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Das Handy in der Hummersuppe von Emma Wagner

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Das Handy in der Hummersuppe – oder – ein harter Job für die Liebe
von Emma Wagner
784 KB = 376 Seiten
erschienen am 10. November 2014


  • Inhalt

Nachdem Amelie wieder einmal von ihrem Freund Tobias enttäuscht wurde, beendet sie die Beziehung und hofft, dass er merkt, was er an ihr hat, wenn sie nicht mehr da ist. Da sie bisher in seiner Firma gearbeitet hat, muss sie sich nun nach einem Job umsehen und hat Glück, dass sie bereits kurz darauf eine neue Anstellung findet.

Als sie die Stelle antritt, stellt sie fest, dass es sich bei den Kollegen um einen chaotischen Haufen handelt, ihre beiden Chefs bilden da keine Ausnahme. Nur die Anwesenheit von Noah, der auch gerade in der Firma angefangen hat, hält sie davon ab, ihren Job hinzuwerfen.


  • Meine Gedanken zum Buch

Amelie hat kein großes Selbstbewusstsein und wird von ihrem Freund Tobias und ihrer Mutter ständig „klein“ gehalten. Ihre Freundin Lisa hat sie bei der Trennung von Tobias unterstützt und steht ihr auch danach hilfreich zur Seite und versucht, sie zu stärken.

Die neuen Arbeitskollegen von Amelie könnte man durchweg als arbeitsfaul und unnormal bezeichnen, da sind z.B. ein selbstverliebter Möchtegern-Womanizer, der weibliche Firmendrache, der nur nach einer Zigarettenpause gute Laune hat, die türenknallende Nichte des Chefs oder die beiden Kollegen, die sich ständig zoffen. Anfangs hat mich die geballte Ladung an seltsamen Menschen irritiert und deshalb war ich war froh, bei einigen dieser Menschen irgendwann auch normale Züge zu entdecken.

Eine Besonderheit sind für mich die Überschriften über jedem Kapitel, die Emma Wagner dem „kleinen Karriereratgeber“ von Lisa Bauer entnommen hat. Ab Kapitel 2 kamen mir die Tipps etwas seltsam vor, aber erst nach und nach habe ich verstanden, dass es sich um einen fiktiven Karriereratgeber handelt und Lisa Bauer DIE Lisa aus dem Roman ist.

Das Handy in der Hummersuppe hat mich positiv an seinen Vorgänger-Roman Liebe und andere Fettnäpfchen erinnert, zwar nicht inhaltlich, aber in einigen anderen Punkten:

  • der lockere Schreibstil von Emma Wagner
  • die bildliche Sprache
  • viel Situationskomik, die mich zum Schmunzeln gebracht hat

Allerdings ziehe ich auch bei diesem Buch wieder eine Eule für die erste Hälfte ab, die für mich stellenweise langatmig war. Der Roman nimmt erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt auf und hat mich dann so eingenommen, dass ich bis drei Uhr morgens wach geblieben bin, um das Buch zu Ende zu lesen.

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Challenge der Gegenteile

Ein Buch mit einem langem Titel, ab 4 Wörtern, mit Untertitel (1/80)

 

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34. Lese ein Buch mit einem Schauplatz, den Du schon besucht hast -> Heidelberg (1/60)

Liebe und andere Fettnäpfchen von Emma Wagner

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  • Liebe und andere Fettnäpfchen
  • von Emma Wagner

  • Zum Inhalt

Lena studiert in Heidelberg und ist nicht nur auf den ersten Blick eine kleine Chaotin. Sie träumt von der ganz großen Liebe, ein Franzose soll es sein, gebildet, belesen, ein Traummann eben.

Was folgt, ist eine Liebeserklärung und Funkensprühen, allerdings kommt die Liebeserklärung von Lenas bestem Freund und die Funken sprühen – auf Lenas zutun – zwischen ihrer Arbeitskollegin und einem Besucher des Fitness-Studios, in dem Lena jobbt. Und als ob das nicht reicht, macht sie noch Bekanntschaft mit dem wahrscheinlich unsympathischsten Polizeibeamten Heidelbergs. Doch wie das Leben so spielt, taucht ausgerechnet der einige Tage später im Fitness-Studio auf und hat einen Franzosen im Schlepptau der genau dem entspricht, was Laura sich immer erträumt hat…


  • Meine Gedanken zum Buch

Ich muss gestehen, auf den ersten Seiten habe ich mich sehr schwer getan mit dieser Geschichte. Zwischenzeitlich bin ich mir sicher, dass ich mich zunächst an den lockeren Schreibstil von Emma Wagner gewöhnen musste. Sie hat in die ersten Kapitel sehr viele Details gepackt, von denen zwar einige notwendig waren, um der Geschichte folgen zu können, andere aber für den Fortgang der Handlung nicht zwangsläufig erforderlich gewesen sind.

Aber das Weiterlesen hat sich gelohnt. Die Handlung gewinnt an Tempo und ist unterhaltsam (Stichwort „Fettnäpfchen) und sehr romantisch. Ein typischer Frauenroman, den man am Ende mit einem glücklichen Seufzen zur Seite legt.

Dafür vergebe ich vier von fünf Eulen.

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