter manipuliert hat, aber die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen sind sehr gut konstruiert. Als Leser kann man zwar im Vorfeld überhaupt nicht erahnen, was zu den Taten geführt hat, aber gegen Ende folgt ein Kapitel, aus dem heraus die Motive für verschiedene Taten klar werden. Das war soweit ein runder Abschluss.

Leider waren einige Dinge überzogen, außerdem sind für mich einige Fragen offen geblieben.

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Dieses Buch wurde mir von der Lesecommunity Was liest Du für eine Leserunde zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch jedoch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Aufgabe 2) ein Buch mit einem überwiegend rosa oder roten Cover


-> Deutschland


-> Hamburg

Soul Deep von Michelle Raven

Soul Deep
Band 1 der Lyons Ranch-Serie
von Michelle Raven
erschienen im Mai 2018


Von Michelle Raven bisher gelesen:


  • Die Lyons Ranch – Serie

Mit „Soul Deep“ startet Michelle Raven eine neue Serie um vier Brüder, die auf einer Ranch in Virginia leben. Der fünfte Bruder, Gray, ist Detective in New York und ist Michelle-Raven-Fans aus der Riverside Club – Reihe bekannt.


  • Die Protagonisten von Band 1 und ihre Geschichte

Jenna Thompsons Mutter ist vor fast 20 Jahren spurlos verschwunden, Jenna war damals gerade fünf Jahre alt und konnte nie begreifen, warum ihre Mutter sie verlassen hat. Ihr Vater wurde zum Alkoholiker und hat Jenna das Leben zur Hölle gemacht. Als sie zwölf Jahre alt war, hat er die Ranch verkauft und mit seiner Tochter die Heimatstadt verlassen. Zwölf Jahre später kehrt Jenna nach Lyons Creek zurück, um herauszufinden, warum ihre Mutter damals verschwand. Aus dem kleinen Mädchen ist eine erwachsene Frau geworden und so kann Jenna unerkannt Nachforschungen anstellen.

Für Wayne Lyons hat Jenna schon in ihrer Kindheit geschwärmt und als sie ihn nun wieder trifft, muss sie feststellen, dass sie sich seiner Anziehungskraft nicht entziehen kann. Nach einer gemeinsamen Nacht steht sie vor der Entscheidung, ob sie Wayne offenbaren will, wer sie wirklich ist oder ob sie weiter unerkannt Nachforschungen betreiben möchte. Die Entscheidung wird ihr abgenommen, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und plötzlich ist sie in Gefahr.


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich habe die Lyons direkt ins Herz geschlossen. Die Eltern sind ganz wunderbare Menschen und die Brüder stehen ohne wenn und aber füreinander ein.

Wie ich es von Michelle Raven gewohnt bin, gelingt ihr der Spagat zwischen Thriller und romantischer Beziehungsgeschichte souverän.  Ich mag es sehr, wie sie es schafft, genau die richtige Portion Erotik in ihre Romane einfließen zu lassen, ohne, dass es billig und geschmacklos wirkt.

In diesem Roman habe ich außerdem noch eine Tiefgründigkeit entdeckt, die ich von der Autorin so bislang nicht kannte, da ich ihre Geschichten in der Vergangenheit eher als leichte Lektüre empfunden habe. Michelle Raven beschäftigt sich intensiv mit der Verzweiflung, die Jenna bis heute verspürt, weil ihre Mutter sie ohne ein Wort bei ihrem Vater zurückgelassen und sich nie mehr gemeldet hat.

Den Thrill-Anteil behält sich die Autorin bis gegen Ende der Geschichte auf, bis dahin hat mich aber Jennas Lebensgeschichte und der Grad zwischen Schwermut und Lebensfreude, auf dem sie sich bewegt, so in den Bann gezogen, dass ich auch ohne die Spannungselemente das Buch nicht aus der Hand legen wollte.

Ich finde den Auftakt dieser neuen Reihe sehr gelungen.

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Dieses Buch wurde mir von der Autprin als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Für den Artikel wurde ich außerdem weder bezahlt, noch habe ich eine andere Gegenleistung erhalten.

 

Aufgabe 31) ein Buch mit etwas, was man am Himmel findet, im Titel oder auf dem Cover -> ein toller Sonnenaufgang


-> USA


-> Virginia