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Wenn Liebe Cowboystiefel trägt von Emily Bold

Wenn Liebe Cowboystiefel trägt
von Emily Bold
erschienen bei Montlake Romance
am 28. März 2017


bisher gelesen:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Avery Davis hat mit 18 Jahren ihren Heimatort Littletree verlassen. Acht Jahre später kehrt sie nach Hause zurück um sich von ihrer Krebserkrankung zu erholen und darüber nachzudenken, wie ihr Leben weitergehen soll.

Sie hätte es gerne vermieden, Mason King wiederzutreffen, dem Mann, dem sie in ihrer Jugend ihr Herz geschenkt hat. Doch auch Mason, der gefeierte Rodeo-Star, verbringt gerade Zeit bei seiner Familie.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten können die beiden an ihrer Vergangenheit anknüpfen. Doch Avery kann nicht damit umgehen, dass Mason dem Rodeo-Sport so intensiv verbunden ist und dadurch sorglos mit seinem Leben umgeht, während sie gerade erst gelernt hat, was es bedeutet, nicht gesund zu sein.


  • Meine Gedanken zum Buch

Avery hat ganz bittere Erfahrungen gemacht. Nach ihrer Krebserkrankung steht sie ohne Partner und Job da und ihre erste Begegnung mit Mason verläuft katastrophal. Beim Lesen spürt man förmlich, wie sie sich zurück kämpft ins Leben und unter den Rückschlägen leidet. Sicherlich könnte man im ersten Moment meinen, Avery übertreibt, aber wenn man bedenkt, dass sie auf einem schmalen Grad zwischen Leben und Tod gewandert ist, kann man sehr gut verstehen, dass sie mit Masons Sorglosigkeit nicht umgehen kann.

Auch Mason ist toll gezeichnet, anfangs vielleicht etwas überheblich, ganz der regionale Superstar, aber doch ein herzensguter und empathischer Mensch.  Die Kleinstadtidylle, in der Emily Bold ihren Schauplatz aufgebaut hat, ist so herrlich klischeebehaftet. Ein Café als Treffpunkt und Klatsch-Oase, die feierlichen Paraden, dass jeder über jeden Bescheid weiß, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Die Geschichte selbst ist sehr emotional und geht ans Herz, wobei das etwas weniger auf das Verhältnis zwischen den Protagonisten als viel mehr auf Averys Kampf zurück ins Leben zutrifft. Mein einziger Kritikpunkt ist das theatralische Finale, das war für meinen Geschmack etwas überzogen.

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Eine weitere Meinung zu diesem Buch findet ihr bei Yvonne vom Buchbahnhof. 

-> USA


-> Montana

So schmeckt der Sommer

SO schmeckt der Sommer? Und was ist „so“? Für mich schmeckt der Sommer nach Limoncello und Holunder-Secco, Eiskaffee und Eistee, Nuss- und Zitroneneis, Wassermelonen, Erdbeeren mit Sahne, Grillfleisch- und gemüse. Und was bringt ihr mit sommerlichen Genüssen in Verbindung?

Welche Bücher in eurem Regal haben ein passendes Cover zu diesem Thema? In welchem Buchtitel in eurem Regal ist ein passender Begriff zu finden?  

Stellt uns die Bücher kurz vor und sofern ihr Rezensionen zu diesen Büchern veröffentlicht habt, freuen wir uns über die Links.

Ihr habt nun zwei Möglichkeiten. Entweder postet ihr eure Antworten unter diesem Artikel in den Kommentaren

oder

  • ihr bloggt bis zum 09. August 2018 zu dieser Frage
  • verlinkt meinen Artikel
  • postet euren Link hier in den Kommentaren
  • und erhaltet ein Los für die Challenge
  • wenn ihr den Beitrag in den sozialen Medien teilt, freue ich mich, wenn ihr den #buechersommer verwendet

In dieser Woche gibt es wieder eine extra Gewinnchance.


Ich habe einige meiner in 2017 und 2018 gelesenen Bücher für euch heraus gesucht:

Für mich schmeckt der Sommer nicht nur, er duftet auch. Nach Mandelblüte zum Beispiel, oder nach Pinienkernen. Und abends darf es dann auch mal gerne ein Gläschen Wein sein. Oder ein Limoncello.

Meeresblau und Mandelblüte von Elke Becker

Die Geschichte spielt etwas außerhalb der Kleinstadt Son Servera auf Mallorca. Da Elke Becker seit mehr als 10 Jahren auf Mallorca lebt, versteht sie es, dem Leser die Insel sehr nahe zu bringen. Ganz zauberhafte alte Leutchen, diese Protagonisten.


Der Duft von Pinienkernen von Emily Bold

Nachdem ich das tiefgründige Buch „Klang der Gezeiten“ von Emily Bold gelesen hatte, waren meine Ansprüche an „Der Duft von Pinienkernen“ sehr hoch und haben sich leider nicht ganz erfüllt. Das allerdings ist Kritik auf hohem Niveau, denn ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten. Eine wunderbare Geschichte.


Landliebe von Jana Lukas

Wein pur. Dieses Buch spielt auf einem Weingut an der Mosel. Die Geschichte selbst ist humorvoll und ich musste oft schmunzeln. Sie ist aber auch romantisch und gefühlvoll und vor allem ist sie von der ersten bis zur letzten Seite kurzweilig. Hat ein bisschen was von einem Blick hinter die Kulissen von „Bauer sucht Frau“.


Konfekt mit Zuckerguss von Sandra Pulletz

Konfekt mit Zuckerguss ist jetzt nicht direkt ein sommerlicher Genuss, das gebe ich zu, aber hinten im Buch sind Rezepte für Tiramisu-Kugeln und Cappucchino-Trüffel zu finden, den Tipp wollte ich euch nicht vorenthalten.


Zwischen Dir und mir das Meer von Katharina Herzog

Das Buch hatte ich bereits bei einer vorherigen Freitagsaufgabe vorgestellt.


Azurblau für zwei von Emma Sternberg

Isa wird von der alternden Schriftstellerin Mitzi Hauptmann als persönliche Assistentin für Recherche- und Schreibarbeiten für die Sommermonate auf Capri engagiert. Nach einem ereignisreichen Leben möchte Mitzi nun ihre Memoiren schreiben. Emma Sternberg verwendet in ihrem Roman die Erstellung der Memoiren, um über das aufregende Leben der Grande Dame zu berichten. Mit Erzählungen beispielsweise über das schwierige Elternhaus, die Freundschaft zur großen Liz Taylor und einer unerfüllte Liebe ist der Roman überaus kurzweilig.

Meine To-Read-Liste für diesen Sommer

Welche Bücher werdet ihr im Büchersommer 2018 lesen?


Ihr habt nun zwei Möglichkeiten. Entweder postet ihr eure Antworten unter diesem Artikel in den Kommentaren

oder

  • ihr bloggt bis zum 07. Juni 2018 zu dieser Frage
  • verlinkt meinen Artikel
  • postet euren Link hier in den Kommentaren
  • und erhaltet ein Los für die Challenge.

Bevor ihr nun loslegt, möchte ich euch unbedingt noch auf die Blogparade bei Mona von Tintenhain aufmerksam machen.

Büchersommer – Mein Buchtipp

Die Blogparade startet am 1. Juni und endet am 15, Juli 2018. Wer teilnehmen möchte, schreibt innerhalb des Aktionszeitraums einen Blogbeitrag zu einem Sommerbuch. Das kann ein aktuelles Buch sein oder eines, was ihr vor längerer Zeit gelesen habt.

Mona sammelt die Buchtipps und fasst sie zum Ende der Blogparade zusammen, damit noch genug Zeit bleibt, die Sommer-Buchtipps durchzustöbern und zu genießen.

Warum ich euch darauf hinweise? Weil ihr mit eurem Blogartikeln für den Büchersommer 2018 auch gleichzeitig an der Blogparade „Mein Buchtipp für Dich!“ teilnehmen könnt (oder umgekehrt). Das wäre beispielsweise möglich, in dem ihr eine Rezension bei beiden Aktionen einreicht. Ideal wäre beispielsweise auch euer Beitrag zur Wochenaufgabe vom 15. Juni 2018. Da frage ich nach, welche Bücher ihr fürs Reisegepäck empfehlen würdet. Aber ihr findet bestimmt auch noch andere Möglichkeiten.

Übrigens haben wir vereinbart, gemeinsam den Hashtag #buechersommer zu nutzen. Wenn ihr eure Rezensionen, die Artikel zu den Wochenaufgaben oder eure Artikel für die Blogparade in den sozialen Netzwerken teilt, freuen wir uns, wenn ihr den Hashtag benutzt.


Ich bin meinen SuB durchgegangen und habe geschaut, welche Bücher für die Challenge in Frage kämen und da sind einige zusammen gekommen.

Was ich davon wann lese, entscheide ich spontan.

 

Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog (2018)
Lena, die auf Amrum lebt, reist auf der Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter an die Amalfi-Küste.

Drei Schwestern am Meer von Anne Barns (2018)
Rina reist nach Rügen, um ihre Oma zu besuchen, doch dann bricht ihre Oma zusammen und muss ins Krankenhaus.

Verliebt auf den Seychellen von Rike Stienen (2018)
Elena will sich mit Marc auf den Seychellen treffen, um ihn dort zu heiraten, doch ihr Bräutigam taucht nicht auf.

Lichtblaue Sommernächte von Emily Bold (2015)
Lauren ist mit ihrer kleinen Familie glücklich. Doch dann wird bei ihr ein Hirntumor festgestellt. Sie kämpft, doch die Krankheit ist stärker.

Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena (2008)
Iris kehrt nach dem Tod von Bertha in das Haus ihrer Großmutter zurück, wo sie in ihrer Kindheit die Sommerferien verbracht hat.

Drei aus dem Ruder von Annette Lies (2018)
Henriette, Mieke und Coco treffen sich in einer psychosomatischen Klinik, wo die unterschiedlichen Frauen Freundschaft schließen.

Die Inselgärtnerin von Sylvia Lott (2018)
Nach einer Trennung und dem Verlust ihres Jobs erbt Sonja überraschend ein Strandhaus in Florida und reist nach Dolphin Island.

Zwei an einem Tag von David Nicholls (2010)
Am 15. Juli 1998 lernen sich Emma und Dexter bei ihrer Abschlussfeier kennen und fragen sie sich, wo sie in einem Jahr und in den darauffolgenden Jahren stehen werden. Dieser Frage geht David Nicholls nach und schreibt darüber, wo die beiden in den nächsten 20 Jahren stehen.

Sommerhaus zum Glück von Anne Sanders (2018)
Elodies Exfreund hat ihr bei der Trennung Geld für einen Neuanfang überlassen. Als sie ein Inserat für ein B&B in St. Ilves entdeckt, nimmt sie dieses Geld und kauft sich das Haus in Cornwall, ohne es vorher gesehen zu haben.

Countdown für die Liebe von Rike Stienen (2017)
Michelle und Julian lernen sich bei einer Astronautenausbildung kennen. Sie gehören zu den ersten, die die Möglichkeit haben, auf den Mars überzusiedeln, doch der Auswanderungsvertrag verbietet körperliche Liebe.

Sommer mit Aussicht von Lena Wolf (2018)
Luisa sitzt im Auto nach Frankreich um ihre leibliche Mutter in der Provence zu treffen. Mit im Auto sitzen ihre Adoptivmutter Elisabeth und ihr Ex-Mann Stefan. Die Stimmung ist angespannt und wird nicht besser, als der Wagen liegen bleibt und ein flirtwilliger gutaussehender Franzose seine Hilfe anbietet.

Esst euer Eis auf, sonst gibt´s keine Pommes von Katja Zimmermann (2017)
Die Abenteuer einer alleinerziehenden Zwillingsmutter.

Hello Sunshine von Laura Dave (2018)
Sunshine Mackenzie hat eine YouTube-Kochshow und verkauft Lifestyle-Bücher. Doch dann kommt ans Licht, dass die Rezepte gar nicht von ihr sind und so zieht es sie in eine kleine Küstenstadt, wo sie nochmal von vorne beginnen will.

Azurblau für zwei von Emma Sternberg (2018)
Isa bewirbt sich auf eine Anzeige als Assistentin einer 80 jährigen Autorin, die auf Capri lebt. Während Isa dort zur Ruhe kommt, kämpft die alte Dame mit ihren Erinnerungen an eine unerfüllte Liebe.

Sommer, Sonne, Strand und Liebe: Nele & Josh von Mila Summers (2018)
Nele hat eine Kreuzfahrt auf dem Mittelmeer gewonnen. Auf dem Schiff trifft sie auf eine Boyband, für die sie als Teenie geschwärmt hat und die sich nun nach 10 Jahren wieder trifft.

Africa in Love: Honeymoon mit Hindernissen von Mia Leoni (2018)
Mara wird am Altar sitzengelassen. Doch auf die Hochzeitsreise will sie nicht verzichten und so reist sie mit ihren Freundinnen Charlotte, Michaela und dem Trauzeugen Ben nach Südafrika.

Kiss and Cook: Hochzeit nach Plan von Ava Lennart (2017)
Nalani ist Hochzeitsplanerin und erhält den Auftrag ihres Lebens. Allerdings muss sie auf Hawaii mit dem sexy Koch Cater Akerman zusammenarbeiten, der die Braut als Vorspeise vernascht.

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt von Emily Bold

Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt
von Emily Bold
erschienen am 18. Oktober 2016
bei Montlake


bisher gelesen:


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Amy Bishop hat das Erbe ihres Großvaters angetreten und führt eine Pralinenfabrik. Die „Sugar-Tale-Corporation“ hat Anteile an ihrem Betrieb aufgekauft und schickt ihr nun aufgrund der drohenden Unrentabilität den  Wirtschaftsberater Ryan Scandrik auf den Hals. Eine Firmenübernahme, Entlassungen, Scandrik ist nichts davon fremd, während Amy nur darum kämpft, das Andenken ihres Großvaters zu wahren und ihren Freunden die Arbeitsplätze zu erhalten.

Doch so sehr Amy sich auch widersetzt, gegen Ryans Einfluss kommt sie nicht an. Und zu allem Unglück fühlt sie sich von diesem Mistkerl auch noch angezogen.

Die Handlung spielt sich in zwei Ebenen ab. Einerseits wird die Geschichte von Amy, die in der Gegenwart verläuft, und andererseits die Geschichte von Kendra aus der Vergangenheit erzählt. Kendra war eine gute Freundin von Amys Großvater und ist heute Amy eine Freundin. Was Amy nicht weiß ist, dass Kendra einst mit ihrem Großvater liiert war und sie hat auch keine Ahnung davon, wieso die Beziehung zerbrochen ist. Kendra wiederum will vermeiden, dass Amy den gleichen Fehler macht wie sie und ihre Liebe gehen lässt.


  • Meine Gedanken zum Buch

„Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“ ist eine hinreißende Geschichte über die große Liebe sowie erkämpfte und zerstörte Lebensträume. Sie zeigt auf, wie viel Freundschaft wert ist und sie geht ans Herz.

Freude, Leid, Tränen, Emily Bold bietet in diesem Buch wirklich alles und sie zeigt auf, dass man manchmal loslassen muss, um weitermachen zu können.

Die Autorin hat mich mit diesem Buch komplett verzaubert, ich bin hin und weg und vergebe fünf von fünf Eulen.

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Aufgabe 43) ein Buch das 2016 erschienen ist


-> USA


-> Colorado

Der Duft von Pinienkernen von Emily Bold

Der Duft von Pinienkernen
von Emily Bold
erschienen am 13. Oktober 2017
bei Ullstein


Von Emily Bold bisher gelesen


  • Die Protagonisten und ihre Geschichte

Greta und Katrin sind seit Jahren die besten Freundinnen, wohnen zusammen und führen gemeinsam eine Nudelbar. Als es wegen eines Mannes zum großen Bruch kommt, nimmt Greta das Angebot eines Verlegers an und begibt sich für ein Kochbuch auf Recherche-Reise durch Italien. In Italien versucht sie, die zerbrochene Freundschaft zu verarbeiten und einen Weg zu finden, sich Katrin wieder anzunähern.

Zur Unterstützung hat ihr der Verlag den Fotografen Chris an die Seite gestellt, der sie tageweise begleitet und für das Kochbuch fotografiert. Anfänglich finden die beiden keinen Draht zueinander, aber nach und nach findet Greta Gefallen an ihrem Reisebegleiter.


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich habe bereits zwei eher heitere Bücher und ein Buch mit viel Tiefgang von Emily Bold gelesen. Sie hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der mir gut gefällt. Auch die Idee zum Plot einer zerbrochenen Freundschaft hat mir zugesagt. Die Autorin beschreibt sehr warmherzig, was dieser Bruch mit Greta und ihrem Leben anstellt. Natürlich nehmen diese Überlegungen einen größeren Teil der Geschichte ein, auf Dauer waren mir diese Abschnitte zu langatmig weil die Protagonistin entweder immer wieder die gleichen Überlegungen anstellt oder aber verschiedenen Menschen immer die gleiche Geschichte erzählt. Erst als Greta klar wird, dass es auch negative Aspekte in dieser freundschaftlichen Beziehung gab, verhilft das dem Roman zu mehr Kurzweil.

Ausgesprochen gut haben mir die Bilder gefallen, die die Autorin von Gretas Reise gezeichnet hat. Ich konnte mir sowohl die Landschaften als auch die Kocheinheiten in den verschiedenen Küchen sehr gut vorstellen. Was mir ein wenig gefehlt hat, war der Abschluss mit den Menschen, denen Greta auf ihrer Reise begegnet, die Abschiede waren mir zum Teil zu überstürzt.

Ich habe mich mit der Geschichte sehr wohl gefühlt. Sie ist, mit oben genannter Ausnahme, kurzweilig und hat mich gut unterhalten. Für die beiden Protagonisten hätte ich mir gewünscht, dass sie soviel Tiefgang und Gefühl zeigen, wie das einige wunderbare Nebencharaktere tun.

Was ich sehr mag, sind HappyEnds, die nicht zu kitschig sind, allerdings habe ich nach der letzten Seite dieses Romans das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt, das Ende war mir nicht rund genug.

Nachdem ich das tiefgründige Buch „Klang der Gezeiten“ von Emily Bold gelesen hatte, waren meine Ansprüche an „Der Duft von Pinienkernen“ sehr hoch und haben sich leider nicht ganz erfüllt. Das allerdings ist Kritik auf hohem Niveau, denn ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten und vergebe daher vier von fünf Eulen.

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Dieses Buch habe ich zu Rezensionszwecken über Netgalley erhalten. Vielen Dank dafür. Die Rezension zeigt meine persönliche und ehrliche Meinung auf.

 


Gestern habe ich einen Bericht zum Meet and Read auf der Buchmesse veröffentlicht. Wenn ihr wissen wollt, warum Emily Bold jeden Schauplatz ihrer Bücher kennt obwohl sie einige nie besucht hat, solltet ihr dort unbedingt reinschauen.


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Aufgabe 22) ein Buch mit einem Gebäude oder Bauwerk auf dem Cover


-> Italien

Meet and Read mit Emily Bold

Vorablesen.de hatte zu einem Meet&Read mit Emily Bold auf der Buchmesse eingeladen und ich hatte das Glück, ein Ticket zu ergattern.

Emily Bold, übrigens ein Pseudonym, weil sich ihr eigener Name nicht so gut verkaufen lässt, wie man der Autorin schon vor Jahren sagte, war früher gekommen und signiert schon vor Beginn der Veranstaltung fleißig Bücher. Das Meet & Read startet sie mit einer kurzen Vorstellung und liest dann aus ihrem neuesten Buch „Der Duft von Pinienkernen“, das in Italien spielt.

Im Anschluss plaudert sie aus dem Nähkästchen und beantwortet die Fragen der Teilnehmer. So erfahren wir beispielsweise, dass die Autorin seit 2007 schreibt und als 2011 die Selfpublisher-Plattform KDP (Kindle Direct Publishing) eingeführt wird, darüber nachdenkt, alle fertigen Romane hochzuladen.

Während ihr Mann ganz begeistert von den technischen Möglichkeiten ist, weiß sie ihre Geschichten gerne vor fremden Augen geschützt in der Schublade liegen. Die Vorstellung, dass sie mit ihren Büchern ein Stück sich selbst öffnet und Persönliches preis geben könnte, während sie ihre Leser nicht einmal kennt, behagen ihr nicht. Doch Emily Bold springt über ihren Schatten und verweist darauf, dass ihre Leser den Inhalt ihrer Bücher nicht auf sie als Privatperson projizieren sollten, ganz wichtig ist ihr die Feststellung, dass sie keinen riesigen lilafarbenen Vibrator besitze, von dem sie in „Mr. Grey“ schreibt. ?

Die Autorin berichtet, dass es ihr schwer fällt, sich an einen gradlinigen Plot zu halten und dass sich ihre Geschichten während des Schreibens durchaus noch verändern können.

Auch gesteht die Autorin, dass sie ihre Schauplätze nicht alle selbst besucht. Sie ist zwar ein großer Italien-Fan, greift aber auch gerne auf Google Streetview zurück. Überhaupt ist sie ein Streetview-Fan So berichtet die Autorin beispielsweise auch, dass sie mit einer Freundin Schottland besuchen wollte und zuvor die ersten sechs Kreisverkehre, die man nach einer Ankunft in Newcastle zu durchfahren habe, über Streetview mehrfach abgefahren ist. Die bildliche Erzählweise treibt den ersten Zuhörern Lachtränen in den Augen, aber das stört Emily Bold nicht. Schließlich war sie eine der wenigen, die die Kreisverkehre im Linksverkehr problemlos bewältigt habe.

Emily Bold hat eine herrlich erfrischende Art und mit ihrer Offenheit hat sie nicht nur die Lacher auf ihrer Seite sondern ihr Publikum verzeiht ihr augenscheinlich auch, dass sie, die einen Roman über eine kochende Halb-Italienerin schreibt, kein Händchen für die Küchenarbeit habe und froh sei, wenn sich der Gatte um das leibliche Wohl der Familie kümmert. Überhaupt kommt die Autorin sehr bezaubernd herüber und daher wundert es nicht, dass sich auch am Ende des Meet & Read wieder eine lange Schlange von Menschen bildet, denen sie geduldig Bücher signiert, mit denen sie ein paar Worte wechselt und sich fotografieren lässt.

Sehr sympathisch, diese Emily Bold!


Morgen folgt die Rezension zu „Der Duft von Pinienkernen“.